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Flache9
muffinho hat geschrieben:Und gleich der nächste Punkt an dem die Handelnden imho Vertrauen massiv verspielen, nämlich bei der Diskussion um die Pficht zu FFP2. Klar mag das den besseren Schutz haben, aber ich finde es unverantwortlich, hier ein Pflicht zu beschließen und den Bürgern die Kosten aufzudrücken. Wenn ich es richtig gelesen habe, sind das auch mehr oder weniger Einmalmasken, die man nach jedem Tragen austauschen sollte. Eine kostet um die 4 Euro, die Billigteile ausm Internet sollen nichts taugen. Somit fällt z. B. für die Lidl Verkäuferin, die sich jeden Tag mit der Bahn zu ihrer Kasse schleppt, knapp 20 Mal 4 Euro für eine Maske an, wenn sie es richtig macht damit es medizinisch Sinn macht. Hat die gute Frau einfach so 80 Euro übrig? Wohl kaum, also wird sie die gleiche Maske wieder und wieder tragen oder gleich auf die billigen aus dem Internet ausweichen und auch die entsprechend lange tragen, somit ist der Schutz, den man eigentlich in der Theorie möchte, gleich wieder unterminiert worden, weil man halt mal schnell was beschließt, die Folgen jedoch auf den normalen Bürger abdrückt. So eine Maßnahme kann man machen, allerdings muss man, wenn man die nötige Akzeptanz erreichen will, gleichzeitig die Teile kostenlos in entsprechender Anzahl für jeden bereithalten.

Hat politisch aber einen Vorteil, so kann man nachher wieder rumheulen dass nicht genug Menschen sich daran halten und auf billige Masken ausweichen oder gleich mehrere Tage tragen, um die enormen Kosten zu drücken, die da auf manche Leute zukommen, denn nicht jeder halt halt mal schnell 100 Euro zusätzlich im Monat für Masken übrig, wenn da teilweise schon das Geld für Essen fehlt.
Und nachher kann man sich beschweren, dass "zu viele Menschen nach Schlupflöcher suchen", während man selbst keine Akzeptanz für die beschlossenen Maßnahmen schafft.

Politik zum Abgewöhnen. Aber Hauptsache man kann sich nachher als starker Mann und Kanzlerkandidat feiern lassen, der entschlossen durchgreift, sei es bei der Maskenpflicht oder dass man erst mal weiterhin Starkbierfeste verteidigt, als die erste Welle schon über das Land rollte.

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Ohje :roll:

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Halbdaggl
AxelKruse_FG hat geschrieben:
muffinho hat geschrieben:Wenn ich es richtig gelesen habe, sind das auch mehr oder weniger Einmalmasken, die man nach jedem Tragen austauschen sollte.


Ich denke es kommt auf die Virenlast an, der man ausgesetzt ist, wie lange man die Maske tragen kann. Außerdem kann man die wiederverwenden. 30 Minuten im Ofen bei 60° (Niedrigtemperaturgaren ;) , da wird der stärkste Virus schwach).


Ich habe 80° Grad zur Abtötung des Virus gelesen. Bei 90° gehen sie wohl in Flammen auf :shock:
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."


de mappes
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halensee hat geschrieben:Bin der gleichen Meinung wie Nilkheimer. Was ich aber absolut nicht verstehe, wie ich durch Tests, welcher Art auch immer, eine fundierte Aussage treffen kann, dass der Impfstoff zu 95% eine Infektion verhindert, ich aber keinen blassen Schimmer habe, ob ich nach der Impfung, wodurch ich selbst geschützt werde, weiterhin eine Gefahr für andere bin. Warum gibt es keine klinische Studien zu dieser Frage? Man weiß, dass man 2-mal geimpft werden muss, um den erwünschten Schutz zu erhalten, d.h. ich kann die doppelte Anzahl des Impfstoffes verkaufen, ich kann aber keine Aussage über die die Infektiosität nach der Impfung treffen. Dafür ist mein Hirn zu klein.

