Fußball-Bundesliga will Spielbetrieb nächste Woche unterbrechen
Die Deutsche Fußball Liga will den Spielbetrieb in der Bundesliga und der 2. Liga vom kommenden Dienstag an bis zum 2. April unterbrechen. Der Spieltag an diesem Wochenende solle aber so weit möglich weiter ohne Zuschauer in den Stadien stattfinden, teilte die DFL am Freitag mit.
Die belgische Bundesregierung trifft weitgehende Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des
Coronavirus. Seit Mitternacht bleiben Restaurants, Cafés und andere Gastronomiebetriebe geschlossen und die Schulen bieten nur Aufnahme, geben aber keinen Unterricht. Für den Arbeitsbereich sieht die Regierung eine ganze Reihe von Schritten ein, um die Maßnahmen wirtschaftlich abzufedern. Die Maßnahmen gelten bis auf weiteres bis zum 3. April, also bis zum Beginn der Osterferien.
https://www.vrt.be/vrtnws/de/2020/03/13/belgien-reagiert-auf-covid-19-gastronomie-muss-schliessen-schu/
- Vor allem Kinder von Eltern, die im Pflege- und Gesundheitssektor arbeiten, sollen in den Schulen unterkommen. Dies betrifft auch Kinder von Eltern aus dem öffentlichen Sicherheitssektor. Die Regierung will so den gesamten Gesundheitsbereich funktionieren lassen
- Für alle Kinder, die nur von ihren Eltern betreut werden können, wird für Begleitung gesorgt. Ältere Menschen bilden eine Risikogruppe, die einer möglichen Ansteckung nicht ausgesetzt werden soll
- Die Kindergärten und Kinderkrippen bleiben geöffnet
- Cafés, Restaurants, Bars, Diskotheken und ähnliches bleiben geschlossen
- Hotels bleiben geöffnet, doch deren Bars und Restaurants bleiben geschlossen
- Mahlzeitlieferungen nach Hause und Drive-In-Möglichkeiten sind erlaubt
- Lebensmittelgeschäfte, Tierfutterhandlungen, Apotheken – also Geschäfte mit den Dingen des täglichen Lebens – bleiben normal geöffnet, auch am Wochenende. Sie müssen aber strikt den seit Tagen geltenden Hygienevorschriften entsprechen
- Alle anderen Geschäfte und Märkte bleiben in der Woche geöffnet, müssen aber am Wochenende geschlossen bleiben
Coronavirus. Seit Mitternacht bleiben Restaurants, Cafés und andere Gastronomiebetriebe geschlossen und die Schulen bieten nur Aufnahme, geben aber keinen Unterricht. Für den Arbeitsbereich sieht die Regierung eine ganze Reihe von Schritten ein, um die Maßnahmen wirtschaftlich abzufedern. Die Maßnahmen gelten bis auf weiteres bis zum 3. April, also bis zum Beginn der Osterferien.
https://www.vrt.be/vrtnws/de/2020/03/13/belgien-reagiert-auf-covid-19-gastronomie-muss-schliessen-schu/
- Vor allem Kinder von Eltern, die im Pflege- und Gesundheitssektor arbeiten, sollen in den Schulen unterkommen. Dies betrifft auch Kinder von Eltern aus dem öffentlichen Sicherheitssektor. Die Regierung will so den gesamten Gesundheitsbereich funktionieren lassen
- Für alle Kinder, die nur von ihren Eltern betreut werden können, wird für Begleitung gesorgt. Ältere Menschen bilden eine Risikogruppe, die einer möglichen Ansteckung nicht ausgesetzt werden soll
- Die Kindergärten und Kinderkrippen bleiben geöffnet
- Cafés, Restaurants, Bars, Diskotheken und ähnliches bleiben geschlossen
- Hotels bleiben geöffnet, doch deren Bars und Restaurants bleiben geschlossen
- Mahlzeitlieferungen nach Hause und Drive-In-Möglichkeiten sind erlaubt
- Lebensmittelgeschäfte, Tierfutterhandlungen, Apotheken – also Geschäfte mit den Dingen des täglichen Lebens – bleiben normal geöffnet, auch am Wochenende. Sie müssen aber strikt den seit Tagen geltenden Hygienevorschriften entsprechen
- Alle anderen Geschäfte und Märkte bleiben in der Woche geöffnet, müssen aber am Wochenende geschlossen bleiben
I could write several novels about what I do not know.
find ich spontan sehr gut, wie Belgien das handhabt.
