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Olympia-Schwimmerin beendet nach Corona-Erkrankung ihre Karriere

Schwimmerin Lisa Graf hat schwer mit den Nachwirkungen einer Corona-Erkrankung zu kämpfen. Die 28-Jährige verpasste deshalb die Olympia-Qualifikation und beendet ihre Karriere.

2016 trat Schwimmerin Lisa Graf bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro über die 200 Meter Rücken an. Wenn im Juli die Sommerspiele in Tokio beginnen, wird die 28-Jährige nicht dabei sein – Grund dafür sind auch die Nachwirkungen einer Corona-Erkrankung. Wie Graf in einem Instagram-Posting mitteilte, beendet sie damit ihre Karriere im Leistungssport.

Während der Infektion Anfang Januar hatte sie mit dem "ein oder anderen Symptom" zu kämpfen, berichtete Graf. "Danach lag ein langer und steiniger Weg im Training vor mir. Gemeinsam mit meinem Trainer Lasse Frank gelang es mir, mich so gut es ging zurückzukämpfen." Für die Olympia-Qualifikation reichte es allerdings nicht mehr: "Leider plagten bzw. plagen mich auch jetzt noch Beschwerden, welche auf Covid zurückzuführen sind." Da Graf nach den Olympischen Spielen in Tokio ohnehin ihre Karriere beenden wollte, endet ihre sportliche Laufbahn nun.


https://www.stern.de/sport/sportwelt/sc ... 29778.html
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

de mappes
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https://www.tagesspiegel.de/wissen/coronavirus-in-deutschland-rki-meldet-so-wenig-neuinfektionen-wie-anfang-maerz-und-eine-inzidenz-unter-80/25560996.html

Studie: Impfstoffe von Pfizer und Moderna wohl auch gegen indische Varianten wirksam
Die Corona-Impfstoffe von Pfizer/Biontech und Moderna sind laut einer US-Studie wohl auch gegen die zwei indischen Virus-Varianten B.1.617 und B.1.618 hoch wirksam. "Wir haben festgestellt, dass die Antikörper des Impfstoffs zwar ein wenig schwächer gegen die Varianten wirken, aber nicht so sehr, dass es unserer Auffassung nach große Auswirkungen auf die Schutzfähigkeit der Impfstoffe hätte", sagte Nathaniel Landau, einer der Verfasser der Studie, der Nachrichtenagentur APF am Montag.
Ein Mann mit Gesichtsmaske und Schild im Pfizer-Hauptquartier in New York.
Ein Mann mit Gesichtsmaske und Schild im Pfizer-Hauptquartier in New York. Bild: AFP/Kena Betancur
Die Studie der NYU Grossman School of Medicine und des NYU Langone Center wurde noch nicht durch mehrere Fachexperten unabhängig voneinander begutachtet. Ohne ein solches Peer-Review-Verfahren zur Sicherung der wissenschaftlichen Qualität ist die Korrektheit der Studie noch ungeklärt und ihre Aussagekraft deshalb begrenzt.

Für ihre Studie entnahmen die Forscher geimpften Menschen Blutproben und setzten diese unter Laborbedingungen künstlich hergestellten Pseudoviruspartikeln aus. Dabei stellten die Wissenschaftler Landau zufolge fest, dass die Zahl der Antikörper bei den indischen Varianten geringer ausfiel. "Es gab aber genug, die funktionieren, so dass wir glauben, dass die Impfstoffe hochgradig schützen werden."

Die zuerst in Indien entdeckte Coronavirus-Variante B.1.617 hat sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits in dutzende Länder und auf allen Kontinenten ausgebreitet. Auch die neuere Variante B.1.618 hat sich in Indien bereits stark ausgebreitet. Die WHO hat B.1.617 als "besorgniserregend" eingestuft, da die Variante ansteckender und auch unempfindlicher gegen Antikörper sein könnte. (AFP)
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Spielgerät
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Halbdaggl
Unter Westfalen hat geschrieben:
Kapitalismus und Pandemie!


Den "Kapitalismus" scheinst du ja für fast alles Übel dieser Welt verantwortlich zu machen. Wie bist du eigentlich zu deinem Häuschen mit dem tollen Garten, über den du hier schreibst, gekommen? Ich frage für einen Freund aus Nordkorea 8)

Apropos Nordkorea. Die sind ja des Kapitalismus ziemlich unverdächtig. Jetzt bereitet der durchgeknallte Raketenmann sein Volk wieder auf einen "langen Marsch" vor. Das ist bei denen eine Chiffre für Millionen Hungertote. Wer dort wegen Corona nichts mehr zu fressen hat, kann sich entscheiden, die Ausgangssperre zu missachten und erschossen zu werden oder zuhause zu verhungern. Mein nordkoreanischer Freund träumt übrigens von einem Leben im Kapitalismus.
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Wenn Du mir schreibst, in welchen Verhältnissen Du dich befindest und welchen Anteil du selbst daran hattest/hast, will ich Dir gerne antworten.
:twisted:

Also,
Kapitalismus und Pandemie,
bezogen auf Indien,
setzt bei Dir keine Phantasien frei?
Zuletzt geändert von Unter Westfalen am 18. Mai 2021 16:48, insgesamt 1-mal geändert.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Frank N Furter
Spielgerät hat geschrieben:Wie bist du eigentlich zu deinem Häuschen mit dem tollen Garten, über den du hier schreibst, gekommen? Ich frage für einen Freund aus Nordkorea


Es scheint ein nach wie vor erstaunlich gegenwärtiger Reflex zu sein, den real existierenden Sozialismus für die einzige Alternative zum Kapitalismus zu halten.

