Guten Morgen @Gibts des
Das klingt doch schon mal nicht schlecht
Der Gedanke an Entlassung verursacht derzeit diskrete Panik. Da ist einfach viel Vertrauen flöten gegangen.
Absolut verständlich. Bei allem, was Du erzählt und mit uns geteilt hast, darfst Du imho aber vertrauen

Die Extras im jetzigen "Krankenhaus" haben Deinen Zustand von Anfang an ernstgenommen, Dich beatmet, auf Intensiv verlegt, die CO2-Sättigung im Blut überwacht, Corticoide verabreicht. Die schicken Dich nicht heim, wenn Du nicht stabil bist.
Du musst immer auch dran denken, dass das Beatmen der Lunge mit hochdosiertem Sauerstoff auf Dauer nicht gesund ist. Gleiches gilt für die Gabe von Corticoiden.
Und Dein Abstrich war negativ. Das heißt, dass das Coronavirus vermutlich raus oder zumindest auf dem letzten Rückzugsgefecht ist

(Dran denken, nach fünf/zehn Tagen hat das spezifische Immunsystem bereits aufgerüstet!)
Hustest Du noch

Auch das kann mehrere andere Ursachen haben. Zu wenig getrunken, trockene Luft, Reinigungsprozesse in der Lunge (die ja ein großer Entzündungsherd war). Zunächst ist meine Empfehlung, VIEL zu trinken (viel heißt mind. 2l, besser 2,5l am Tag).
Sich weiterhin (zuhause) selbst Heparin spritzen als Thromboseprophylaxe ist machbar. Das hat hier die Frau des Hauses während ihrer gesamten Schwangerschaft machen müssen und trotz ihrer Angst vor Spritzen hinbekommen (danach war sie diesbezüglich übrigens austherapiert...)
Also Kopf hoch

Es wird vermutlich noch etwas dauern - trotz dieser Aussicht wünsche ich Dir einen so raschen Genesungsverlauf wie möglich
Forza

Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.
- Charles Maurice de Talleyrand -