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Ich will auch mal einen interessanten Link posten.

Ich hatte vor einiger Zeit gemutmaßt, dass Trump, Brexit, die Arschlochpartei und ähnliche Entwicklungen der “letzte laute Furz eines sterbenden weißen Patriarchats der alten Schule” seien. Nicht besonders kontrovers, vor allem nicht, wenn man das Ende offen lässt und auch keine Mutmaßungen darüber anstellt, ob beim Furzen noch Land mitkommen wird oder nicht. Auch nicht meine Idee, und auch nicht die des Autors – von angry white men liest man ja seit einigen Jahren.

Der Aufsatz weist auf Indizien hin, zum Beispiel das hysterische Anti-PC-Geplärre der letzten Jahre, und greift eine Analyse auf, die ebenfalls an anderer Stelle zu lesen ist, wenn man denn will: Populisten werden nicht von wirtschaftlich Abgehängten gewählt, sondern von intellektuell und emotional Abgehängten. Die Welt wird an vielen Stellen besser, gerechter und friedlicher – und zwar mehrheitlich – und vielen Leuten geht das zu schnell. Die müssen dann Nazis wählen, obwohl sie selbst gar keine sind und das auch nie werden wollen – aber was sollen sie denn machen. Man erkennt ja nix mehr wieder.

These: die Altparteien brauchen die Privilegsnostalgiker nicht abholen und mitnehmen, weil das gar nicht geht. Um die wiederzubekommen, müssten sie nicht an ihrer Flüchtlingspolitik rumfummeln, sondern globale gesellschaftliche Entwicklungen rückgängig machen: Frauen zurück an den Herd, Minderheiten bitte wieder mundtot – sonst kommen die Ängstlichen nicht in den Schoß der alten Mitte zurück, sondern suchen weiterhin am rechten Rand nach Lösungen, bis sie von alleine merken, dass es die nicht gibt. Diesen rechten Rand bezeichnet der Autor als relevante Minderheit, die aber eine Minderheit bleiben wird, solange man nicht den Fehler begeht und deren Politik umsetzt:



Ich glaube nicht, dass Jonas Schaible die politische Weltformel für die Postdingsbums-Ära gefunden hat, aber durchlesen kann man sich das allemal. Er schlägt einen größeren Bogen als andere und verknüpft Beobachtungen, die man selbst schon gemacht hat, auf einleuchtende Weise.

Viele Phänomene lassen sich so besser erklären: zum Beispiel wundert sich gerade alle Welt, warum Schwarze und Latinos bei den superweißen Proud Boys in den USA zu finden sind, die ihre rassistische Haltung nur schwer verbergen können und das oft auch gar nicht versuchen. Man hat halt was gemeinsam: einen kleinen Penis und Angst vor dem Verlust von Privilegien. So wie die Liebe Berge versetzt, überwindet der Frauenhass in dieser Gruppe alle Widersprüche.

Die Blindheit der FAZ, die Gauland im Blatt gegen Juden hetzen lässt, erklärt es nicht – aber warum die Braunen bei Globalisierungsgegnern fischen gehen, schon: Weltverschwörungen gehören zu deren Kernkompetenzen, und woher die Stimmen kommen, ist ja egal. Ich pack’ es immer noch nicht, dass sich ausgewachsene Journalisten fragen, ob Gauland “zuviel Naomi Klein gelesen” habe.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Hoch interessanter Artikel mit nachvollziehbaren Schlussfolgerungen.

Von seinen 8 Thesen finde ich besonders folgende einleuchtend:

5. Die Sorgen der Normalitären demonstrativ ernst zu nehmen, führt nicht weit, weil eine demokratische Partei sie nicht in Politik verwandeln kann. Sie kann Frauen, Schwule, Muslime oder Schwarze nicht kleinhalten. Die alte Normalität war im Kern einfach nicht demokratisch: Wahrscheinlich sind deshalb alle großen Parteien auf der normalitären Seite der neuen Konfliktlinie autoritär. Und wahrscheinlich gelingt es deshalb seit Jahren keiner konservativen Partei, sich dort zu positionieren, ohne dem Ressentiment anheim zu fallen.

7. Alles deutet darauf hin, dass die extreme Rechte eine Minderheit bleiben wird, wenn auch eine relevante. Wirklichen politischen Einfluss kann sie nur erobern, wenn andere Parteien ihre Politik umsetzen, ihre Sprache übernehmen oder mit ihr koalieren. Die können das aber auch verweigern. Eine Schlüsselrolle kommt den Konservativen zu. Sie können, nein, sie müssen die Hüter der demokratischen Ordnung sein.