Meines Wissens gab es aber nie irgendeine Quelle, die solcherlei behauptet hätte. Aus meiner Sicht, wäre es wesentlich angebrachter den "Utilitarismus" als Gegenpol des Kapitalismus zu betrachten, wenn man überhaupt an der sonderbaren Idee festhalten will in gegensätzlichen Extremen zu denken.

Zum Thema "Corona" könnte man jedenfalls wunderbare Modellrechnungen aufmachen, welche Art des Umgangs damit am Ende die Beste wäre. Wenn wir die Inseln der Glückseligen mal außer acht lassen, dann müssen wir feststellen, dass es ausgerechnet der Ursprungsort der Pandemie am besten hinbekommen hat, wenn man den Erfolg nur daran misst, wie wenig Menschen pro 1 Millionen Bevölkerung erkrankten oder gar an Covid starben. China, also. Und das ist bereits ein klein wenig witzig, weil Dir bei China schon kein Mensch mehr sagen könnte, ob die jetzt extrem turbo-kapitalistisch oder steinzeit-sozialistisch oder ultra-nationalistisch agieren.

Was bei Corona jedenfalls überdeutlich ins Auge springt: Europa hats komplett verkackt. Die ersten 12 Staaten mit der höchsten Sterblichkeit sind aktuell allesamt europäisch. Und immer noch 17 unter den ersten 20. Das ist wirklich, richtig, richtig krass, vor allem wenn man bedenkt, wie viel besser unsere Gesundheitssysteme hier sind, als z.B. in Afrika oder vielen hundsarmen asiatischen Staaten.

Oft hat man gesagt, dass sich Systeme in der Krise erst beweisen oder eben nicht. Europa, also die EU, hat in der Corona-Krise einen weiteren eindrucksvollen Beweis erbracht, dass der EU-Strukturrahmen vollkommen nutzlos ist, ja, ein Krisenverschärfer letztlich sogar.

Southern Comfort
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Grasdaggl
Vergleichen wir doch einfach mit dem direkten Vorgänger: Feudalismus. Der ja auch seine eigene Pandemie erlebt hat. Wie passend!

Methodenwahl... Wie machen wir‘s? Simpler Bodycount? BIP vorher/nachher? Qualitativer Maskenvergleich?
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Ich würde erst einmal die Landsknechte impfen.
Sonst ist es mit der feudalen Herrlichkeit schnell vorbei.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Hasenrupfer
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Grasdaggl
Southern Comfort hat geschrieben:Vergleichen wir doch einfach mit dem direkten Vorgänger: Feudalismus. Der ja auch seine eigene Pandemie erlebt hat. Wie passend!

Methodenwahl... Wie machen wir‘s? Simpler Bodycount? BIP vorher/nachher? Qualitativer Maskenvergleich?


Ich wär für ne zünftige Multi-Variate Regressionsanalyse.



Auswurf
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Grasdaggl
Frank N Furter hat geschrieben:

Was bei Corona jedenfalls überdeutlich ins Auge springt: Europa hats komplett verkackt. Die ersten 12 Staaten mit der höchsten Sterblichkeit sind aktuell allesamt europäisch. Und immer noch 17 unter den ersten 20. Das ist wirklich, richtig, richtig krass, vor allem wenn man bedenkt, wie viel besser unsere Gesundheitssysteme hier sind, als z.B. in Afrika oder vielen hundsarmen asiatischen Staaten.



hm..
wo leben denn die Alten, besonders Gefährdeten
- in afrika?
Europa ist mit 17 staaten unter den ersten 30 gelistet, wenn es um die durchschnittliche lebenserwartung geht
das ist doch keine Musik

Unter Westfalen
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Grasdaggl
higgi hat geschrieben:Bei binären Antwortvariablen bleibt nur die logistische Regressionsanalyse


Man sollte aber nicht zu leichtfertig an der Retardiertenproblematik vorbei gehen.
Da habe sich schon einige Wissenschaftler die Zehen daran ausgebissen.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Frank N Furter
Auswurf hat geschrieben:
Frank N Furter hat geschrieben:

Was bei Corona jedenfalls überdeutlich ins Auge springt: Europa hats komplett verkackt. Die ersten 12 Staaten mit der höchsten Sterblichkeit sind aktuell allesamt europäisch. Und immer noch 17 unter den ersten 20. Das ist wirklich, richtig, richtig krass, vor allem wenn man bedenkt, wie viel besser unsere Gesundheitssysteme hier sind, als z.B. in Afrika oder vielen hundsarmen asiatischen Staaten.



hm..
wo leben denn die Alten, besonders Gefährdeten
- in afrika?
Europa ist mit 17 staaten unter den ersten 30 gelistet, wenn es um die durchschnittliche lebenserwartung geht


Wenn man für verschiedene Staaten die Corona-Mortalität mit der Lebenserwartung korreliert, ergibt sich daraus kein Korrelation, Auswurf.

