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Karl Lauterbach warnt dagegen eingehend vor dem Chronik-Fatigue-Syndrom (CFS), das eine besonders schwerwiegende Folge der Corona-Infektion sein könnte und sich als dauerhafter Erschöpfungszustand mit Schwäche, extremer Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten äußere. Vor der Corona-Pandemie habe die Zahl der CFS-Kranken bei 250 000 gelegen. „Mit der Pandemie könnte sich diese Zahl verdoppeln“, so Lauterbach.
Prof. Kleinschnitz sieht diese Warnung äußerst kritisch: „Wir müssen aufpassen, dass wir durch solche Warnungen nicht dafür sorgen, dass mehr Menschen erkranken. Denn: Hier spielen psychosomatische Aspekte eine wichtige Rolle. Wer regelmäßig liest oder hört, wie dramatisch die Folgen einer Corona-Erkrankung sein können, wird nach der Infektion eher Long-Covid-typische Symptome entwickeln, weil die Betroffenen für das Thema besonders sensibilisiert sind.“
Und: „Wir machen bei unseren Patienten in der Post-Covid-Ambulanz eine sehr umfassende, neurologische Diagnostik, konnten aber kaum neurologische Befunde finden. Nach aktuellem Kenntnisstand lassen sich die langfristigen Symptome eher auf eine psychosomatische Ursache zurückführen. Unsere Aufgabe ist es deshalb, statt Panik zu schüren, den Patienten, deren Leidensdruck durchaus groß ist, die richtigen Angebote wie Psychotherapie zu machen, damit es ihnen langfristig wieder gut geht.“
ja ist aus der BILD, aber interessant finde ich die Aussage von Professor Kleinschnitz (Uni Essen) durchaus
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