ich glaub zwar nicht dass saviano hier mitliest , aber du kannst ja weiterhin versuchen dich ihm mitzuteilen 


jagdhuette hat geschrieben:Woher bekommst du Population Ballungszentren? Stadtstaaten + NRW?
NRW ist ja einfach. Das ganze Ding ist ein Ballungszentrum.
Unter Westfalen hat geschrieben:NRW ist ja einfach. Das ganze Ding ist ein Ballungszentrum.
Du weißt es nicht,
aber ich weiß es, dass Du nicht auf der richtigen Spur bist.![]()
Stimmt es eigentlich, dass es im tiefsten Südschwarzwald noch Inzucht gibt?
Zu meiner Zeit war das noch gängiges Wissen.


Für den Lockdown gehen der Regierung die Argumente aus
Von Stefan Homburg
Die deutsche Coronawelle schwächt sich ab. Erste Krankenhäuser stehen nach Wochen der Unterauslastung wieder jenen offen, die trotz teils schwerer Leiden hatten warten müssen. Höchste Zeit, die überharten Maßnahmen zu überdenken. Die Daten sind eindeutig.
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Eine Woche vor dem deutschen Lockdown warnte der berühmte Gesundheitswissenschaftlicher John Ioannidis von der Stanford University unter dem Titel „A Fiasco in the Making“ vor überzogenen Reaktionen auf das Coronavirus. Er prognostizierte, rückblickend werde sich Corona wie eine schwere Grippewelle darstellen. Sucharid Bhakdi, emeritierter Professor für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene an der Universität Mainz, urteilte gar, die beispiellosen Maßnahmen zur Coronabekämpfung würden die Lebenserwartung von Millionen Menschen verkürzen und seien kollektiver Selbstmord aus Angst vor einem Spuk.
Diese beiden Wissenschaftler und viele weitere wurden nicht gehört; die Bühne gehörte jenen, denen die zu beschließenden Maßnahmen gar nicht hart genug sein konnten. Einer von ihnen, der in vielen Talkshows auftretende Virologe Alexander Kekulé, hatte schon 2009 Schulschließungen aufgrund der „Schweinegrippe“ gefordert, die sich später als unbegründeter Hype entpuppte und Unsummen für überflüssigen Impfstoff kosteten.
Im Rückblick haben jene, die im März Augenmaß einforderten, Recht behalten. Sie wurden zu Unrecht aus dem öffentlichen Diskurs ausgeschlossen. In Deutschland sinkt die Zahl der registrierten Neuinfektionen seit einiger Zeit. Dasselbe gilt für die Sterbezahlen in Europa, wie das Überwachungssystem „EuroMomo“ beweist.
Die Übersterblichkeiten infolge einzelner Todesursachen sind derzeit zwar unbekannt. Fest steht aber, dass die gesamte Übersterblichkeit, die alljährlich den in der kalten Jahreszeit auftretenden Infektionswellen folgt, seit Anfang April zurückgeht.
Übersterblichkeit meint, dass Sterbezahlen nicht gleichmäßig verteilt sind, weil insbesondere sehr alte und sehr kranke Menschen schon aufgrund relativ leichter Infektionen versterben können. Der Volksmund spricht in diesem Zusammenhang von „Grippewellen“, obwohl die Ursachen viele verschiedene Virenarten umfassen. Influenza- und Coronaviren sind die bekanntesten. Sie mutieren ständig und kehren in neuer Form zurück, weil sie sich sonst wegen Immunität nicht verbreiten könnten.
Bundesregierung ignorierte Daten
Betrachtet man die Gesamtsterblichkeit in Europa, ähneln die Übersterblichkeiten, bei starken regionalen Unterschieden, in der Tat denen einer schweren Grippewelle, wie von Ioannidis prognostiziert.
Seine Prognose war Mitte März nicht schwierig, weil China und Südkorea die Höhepunkte der Coronainfektion bereits hinter sich gelassen hatten. Aus ihren Daten konnte man lernen, um sachgerechte Entscheidungen zu treffen.
