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Ein Aufsichtsrat solle ein Unternehmen „kontrollieren und das Management fordern und kritisch überprüfen“, erklärte Dehnen und nannte einen weiteren Kritikpunkt: „Beim [FC XY] sitzen aber vor allem Sponsoren im Aufsichtsrat. Damit fehlt es diesem Gremium an Unabhängigkeit und Distanz.

Wie sehen wir das? “Wer zahlt, darf auch mitmachen” heißt es oft. Ich denke man kann sich offen darüber streiten, aber es ist wichtig, wer da genau drinhockt – also Leute, die beurteilen können, wie gut oder schlecht ein Verein geführt wird, und nicht einfach irgendein Vertreter des Sponsors. Oder sollte man die Sponsoren aus oben genannten Gründen heraushalten? Wäre für mich grundsätzlich auch eine vertretbare Position.

Ich will aber behaupten, dass ein Investor nix in einem Präsidialausschuss zu suchen hat – also auf der Exekutiv-Ebene. Zur Erinnerung: beim VfB sind es Dietrich und der Porth vom Daimler, die die Entscheidungen treffen. Ohlicher sitzt auch dabei. Angeblich wird der Präsidialausschuss gewählt, das glaube ich aber keine Sekunde. Wenn, dann nehme ich an dass drei Kandidaten für drei Sitze zur Wahl stehen.




publicenemy
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Halbdaggl
Zum Jahresende kann man vielleicht ein Zwischenfazit ziehen: dass der Profifussball des Vereins in eine AG ausgegliedert wurde hat immerhin einen Liquiditätsschub ausgelöst und man hatte 30 Mios für neues Personal. So viel besser als ohne Geld wurde die Mannschaft allerdings nicht. Man ist wieder tief im Abstiegskampf. Die Gründe sind bekannt, man meinte das Geld so ausgegeben zu haben, dass spektakulärer Angriffsfussball gezeigt werden kann. Dies ging schief.

Strukturell sollte die AG gegenüber dem alten Verein professionalisiert werden. Darunter könnte man verstehen, dass alle wichtigen Positionen mit Fachleuten besetzt, dass die Zuständigkeiten der verschiedenen Organe klar und dass operatives Geschäft und dessen Aufsicht voneinander getrennt sind. Auch dies scheint nicht geklappt zu haben. Die heutigen Fachleute (Reschke) sind nicht besser als ihre Vorgänger (Schindelmeiser) und die Entscheidungen sind an undurchsichtige Ausschüsse delegiert. Die Zuständigkeit von Leuten, bei denen man Kompetenz vermuten darf (Hitzlsperger) ist unklar.

Die Strategie im übergeordneten wie im sportlichen Sinne ist mir auch nicht klar. Will man weitere Gesellschafter haben? Wenn ja, wann und wen? Sportlich ist auch keine Linie erkennbar: Junge Wilde reloaded, Retroteam, ...

Schade, dass Trampel/Lepmart/Palletto G. hier nicht mehr mitschreiben. Die würden mir dies jetzt um die Ohren hauen.

RedBlues
Halbdaggl
Die Problematik ist, dass man mit Strukturen und Prozessen zwar Abläufe verbessern kann, aber Menschen innerhalb dieser Strukturen und Prozesse der wichtige Teil sind der Erfolg oder Misserfolg ausmacht.

Nur weil wir eine AG gegründet haben werden die Mitarbeiter nicht besser, nur weil man etwas mehr Geld hat, werden die Transfers nicht automatisch besser, ...

Würde man dem CC mehr Plakate geben, es würde nicht automatisch auch mehr sinnvolles drauf stehen.



RedBlues
Halbdaggl
Tifferette hat geschrieben:
Gang Cannstatt hat geschrieben:Lückenhaft. Informieren dann posten.

Komm, geh woanders spielen. Vielleicht legt der Weihnachtsmann ja eine Playstation unter den Baum.


Jetzt gibt es doch wieder ganz viel pyro zu kaufen,...

Deshalb ist die Jahreszeit wie Weihnachten für die Ultras
Zuletzt geändert von RedBlues am 24. Dezember 2018 18:21, insgesamt 1-mal geändert.