Es deckt sich mit meiner Lebenserfahrung, dass das Potential für die extreme Rechte 15% nicht überschreitet. Ich hatte schon zur Bayernwahl die Hypothese gewagt, dass sie mit Chemnitz ihren Zenit überschritten hat.
Den Konservativen müsste man diesen Artikel ins Stammbuch schreiben, dann würden sie aufhören, hinter der AFD herzurennen.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Airwin
ein guter artikel, schön wenn hier auch mal andere interessante links posten 8) . der hier ergänzt den von @haber über netzwerkmacht und die konflikte beim übergang von sichtbar werdenden standards hin zu nicht mehr vermeidbaren standards. Genau genommen ergänzt sich das nicht nur sondern ist die beschreibung desselben phänomens aus einem anderen blickwinkel. An wenigen stellen mußte ich mich leicht wundern:

Hier z.B: müßten ja gerade dem nice die ohren geklingelt haben:
Viele Linke, noch mehr Grüne und auch erstaunlich viele Kirchenleute, die in ihrer Ablehnung der extremen Rechten zuletzt bemerkenswert offen waren. Sie schockt der Gedanke nicht, unverdiente Privilegien zu genießen, zulasten anderer. Grüne sind an den ökologischen Sündenfall gewöhnt, Kirchen an die Ursünde..


Die kirche schockt der gedanke nicht, man dürfte sich der jahrtausendealten privilegien sehr bewußt sein. man kann sich derzeit sehr sicher sein, dass man sie behalten darf, das dürfte der grund für die gelassenheit sein. Und für die erstaunliche offenheit ggf. auch die angst, dass andere eine veränderung wollen und auch die kirchlichen privilegien in frage stellen würden.


etwas differenziert sehe ich auch diesen punkt:
3. Die Selbstbezichtigung der Linken, man habe die extreme Rechte durch das Reden über Transgender-Toiletten stark gemacht, führt in die Irre. Emanzipation ist kein linkes Elitenprojekt. Frauen, Schwarze, Queere, Muslime, die als Minderheiten galten, obwohl sie zusammen die große Mehrheit sind, sprechen selbst, weil sie wollen. Und jedes Recht dazu haben. Dass sie einfach nur sichtbar sind, Jobs bekommen und Macht erhalten, löst bereits Gegenreaktionen aus.


letztlich geht es immer um die verteilung von macht und resourcen, dass die spd nun v.a dafür steht diese an minderheiten umzuverteilen statt an ihr angestammtes publikum führt zu "gegenreaktionen" in form von stimmenverlusten. Das dillemma der spd ist , dass das kein nullsummenspiel ist: was ich der einen minderheit gebe, kann ich einer anderen nicht mehr geben.

8. Wenn das misslingt, wenn die autoritäre extreme Rechte doch an die Macht kommt, zerstört sie die Demokratie. In Ungarn, Polen, auch Österreich und den USA ist das zu beobachten. Dann kann sie wirklich die ganze Gesellschaft verrücken. Ohne vorherigen Rechtsruck.


wäre interessant inwiefern der autor insbesondere in österreich eine zerstörung der demokratie erkennt.


Insgesamt aber interessant und vieles stimmig & nachvollziehbar.


Airwin
und noch ein guter artikel aus SPON....und nicht gleich erschrecken, es geht nur am rande um feiste wampe schweinebauch :


Meinungsfreiheit
Achtung, Sie verlassen den öffentlich kontrollierten Sektor!
Wo endet Meinungsfreiheit? Bei einem "Focus"-Redakteur, der als zu rechts gilt, um ihn auftreten zu lassen? Oder einer Punkband, die so politisch korrekt ist, dass die Kartoffeln geschält aus dem Keller laufen?


Es gibt viele Gründe, Feine Sahne Fischfilet für eine Strafe Gottes zu halten. Das beginnt mit dem Bandnamen, der wahrscheinlich so etwas wie selbstironische Unverfälschtheit signalisieren soll, tatsächlich aber, was den Ironie-Level angeht, nicht mal Bommerlunder-Niveau erreicht.

Es gibt den Frontmann Jan Gorkow, genannt "Monchi", den sie im Feuilleton wegen seiner vorbildlichen antifaschistischen Haltung so sehr herzen, dass ihm trotz seiner drei Zentner die Puste auszugehen droht. Da ist überhaupt dieser ganze ostdeutsche Links-Proll, der aus jedem Auftritt und jeder Zeile spricht, und der einem als "Punk" verkauft wird, weil das besser klingt. Ich würde ja immer meinen, es ist etwas faul, wenn Punkgrößen mit Kosenamen bedacht werden, aber was verstehe ich schon von Punk.