Die Bundesregierung ignorierte diese Daten und holte auf Grundlage eines unbegreiflichen Papiers des Bundesinnenministeriums, das über eine Million Tote in Deutschland voraussagte, den Holzhammer heraus. Dieser Holzhammer wird nun alle von den Warnern befürchteten Folgen nach sich ziehen, wie Suizide aufgrund vernichteter Existenzen oder Todesfälle Schwerkranker, die aus Sorge vor einer bloß imagierten „Coronawelle“ nicht operiert wurden. Die Welle kam bekanntlich nie; statt dessen las man von Kurzarbeit in unterausgelasteten Krankenhäusern, die zudem hundertfach Coronapatienten aus Italien und Frankreich einflogen.
Wie planlos die Politik reagierte, erkennt man am besten an ihrem Umfang mit der gesellschaftlich existenziellen Frage, wann der beispiellose Lockdown denn beendet werden solle. In ihrem Podcast vom 28. März versprach Bundeskanzlerin Angela Merkel, der Lockdown könne aufgehoben werden, sobald sich die Verdopplungszeit der Infektionen in Richtung 10 Tage bewege. Dieses Ziel war bald erreicht, weshalb Kanzleramtschef Helge Braun nachschob, sicherer seien 10 bis 14 Tage.
Nachdem auch diese Hürde genommen war, ließ die Regierung das Verdopplungziel fallen und wechselte zur sogenannten Reproduktionszahl, die im Gegensatz zur Verdopplungszeit nicht direkt beobachtbar ist, sondern vom bundeseigenen Robert Koch Institut (RKI) geschätzt wird. Werte unter Eins zeigen an, dass die Gefahr einer unkontrollierten Ausbreitung gebannt ist.
Anlässlich der Entscheidung von Bundesregierung und Ministerpräsidenten über den Fortbestand des Lockdown folgte der vorläufige Höhepunkt eines beispiellosen Politikversagens: Nach Berechnungen des RKI war die Reproduktionszahl schon vor dem Lockdown unter Eins gefallen. Ob dies mit Verhaltenänderungen, Hygieneempfehlungen oder der Absage von Großveranstaltungen zusammenhängt oder ob die Virusverbreitung automatisch sank, was sie bei jeder Infektionswelle tut und im Coronafall auch in Südkorea getan hatte, mag hier dahingestellt bleiben.
Entscheidend für das Argument ist allein, dass die Reproduktionszahl vor dem Lockdown unter Eins lag und in der Folge nicht weiter sank, sondern mit geringen Schwankungen konstant blieb. Folglich war der Lockdown großer Teile der Volkswirtschaft nicht notwendig und auch nicht wirksam, die Verhältnismäßigkeit also nicht gewahrt.
Gleichwohl beschlossen Bundeskanzlerin und Ministerpräsidenten, es bleibe beim Lockdown. Die Bundeskanzlerin begründete dies in ihrer Pressekonferenz mit der Möglichkeit, die Reproduktionszahl könne ja wieder steigen. Richtig, und es könnte demnächst auch ein noch viel schlimmeres Virus auftauchen oder gar ein Meteorit einschlagen. Ist es auch da besser, Gesellschaft, Rechtsordnung und Wirtschaft schon vorher zu zerstören?
Da die Entscheidung den Zahlen des RKI zuwiderlief, wandte sich die Politik nun einer bis dahin unbeachteten Gruppe von Helmholtz-Forschern zu. Die neue Normalität werden fortgesetzte und wiederholte Lockdowns sein, bis ein Impfstoff verfügbar ist. Weil die Politik jetzt, da die Reproduktionszahl gar auf 0,8 gefallen ist, offenbar nicht im entferntesten daran denkt, den Lockdown aufzuheben und es zudem gegen das mit Corona verwandte SARS-Virus auch nach knapp 20 Jahren noch keinen Impfstoff gibt, fragt sich ernsthaft, wann wir eine Rückkehr zu Rechtsstaatlichkeit, Freiheit und rationaler Politik erleben werden.
