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Unter Westfalen
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Grasdaggl
Im vergangenen Herbst, als ich mein Gewächshaus aufräumte, sah ich auf dem Boden, direkt am Eingang, ein verlassenes Wespennest liegen. Da hatte ich doch den ganzen Sommer übersehen, dass ich Gäste hatte.
Sie hätten mich aber auch nicht gestört.

Vor Jahren habe ich beobachtet, wie die Wespen sich in einem Mäuseloch eingerichtet haben. Da wurde wochenlang die Erde herausgeflogen. Manche Wespen kamen kaum in die Höhe, weil sie zu viel Erde gepackt hatten. Das war schon irgendwie faszinierend. Dreimal bin ich damals gestochen worden, weil ich, um zum Gewächshaus zu kommen, die Flugbahn kreuzen musste.

Die Wespengiftallergie habe ich erst später bekommen. Ich glaube, ich habe schon geschrieben, dass sie erfolgreich behandelt worden ist.

Ich hatte noch nie Angst vor Wespen oder Hornissen.

Einmal, damals grub ich das Beet noch um, habe ich ein Hummelnest im Boden zerstört. Die schwärmten wie wild um mich herum, aber stachen nicht. Die sind wirklich friedfertig. Ich mag sie richtig.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Die Wespen verscheuche ich mit der Hand, das lassen die sich gefallen – vielleicht eine sanfte Art, keine Ahnung. Hummeln sind gern gesehene Gäste, genau wie die schönen schwarzen Holzbienen. Die teilen sich mit den Hornissen einen toten Kirschbaum. Der muss im Winter raus, bevor er umfällt, und um die Carpenter Bees tut’s mir leid, die würde ich gern da wohnen lassen. Aber bei Hornissen zieh’ ich die Grenze.

de mappes
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Spamferkel
Ich musste bei einem Freund in der Dachgeschosswohnung mal in Notwehr (Baby im Zimmer schlafend) eine Hornisse töten, sie sich nicht raus geleiten ließ:

Ich kann dafür eigentlich gut Badminton Schläger empfehlen...geht auch bei anderen fliegen...die verdrängte Luft, die Mücken oft wegdrückt, fällt weg.

Wir haben dann anschließend die Teile eingesammelt

Disclaimer: ich töte eigentlich außer zecken gar keine Insekten und versuche auch die aggressiven Wespen mit Haushaltsmitteln zu vertreiben wie getrockneter Kaffeesatz verbrennen ect...aber wenn es drin zu eng wird und kleine Kinder ungeschützt in der Nähe sind, muss man manchmal die Notbremse ziehen

Hornissen nötigen mir auch Respekt ab; gehe ihnen aus dem Weg aber mag sie, weil sie andere lästige Tierchen fressen
Don't criticize what you can't understand


Unter Westfalen
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Grasdaggl
So, 's Wiesle isch gmähd.
Jetzt muss ich ein Beet von Giersch und wuchernden Himbeeren befreien.

Die Pfingstrosen werden in diesem Jahr wohl Fronleichnamsrosen sein.
Es blühen immer noch Tulpen. Ein Vorteil der kalten Jahreszeit.

Die Winterlinge (Eranthis hyemalis) haben inzwischen Samen gebildet. So wird der gelbe Teppich im Spätwinter immer schöner und größer.

Wer sie vermehren will:

https://www.mein-schoener-garten.de/gar ... ehren-4316
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Goofy
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Grasdaggl
vivafernanda hat geschrieben:Goofy, wie lange kocht man die Bananenschale? Löst die sich auf?


Ich hab die Bananenschale in Stücke geschnitten und dann kurz und kräftig kochen lassen, dann den Herd aus und stehen lassen, es köchelt dann ja noch etwas weiter. Ein Glas Wasser pro Bananenschale.
Einen Tag stehen lassen, dann die Bananenschalen raustun mit einem Sieb.
Dann hast eine braune Brühe.
Die Schalen lösen sich nicht auf, zumindest nicht in der kurzen Zeit.

Wasser rein und gut verdünnen. Einen Liter etwa.

Und dann als Dünger geben.
Aber nicht, wenn die Erde schon nass ist - hab ich gehört. ;)


Ob die Mengen- und Zeitangaben so von einem Gärtner bestätigt werden könnten - ich weiß es nicht.

Der Männertreu, der ja wirklich schon tot geglaubt war, ist immernoch ein dürrer Kerle. Die Blätter, die absolut nichts mehr waren, hab ich weg gemacht, es werden wieder mehr. Er hat jetzt drei offene Blüten, und etwa 15 weitere Blüten kündigen sich an. Wenn die alle aufgehen, dann kann er seine paar Blättchen, die jetzt auch lebendiger aussehen, dahinter verstecken.

Dem hat es offensichtlich nicht geschadet :D
Das macht mich optimistisch, dass es auch für die anderen Pflanzen gut ist.


Man kann ja auch Bananenschalen direkt in die Erde tun, als Dünger. Ob das mit den einmal durchgekochten Schalen besonders gut funktioniert, oder ob das garnichts bringt, weil die Nährstoffe raus sind, das weiß ich nicht.

Es gibt Leute, die ihre Küchenabfälle vergraben, auch Fleisch, Fisch und alles Drum und Dran. Die sagen Ratten seien kein Problem wenn man’s gut einbuddelt, und die Düngerfolge seien phänomenal. Ich bin skeptisch.