Wenn sich Künstler politisch äußern, geht das meist zulasten der Kunst. Bei Pianisten fällt das nicht so auf. Da sind die Noten vorgegeben. Bach und Mozart interessiert es nicht, was der Interpret auf Twitter an Herzensergießungen postet. Leider heißen Monchi und seine Kumpels nicht Levit sondern Irrgang oder Ney - sie verstehen auch nichts von Bach und Mozart, weshalb sie uns mit Reimen heimsuchen, die so quietschen, dass die Kartoffeln freiwillig geschält aus dem Keller gelaufen kommen, wie der große Dieter Bohlen sagen würde.

Die Bauhaus-Stiftung in Dessau hat dummerweise den schlechtesten aller Gründe gefunden, Feine Sahne Fischfilet nicht auftreten zu lassen. Vergangene Woche hat die Stiftungsleitung die Genehmigung für ein Konzert abgesagt, weil im Internet ein paar Nazis ihr Missfallen über den Auftritt geäußert hatten.

Man befürchte Demonstrationen vor der eigenen Tür, hieß es in einer Mitteilung. Das ist nun allerdings ein Argument, mit dem sich sogar der Auftritt eines notentreuen Pianisten wie Igor Levit verhindern ließe. Es müssen nur ein paar Verrückte auf die Idee kommen, im Netz Protest anzukündigen, und schon wäre das Bauhaus gezwungen, seinen Saal zu verrammeln.

Ich bin für weitgehende Meinungsfreiheit, ich war das immer. Ich bin dafür, dass es ein Recht auf die ungehinderte Verbreitung von politischem Unsinn sowie schlechter Kunst gibt, womit Feine Sahne Fischfilet gleich doppelt unter Schutz stünde. Ich bin sogar dafür, dass Menschen zweifelhafte Witze machen dürfen. Das Aussterben des Polenwitzes seit dem TV-Abgang von Harald Schmidt empfinde ich als Verlust. Wer traut sich denn heute noch, sich über andere Volksgruppen lustig zu machen? Die einzige Grenze, die ich akzeptiere, ist die, die das Gesetz zieht.

Meinungsfreiheit heißt nicht, dass jeder überall auftreten können muss - um diesem Missverständnis gleich entgegenzutreten. Ein privater Veranstalter ist frei, sich die Leute auszusuchen, die ihm passend erscheinen. Auch politische Erwägungen müssen eine Rolle spielen dürfen.

Wenn ich eine Demonstration gegen Hass zu organisieren hätte, würde ich zum Beispiel dafür Sorge tragen, dass nicht Gruppen mitlaufen, die Politiker wie Angela Merkel und Horst Seehofer als "Schweine" bezeichnen oder von der Bühne eine Vernichtung Israels herbeiwünschen. Problematisch wird es, wenn Veranstalter unter Druck gesetzt werden, bereits gemachte Zusagen zurückzuziehen. Das ist der Punkt, wo die Freiheit endet.

Bevor jetzt alle Freunde links der Mitte sagen: "Was ist bloß in den Fleischhauer gefahren? 100 Prozent Zustimmung. Das mit der Absage der Bauhaus-Stiftung ist wirklich unmöglich", ein Wort der Warnung. Freiheit ist unteilbar. Das heißt, man kann sie nicht nach Opportunität gewähren. Das wäre dann nämlich keine Meinungsfreiheit mehr, sondern Meinungsfreiheitszuteilung.

In dem Zusammenhang deshalb der Hinweis auf eine Geschichte, die vergleichsweise klein wirkt, aber ebenfalls nicht unbedeutend ist. Ein Bekannter von mir, der "Focus"-Redakteur Alexander Wendt, hat in diesen Tagen ein Buch vorgelegt, in dem er für eine andere Drogenpolitik plädiert. Es heißt "Kristall" und will dem "Microdosing" einen Weg bahnen. So heißt der aus den USA importierte Trend, sich so geringe Mengen harter Drogen zuzuführen, dass nur die positiven Effekte übrig bleiben. Ich habe einen Blick hineingeworfen, das Buch liest sich gut. Ich bin allerdings extrem skeptisch, was die These angeht. Mir scheint das ein Projekt, das eher zu den Grünen passt.