Der Westen, der sich früher seiner Werte berühmte, hat das chinesische Politikmodell übernommen. Einst selbstbewusste und freie Bürger und Unternehmer werden in ständiger Angst vor dem Leviathan und seiner Drohung mit Lockdowns leben und am Subventionstropf hängen: ein Horrorszenario, dessen Realisierung gar nicht mehr weit entfernt erscheint.
Die neue Normalität eben.
https://www.welt.de/wirtschaft/plus2073 ... e-aus.html
Frank N Furter hat geschrieben:knaust hat geschrieben: Du behauptest hier nachweislich falsche Dinge, und wenn man Dich darauf anspricht, startest Du irgendwelche Ablenkungsmanöver. Dafür ist mir meine Zeit zu schade.
Ernsthaft, jetzt?
Okay, dann gehen wir der Sache jetzt aber bitte mal ganz akribisch auf den Grund, mein Lieber:
Das hast Du geschrieben:knaust hat geschrieben:Das stimmt so nicht. Es handelt sich tatsächlich um eine zweiarmige (also kontrollierte) Studie mit den zwei Studienarmen 5 Tage Remdesvir vs. 10 Tage Remidesvir.
Ja? Das diese Studie nicht kontrolliert ist, soll also nachweislich falsch sein?
Okay, schauen wir in den Link rein, den Du ausgewählt hast, der das beweisen soll:
https://www.statnews.com/2020/04/16/ear ... -152099670
The lack of a control arm in the study could make interpreting the results more challenging.
Des Englischen bist Du soweit mächtig, oder?
Und ich hatte Dir schon geschrieben, dass eine Studie nicht "kontrolliert" genannt werden kann, wenn man den Wirkstoff mit dem Wirkstoff vergleicht.
Ich weiß übrigens über die Studie noch wesentlich mehr als ich bisher hier geschrieben habe. Da Du etwas recherchiert hast, kannst Du Dir evtl. an 5 Fingern abzählen warum
Frank N Furter hat geschrieben:anders entscheiden (...bei entsprechendem politischen Druck aus dem Gesundheitsministerium z.B.). Das BfArM stellt sich zurecht auf den Standpunkt, dass der Wirkstoff Remdesivir bisher weder eine Phase I-Studie, noch eine Phase-II-Studie gesehen hat. Die sind aber obligatorisch, bevor man eine Phase-III-Studie beginnen darf.
Gibt's das auch in 140 Zeichen?
Vergleichen wir Deutschland mal mit Ländern, die halbwegs ähnliche Maßnahmen durchführen, eine halbwegs vergleichbare sozioökonomische Struktur und eine halbwegs vergleichbare Bevölkerungssituation aufweisen. Betonung liegt auf halbwegs und meint, dass wir uns nicht mit Russland, Peru oder Australien vergleichen können. Ein 1:1-Vergleich ist offensichtlich sowieso nicht möglich. Dann finden wir Länder die sehr deutlich besser abschneiden als wir. Natürlich finden wir auch Länder, die deutlich schlechter abschneiden als wir. Aber was wir kaum behaupten können, dass wir besonders gut abschneiden.
ich nehme an du meinst den prof. homburg?

Unter Westfalen hat geschrieben:Du hast die Yakuza vergessen.![]()
und die chinesischen Triaden (nein, nicht Triolen),![]()
das sind die mit den Goldfischen in den chinesischen Restaurants.![]()
Sind Miethaie und Heuschrecken auch schon mafiös infiziert?
Airwin hat geschrieben:ich glaub zwar nicht dass saviano hier mitliest , aber du kannst ja weiterhin versuchen dich ihm mitzuteilen

Unter Westfalen hat geschrieben:Darf man eigentlich,
wenn wir irgendwann endlich in postcoronarer Zeit leben,
noch von Koronarinsuffizienz sprechen?

Airwin hat geschrieben:@auswurf
ich nehme an du meinst den prof. homburg? keine ahnung ob ihn sein ego treibt, kenne den mann nicht, du?
Und was mich noch mehr wundert: Ich nehme an du bist bei der thematik ein laie, so wie ich auch? Ob die gefahren kleingeredet sind oder übertrieben oder exakt richtig beurteilt, das dürfte zum jetztigen zeitpunkt kein mensch beurteilen können ? Was mich jedenfalls überrascht ist dass der berühmte reproduktionsfaktor schon vor dem lockdown auf dem jetztigen niveau war.