Jedes Land hat aber auch eigene Besonderheiten, die berücksichtigt werden müssen
Jedes Land hat aber auch eigene Besonderheiten, die berücksichtigt werden müssen
Don't criticize what you can't understand
higgi hat geschrieben:Wünsche allen Eltern viel Kraft in den nächsten 5 Wochen
Ich erinnere nochmal an meinen Filmtipp „Sune vs. Sune“, müsste aktuell noch online beim kika zu sehen sein.
Damit wären schonmal 90 Minuten geschafft.
Und bei der Gelegenheit:
higgi, du warst m.W. der erste hier, der seine Sorge wegen Corona kundgetan hat. Du hattest Recht. Damals habe ich noch gelacht. Immerhin DARÜBER lache ich heute noch.
so, großer schritt ist gemacht. und das beste an der PK war, dass die verantwortlichen den Arbeitsgebern durch die blume sehr deutlich gesagt haben, dass mamas und papas jetzt einfach zu hause bleiben müssen, um die kleinen zu versorgen.
den dieser schritt steht in D leider noch aus, Austria hat das ja heute gemacht: nur noch die notwendigsten bereiche sollen arbeiten
bleibt gesund
den dieser schritt steht in D leider noch aus, Austria hat das ja heute gemacht: nur noch die notwendigsten bereiche sollen arbeiten
bleibt gesund
seit/seid
Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten
Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten
nur noch die notwendigsten bereiche sollen arbeiten
ha, und grad klingelt so eine arme tante, die im auftrag der telekom neue glasfaserkabeltarife verkaufen soll.
schuss nicht gehört
seit/seid
Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten
Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten
Seit einigen Tagen geht es drunter und drüber, und ein paar Dinge, die man nicht vergessen sollte, gehen dabei vielleicht unter:
Die drastischen Maßnahmen sind gut und vernünftig. Sie bedeuten, dass man die Geschichte ernst nimmt – das ist kein hilfloser Aktionismus.
Es gibt sehr viele Krankheitsverläufe ohne Symptome oder mit sehr milden Symptomen. Den aller-allermeisten geht’s nach ein paar Tagen wieder gut, und es ist davon die Rede, dass viele Menschen gar nicht gemerkt haben, dass sie sich angesteckt hatten:
Bei vier von fünf Infizierten verläuft eine Infektion mit dem Coronavirus dagegen ohne oder mit leichten Symptomen. "An ihnen wird die Krankheit mehr oder weniger spurlos vorbeigehen", so [RKI-Chef] Wieler.
Auch deshalb gibt es jetzt die Maßnahmen: sie sollen verhindern, dass diese Leute andere anstecken – es geht darum, die Kurve flach zu halten, damit allen schwer Erkrankten geholfen werden kann. Nix neues natürlich, aber ich spüre, dass man sich das nochmal in Erinnerung rufen sollte, anstatt immer weiter auszuflippen. Oberste Vorsicht ist geboten, aber niedrigste Panik.
Am Mittwochabend gab’s die vermeintliche Horrormeldung, dass zwei Drittel der Bevölkerung vom Virus betroffen sein könnten. Das wurde beschissen kommuniziert und geistert mir seither die ganze Zeit im Kopf rum, ist aber simple Virologen-Mathematik, und so endkrass es auch klingen mag, es heißt nicht, dass das denen erst vorgestern aufgegangen ist und alles den Bach ra geht:
Wieler ging auf Nachfrage einer Journalistin auch darauf ein, dass das Virus letztlich 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung treffen werde. "Das ist normal für leicht übertragbare Erreger, gegen die es noch keine Immunität in der Bevölkerung gibt, keine Impfung und kein Medikament", erklärte er.
Die Prozentwerte hatte der Virologe Christian Drosten von der Charité in Berlin vor einiger Zeit in einem Interview genannt. Auf einer Pressekonferenz vom 2. März erklärte er, wie sie zustande kommt: Im Schnitt steckt jeder Coronainfizierte ungefähr drei weitere Personen mit dem Virus an, die wiederum drei neue Menschen infizieren. Dadurch breitet sich der Erreger exponentiell aus.
Diese exponentielle Ausbreitung stoppt, sobald jeder Infizierte nur noch höchstens eine weitere Person ansteckt. Das ist der Fall, wenn zwei von drei Personen, die potenziell von einem Infizierten angesteckt werden könnten, das Virus schon hatten und immun sind. Zwei von drei immunen Personen entsprechen zwei Dritteln oder 67 Prozent. Anders gesagt: Solange es kein anderes Gegenmittel gibt, kann nur die Immunität der Menschen das Virus stoppen - und dieser Punkt ist erreicht, sobald 60 bis 70 Prozent eine Infektion überstanden haben.