Bin übrigens ganz klar dafür, dass man sich impfen lässt und ich werde dies auch tun.


ich bin auf das Studiendesign wirklich gespannt...wollen sie ja bis Ende Februar vorlegen.
Die frage ist ja: mit welcher Virenlast, die man feststellen kann im Nasen-oder Rachenbereich steckt man noch jemanden an?
Das sind auch diverse Wahrscheinlichkeitsberechnungen, keine totalen Werte.
dazu: es werden ja nur 5% der geimpften krank. werden nur bei denen oder auch bei allen anderen Studienteilnehmern Abstriche gemacht? denke ja schon
wenn man also nichts findet, kann man auch nur bei wenigen austesten, ob Material zu finden ist, das infektiös ist. bringt man das dann zu Rhesusaffen?

Bin wie gesagt sehr gespannt auf das Design
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AxelKruse_FG hat geschrieben:An erster Stelle müßte das medizinische Personal stehen. Infiziert sich ein "Vulnerabler", so muß er die Infektion ganz allein durchstehen. Infiziert sich aber ein Mediziner, so kann er während der bestenfalls 14-tägigen Quarantäne keine Infizierten behandeln, der Schaden wäre (und ist) um ein Vielfaches größer.


gibt ja viele fälle, wo in Quarantäne befindlichen Mediziner bzw. medizinisches Personal weiter behandelte.
Erstens sind die anderen Leute ja schon infiziert, zweitens sind die Schutzmaßnahmen auf den Stationen so gut, dass man sich und den Patienten schon recht sicher schützen kann
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muffinho hat geschrieben:oder dass man erst mal weiterhin Starkbierfeste verteidigt, als die erste Welle schon über das Land rollte.

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Andreas Elzholz war Strauß-Fan?
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RedBlues
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halensee hat geschrieben:Hat mir jemand einen "wissenschaftlichen" link, was bei mehrfachem Tragen von FFP2-Masken passiert. Steigt die Selbst- oder Fremdgefährdung? Kumulieren sich die Viren in der Maske?


Ohne Ahnung von der Materie zu haben, wenn die FFP2 Maske halbwegs ihre Aufgabe erfüllt, atmet man keine ohne nur wenige Viren ein. Wenn man selbst Viren ausatmet, dann hat man wohl schon Corona, würde ich behaupten

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RedBlues hat geschrieben:
halensee hat geschrieben:Hat mir jemand einen "wissenschaftlichen" link, was bei mehrfachem Tragen von FFP2-Masken passiert. Steigt die Selbst- oder Fremdgefährdung? Kumulieren sich die Viren in der Maske?


Ohne Ahnung von der Materie zu haben, wenn die FFP2 Maske halbwegs ihre Aufgabe erfüllt, atmet man keine ohne nur wenige Viren ein. Wenn man selbst Viren ausatmet, dann hat man wohl schon Corona, würde ich behaupten


Link hab ich auch keinen
aber Hauptproblem ist denke ich (auch statistisch betrachtet bezüglich Corona-Erkrankten) die gesamte andere Bandbreite an Keimen, die sich drin sammeln. Der Atem ist zudem sehr feucht, also dass sich da was sammelt und ggfs. gedeiht könnte ich mir vorstellen.
Wenn man die Maske kurz anzieht um einzukaufen zb und nach ner halben Stunde auszieht, würde ich sie noch nicht entsorgen. Dann geht der Verbrauch enorm hoch.
Um ehrlich zu sein, ich desinfiziere sie danach mit Isopropanol :mrgreen:
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halensee hat geschrieben:
RedBlues hat geschrieben:
halensee hat geschrieben:Hat mir jemand einen "wissenschaftlichen" link, was bei mehrfachem Tragen von FFP2-Masken passiert. Steigt die Selbst- oder Fremdgefährdung? Kumulieren sich die Viren in der Maske?


