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Bundes-Jogi
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Grasdaggl
Quattrex würde da bestimmt am liebsten eine SA-ähnliche Schlägertruppe reinschicken. Darf er aber nicht, der GröPraZ.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).


Bundes-Jogi
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Grasdaggl
CoachingZone hat geschrieben:
Bundes-Jogi hat geschrieben:GröPraZ

Größter Prahler aller Zeiten?


Wixxie-Dixxie würde "Präsident" bevorzuegn, aber "Prahler" ist besser.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).

Bundes-Jogi
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Grasdaggl
CoachingZone hat geschrieben:
Bundes-Jogi hat geschrieben:GröPraZ

Größter Prahler aller Zeiten?


Wixxie-Dixxie würde "Präsident" bevorzugen, aber "Prahler" ist besser.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).


Kino Muza
Seggl
Das ist keine Verteidigung vom Ex-S21-Sprecher, der Mann ist wirklich ein blendender Schwätzer.

Aber dieser Buchstabensalat deutet auf irgendein ziemlich schlichtes Gemüt hin der Organisatoren hin. Man könnte auch prägnant und aggro-frei ein Spruchbanner gestalten. So ist das einzig peinlich, gerade wenn man bedenkt, das mindestens die Häfte der Leutchen, die einen Buchstaben hochhalten, gar nicht wissen, welcher Komposition sie da beiwohnen.
Unter Sachsen.


Ich finde das im Vergleich zu dem, was man sonst von denen zu lesen kriegt, geschmackvoll und relativ mild. “Ahnungsloser Vollidiot” ist ein Zitat von Reschkle: der hatte seine Kritiker so bezeichnet, als der Begriff Reschkerampe aufkam.

CoachingZone
Halbdaggl
Nice Weather hat geschrieben:“Ahnungsloser Vollidiot” ist ein Zitat von Reschkle: der hatte seine Kritiker so bezeichnet, als der Begriff Reschkerampe aufkam.


Yep. Deswegen habe ich es gepostet. Finde, dass das CC die letzten Bannertexte mit schönen Anspielungen und mit einer sprachlich durchaus feinen Klinge aufgesetzt hat. Scheint plump, ist es aber nicht.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -





Strafraumgitarre
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Halbdaggl
Das Kommando Kinderkapuze mit dem Dolch im Gewand nutzt zum Säbelrasseln also das Florett. Schön soweit. Die Chirurgen in der Vereinsführung operieren dafür mit Macheten am offenen Herzen. Das ist weniger schön, dafür aber ... ääh ... einschneidender.

Skalpell kommt von skalpieren - Macher möchten Macheten (Wasenmotto)

Der VfB filettiert sich also selbst, aber wenigstens unterscheiden die Fans noch die Art der Messer, die sie gerade wetzen. Über allem baumelt das Schwert des Quattrekles und der Vorstand Spocht schneidet sich mit jedem Interview tiefer ins eigene Fleisch. Die sportliche Zukunft steht auf Messers Schneide, in Cannstatt drehen sie einen drittklassigen Mantel-und-Degen-Film und ich bilde mir immer noch ein, die Feder sei mächtiger als das Schwert, verdammte Axt. :lol:

Bleibt eigentlich nur noch eine zentrale Forderung:

"Schwerter zu Zapfhähnen - Saufen für den Frieden!" (Kneipenklospruch)
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!

CoachingZone
Halbdaggl
Meine vollste Anerkennung zu diesem sprachspielenden Meisterwerk (mal wieder)!

Das CC (alias KK (c) @Strafraumgitarre) hat auch noch ein kleines Manifest verfasst:

Vom: 03. Februar 2019

Nach dem Heimspiel gegen den SC Freiburg haben wir ein Spruchband mit dem Text „Stuttgart kämpfen – Dietrich raus!“ gezeigt.

Mehr als „Dietrich raus!“ fällt euch auch nicht ein, oder?