In Deutschland werden sich demnach etwa 50 Millionen Menschen mit dem Virus infizieren, bis die Epidemie vorbei ist. Wann das der Fall sein wird, lässt sich schwer vorhersagen. "Es gibt schon jetzt zahlreiche Menschen, die sich infiziert haben, einen harmlosen Verlauf hatten und es deshalb nicht gemerkt haben", sagt Wieler. "Je mehr das sind, desto besser." Er schätzt, dass es ein bis zwei Jahre dauern wird, bis die 70 Prozent erreicht sind - zumal ein langsamer Verlauf derzeit oberstes Ziel ist.
Achtung vor einem Fehlschluss: Von diesen 50 Millionen Menschen sind nicht bei fünf Prozent schwere Verläufe zu erwarten. Diese fünf Prozent beziehen sich auf die registrierten Fälle, der tatsächliche Anteil wird vermutlich deutlich darunter liegen.
Quellen:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/med ... d31c80b428
https://www.spiegel.de/wissenschaft/med ... c6084b987d
Je irrer die Maßnahmen erscheinen, desto wahrscheinlicher ist es, dass man da gut durchkommt – das sollte uns also nicht noch mehr erschrecken, sondern eher beruhigen. Die Behörden sind natürlich zum Hinterherhinken verdammt, aber ich sehe so langsam den Mut, sich hinterher eine Überreaktion vorwerfen zu lassen; das ist gut.
Es ist eine beschissene Lage und mir geht auch die Düse, aber jetzt lasset uns unsere Angst mal kanalisieren: man kann viel tun, indem man nix tut. Die Netflix-Watchlist wartet, und Schlaf stärkt das Immunsystem. Und das Pforum bleibt natürlich durchgehend geöffnet.
Die drastischen Maßnahmen sind gut und vernünftig. Sie bedeuten, dass man die Geschichte ernst nimmt – das ist kein hilfloser Aktionismus.
Es gibt sehr viele Krankheitsverläufe ohne Symptome oder mit sehr milden Symptomen. Den aller-allermeisten geht’s nach ein paar Tagen wieder gut, und es ist davon die Rede, dass viele Menschen gar nicht gemerkt haben, dass sie sich angesteckt hatten:
Bei vier von fünf Infizierten verläuft eine Infektion mit dem Coronavirus dagegen ohne oder mit leichten Symptomen. "An ihnen wird die Krankheit mehr oder weniger spurlos vorbeigehen", so [RKI-Chef] Wieler.
Auch deshalb gibt es jetzt die Maßnahmen: sie sollen verhindern, dass diese Leute andere anstecken – es geht darum, die Kurve flach zu halten, damit allen schwer Erkrankten geholfen werden kann. Nix neues natürlich, aber ich spüre, dass man sich das nochmal in Erinnerung rufen sollte, anstatt immer weiter auszuflippen. Oberste Vorsicht ist geboten, aber niedrigste Panik.
Am Mittwochabend gab’s die vermeintliche Horrormeldung, dass zwei Drittel der Bevölkerung vom Virus betroffen sein könnten. Das wurde beschissen kommuniziert und geistert mir seither die ganze Zeit im Kopf rum, ist aber simple Virologen-Mathematik, und so endkrass es auch klingen mag, es heißt nicht, dass das denen erst vorgestern aufgegangen ist und alles den Bach ra geht:
Wieler ging auf Nachfrage einer Journalistin auch darauf ein, dass das Virus letztlich 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung treffen werde. "Das ist normal für leicht übertragbare Erreger, gegen die es noch keine Immunität in der Bevölkerung gibt, keine Impfung und kein Medikament", erklärte er.
Die Prozentwerte hatte der Virologe Christian Drosten von der Charité in Berlin vor einiger Zeit in einem Interview genannt. Auf einer Pressekonferenz vom 2. März erklärte er, wie sie zustande kommt: Im Schnitt steckt jeder Coronainfizierte ungefähr drei weitere Personen mit dem Virus an, die wiederum drei neue Menschen infizieren. Dadurch breitet sich der Erreger exponentiell aus.