Ohne Ahnung von der Materie zu haben, wenn die FFP2 Maske halbwegs ihre Aufgabe erfüllt, atmet man keine ohne nur wenige Viren ein. Wenn man selbst Viren ausatmet, dann hat man wohl schon Corona, würde ich behaupten


Okay, folgendes Szenario. Ich habe kein COVID-19 und trage eine FFP2-Maske. Am 1. Tag alles gut, am 2. auch noch, aber ab dem 7. Tag an dem ich diese Maske trage, kann ich mich dann infizieren. Oder hängen die Viren außen an der Maske und ich infiziere mich durch das Auf- und Absetzen der Maske. Das trifft doch dann auch schon am ersten Tags zu.


dass die Maske von außen durchlässiger wird (in überschaubaren Zeitintervallen) würde ich bei FFP2-Masken einer gewissen Qualität nicht annehmen...aber es kommt natürlich aufs Handling und die Tragezeiten an.
Und was so dran kommt...Nässe, Hitze, Alkohol :mrgreen:
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darkred
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Halbdaggl
halensee hat geschrieben:
Nilkheimer hat geschrieben:Weiß man nicht genau. Und wenn, wie stark? Weiß man nicht.


Schon klar, aber warum nicht? Man weiß doch sonst so viel. :|


Ich meine gelesen zu haben, das die Impfstoffe der Firmen Biontech/Pfizer und Moderna Biotech, deren Wirkweise auf Boten-RNA beruhen, ebenfalls als Totimpfstoffe anzusehen sind. Also auf derselben Ebene wie Influenza-Vakzine stehen.

Und hierzu führt das RKI aus:
Bei den in Deutschland verwendeten Influenzaimpfstoffen handelt es sich um Totimpfstoffe. (...) Durch die Impfung mit einem Totimpfstoff wird weder die Krankheit hervorgerufen, noch können Impfviren an Dritte weitergegeben werden.


Auf der Infomationsseite der Bundesregierung wird diese Frage leider nicht behandelt.
https://www.zusammengegencorona.de/impfen/

Auch beim Paul-Ehrlich-Institut findet sich dazu nichts wieder.
https://www.pei.de/DE/service/faq/faq-c ... nhalt.html

Alles deutet darauf hin, dass die aktuellen Corona-Impfstoffe schwere COVID-19-Erkrankungen verhindern können. Aber der Impfstoff muss nicht vor einer Infektion schützen. Laut Prof. Klaus Cichutek vom Paul-Ehrlich-Institut können Geimpfte zwar selbst nicht krank werden, aber das Virus im Körper zumindest kurzfristig tragen und weitergeben

Prof. Klaus Cichutek hat geschrieben:Es gibt aus den Tierversuchen keinen guten Hinweis darauf, dass wir wirklich eine sterile Immunität erreichen können. (...) Wir gehen allerdings davon aus, dass bei einer Verminderung der schweren Verläufe doch auch zumindest eine Reduktion der Viruslast in den oberen Atemwegen passiert.


Die Zitate sind aus einem SWR-Artikel, der weiterhin wie folgt ausführt:

Überwacht werden die Impfstoffstudien in Deutschland vom Paul-Ehrlich-Institut. Mehrere Studien – unter anderem mit Affen – liefern zumindest Hinweise zu der möglichen Schwäche der aktuellen Impfstoffe. Obwohl ein Teil der Affen geimpft wurde, haben Forscher in der Nase der geimpften Tiere genauso viele Viren gefunden wie bei den Nicht-Geimpften. Es sei aber fraglich, ob Tierversuche im Labor auf Menschen übertragbar sind. Jedoch könnte es ein Hinweis darauf sein, dass eine Impfung nicht die Infektiosität verhindert. Aber man muss auch sehen, dass die Affen im Versuch vergleichsviele Viren direkt in die Nase bekommen haben – wahrscheinlich viel mehr als bei einer natürlichen Infektion – also über eine klassische Tröpfcheninfektion. Noch ist also unklar, inwiefern sich die Hinweise aus den Tierversuchen unter Laborbedingungen wirklich auf den Menschen und die Praxis übertragen lassen. Erst in den nächsten Monaten wird sich zeigen, ob Geimpfte andere Menschen anstecken können.

Auf der Infomationsseite der Bundesregierung findet sich beim Unterpunkt "Sicherheit und Wirksamkeit"(Stand 11.01.2021) die Frage:

An wie vielen Personen wurden die COVID-19-Impfstoffe vor der Zulassung in Europa getestet?