Auswurf hat geschrieben:ich nehme an du meinst den prof. homburg?
ne, ich blieb bewusst unpersönlich
Du könntest also auch gemeint sein

Auswurf hat geschrieben:ich nehme an du meinst den prof. homburg?
ne, ich blieb bewusst unpersönlich
Du könntest also auch gemeint sein
.Airwin hat geschrieben:
@auswurf
ich nehme an du meinst den prof. homburg? keine ahnung ob ihn sein ego treibt, kenne den mann nicht, du?
Und was mich noch mehr wundert: Ich nehme an du bist bei der thematik ein laie, so wie ich auch? Ob die gefahren kleingeredet sind oder übertrieben oder exakt richtig beurteilt, das dürfte zum jetztigen zeitpunkt kein mensch beurteilen können ? Was mich jedenfalls überrascht ist dass der berühmte reproduktionsfaktor schon vor dem lockdown auf dem jetztigen niveau war.
stimmt...überrascht in der tat
geschwurbel
Auswurf hat geschrieben:ja, mit gesichtsmaske, auf abstand und dem wissen, dass SIE täglich meinen vater sieht,
der unstoppbar auf baustellen rumrennt und täglich die gefahren der aussenwelt mit nach hause tragen könnte.
Schlechtes gewissen, egal wie ich mich da entscheide.
verboten, ist ja nicht die eltern zu besuchen,
auch wenn ich "illegal" schrieb.
Zu einem gewissen grad, war es unvernünftig!
08.56 Uhr
Zahl der zusätzlichen Todesfälle durch Corona unklar
Wie viele Menschen mehr als sonst wegen der Corona-Pandemie sterben, lässt sich für Deutschland bislang nur schwer beziffern. Das zeigen Anfragen der Deutschen Presse-Agentur in den Bundesländern. Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen, die besonders hohe Infiziertenzahlen melden, liegen nach eigenen Angaben bislang keine aktuellen Daten dazu vor.
Zwar sind in Deutschland bislang mehr als 4500 Corona-Infizierte gestorben. Allerdings ist insbesondere bei sehr alten und stark vorerkrankten Menschen oft unklar, ob sie nicht auch ohne das Virus innerhalb eines bestimmten Zeitraumes gestorben wären.
„Für Hessen lässt sich derzeit keine Übersterblichkeit im Zusammenhang mit dem Coronavirus feststellen“, hieß es aus dem Gesundheitsministerium in Wiesbaden. „Bisher sind in keiner der Altersgruppen signifikante Abweichungen von den normalerweise zu erwartenden Todesfällen festzustellen.“ Die Gesundheitsverwaltung in Berlin teilte mit, dass in den letzten Wochen nur eine geringe Übersterblichkeit - also mehr Tote als gewöhnlich - festzustellen war. Sie sei wahrscheinlich primär auf Influenza, nicht auf Covid-19, zurückzuführen.
Schwedens Strategie umstritten – mehr als 1500 Tote
Der schwedische Sonderweg in der Bekämpfung des Coronavirus hat einen hohen Preis. Mehr als 1500 Menschen starben der schwedischen Gesundheitsbehörde zufolge bislang infolge einer Infektion mit Sars-CoV-2. Das ist um ein Vielfaches mehr als in den anderen skandinavischen Ländern.
Trotzdem bleiben die Behörden bei der Strategie, der Bevölkerung lediglich zu raten, Abstand zu halten. Veranstaltungen mit bis zu 50 Besuchern sind nach wie vor erlaubt.
Bo Lundbäck, Professor für klinische Epidemiologie von Lungenerkrankungen in Göteborg, findet die hohen Todeszahlen nicht akzeptabel. Er fordert, dass auch in Schweden alle Schulen geschlossen werden und vor allem das Personal in den Altersheimen besser geschützt werde. „Ich sehe nicht, dass Schweden eine konkrete Strategie verfolgt, und ich sehe auch keinen Trend“, sagt er im Gespräch mit der Deutsche Presse-Agentur.