Das Buch sollte in einer bekannten Buchhandlung in Berlin-Mitte vorgestellt werden. Die Einladungen waren schon versandt, da erreichte den Autor die Nachricht, dass man von der Buchpremiere leider zurücktreten müsse. Man sei darauf aufmerksam gemacht worden, dass er, Wendt, einer der Initiatoren der "Erklärung 2018" sei. Für alle, die das nicht mehr in Erinnerung haben: Das war der Aufruf, mit dem eine Reihe von Intellektuellen im März eine Unterschriftenaktion gegen die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin lancierte.

Auch hier gilt: Not my cup of tea. Weder fühle ich mich von Flüchtlingen bedroht, noch glaube ich an die Unterschriftenliste als politisches Mittel. Was mich hingegen besorgt, ist die Eilfertigkeit, mit der einem Autor ein vereinbarter Auftritt aufgekündigt wird.

Das Ganze wiederholte sich, als die Agentur, die Wendt betreut, einen Ausweichort gefunden hatte. Dieses Mal dauerte es nur ein paar Tage, bis die Veranstaltung gecancelt wurde. Es ist nicht klar, ob auf die Buchhändler Druck ausgeübt wurde, aber das liegt nahe. Buchhändler ist ein Beruf nahe am Existenzminimum, da will man es sich nicht mit seinem Publikum verscherzen.

Die Berliner Buchhandlung Topics musste vor einem Jahr ihre Türen schießen, weil die Betreiber es gewagt hatten, eine Lesung zu einem Vordenker der Alt-Right-Bewegung zu organisieren. Das reichte einem Teil der Szene, um so lange gegen den Laden zu mobilisieren, bis er in die Insolvenz getrieben war.

Beide Vorgänge, der in Dessau und der in Berlin, zeigen aus meiner Sicht, was für ein empfindliches Gut die Meinungsfreiheit ist. Und dass die Feigheit der erste Schritt auf dem Weg in die Unfreiheit ist.



Monitor
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Granadaseggl
Nice Weather hat geschrieben:
vivafernanda hat geschrieben:Was nice betrifft: Wenn er das Christentum kritisiert, gibt er sich inhaltlich nullkommanull Mühe. Aber das interessiert niemanden und ich habe es lange aufgegeben. Scheint ihm ein Bedürfnis zu sein. Bitte.


Das ist aber fei fies, gell. Im Laufe der Jahre habe ich mir mit diesem Thema mehr Mühe gegeben als mit jedem anderen, weißt du auch. Ich habe halt keine Zugeständnisse gemacht, die die Religion sonst immer bekommt aber nicht verdient. Interessiert aber wirklich niemanden, zum Glück. ....


@Nice Weather, da kann ich Dir zu neunundneunzigkommanull zustimmen.

~
Darüber hatte wir ja auch schon mal gesprochen:

Das Kultbuch für Ungläubige und alle, die es werden wollen:

Der Herr ist kein Hirte: Wie Religion die Welt vergiftet von Christopher Hitchens

Religion und der Glaube an Gott sind von Menschen gemachte Dinge, die „alles vergiften“. Christopher Hitchens, erfolgreicher Journalist und bekennender Atheist, beschreibt prägnant und schonungslos, wie Religion zur Gewalttätigkeit gegen Andersgläubige und Ungläubige führt. In seinem fulminanten Rundumschlag beleuchtet er Entstehung, Verbreitung und Wirkung von Glaubensgemeinschaften und macht deutlich, wie verheerend ihr Einfluss auf Politik und Gesellschaft gerade heute (wieder) ist.

DIE Antwort auf das Thema Glauben: informativ, unterhaltsam, provokant.


Auch für überzeugte Christen empfehlenswert.
I could write several novels about what I do not know.

Bundes-Jogi
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Grasdaggl
Die 18 Touristen werden wohl bald kopflos, weil sie ihren Kopf verlieren (werden).
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).

Auswurf
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Grasdaggl
blos gut, dass trump und nicht merkel die usa regiert.
Kein schwein wird die grenze passieren

airwin :prost:

ps
rückgang von terrortoten in westeuropa seit den 70/80ern in europa von 252 im schnitt pro jahr auf 42 ipro jahr in den letzten 10 jahren

egal, oder....

steter tropfen höhlt die fakten
- weiter so
das ist doch keine Musik

Der Fleischhauer war doch unlängst mit Harald Schmidt auf einer Veranstaltung, da hätte der ihm erzählen können, was er immer gern in Interviews erzählt: als ihn der polnische Botschafter damals einlud, um sich über die ständigen Polenwitze zu beschweren, hatte er die längst aus dem Programm geschmissen. Ich glaube das war noch in den Neunzigern.