Vor allem: wo begrabe ich denn die Forellengräten, wenn ich eh schon Pflanzen drübergepflanzt hab?


vivafernanda
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Granadaseggl
Danke Goofy, das hilft, Ich probiere es bei meiner Minze und dem extrem mickrigen Lavendel.

@nice: Der Fisch kommt unter den Tomatensetzling beim Rauspflanzen, später wird das schwierig. Ob die Fruchtfolge soviel bringt, weiß ich nicht, denn die Pflanzen brauchen ja das tierische Eiweiß und das ist ein Jahr später bestimmt ziemlich abgebaut . Ich gieße meine Pflanzen mit Eierkochwasser u.ä. dann kriegen sie auch in der Wachstumsphase was ab. Die Rosen fahren ab auf Kadaver., hab ich gehört. Den würde ich zerstückeln und um die Pflanze herum tief vergraben. Die holt sich dann schon ihr Zeug aus dem Boden.
Eine Hand, die schiebt, ist besser als 100 Hände, die ziehen.

Goofy
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Grasdaggl
vivafernanda hat geschrieben:Danke Goofy, das hilft, Ich probiere es bei meiner Minze und dem extrem mickrigen Lavendel.


Halt!
Stopp
!

Nur Biobananen verwenden.

Die anderen sind voll mit Zeug, das keiner braucht. Bei Bananen können sie die Chemie ja unbedenklich draufhauen, weil der Mensch die Schale ja nicht isst.


vivafernanda hat geschrieben:Der Fisch kommt unter den Tomatensetzling beim Rauspflanzen, später wird das schwierig. Ob die Fruchtfolge soviel bringt, weiß ich nicht, denn die Pflanzen brauchen ja das tierische Eiweiß


Fleischfressende Pflanzen hab ich mir irgendwie anders vorgestellt.


Goofy
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Grasdaggl
Der vierte Versuch, torffreie Anzuchterde zu besorgen, endete damit, dass der (durchaus kompetent wirkende) Verkäufer mir diese Bioerde aufgeschwätzt hat.

https://www.dabluehichauf.de/eigenmarke ... e-torffrei

Die sei nicht ganz so gut, wie Anzuchterde (mit Torf ...), weil die noch “etwas weniger“ hätte, aber macht nicht viel aus.

Na gut ...


Klein steht hinten drauf “Typenbezeichnung: Kultursubstrat für Pflanzen mit höherem Nährstoffbedarf“.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
So,
der Rasen an den Rosenbeeten ist abgestochen. Wird alle 2 Jahre fällig. Mit dem neuen Trimmer von BOSCH entfällt das Abschneiden mit der Handgartenschere.

Über dem Kompost klettert die Taybeere die Pergola lang. Auch die Brombeere (Thornless Evergreen) hat bereits 3 starke Neutriebe. Ich lasse sie an den letztjährigen Trieben hochwachsen. Die werden nach der Ernte abgeschnitten und kommen auf den Kompost.

Sieht alles nach einem guten Obstjahr aus.
:lol:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai



Goofy
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Grasdaggl
Bei dir sind alles Fußnoten. :P


Die Pilze ... der Rasenmähermann ... ach je :(


Dafür wurden in zwei Tomatenkübeln schon kleine Pilze gesichtet. Waren aber nach einem Tag wieder weg.


vivafernanda hat geschrieben:Ich probiere es bei meiner Minze und dem extrem mickrigen Lavendel.
wie siehts aus nach zwei Wochen?


Bin gespannt, wie das mit den ausgesäten Blumen noch wird. Bisher unterschiedlich groß und dicht, aber kaum was blüht.

higgi
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Grasdaggl
Hat hier jemand nen biologischen Tipp gegen Ameisen?
Mein Garten ist übersät mit Hügeln, die aussehen wie kleine Maulwurfhügel, darin tummeln sich Ameisenlarven und das ganze Volk. Hab eigentlich nichts gegen Ameisen aber sie vermehren sich deutlich zu stark. Hab Angst dass die sich im ganzen Garten ausbreiten.
von daher

CoachingZone
Halbdaggl
Habe mich heute damit beschäftigt (weil wir in unserem Gärtlein gerade auch definitiv zu viele Ameisen vorfinden...) und folgende nützliche Seiten gefunden:

https://www.mein-schoener-garten.de/gar ... iert-44023

https://www.gartenlexikon.de/ameisenbekaempfung/

Zusammengefasst:

1. Ameisenvolk umsiedeln mittels Tontopf

2. Ameisenvolk vertreiben mittels mehrmaliges Unter-Wasser-Setzen am besten in Kombination mit stark riechenden Substraten wie beispielsweise Brennesseljauche

Wir werden mal die Variante mit dem Tontopf ausprobieren und die Ameisen dann in der öffentlichen Wiese nebenan aussetzen.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -


vivafernanda
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Granadaseggl
@goofy.
Da schämimi bissle :oops:
Ich habe die Minze in einen größeren Topf mit guter Erde umgetopft und im Prozess etwas vom Biotomatendünger rangetan. Jetzt entwickelt sie sich prachtvoll.
Aber den sehr langsam wachsenden Lavendel, den ich allerdings aus den Samen ziehe, werde ich noch mit Banane versorgen, wenn er mal aus den Frühchenwindeln rausgewachsen ist.
Trotzdem immer noch danke für den Tipp, er wird noch zur Anwendung kommen.
Eine Hand, die schiebt, ist besser als 100 Hände, die ziehen.