Ja aber wie brechen wir dann jetzt die Welle, wenn wir Donnerstags alle arbeiten?
von daher
Tamasi hat geschrieben:Was man so liest, hat Merkel nicht rumge(oster)eiert, sondern das Ruhetags-Ding direkt auf ihre Kappe genommen. "Bild" saß mit am Tisch und zitiert wörtlich:„Trage dafür die volle Verantwortung. Es war mein Fehler!"
Okay, finde ich gut, Fehler passieren, weitermachen. Wohltuend anders als das übliche Schönreden & Zurechtbiegen. Allerdings frage ich mich, ob es Merkels Absicht war, dass dieses Zitat bekannt wurde. Jetzt ist es in der Welt und der Ball muss entsprechend weitergespielt werden. Würde mich aber nicht wundern, wenn das jemand anderes durchgestochen hat, um klar den Schwarzen Peter zu vergeben. Denn.. Moment mal!... eigentlich sitzt "Bild" ja gar nicht mit am Tisch!
A propos Springer:
Laut denen droht eine Verzögerung bei der Hausarztimpfung. Es gibt wohl Logistiprobleme (und zwar generell, NICHT speziell mit dem Kühl-Stoff von Biontech). Wenn das stimmt, wäre das auch wieder sowas... was man eigentlich längst hätte klären können. Wäre dann auch nicht die erste Verzögerung; sollten die Hausärzte nicht bereits ab Anfang / Mitte März mit-impfen?
Tamasi hat geschrieben:Spielgerät hat geschrieben:So langsam glaube ich die These von Raumschiff Berlin, das jedes Gespür für die Stimmung im Volk verloren hat.
Hihi, der Tagesspiegel hatte Helge Braun zitiert. Der war der Meinung, die Supermärkte würden am Mittwoch vor dem Ruhetag NICHT voller Menschen sein. Weil es gäbe ja nach wie vor die Begrenzung auf x Kunden pro Quadratmeter.![]()
Sorry, aber ich merke eh nichts von dieser Kundenlimitierung. Man drängelt sich trotzdem an den Regalen, es ist doch letztlich wie immer. Jetzt mal ganz abgesehen vom Vor-Ruhe-Feiertags-Shopping.
de mappes hat geschrieben:Lächerlich...vielleicht ne Task Force dazu gründen mit kühnen Köpfen
de mappes hat geschrieben:Es wäre so einfach im Supermarkt: nur mit Wägelchen und diese auf die maximal mögliche Zahl reduzieren. Security, die guckt, dass jeder nen Wagen hat...letztlich gehts halt wieder nur ums geld
de mappes hat geschrieben:wenn man sieht, dass kein Wagen mehr frei ist muss man halt einen anderen Supermarkt ansteuern...ein wenig entgegenkommen des Bürgers ist schon zu erwarten
de mappes hat geschrieben:ich kann nur von meiner Umgebung ausgehen...da macht das dann vielleicht 5 Minuten mehr weg aus...das macht nichts
de mappes hat geschrieben:sind ja, wie oben geschrieben, keine bruchteile an noch einzulassenden

de mappes hat geschrieben:Tamasi hat geschrieben:Spielgerät hat geschrieben:So langsam glaube ich die These von Raumschiff Berlin, das jedes Gespür für die Stimmung im Volk verloren hat.
Hihi, der Tagesspiegel hatte Helge Braun zitiert. Der war der Meinung, die Supermärkte würden am Mittwoch vor dem Ruhetag NICHT voller Menschen sein. Weil es gäbe ja nach wie vor die Begrenzung auf x Kunden pro Quadratmeter.![]()
Sorry, aber ich merke eh nichts von dieser Kundenlimitierung. Man drängelt sich trotzdem an den Regalen, es ist doch letztlich wie immer. Jetzt mal ganz abgesehen vom Vor-Ruhe-Feiertags-Shopping.
Braun scheint auch komplett von der basis weg zu schweben...lässt der vielleicht einkaufen?
Es war stets zu beobachten: Frisch nach den Beschlüssen wird im Supermarkt oder anderen geöffneten Geschäften kontrolliert und gezählt...nach ein paar tagen nicht mehr...wieso auch, wird nicht überwacht.
Es wäre so einfach im Supermarkt: nur mit Wägelchen und diese auf die maximal mögliche Zahl reduzieren. Security, die guckt, dass jeder nen Wagen hat...letztlich gehts halt wieder nur ums geld



CoachingZone hat geschrieben:So. Habe heute meinen ersten Corona(schnell)test hinter mir. Wir, meine Tochter und ich hatten zwar keines der Leitsymptome, aber in der Schweiz darf man sich mittlerweile - seit dem 15. März - auch bei den weniger spezifischen Symptomen (also quasi alles andere, was sonst so mit Infektionskrankheiten zusammenhängt wie Bauchweh, Kopfweh usw.) auf Kosten der Krankenversicherung testen lassen - und dann hat neulich bei uns im "Dorf" auch noch ein großes Drive-in-Testzentrum geöffnet, was das Prozedere irgendwie naheliegender macht...
Logistisch also kein Problem, heute Vormittag Termin gebucht, hingefahren, bisschen Bürokratie und dann Test gemacht, zwei Stunden später das Ergebnis per sms: Beide negativ. (Nur ganz ehrlich: Fand die Prozedur nicht gerade angenehm, oft brauche ich das nicht. Hinterher wurde uns dann noch gesagt, dass sie jetzt seit kurzem auch den Spucktest anbieten könnten. Prima!)