Antwort:
Für die bisher in Europa zugelassenen COVID-19-mRNA-Impfstoffe Comirnaty und COVID-19 Vaccine Moderna lagen zum Zeitpunkt der Zulassung Daten zur Wirksamkeit von etwa 14.000 bis 18.000 mit dem jeweiligen Impfstoff Geimpften aus den Phase-2/3-Studien vor. Insgesamt nahmen mehr als 30.000 Probandinnen und Probanden teil.

Für die Analyse zur Sicherheit nach Impfung sind Daten von mehr als 20.000 Studienteilnehmern (darunter etwa 10.000 Geimpfte) bis zum Zeitpunkt von etwa zwei Monaten nach der zweiten Dosis ausgewertet worden.


Wenn also eine so hohe Zahl an Probandinnen und Probanden getestet wurde, dann fällt es schwer zu glauben, dass man dabei nicht auch diesem eminent wichtigen Punkt besondere Aufmerksamkeit geschenkt hat. Kann irgendwie nicht glauben, dass man hier keine Erkenntnisse hat. Wenn man also vom Tierversuch ausgeht, sprich, dass in der Nase der geimpften Tiere genauso viele Viren gefunden wie bei den Nicht-Geimpften, dann ist es wohl eher so, dass man trotz Impfung andere anstecken kann. Zumindest bis nach Bildung der Antikörper die Virenbekämpfung soweit fortgeschritten ist, dass die emittierte Virenlast so gering ist, dass keine Gefahr für die Umgebung des Infizierten mehr besteht.

Wäre daher nicht überrascht, wenn das demnächst so kommuniziert würde.

Flache9
RedBlues hat geschrieben:
halensee hat geschrieben:Hat mir jemand einen "wissenschaftlichen" link, was bei mehrfachem Tragen von FFP2-Masken passiert. Steigt die Selbst- oder Fremdgefährdung? Kumulieren sich die Viren in der Maske?


Ohne Ahnung von der Materie zu haben, wenn die FFP2 Maske halbwegs ihre Aufgabe erfüllt, atmet man keine ohne nur wenige Viren ein. Wenn man selbst Viren ausatmet, dann hat man wohl schon Corona, würde ich behaupten


Man trägt ja auch nicht 7 Tage lang nicht die gleiche Unterhose, sondern wechselt sie täglich. :mrgreen:

Iron
Grasdaggl
Flache9 hat geschrieben:
RedBlues hat geschrieben:
halensee hat geschrieben:Hat mir jemand einen "wissenschaftlichen" link, was bei mehrfachem Tragen von FFP2-Masken passiert. Steigt die Selbst- oder Fremdgefährdung? Kumulieren sich die Viren in der Maske?


Ohne Ahnung von der Materie zu haben, wenn die FFP2 Maske halbwegs ihre Aufgabe erfüllt, atmet man keine ohne nur wenige Viren ein. Wenn man selbst Viren ausatmet, dann hat man wohl schon Corona, würde ich behaupten


Man trägt ja auch nicht 7 Tage lang nicht die gleiche Unterhose, sondern wechselt sie täglich. :mrgreen:


Die Unterhose ziehe ich aber nicht nur kurz zum einkaufen an :!:

Flache9
Iron hat geschrieben:
Flache9 hat geschrieben:
RedBlues hat geschrieben:
Ohne Ahnung von der Materie zu haben, wenn die FFP2 Maske halbwegs ihre Aufgabe erfüllt, atmet man keine ohne nur wenige Viren ein. Wenn man selbst Viren ausatmet, dann hat man wohl schon Corona, würde ich behaupten


Man trägt ja auch nicht 7 Tage lang nicht die gleiche Unterhose, sondern wechselt sie täglich. :mrgreen:


Die Unterhose ziehe ich aber nicht nur kurz zum einkaufen an :!:


Geschmacksache :mrgreen:

Flache9
halensee hat geschrieben:
Flache9 hat geschrieben:
RedBlues hat geschrieben:
Ohne Ahnung von der Materie zu haben, wenn die FFP2 Maske halbwegs ihre Aufgabe erfüllt, atmet man keine ohne nur wenige Viren ein. Wenn man selbst Viren ausatmet, dann hat man wohl schon Corona, würde ich behaupten


Man trägt ja auch nicht 7 Tage lang nicht die gleiche Unterhose, sondern wechselt sie täglich. :mrgreen:


Von innen nach außen, gelle. :stumm:

:mrgreen:


Unter Westfalen
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Grasdaggl
Flache9 hat geschrieben:
RedBlues hat geschrieben:
halensee hat geschrieben:Hat mir jemand einen "wissenschaftlichen" link, was bei mehrfachem Tragen von FFP2-Masken passiert. Steigt die Selbst- oder Fremdgefährdung? Kumulieren sich die Viren in der Maske?