Das Stuttgarter Hamsterrad
Tatsächlich halten wir die Präsidentschaft von Wolfgang Dietrich nicht für das größte Problem beim VfB Stuttgart, allerdings spitzt sich durch seine Interpretation der Rolle in Kombination mit seiner strukturell bedingten Ämterhäufung ein seit vielen Jahren bestehendes Problem mal wieder dramatisch zu. Das viel tiefer liegende Problem ist, dass man beim VfB seit Jahr und Tag der Meinung ist, man bräuchte halt einen der „den Sport“ macht und den Rest bekäme man mit fähigen Wirtschaftsleuten schon in den Griff. Diese sonnen sich natürlich nur allzu gern im Glanz des VfB Stuttgart und bringen ihre „Expertise“ mit Vorliebe auch in sportliche Entscheidungen ein. Der Sinn und Zweck des VfB war und ist es aber, Fußball zu spielen, wenn möglich sogar erfolgreich. Die Kompetenzen, Zuständigkeiten und Stellenbesetzungen sind aber seit Jahren nicht an genau diesem Zweck orientiert. Das war schon zu e.V.-Zeiten so, als zeitweise nur Sponsorenvertreter im Aufsichtsrat saßen. Überraschenderweise hat sich dies auch trotz vollmundiger Ankündigung der Professionalisierung auch in der VfB AG nicht merklich verändert. Dazu aber weiter unten mehr.
Aufgrund dieses Missstandes kommt der Rolle des Vorstands Sport eine immense Bedeutung zu. Die Verantwortung für das sportliche Abschneiden lastet alleine auf seinen Schultern. Ihm obliegt es nun, zuerst eine Spielidee zu entwickeln, die passenden Spieler dafür zu verpflichten, den passenden Trainer zu finden, das Funktionsteam um die Mannschaft nach seinen Vorstellungen zu verändern und vieles mehr. Man macht sich also komplett abhängig von den Ideen einer einzigen Person. Bei ausbleibenden Erfolgen oder Differenzen mit den Wirtschaftsfachleuten wird der Posten aber schnell zum Schleudersitz und da es keine übergeordnete sportliche Konzeption oder sonstige Leitlinien zu geben scheint, beginnt der nächste Vorstand Sport wieder bei null und krempelt erstmal den kompletten sportlichen Bereich nach seinen Vorstellungen um. (Dieses Phänomen ist übrigens 1:1 übertragbar auf die Rolle der Trainer und deren damit einhergehende kurze Verweildauer). Gerne beginnen diese Brüche auch mit „Klartext“-Pressekonferenzen und die Zuhörer freuen sich noch darüber, dass endlich mal alles auf den Prüfstand gestellt wird. Zumindest hofft man darauf. Es ist die Illusion von Bewegung, selbstverständlich ohne Fortschritte zu machen.
Schaut man sich die durchschnittliche Verweildauer der Sportvorstände an, erklärt sich auch sehr schnell, warum es gelegentlich schwerfällt, in Kaderzusammenstellung, Spielweise oder Trainerauswahl ein Konzept zu erkennen. Damit wollen wir keinesfalls allen Sportvorständen der jüngeren Vergangenheit eine Absolution erteilen, zu viele sind nach objektiven Maßstäben an ihrer Aufgabe gescheitert. Trotzdem muss die Frage erlaubt sein, ob die Aufgabe korrekt definiert wird.

Die Rolle von Wolfgang Dietrich
Mit der Ausgliederung sollte ja auch eine Professionalisierung der Strukturen einhergehen. Bisher sieht die aber so aus, dass Wolfgang Dietrich in allen denkbaren Gremien den Vorsitz hat. Das beginnt beim Aufsichtsrat der AG, geht dann über den sogenannten Präsidialrat, den er eingeführt hat, bis zur Hauptversammlung der AG.
Dazu kommt noch eine wohlwollend sehr aktive Rolle im operativen Geschäft der AG, inklusive fortlaufendem Verkünden von Transferabsichten und Budgets in der Öffentlichkeit. Exemplarisch hier das Abstempeln von Pablo Maffeo als „Flop“. All das kann jetzt auch nicht wirklich überraschen. Wolfgang Dietrich sollte Präsident werden, um die Ausgliederung zu erreichen, notfalls eben auch mit der Brechstange. Jetzt haben wir einen absoluten Machtmenschen beim VfB, der in allen Gremien den Vorsitz führt und weder Widerspruch duldet noch das Rampenlicht teilen will oder eine Ahnung hat, wie er den VfB abseits vom Dreschen von Phrasen nach vorne bringen will. Das Resultat ist verheerend: Gespaltener Verein, Identifikation vieler Fans kaputt, Fußballdeutschland lacht mal wieder über den VfB, Kohle verbrannt und der VfB steht nicht besser da als vorher. Eine sportliche Weiterentwicklung ist nicht mal im Ansatz erkennbar, der nächste Abstieg droht.