Aber dennoch bin ich froh, dass es diese Möglichkeit gibt, und ich habe es auch gerne gemacht, einfach, um sicherzugehen, auch wenn ich sehr erstaunt gewesen wäre, wenn tatsächlich eine SARS-CoV-2-Infektion vorgelegen hätte. Man kann nur hoffen, dass die schon recht unangenehme Art der Probenentnahme die Leute nicht abschreckt, beim nächsten Mal wieder den Test zu machen
ÖFFNUNGSSCHRITTE NACH OSTERN
So lockert das Saarland den Lockdown
+++ Treffen mit zehn Leuten +++ Außengastro, Kinos, Fitnessstudios auf +++
Teaser-Bild
Saar-MP Tobias Hans am Donnerstag: „Uns muss mehr einfallen, als nur zu schließen und zu beschränken.“
Von: STEFFEN MEYER
25.03.2021 - 09:55 Uhr
Saarbrücken – Dieser Schritt wird das Saarland teilen. Tobias Hans (43, CDU) erklärt das Saarland zur Modellregion und will ab dem 6. April das gesellschaftliche Leben wieder mehr öffnen, z. B. Außengastronomie, Fitnessstudios, private Treffen und Kontaktsport.
Einige werden jubeln. Andere werden angesichts der steigenden Inzidenzen warnend den Finger heben.
BILD nennt die wichtigsten Punkte.
Das ändert sich im Saarland nach Ostern
► Private Treffen und Veranstaltungen draußen: maximal zehn Personen, wenn alle Gäste einen negativen Test vorlegen können.
► Außengastronomie: Mit Kontakt-Nachverfolgung und vorheriger Terminbuchung. Im Rahmen der aktuellen Kontaktbeschränkungen (fünf Personen aus zwei Haushalten) ohne Test.
Aber: Wenn alle einen negativen Test vorlegen können, dann dürfen sich bis zu zehn Personen pro Tisch treffen! Eine Haushaltseinschränkung hat die Landesregierung nicht vorgesehen.
► Sport: Kontaktsport draußen (z.B. Fußball) und kontaktfrei drinnen (z.B. Tennis in der Halle oder Fitnessstudio).
Voraussetzung wieder: tagesaktueller negativer Test.
► Theater, Konzerthäuser, Opernhäuser und Kinos: Mit Kontakt-Nachverfolgung und negativem tagesaktuellem Test.
Testen, testen, testen
Was deutlich wird: Die Landesregierung will testen, testen, testen. Dabei dürfen die Tests nicht älter als 24 Stunden sein und müssen die Anforderung des Robert-Koch-Institutes erfüllen. Beispiele laut MP Hans: u. a. Tests in Zentren, Schulen, Apotheken, Betrieben. Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres brauchen keine Tests.
Endlich eine Öffnungsperspektive, z. B. für die Gastronomie. Doch die Sache hat noch einen Haken. Die Bedingung für die Schritte in mehr Freiheit: Die 7-Tage-Inzidenz (Fälle pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen) muss stabil unter 100 bleiben.
Die Testkapazitäten wurden in den letzten Wochen ausgebaut, um jetzt die Lockerungen zu ermöglichen
Foto: Oliver Dietze/dpa
„Uns muss mehr einfallen“
Tobias Hans über die Maßnahmen: „Kontaktbeschränkungen alleine können nicht der Königsweg sein. Es muss uns nach einem Jahr Corona-Pandemie mehr einfallen, als nur zu schließen und zu beschränken.“
Der Ministerpräsident des Saarlands weiter: „Wir wollen neue Wege in der Pandemie-Bekämpfung beschreiten. Es soll deshalb mit negativem Test wieder möglich sein, beispielsweise im Garten gemeinsam mit Nachbarn zu grillen, sich mit Freunden auf der Außenterrasse eines Restaurants zu treffen oder auf dem Marktplatz ein Eis zu essen gehen.“
„Perspektive bieten“
Man habe derzeit ein moderates Infektionsgeschehen und wolle den Saarländern eine Perspektive bieten. Hans mahnte allerdings die Bevölkerung, verantwortungsvoll mit den Lockerungen umzugehen.
Neben 41 Testzentren im Land bieten mehr als 300 Ärzte und Apotheken kostenlose Antigen-Schnelltests an. Das Saarland hatte frühzeitig 2,5 Millionen Schnelltests bestellt.Außerdem ist die Impfquote (11,4 Prozent bei Erstimpfungen) im Saarland mit knapp einer Million Einwohnern hoch: Bislang wurden knapp 150 000 Corona-Impfungen durchgeführt, davon um die 110 000 Erstimpfungen.
Außerdem pfiff Hans seine Gesundheitsministerin Monika Bachmann (71, CDU) zurück. Die hatte angekündigt, 80 000 Impfdosen aus einem Grenzregion-Sonderkontingent in Firmen verimpfen zu wollen. Ohne Rücksicht auf Priorisierungsgruppen.
Dafür gab es heftige Kritik – und die Idee ist vom Tisch. Hans: „Diese werden komplett in das bestehende System einfließen, die Kapazitäten werden der gesamten Bevölkerung nach der Priorisierungsliste der STIKO zugutekommen.“