Ohne Ahnung von der Materie zu haben, wenn die FFP2 Maske halbwegs ihre Aufgabe erfüllt, atmet man keine ohne nur wenige Viren ein. Wenn man selbst Viren ausatmet, dann hat man wohl schon Corona, würde ich behaupten


Man trägt ja auch nicht 7 Tage lang nicht die gleiche Unterhose, sondern wechselt sie täglich. :mrgreen:


Zwei Tage geht.
Einmal auf links.
:twisted:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai


Frank N Furter
Southern Comfort hat geschrieben:
Frank N Furter hat geschrieben:
muffinho hat geschrieben:Selbst eine Pandemie ist kein Freifahrtschein für die voreilige Eliminierung von Grundrechten.


Bitte. Datenschutz ist doch kein Grundrecht.



Doch, ist es! Ableitung über informationelle Selbstbestimmung und - Tadaaaa! - Artikel 1 GG.


Unfuch, grober.

muffinho
Wie auch immer, hier steht es und damit isso


CHARTA DER GRUNDRECHTE DER EUROPÄISCHEN UNION Artikel 8 hat geschrieben:
(1) Jede Person hat das Recht auf Schutz der sie betreffenden personenbezogenen Daten.
(2) Diese Daten dürfen nur nach Treu und Glauben für festgelegte Zwecke und mit Einwilligung der betroffenen Person oder auf einer sonstigen gesetzlich geregelten legitimen Grundlage verarbeitet werden. Jede Person hat das Recht, Auskunft über die sie betreffenden erhobenen Daten zu erhalten und die Berichtigung der Daten zu erwirken.



Europäische Grundrechte sind bindend, damit ist Datenschutz ein Grundrecht.

muffinho
Iron hat geschrieben:
Flache9 hat geschrieben:
RedBlues hat geschrieben:
Ohne Ahnung von der Materie zu haben, wenn die FFP2 Maske halbwegs ihre Aufgabe erfüllt, atmet man keine ohne nur wenige Viren ein. Wenn man selbst Viren ausatmet, dann hat man wohl schon Corona, würde ich behaupten


Man trägt ja auch nicht 7 Tage lang nicht die gleiche Unterhose, sondern wechselt sie täglich. :mrgreen:


Die Unterhose ziehe ich aber nicht nur kurz zum einkaufen an :!:


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Goofy
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Grasdaggl
AxelKruse_FG hat geschrieben:An erster Stelle müßte das medizinische Personal stehen. Infiziert sich ein "Vulnerabler", so muß er die Infektion ganz allein durchstehen. Infiziert sich aber ein Mediziner, so kann er während der bestenfalls 14-tägigen Quarantäne keine Infizierten behandeln, der Schaden wäre (und ist) um ein Vielfaches größer.


Völlig richtig.
WENN es so ist, dass man mit einer Impfung niemand anstecken kann.
Und genau das ist immernoch unklar.

Die Impfung verhindert ja nur den Ausbruch der Krankheit. WENN es so wäre, dass die Krankheit nicht ausbricht, man aber trotzdem andere anstecken kann, dann wären geimpfte Pfleger (die ihre Infektion dann nicht bemerken) und nicht geimpfte Risikogruppen ein fieses Eigentor.