Diese exponentielle Ausbreitung stoppt, sobald jeder Infizierte nur noch höchstens eine weitere Person ansteckt. Das ist der Fall, wenn zwei von drei Personen, die potenziell von einem Infizierten angesteckt werden könnten, das Virus schon hatten und immun sind. Zwei von drei immunen Personen entsprechen zwei Dritteln oder 67 Prozent. Anders gesagt: Solange es kein anderes Gegenmittel gibt, kann nur die Immunität der Menschen das Virus stoppen - und dieser Punkt ist erreicht, sobald 60 bis 70 Prozent eine Infektion überstanden haben.
In Deutschland werden sich demnach etwa 50 Millionen Menschen mit dem Virus infizieren, bis die Epidemie vorbei ist. Wann das der Fall sein wird, lässt sich schwer vorhersagen. "Es gibt schon jetzt zahlreiche Menschen, die sich infiziert haben, einen harmlosen Verlauf hatten und es deshalb nicht gemerkt haben", sagt Wieler. "Je mehr das sind, desto besser." Er schätzt, dass es ein bis zwei Jahre dauern wird, bis die 70 Prozent erreicht sind - zumal ein langsamer Verlauf derzeit oberstes Ziel ist.
Achtung vor einem Fehlschluss: Von diesen 50 Millionen Menschen sind nicht bei fünf Prozent schwere Verläufe zu erwarten. Diese fünf Prozent beziehen sich auf die registrierten Fälle, der tatsächliche Anteil wird vermutlich deutlich darunter liegen.
Quellen:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/med ... d31c80b428
https://www.spiegel.de/wissenschaft/med ... c6084b987d
Je irrer die Maßnahmen erscheinen, desto wahrscheinlicher ist es, dass man da gut durchkommt – das sollte uns also nicht noch mehr erschrecken, sondern eher beruhigen. Die Behörden sind natürlich zum Hinterherhinken verdammt, aber ich sehe so langsam den Mut, sich hinterher eine Überreaktion vorwerfen zu lassen; das ist gut.
Es ist eine beschissene Lage und mir geht auch die Düse, aber jetzt lasset uns unsere Angst mal kanalisieren: man kann viel tun, indem man nix tut. Die Netflix-Watchlist wartet, und Schlaf stärkt das Immunsystem. Und das Pforum bleibt natürlich durchgehend geöffnet.
NRW zieht nach:
Heute 14:58
Keine Besuche mehr in Pflege- und Altenheimen in NRW
Wegen der Ausbreitung des Coronavirus dürfen Alten- und Pflegeheime in NRW grundsätzlich nicht mehr besucht werden. Besuche seien nur in dringenden Ausnahmefällen möglich, sagte Ministerpräsident Armin Laschet bei der Pressekonferenz in Düsseldorf.
Heute 14:47
Schulen in NRW ab Montag geschlossen
Bereits ab Montag sollen die Schulen in NRW schließen. Das gab Ministerpräsident Armin Laschet gerade bekannt. Die Lehrer blieben im Dienst, zur Vorbereitung von Abschlussarbeiten etwa oder um digitale Unterrichtsformen durchzuführen.
Für die ersten beiden Tage gilt eine Übergangsregelung: Damit die Eltern Gelegenheit haben, sich auf diese Situation einzustellen, können sie bis einschließlich Dienstag (17.03.) aus eigener Entscheidung ihre Kinder zur Schule schicken. Die Schulen müssten an diesen beiden Tagen während der üblichen Unterrichtszeit eine Betreuung sicherstellen.
Ebenso dürfen Kinder bis zum schulpflichtigen Alter ab Montag nicht mehr in Kitas gebracht werden. Kinder sollten nicht bei Großeltern untergebracht werden.
Für die Kinder des Personals, das zur Bewältigung der Krise notwendig sei, solle es besondere Betreuungsangebote geben.
Mein freundlicher Brotverkäufer (Migrationshintergrund) heute morgen:
"Wie geht es Ihnen?"
Und nun ein Spruch von unserer Jüngsten (7 Jahre):
Der Mutter fällt auf, dass sie schon seit 2 Tagen immer "Happy Birthday" singt, wenn sie sich die Hände wäscht.
"Warum singst Du denn immer Happy Birthday beim Händewaschen?"
"Mama, wenn ich das Lied zu Ende gesungen habe, weiß ich, dass der Corona abgewaschen ist."
Heute 14:58
Keine Besuche mehr in Pflege- und Altenheimen in NRW
Wegen der Ausbreitung des Coronavirus dürfen Alten- und Pflegeheime in NRW grundsätzlich nicht mehr besucht werden. Besuche seien nur in dringenden Ausnahmefällen möglich, sagte Ministerpräsident Armin Laschet bei der Pressekonferenz in Düsseldorf.