Auswurf
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Grasdaggl
was redest Du da?
in afrika kann keiner mit 80 sterben, wenn er schon vor 50 jahren an aids oder masern gestorben ist.
Jede gesellschaft hat risikogruppen
und die weltweit gefährdeste gruppe waren/sind die alten

bist Du da anderer ansicht?
das ist doch keine Musik

Frank N Furter
Auswurf hat geschrieben:was redest Du da?
in afrika kann keiner mit 80 sterben, wenn er schon vor 50 jahren an aids oder masern gestorben ist.
Jede gesellschaft hat risikogruppen
und die weltweit gefährdeste gruppe waren/sind die alten

bist Du da anderer ansicht?


Im letzten Punkt nicht. Aber dezidiert anderer Ansicht, was Afrika betrifft. Dort arbeiten super erfahrene Virologen, die HIV oder Ebola in Schach halten und nutzen dabei sehr regide Maßnahmen. Afrika schneidet so gut ab, weil deren Virus-Management weltweit mit klarem Abstand das Beste ist. Da muss man dann auch mal sein Afrikabild etwas hinterfragen.

Es gibt aber auch Länder in Asien mit sehr hohem Durchschnittslebensalter, wie Japan z.B. Die schneiden auch deutlich besser ab, als Europa. Und innerhalb Europas als Kontinent schneidet Norwegen sehr gut ab, die - Zufall oder nicht - nicht in der EU sind.

Während in Afrika sehr schnell Einreisen aus China gestoppt wurden, haben wir dafür hier Monate gebraucht. Dasselbe bei Brasilien und Südafrika. Der EU-Mann Weber hat neulich selbstkritisch gesagt, dass wir jetzt bei Indien schon wieder denselben Fehler als EU machen, wie bei Brasilien und Südafrika: wir reagieren viel zu spät mit Einreiseverboten.

Europa sah auch nicht gut aus, bei der Impfstoffbestellung, beim Datenschutz, bei Apps, bei der Datenerfassung und Seuchenbekämpfung. letzten Sommer ließ die EU noch zu, dass in ihr nach Lust und Laune Urlaubs-Reiseverkehr möglich war usw.


flux
Himmel blau und Sonnenschein - das muss der Nationalstaat sein!
Wolken ziehen wieder zu? Dann war's wie immer die EU....


de mappes
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Spamferkel
Lauterbach: Außengastronomie für EM-Gucken länger öffnen
SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach wünscht sich während der Fußball-Europameisterschaft Lockerungen für die Außengastronomie. In den EM-Wochen sollten „die Restaurants draußen länger als 22 Uhr öffnen dürfen, so dass auch alle 21-Uhr-Spiele geguckt werden können“, sagte er zu BILD am Sonntag.

Fanfeste und Public Viewing mit hunderten Zuschauern seien in Zeiten der Corona-Pandemie nicht möglich, stellte Lauterbach fest. „Was gut gehen wird: mit neun Freunden zusammen im Außenbereich eines Restaurants die EM zu gucken“, sagte der 58-Jährige.

Lauterbach zufolge sind Öffnungsmaßnahmen mit Blick auf die deutlich gesunkene Zahl der Corona-Neuinfektionen und die lange Zeit der Einschränkungen zu rechtfertigen. „Die Menschen brauchen nach den harten Monaten Momente der Entspannung“, sagte er. Lauterbach forderte, dass zusätzlich auch Bürgersteige unbürokratisch für die EM-Angebote der Gastronomie zur Verfügung gestellt werden sollten.


Unser Heiner Karl:
Finde den Wechsel der Ansicht (EM muss abgesagt werden vor paar Wochen/Monaten) hin zu: Kneipen länger auf, damit man zu 9. besser gucken kann ja ernsthaft richtig und gut.
Aber bemerkenswert ist es schon...denn ginge es nach ihm, gäbe es jetzt ja keine Gründe, sich was anzusehen im Außengastro-Bereich :stumm:
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RedBlues
Halbdaggl
naja, hätte man auf ihn gehört, würden wir selbst in Landkreis Ludwigsburg schon ewig drinnen in Restaurants sitzen...

Von allen unseren Politikern, ist er doch einer der stringentesten wie ich finde


RedBlues
Halbdaggl
ich hätte allerdings auch dafür plädiert die EM abzusagen oder zu verschieben, weil sind wir mal ehrlich, Fußball ohne Fans im Stadion , oder nur mit wenigen ist Mist


Southern Comfort
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Grasdaggl
... finden 9 von 10 indischen Varianten auch.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.