Polenwitze sind nicht ausgestorben, weil Harald Schmidt aufgehört hat und sich sonst keiner traut, sondern weil sie nicht mehr funktionieren: das Klischee lautet längst, dass die Polen nur noch kommen, um zu einem fairen Preis deine Küche einzubauen. Dein Auto nehmen sie nicht mit, weil ihr eigenes besser ist.

Auswurf
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Grasdaggl
anderes thema
"schlagzeilen überall " es drohen fahrverbote"

was droht???
ich sach ma "juhu"
wäre super... oder sollen wir's mit freiwilligkeit probieren :shock:
das ist doch keine Musik

Tifferette
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Grasdaggl
Nice Weather hat geschrieben:Der Fleischhauer war doch unlängst mit Harald Schmidt auf einer Veranstaltung, da hätte der ihm erzählen können, was er immer gern in Interviews erzählt: als ihn der polnische Botschafter damals einlud, um sich über die ständigen Polenwitze zu beschweren, hatte er die längst aus dem Programm geschmissen. Ich glaube das war noch in den Neunzigern.

Polenwitze sind nicht ausgestorben, weil Harald Schmidt aufgehört hat und sich sonst keiner traut, sondern weil sie nicht mehr funktionieren: das Klischee lautet längst, dass die Polen nur noch kommen, um zu einem fairen Preis deine Küche einzubauen. Dein Auto nehmen sie nicht mit, weil ihr eigenes besser ist.


Ach komm, es ist schon nett, wie sich der Fleischhauer [den Namen kann man sich eigentlich kaum besser ausdenken] über Saure Sahne Fischstäbchen lustig macht. Die können ihr Glück ob der ganzen Publicity in den letzten Wochen ohnehin wohl kaum fassen.

Das mit den Polenwitzen ist natürlich Quatsch/Quark. Mit Harald Schmidt hat der gepflegte Herrenwitz seinen wichtigsten Fürsprecher verloren, das ist viel schlimmer.

Meine Schwester lebt übrigens in Polen und wurde dort neulich von der Polizei angehalten. Die Bullskis haben sich dann gleich wegen des Missverständnisses entschuldigt - deutsches Fabrikat mit deutschem Kennzeichen, das fahren dort üblicherweise Polen.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

Der und sein Pendant, der Vorzeigesozialist mit dem neunstelligen Kontostand, schreiben seit Jahren immer die selbe Kolumne.

Und Harald Schmidts Herrenwitze fand ich in Interviews immer gut, in der Show immer scheiße. Sowas gehört für mich in die kleine Runde, wo man sich kennt und auch über persönliche Macken fotzelt.
Ich meine frotzelt.


Sloggi
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Lombaseggl
Mal wieder ne Gruppenvergewaltigung in Freiburg. 18jähriges Mädchen.
In den Medien weitgehend Schweigen.
Alltagsverbrechen eben.
Nebenbei erwähnt: Natürlich waren es Geflüchtete.
Jetzt aber bitte keine Vorurteile.

Auswurf
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Grasdaggl
ja, mach uns den franky

wo sollte das zum thema gemacht werden ..
tagesschau, brennpunkt?

alle habens mitbekommen und sich ihre gedanken gemacht.
Ich find's zb zum kotzen!

wie hätten sie's denn gern?
das ist doch keine Musik




Paleto Gaffeur
Halbdaggl
Auswurf hat geschrieben:ja, mach uns den franky

wo sollte das zum thema gemacht werden ..
tagesschau, brennpunkt?

alle habens mitbekommen und sich ihre gedanken gemacht.
Ich find's zb zum kotzen!

wie hätten sie's denn gern?


Ja lustig irgendwie...jeder Depp kriegts mit aber in den Medien wird es totgeschwiegen :lol:

franky is grade am dauerexplodieren wegen der 35 Mrd. Eur, die wir Erdigan schenken, damit er Eisenbahn spielen kann. :lol:
Junge Junge...wenn man dazu die Artikel und dann die Foren liest, begreift man die ganze Tragweite der Medienproblematik :puke:

Paleto Gaffeur
Halbdaggl
Hessenwahl...hmhmhm...R2G scheint Gottseidank nicht zu funktionieren..uff schweissabwisch. Das könnte mit schwarzgrün sogar weitergehen...knapp.
Dreckspacken 12....12 zuviel aber besser als in Dunkeldeutschland allemal.

Hasenrupfer
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Grasdaggl
Wie erwartet, da wird nix weiter passieren im Bund.

Bin mal gespannt, wann der Erste hier das zum großen Votum gegen die Flüchtlingspolitik umrechnet und hochsterilisiert...