Heute 14:47
Schulen in NRW ab Montag geschlossen
Bereits ab Montag sollen die Schulen in NRW schließen. Das gab Ministerpräsident Armin Laschet gerade bekannt. Die Lehrer blieben im Dienst, zur Vorbereitung von Abschlussarbeiten etwa oder um digitale Unterrichtsformen durchzuführen.
Für die ersten beiden Tage gilt eine Übergangsregelung: Damit die Eltern Gelegenheit haben, sich auf diese Situation einzustellen, können sie bis einschließlich Dienstag (17.03.) aus eigener Entscheidung ihre Kinder zur Schule schicken. Die Schulen müssten an diesen beiden Tagen während der üblichen Unterrichtszeit eine Betreuung sicherstellen.
Ebenso dürfen Kinder bis zum schulpflichtigen Alter ab Montag nicht mehr in Kitas gebracht werden. Kinder sollten nicht bei Großeltern untergebracht werden.
Für die Kinder des Personals, das zur Bewältigung der Krise notwendig sei, solle es besondere Betreuungsangebote geben.
Mein freundlicher Brotverkäufer (Migrationshintergrund) heute morgen:
"Wie geht es Ihnen?"
Und nun ein Spruch von unserer Jüngsten (7 Jahre):
Der Mutter fällt auf, dass sie schon seit 2 Tagen immer "Happy Birthday" singt, wenn sie sich die Hände wäscht.
"Warum singst Du denn immer Happy Birthday beim Händewaschen?"
"Mama, wenn ich das Lied zu Ende gesungen habe, weiß ich, dass der Corona abgewaschen ist."
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai
Artikel zur Letalitätsabschätzung bei Corona:
https://www.focus.de/gesundheit/news/za ... 60247.html
Unter SOFA-Wert hatte ich mir bis dato etwas anderes vorgestellt.
https://www.focus.de/gesundheit/news/za ... 60247.html
Unter SOFA-Wert hatte ich mir bis dato etwas anderes vorgestellt.

Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai
Und Rumms!
Spielbetrieb eingestellt.
Spielbetrieb eingestellt.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.
Karl-Heinz Rummenigge befürwortet, dass der kommende Bundesliga-Spieltag noch stattfindet, empfiehlt jedoch "dringend", die Länderspielphase abzusagen. http://www.kicker.de/772149/artikel/rum ... _finanzen_
Wie war das? Die hässliche Fratze des Fussballs sind die Fans?
Wie war das? Die hässliche Fratze des Fussballs sind die Fans?
Ich finde wirklich gut, dass jetzt ein Stück mehr Klarheit herrscht.
Weniger bezogen auf die Bundesliga, sondern vor allem auf den Alltag: Schul- und Kitaschließungen, das rammt ein paar Pflöcke ein.
Es war absehbar, dass das kommen muss und es ist gut, dass das Rumgeeiere vorbei ist.
Weniger bezogen auf die Bundesliga, sondern vor allem auf den Alltag: Schul- und Kitaschließungen, das rammt ein paar Pflöcke ein.
Es war absehbar, dass das kommen muss und es ist gut, dass das Rumgeeiere vorbei ist.
Nice Weather hat geschrieben:Seit einigen Tagen geht es drunter und drüber, und ein paar Dinge, die man nicht vergessen sollte, gehen dabei vielleicht unter:
Die drastischen Maßnahmen sind gut und vernünftig. Sie bedeuten, dass man die Geschichte ernst nimmt – das ist kein hilfloser Aktionismus.
Es gibt sehr viele Krankheitsverläufe ohne Symptome oder mit sehr milden Symptomen. Den aller-allermeisten geht’s nach ein paar Tagen wieder gut, und es ist davon die Rede, dass viele Menschen gar nicht gemerkt haben, dass sie sich angesteckt hatten:
Bei vier von fünf Infizierten verläuft eine Infektion mit dem Coronavirus dagegen ohne oder mit leichten Symptomen. "An ihnen wird die Krankheit mehr oder weniger spurlos vorbeigehen", so [RKI-Chef] Wieler.
Auch deshalb gibt es jetzt die Maßnahmen: sie sollen verhindern, dass diese Leute andere anstecken – es geht darum, die Kurve flach zu halten, damit allen schwer Erkrankten geholfen werden kann. Nix neues natürlich, aber ich spüre, dass man sich das nochmal in Erinnerung rufen sollte, anstatt immer weiter auszuflippen. Oberste Vorsicht ist geboten, aber niedrigste Panik.