Man kann, sobald die Wissenschaft darüber mehr weiß, über eine Impfpflicht für Altenpfleger diskutieren.
Aber bis dahin soll der Herr Söder mit solchen Vorschlägen doch bitte warten.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass er nicht über den Stand der Wissenschaft über eine Weitergabe trotz Impfung Bescheid weiß.
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

muffinho
Söder soll doch erst mal sagen woher er seine Informationen hat, dass die Impfbereitschaft nicht sehr hoch sein soll. Aber als potentieller Kanzlerkandidat und Care bear der Nation muss man sich ja irgendwie in den Medien halten, die Konkurrenz mit Lauterbach und Mappes ist nicht zu unterschätzen.


CoachingZone
Halbdaggl
Letztendlich hängt bei der durch eine Impfung provozierten Immunität halt alles auch vom Erreger und dessen Befallsort sowie dessen Vermehrung und dessen Infektiosität (Art, Erregerlast) ab.

Durch eine Impfung wird eine Infektion "nachgestellt" und dabei soll (im positiven Falle) die spezifische Immunantwort des Körpers gegen den Erreger aktiviert werden, also die Bildung von spezifischen B-Zellen und von spezifischen T-Zellen, die dann in der Lage sind, genau diesen Erreger zu bekämpfen (z.B. durch Neutralisation, also Verhinderung eines Zellbefalles, oder durch Abtötung befallener Zellen).

Spezifisch heißt, dass diese Zellen mittels bestimmter und jeweils einzigartiger Proteinstrukturen, den sogenannten Antikörpern, bestimmte Strukturen auf dem Erreger oder der vom Erreger befallenen Zelle erkennen können (T-Zellen) oder die Antikörper in Körperflüssigkeiten sezernieren (B-Zellen), so dass diese dann frei schwimmend mit den Erregern oder Erregerstrukturen reagieren können (diese markieren oder neutralisieren).

Diese spezifische Immunantwort ist ein komplexes System, das Zeit zum Entwickeln braucht (und auch nicht bei jeder Infektion in voller Stärke entwickelt wird). Bei komplizierten und schwerwiegenden Krankheitsverläufen liegt aber darin unsere große Stärke, die die Chance auf ein Überleben deutlich verbessert. (Und wie wichtig das spezifische Immunsystem ist, erkennt man am Verlauf von Infektionen mit HIV, einem Virus, das genau einen wichtigen T-Zelltyp befällt und zerstört. HIV-Infizierte sterben nämlich nicht am Virus, sondern an teils recht "belanglosen" Infektionen, die das eigene zerstörte ImmunSYSTEM nicht mehr bekämpfen kann).

Dieser erste Schritt des Aufbaus einer spezifischen Immunantwort dient also zunächst einmal der Bekämpfung und der Vernichtung der Erreger. Deswegen zirkulieren nach wenigen Tagen bereits spezifische T-Zellen und spezifische lösliche Antikörper i hoher Konzentration, damit im gesamten Körper die Erreger spezifisch und effektiv bekämpft werden können. Doch sowohl Zellen als auch Antikörper "leben" nicht ewig, so dass diese akute Immunantwort mit dem Verschwinden der akuten Infektion mit der Zeit schwächer wird. Zusätzlich - als zweiter Schritt - wird bei schwereren oder länger andauernden Erkrankungen auch ein Immungedächtnis aufgebaut, so dass über sogenannte Gedächtniszellen nach einem erneuten Kontakt mit dem Erreger (Infektion oder Auffrischimpfung) relativ schnell wieder spezifische T- und B-Zellen gebildet und deren Konzentration erhöht werden können.

[Kleiner Einschub: Ganz zu Beginn einer Infektion tritt übrigens noch eine andere Immunantwort auf, die sogenannte "unspezifische", die nicht auf einen Erreger spezialisiert ist, sondern immer gleich abläuft, die oftmals schon ausreicht, um eine Infektion zu bekämpfen (v.a. bei Säuglingen und Kindern sehr aktiv) oder dem Körper Zeit gewinnt für den Aufbau einer spezifischen Immunantwort.]

So weit, so knapp und oberflächlich zur Entstehung einer Immunantwort.

