7937 Beiträge



Bundes-Jogi
Benutzeravatar
Grasdaggl
In dem Zusammenhang - etwas weiter gefasst - sei hier auf einen interessanten Film verwiesen, der am morgigen Sonntag im Südwest-Fernsehen läuft. Keine Kindheits-Idylle, sondern sehr interessant, viele Dinge wusste ich bis dahin nicht.

https://www.swr.de/geschichte/kulenkamp ... index.html
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).


Unter Westfalen
Benutzeravatar
Grasdaggl
Bundes-Jogi hat geschrieben:In dem Zusammenhang - etwas weiter gefasst - sei hier auf einen interessanten Film verwiesen, der am morgigen Sonntag im Südwest-Fernsehen läuft. Keine Kindheits-Idylle, sondern sehr interessant, viele Dinge wusste ich bis dahin nicht.

https://www.swr.de/geschichte/kulenkamp ... index.html


Dazu, nicht vergessen, die Heimatfilme.

Der Förster vom Silberwald
Rosen-Resli
Das Lied von Kaprun
Grün ist die HeidiHeide

Die meisten liefen im Favorit-Kino in Heslach.
Meine Mutter hat mich in alle mitgeschleppt.
Aber Lore-Romane habe ich nicht gelesen, ich schwör's
:oops:
Für eine freie und selbstbestimmte Ukraine.






Bundes-Jogi
Benutzeravatar
Grasdaggl
So, nachdem ich heute im Kaufland die erste Lebkuchen und Schoko-Nikoläuse in den Regalen gesehen habe, gibt es kein Entrinnen mehr:




Eigentlich sollte das Teil ja "Last Easter" heißen, das fand die Plattenfirma aber nicht so toll, also eben Weihnachten.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).




darkred
Benutzeravatar
Halbdaggl


Cooles Projekt.
Dave Grohl baut sich als Multiinstrumentalist einen epischen Song (23 Min.) und macht ne kleine Doku draus.

"Für jeden Musiker, egal ob jung oder alt, ist ein schönes Studio voller Instrumente wie ein Spielplatz", sagt Grohl im Film. "Ich fühle mich hier wie ein Kind im Süßwarengeschäft."

Sehens- und hörenswert!




Bundes-Jogi
Benutzeravatar
Grasdaggl
Unter Westfalen hat geschrieben:Prophetie?

Deutsch-Österreichische Freundschaft?


Nicht ganz. "Deutsch-Österreichisches Feingefühl".

Das mit der Freunschaft waren (sind?) DAF.

„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).


darkred
Benutzeravatar
Halbdaggl
Hier noch was für die Freunde des gepflegten Seattle-Weltschmerzes. ;)

Für mich ist die neue Alice in Chains Platte "Rainier Fog" das beste, rundeste, stimmigste was sie seit dem Tod von Layne Staley raus gebracht haben.

Manchem dürfte vielleicht etwas "dirt" fehlen, aber dennoch gibt es in den 10 Songs so gut wie keinen Ausreißer. Aber diese ewigen Vergleiche mit Gestern führen ja eh nicht weiter ... und ich bin einfach nur froh, dass es nach dem Freitod von Chris Cornell noch Bands gibt die solch einen geilen Sound machen.

Hier der Opener "The One You Know".
Kann mir nicht helfen, aber ich bekomme auch nach dem 20. Mal hören beim Einsetzen des Refrains immer noch goose pimps. ;)





Unter Westfalen
Benutzeravatar
Grasdaggl
"Neuere Untersuchungen legen aber die Vermutung nahe, dass nicht nur Emotion im Spiel ist, denn manche Menschen bekommen beim Hören von Musik eher Gänsehaut als anderen. In einem Experiment haben Colver & El-Alayli (2016) Testpersonen Musik mit Gänsehaut-Potenzial vorgespielt, einen Fragebogen und einen Persönlichkeitstest vorgelegt. Es zeigte sich, dass diejenigen, denen Musik häufig einen Schauer über den Rücken jagt, auch bestimmte Persönlichkeitsmerkmale aufweisen, denn sie besitzen eine ausgeprägte Vorstellungskraft, sind offen für neue Erfahrungen und setzen sich intensiv mit ihren Gefühlen auseinander. Damit widersprechen diese Ergebnisse der bisherigen Annahme, dass die Gänsehaut vor allem etwas damit zu tun hat, dass die Hörer eine tiefe emotionale Verbindung zur Musik besitzen, denn die Reaktion auf die Musik ist hier weniger emotional sondern mehr kognitiv. Die Testpersonen mit der Gänsehaut-Erfahrung sind vor allem sehr gut darin, sich vorzustellen, wie ein Musikstück weitergeht, was sie mit einer Kombination aus aufmerksamem Zuhören und Tagträumen machen. Wenn es in der Musik aber unerwartet Brüche in der Musik wie Steigerungen oder Tempi-Wechsel, dann ist der Schauer bei ihnen programmiert. Eine weitere Hypothese ist, dass bestimmte Frequenzen und Tonfolgen wie die Schreie von Tierkindern, die von ihrer Mutter getrennt sind, das dem Gefühl von sozialer Kälte nahekommt. (Stangl, 2018)."

Verwendete Literatur
Stangl, W. (2018). Stichwort: 'Piloerektion'. Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik.
WWW: http://lexikon.stangl.eu/18526/piloerektion/ (2018-09-10)
Für eine freie und selbstbestimmte Ukraine.