Am Mittwochabend gab’s die vermeintliche Horrormeldung, dass zwei Drittel der Bevölkerung vom Virus betroffen sein könnten. Das wurde beschissen kommuniziert und geistert mir seither die ganze Zeit im Kopf rum, ist aber simple Virologen-Mathematik, und so endkrass es auch klingen mag, es heißt nicht, dass das denen erst vorgestern aufgegangen ist und alles den Bach ra geht:
Wieler ging auf Nachfrage einer Journalistin auch darauf ein, dass das Virus letztlich 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung treffen werde. "Das ist normal für leicht übertragbare Erreger, gegen die es noch keine Immunität in der Bevölkerung gibt, keine Impfung und kein Medikament", erklärte er.
Die Prozentwerte hatte der Virologe Christian Drosten von der Charité in Berlin vor einiger Zeit in einem Interview genannt. Auf einer Pressekonferenz vom 2. März erklärte er, wie sie zustande kommt: Im Schnitt steckt jeder Coronainfizierte ungefähr drei weitere Personen mit dem Virus an, die wiederum drei neue Menschen infizieren. Dadurch breitet sich der Erreger exponentiell aus.
Diese exponentielle Ausbreitung stoppt, sobald jeder Infizierte nur noch höchstens eine weitere Person ansteckt. Das ist der Fall, wenn zwei von drei Personen, die potenziell von einem Infizierten angesteckt werden könnten, das Virus schon hatten und immun sind. Zwei von drei immunen Personen entsprechen zwei Dritteln oder 67 Prozent. Anders gesagt: Solange es kein anderes Gegenmittel gibt, kann nur die Immunität der Menschen das Virus stoppen - und dieser Punkt ist erreicht, sobald 60 bis 70 Prozent eine Infektion überstanden haben.
In Deutschland werden sich demnach etwa 50 Millionen Menschen mit dem Virus infizieren, bis die Epidemie vorbei ist. Wann das der Fall sein wird, lässt sich schwer vorhersagen. "Es gibt schon jetzt zahlreiche Menschen, die sich infiziert haben, einen harmlosen Verlauf hatten und es deshalb nicht gemerkt haben", sagt Wieler. "Je mehr das sind, desto besser." Er schätzt, dass es ein bis zwei Jahre dauern wird, bis die 70 Prozent erreicht sind - zumal ein langsamer Verlauf derzeit oberstes Ziel ist.
Achtung vor einem Fehlschluss: Von diesen 50 Millionen Menschen sind nicht bei fünf Prozent schwere Verläufe zu erwarten. Diese fünf Prozent beziehen sich auf die registrierten Fälle, der tatsächliche Anteil wird vermutlich deutlich darunter liegen.
Quellen:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/med ... d31c80b428
https://www.spiegel.de/wissenschaft/med ... c6084b987d
Je irrer die Maßnahmen erscheinen, desto wahrscheinlicher ist es, dass man da gut durchkommt – das sollte uns also nicht noch mehr erschrecken, sondern eher beruhigen. Die Behörden sind natürlich zum Hinterherhinken verdammt, aber ich sehe so langsam den Mut, sich hinterher eine Überreaktion vorwerfen zu lassen; das ist gut.
Es ist eine beschissene Lage und mir geht auch die Düse, aber jetzt lasset uns unsere Angst mal kanalisieren: man kann viel tun, indem man nix tut. Die Netflix-Watchlist wartet, und Schlaf stärkt das Immunsystem. Und das Pforum bleibt natürlich durchgehend geöffnet.
Eine kleine Verbesserung und Ergänzung: Die Coronavirus-Pandemie betrifft nicht nur diejenigen Erkrankten, die einen schweren Verlauf von Covid-19 aufweisen und deswegen intensivmedizinisch betreut werden müssen, sondern eben auch alle anderen Intensivpatienten wie Herzinfarktpatienten, Unfallopfer etc., die normalerweise den Großteil der vorhandenen Intensivbetten belegen und die nun um ausreichende Pflege und Betreuung konkurrieren. Insoweit kann jeder jeden Alters von der Coronavirus-Pandemie direkt betroffen sein, auch wenn er selbst nicht oder nur leicht an Covid-19 erkrankt ist oder das Risiko, an dieser zu erkranken, gering ist

Zuletzt geändert von CoachingZone am 13. März 2020 17:53, insgesamt 3-mal geändert.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.