Hasenrupfer
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Grasdaggl
Haber hat geschrieben:verlinken kann ich auch :!:

Down Under hat geschrieben:https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.neuer-investor-beim-vfb-stuttgart-steigt-lagard-re-sports-beim-vfb-ein.e20e9608-25f0-452d-8f00-9ea22d95c589.html



http://www.kicker.de/news/fussball/bund ... estor.html

;)


Zitieren kommt dann erst in der nächsten Sitzung dran, oder wie?

:P

Aber das klingt doch super:

Wie „Sky“ meldet, ist es der französische Vermarkter „Lagardère“. Das Unternehmen ist in Deutschland unter anderem als „Generalvermarkter“ von Borussia Dortmund, Bayer 04 Leverkusen und Eintracht Frankfurt bekannt, hat aber auch einzelne Athleten unter Vertrag. Dazu gehören beispielsweise Robert Lewandowski von Bayern München oder die Tennisspielerin Caroline Wozniacki.


Ein Investor, dem garantiert nur das Vereinswohl am Herzen liegt!

:puke:

Strafraumgitarre
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Halbdaggl
Das wäre dann also der starke, in der Region verwurzelte Partner, den man ursprünglich finden wollte?

Im STZ-Artikel heißt es ja schon mal vorsichtshalber, dass Marketingvorstand Röttgermann den an Land gezogen hätte. Nachdem zuvor ja immer wieder Lord Quattrex der mit den Dritten erklärt hat, dass er derjenige ist, der nach dem passenden Partner sucht.

Aber kein Chinese, kein Scheich. Wenn man groß genug denkt, ist Frankreich noch relativ regional.

Bleibt halt die Frage, ob ein Medienrechtevermarkter für die Nachhaltigkeit, die "Werte" und die identitätsstiftende Verwurzelung steht, die man neben den ganzen Millionen ursprünglich mal präsentieren wollte.

Aber da ist der Lord dann auch der falsche Ansprechpartner, so rein unter uns Investorentöchtern.
Außerdem könnte der ja sowieso nix dafür, schließlich war's der Röttgermann.

Ich gebe aber zu, dass es ein schwieriger Spagat ist:
Einerseits will man ja als Fan - auch ich - durchaus einen zahlungskräftigen Geldgeber, nachdem die Ausgliederung zur Tatsache wurde. Andererseits soll dieser potente Investor den sensiblen Fußballromantiker in mir und den meisten von uns nicht verschrecken. Nicht ganz einfach.
Moderner Fußball bleibt ein emotionales Minenfeld, auch ohne Autos, Tattoos, Klamotten und Instagram. Und Privatfrisöre in Paris oder London (was ist mit Mailand?).
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!

muffinho
Der Vorteil an dem Investor sehe ich darin, dass das eben kein Gazi oder sonstiger Schuppen ist, sondern hier gehts knallhart um das Geschäft, entsprechend wird man, sofern man mit viel Geld einsteigt, den Verantwortlichen sehr genau auf die Finger schauen und nicht jeden Scheiss abnicken.
Der Nachteil ist, dass Reschke jetzt noch mehr Geld verbrennen kann.

Aleksiander
Grasdaggl
Der Nachteil ist, dass Reschke jetzt noch mehr Geld verbrennen kann.


Ich hoffe, das ist seine Art, um seine Entlassung zu bitten. Jede Abfindung kommt billiger, als das was er macht.
Das müssen doch auch andere im Verein so sehen.
Nichts muss, aber alles kann.

Nobody
Schoofseggl
Aleksiander hat geschrieben:
Der Nachteil ist, dass Reschke jetzt noch mehr Geld verbrennen kann.


Ich hoffe, das ist seine Art, um seine Entlassung zu bitten. Jede Abfindung kommt billiger, als das was er macht.
Das müssen doch auch andere im Verein so sehen.


Scheinbar wäre die Abfindung sogar billiger wie ursprünglich fixiert,:
https://www.transfermarkt.de/kundigungs ... ews/292119
Die Intelligenz rennt dir hinterher, aber du bist einfach schneller!