Nun zu den Konsequenzen für Geimpfte (oder auch Genesene): Auch im Falle des Vorhandenseins einer spezifischen Immunantwort (also nach Erkrankung oder Impfung) bedeutet ein Kontakt mit dem Erreger immer ein Wettlauf zwischen dessen Vermehrung und der Reaktion des Immunsystems auf den Erreger. D.h. je nach Konzentration der spezifischen Immunzellen und Antikörpern und je nach Konzentration des Erregers am Ort der Infektion kann es eben sein, dass es tatsächlich zu einem kurzzeitigen Befall der Körperzellen und auch zu mehreren Vermehrungszyklen (und damit auch zur kurzfristigen Freisetzung des Erregers) kommt, BEVOR die z.B. durch eine Impfung aktivierte spezifische Immunantwort den Erregern den Garaus macht.

In Impfstudien wird also insbesondere getestet, zu wie vielen (und insbesondere wie vielen schweren) Erkrankungsfällen es in der Wirkstoffgruppe gegenüber der Placebogruppe kommt.

Da wir bei SARS-CoV-2 wissen, dass dieser bereits vor der Entwicklung von Symptomen oder auch bei symptomlosen Verläufen verbreitet werden kann, weil er sofort und intensiv die Rachenregion befällt, ist es eben durchaus wahrscheinlich, dass auch bei Geimpften nach einem Kontakt mit dem Virus noch einige Vermehrungszyklen durchlaufen werden (und damit eben auch eine Freisetzung durch Aerosole möglich ist), bevor die spezifische Immunantwort greift. (Dadurch würde übrigens auch erklärt, warum es zu (allerdings sehr, sehr seltenen) Wiedererkrankungen gekommen ist und warum man immer mal wieder positiv auf SARS-CoV-2 getestet werden kann).

Insofern lautet die momentane Ansage, dass mittels der Impfung eine Erkrankung (mit Symptomen) und insbesondere die schweren systemischen, also den ganzen Körper betreffenden Verläufe mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit verhindert werden, nicht jedoch eine Ansteckung an sich und auch nicht eine Ansteckung anderer.

Das würde also heißen, dass man wohl keinen Schutz der Vulnerablen durch geimpfte Pflegekräfte erreichen kann. Man kann aber mittels Impfung verhindern, dass Pflegekräfte und Ärzte an SARS-CoV-2 erkranken (was angesichts der Tatsache, dass bislang immerhin schon mehr als 10% aus dieser Berufsgruppe erkrankt sind, ja auch schon ein wichtiger Effekt wäre!).

Auch bei anderen Impfstoffen können übrigens solche Phänomene auftreten: So verhindert beispielsweise auch die Masernimpfung nicht die Ansteckung an sich, sondern nur die schweren, lebensgefährlichen Verläufe. Und die früher übliche Schluckimpfung gegen Kinderlähmung mit einem abgeschwächten Virus konnte in seltenen Fällen zur Ansteckung anderer Personen führen, wenn das Virus wieder virulent (sic!) wurde.

Hoffe, mein Beitrag war hilfreich.

Die Edith ergänzt noch, dass wir echt froh sein sollten, dass in dieser extrem kurzen Zeit Impfstoffe entwickelt wurden, die die schweren Verläufe von Covid-19 so effektiv verhindern können. Alle anderen Untersuchungen werden sicher noch folgen, aber man darf nicht vergessen, dass solche Studien auch Geld kosten und separate Organisation benötigen.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Flache9
Gerade ein interessantes Gespräch gehabt mit einer Dame aus dem Pflegebereich eines Altenheims aus dem Remstal.

Ihre Aussage“ Ich wurde bisher nie getestet, Schnelltests werden kaum durchgeführt. Wir bekommen nicht mal ausreichend Masken oder Desinfektionsmittel, der Pflegeheimbetreiber spart und kassiert Geld. Es geht nur um Geld. Unsere Beschwerden werden ignoriert oder mit Kündigungen gedroht“.
Sie beginnt jetzt nächsten Monat woanders an zu arbeiten. Sie kann das, aber viele sind still, ihre Kolleginen aus Rumänien oder Bulgarien trauen sich nichts zu sagen. Sie hat es bereits schon an das Gesundheitsamt gemeldet. Bisher kein Feedback.


Kein Wunder warum in den Pflegeheimen so viele sterben, wenn die Hauptinfizierer das eigene Personal ist.