- Charles Maurice de Talleyrand -
- Charles Maurice de Talleyrand -
higgi hat geschrieben:Jaaaaaa Aufstieg
Nur fast..... Die Spiele sollen bis in den Sommer rein nachgeholt werden.
Ich glaub ja nicht, dass das zu schaffen ist.
Nichts muss, aber alles kann.
Aleksiander hat geschrieben:higgi hat geschrieben:Jaaaaaa Aufstieg
Selbst wenns so kommt, weckt es keinerlei Gefühle in mir grad. Schräge Zeit.
Irgendjemand hat gesagt, dass es das Gleiche wäre, wie wenn man ner Naturkatastrophe in Zeitlupe anschaut. Dabei hab ich gleichermaßen Furcht vor dem Virus, vor allem aber vor dem, was danach kommt. Unabsehbar

Wegen der Coronavirus-Pandemie müssten sich die Menschen in Deutschland nicht von heute auf morgen zu Hause einschließen, sagte der Virologe Christian Drosten von der Berliner Charité im NDR-Podcast. "Natürlich kann man jetzt noch einkaufen gehen in den Supermarkt", so Drosten. Über Hamsterkäufe nachzudenken, sei Unsinn. Dazu gebe es keinen Anlass. Er empfehle insbesondere den Aufenthalt im Freien: Virus-Tröpfchen seien nur eine kurze Zeit in der Luft und fielen dann zu Boden. "Es ist nicht so, dass man sich beim Spazieren gehen, wenn man sich begegnet, infiziert."
Wenn sich der Wochenmarkt bitte entlang des Feldwegs bei uns aufstellen könnte, so dass man beim Spaziergängle einzeln vorbeidefilieren kann wie an den Trinkstellen beim Marathon, das wäre mir recht.
Den Besuch einer Kneipe solle man sich hingegen überlegen - ein Treffen mit Freunden könne auch in die eigenen vier Wände verlagert werden. "Die Wahrscheinlichkeit, dass irgendjemand im Freundeskreis infiziert ist, ist immer noch im Moment sehr, sehr gering." Aber im engen Kontakt mit vielen anderen Menschen über den Abend verteilt in einer Kneipe erhöhe sich die Wahrscheinlichkeit. Auch über unzureichend gespülte Gläser könne das Virus übertragen werden. Er selbst bestelle generell immer, schon seit vielen Jahren, Bier aus der Flasche, sagte der Wissenschaftler.
Lieber auf Nummer sicher: mit Kolben auf den Balkon und den anderen von dort zuprosten. Leider wohnen meine einzigen interessanten Nachbarn hinten oder woanders raus.
Wenn sich der Wochenmarkt bitte entlang des Feldwegs bei uns aufstellen könnte, so dass man beim Spaziergängle einzeln vorbeidefilieren kann wie an den Trinkstellen beim Marathon, das wäre mir recht.
Den Besuch einer Kneipe solle man sich hingegen überlegen - ein Treffen mit Freunden könne auch in die eigenen vier Wände verlagert werden. "Die Wahrscheinlichkeit, dass irgendjemand im Freundeskreis infiziert ist, ist immer noch im Moment sehr, sehr gering." Aber im engen Kontakt mit vielen anderen Menschen über den Abend verteilt in einer Kneipe erhöhe sich die Wahrscheinlichkeit. Auch über unzureichend gespülte Gläser könne das Virus übertragen werden. Er selbst bestelle generell immer, schon seit vielen Jahren, Bier aus der Flasche, sagte der Wissenschaftler.
Lieber auf Nummer sicher: mit Kolben auf den Balkon und den anderen von dort zuprosten. Leider wohnen meine einzigen interessanten Nachbarn hinten oder woanders raus.
wir haben einige, die auf 450 eurobasis bei uns beschäftigt sind.
Die kriegen dann jetzt einfach keine arbeitszeiten zugewiesen und können schauen, wie sie die kohle auftreiben.
Die ärmsten trifft's zuerst und am deutlichsten.
Wir beliefern gastromässig zb schulküchen, hotels etc.
Denen steht auch das wasser recht schnell am hals.
Caterer mit null einnahmen - alles abgesagt.
C. schlägt eine breite schnice
- das ausmaß hätte ich nicht im entferntesten für möglich gehalten
Die kriegen dann jetzt einfach keine arbeitszeiten zugewiesen und können schauen, wie sie die kohle auftreiben.
Die ärmsten trifft's zuerst und am deutlichsten.
Wir beliefern gastromässig zb schulküchen, hotels etc.
Denen steht auch das wasser recht schnell am hals.
Caterer mit null einnahmen - alles abgesagt.
C. schlägt eine breite schnice
- das ausmaß hätte ich nicht im entferntesten für möglich gehalten
das ist doch keine Musik
higgi hat geschrieben:Wünsche allen Eltern viel Kraft in den nächsten 5 Wochen

"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."
(Batman)
(Batman)
Auswurf hat geschrieben:C. schlägt eine breite schnice![]()
- das ausmaß hätte ich nicht im entferntesten für möglich gehalten
Ich so auch nicht. Ich bin ja nur ein kleines Rädchen am Anfang einer großen Maschine. Langsam dämmert mir, dass diese Maschine eigentlich sehr bald still stehen müsste. Dann braucht‘s auch kein Rädle, das irgendwo hohldreht. Hoffentlich merkt in dieser Zeit des Stillstands keiner, dass die Maschine ein Dino ist, den man eh nicht mehr sooo sehr braucht.
Echt krass, das alles. Normal kann ich bei jedem Scheiß zu meinen Kindern sagen: „Wird‘ schon werden, ich kenn sowas doch.“
Tja. Nix da, gilt grad nicht mehr.
Aber gut, mal Augenhöhe mit den Kids sein. GEMEINSAM Neuland zu entdecken, schweißt ja auch irgendwie zusammen.

Tifferette hat geschrieben:higgi hat geschrieben:Wünsche allen Eltern viel Kraft in den nächsten 5 Wochen
Blöd wenn beide Elternteile berufstätig sind
Muss man schauen was man macht
Wir können es uns gott sei dank Vermutlich flexibel aufteilen
Vielen anderen geht es da weitaus schlechter
Die werden kaum Gehalt kassieren können oder den gesamten Jahresurlaub nehmen
Ich sehe den Sinn der Maßnahme, aber die finanziellen Folgen sind für viele dramatisch
Da muss auch was kommen
Don't criticize what you can't understand
Tamasi hat geschrieben:higgi hat geschrieben:Wünsche allen Eltern viel Kraft in den nächsten 5 Wochen
Ich erinnere nochmal an meinen Filmtipp „Sune vs. Sune“, müsste aktuell noch online beim kika zu sehen sein.
Damit wären schonmal 90 Minuten geschafft.![]()
Und bei der Gelegenheit:
higgi, du warst m.W. der erste hier, der seine Sorge wegen Corona kundgetan hat. Du hattest Recht. Damals habe ich noch gelacht. Immerhin DARÜBER lache ich heute noch.
Das war wirklich nur dieser eine Bericht aus dem Krankenhaus in Wuhan wo abgedekcte Leichen einfach in den Fluren rumlagen.
Klar, die Chinesen haben nicht das gleiche Gesundheitssystem wie wir, aber diese Bilder haben mich total verstört. Da wurde mir zum ersten Mal klar, das die Lage scheiß ernst ist
von daher
Ich bin froh, dass ich auf dem Land wohne, 100 Meter, dann bin ich auf dem Feld.
Da kann man dann auch mal raus, ohne Gefahr zu laufen, jemanden zu treffen.
Da kann man dann auch mal raus, ohne Gefahr zu laufen, jemanden zu treffen.
Carpe diem.
Auswurf hat geschrieben:wir haben einige, die auf 450 eurobasis bei uns beschäftigt sind.
Die kriegen dann jetzt einfach keine arbeitszeiten zugewiesen und können schauen, wie sie die kohle auftreiben.
Die ärmsten trifft's zuerst und am deutlichsten.
Da gibt’s auch gar nix zu diskutieren, das stimmt einfach – und es müsste nicht sein. Und auch an dieser Krise werden wieder Leute verdienen, während Schäden nach unten durchgereicht werden.
Hat eigentlich jemand mittlerweile das Rätsel mit dem Scheißhauspapier gelöst? Es gab heute alles außer Desinfektionsmittel (zum Kotzen, aber nachvollziehbar) und Klopapier. Warum? Jeder witzelt darüber, aber kennt jemand die Ursache für diese spezielle Nachfrage? Vitamin- und Mineraltabletten in Hülle und Fülle, Seifenbestände waren ein bisschen niedrig, aber vorhanden, aber Klopapier war aus.
Was ist denn da das worst case scenario? Im allerschlimmsten Fall muss man oft duschen.