Was muss sich ändern?
Jetzt nähern wir uns so langsam dem Knackpunkt, wie das Problem denn zu lösen sei und was wir als CC97 jemals konstruktiv dazu beigetragen hätten. Bereits in der Vergangenheit haben wir schon immer sehr stark in Bezug auf Strukturen argumentiert. Zu e.V.-Zeiten war unsere Forderung mehrfach, mehr Sportkompetenz in den Aufsichtsrat des e.V. zu holen, damit endlich eine nennenswerte Kontrolle des Vorstands Sport möglich ist und nicht die komplette sportliche Entwicklung von einer Person abhängt. Stattdessen führten die Aufsichtsräte Jenner, Schäfer und Porth zusammen mit den verbliebenen Vorständen Heim und Röttgermann den VfB durch die turbulente Zeit nach dem Abstieg. Irrungen und Wirrungen auf diesem Weg sind bekannt.
Vor der Wahl von Wolfgang Dietrich plädierten wir für eine Wahl und zwar nicht für oder gegen eine Person, sondern zwischen zwei Personen mit Konzepten für den VfB. Wir sind zwar immer noch der Meinung, dass die strukturellen Probleme beim VfB Stuttgart nicht durch einen „Heiland“ gelöst werden können, trotzdem hofften wir nach dem Abstieg zumindest auf eine breitere Debatte. Der Ausgang ist bekannt, die Diskussion zu „Was braucht der VfB Stuttgart jetzt?“ wurde erfolgreich ersetzt durch „Warum wollt ihr Wolfgang Dietrich nicht? Einen erfolgreichen Manager, der durchgreift?“ Ausgang ist bekannt, Spaltung absehbar. Der Heiland sprach „Ja zum Erfolg!“.
Mittlerweile ist der VfB Stuttgart aber an einem Punkt angekommen, an dem sich die Erkenntnis durchsetzt, dass nicht alles so rosig läuft, wie uns die Herren Dietrich und Reschke glauben machen wollen. Bleiben wir, wie so häufig, bei den Strukturen:
• In dringenden Fällen entscheidet der Präsidialrat. Dieser setzt sich laut Wolfgang Dietrich aus ihm, Herrn Porth und Herrn Ohlicher zusammen. Hermann Ohlicher ist zweifellos eine VfB-Legende, ist er aber auch der richtige Sportfachmann für solch ein Gremium, in dem „der Sport“ sowieso schon wieder in der Minderheit ist?
• Im Aufsichtsrat sitzt zusätzlich zu Hermann Ohlicher noch Guido Buchwald für „den Sport“. Dieser kann immerhin auf einige mehr oder weniger erfolgreiche Stationen als Trainer oder Sportdirektor bei unterklassigen Vereinen oder in Japan zurückblicken. Damit hat es sich dann im achtköpfigen Gremium aber auch schon wieder. Die Episode um Buchwalds Kritik an Michael Reschke via Presse wirft auch die Frage auf, ob er lediglich als Feigenblatt fungiert.
• Die Frage nach dem Feigenblatt muss auch bei diversen angeblichen oder tatsächlichen Beratern gestellt werden. Aktuelles Beispiel ist Thomas Hitzlsperger, der als Direktor des Nachwuchsleistungszentrums und Präsidiumsmitglied des e.V. auch beratend in sportliche Entscheidungen involviert ist. Dagegen ist sicherlich nichts einzuwenden, allerdings muss eben eine andere Person die Entscheidung fällen und die Verantwortung tragen. Das wirft zwangsläufig die Frage auf, wie sehr sich diese Person von der Beratung denn beeinflussen lassen möchte.
• Warum gibt es in der VfB AG keinen Vorstandsvorsitzenden, der als direkter Vorgesetzter der Vorstände im täglichen Geschäft fungiert und einen Gegenpol zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats bildet?
• Beim FC Bayern München ist dies Karl-Heinz Rummenigge. Trotzdem gibt es eine öffentlich ausgetragene Dauerfehde zwischen der Vereinigung der Aufsichtsräte Deutschlands und Uli Hoeneß. Diese wirft ihm vor, als Aufsichtsratsvorsitzender in unprofessioneller Art und Weise Leitung und Kontrolle zu vermischen. Aus der Außensicht erfüllt Wolfgang Dietrich inoffiziell auch die Funktion des Vorstandsvorsitzenden, zumindest scheint er der erste Ansprechpartner von Michael Reschke zu sein. Wie professionell ist dann die Rolle von Wolfgang Dietrich beim VfB, wo es nicht mal einen Vorstandsvorsitzenden als Gegenpol gibt?

Fazit
Wie oben bereits ausgeführt standen wir sowohl bei der Wahl von Wolfgang Dietrich als auch bei der Ausgliederung auf einem konträren Standpunkt. Die Ausgliederung ist eine unumkehrbare Tatsache, die Präsidentschaft von Wolfgang Dietrich nicht. Alle VfB-Fans verdienen aus unserer Sicht einen professionell geführten VfB, in dem Kompetenz vor Ego geht, der transparent geführt wird, glaubwürdig und vertrauensvoll kommuniziert und der großen Worten auch Taten folgen lässt. Bei diesem VfB sind Posten und Pöstchen kein Selbstzweck, Gewohnheitsrecht und Seilschaften abgeschafft und sportliche Innovationen werden möglich, weil die richtigen Leute mit dem größten Fachwissen auf den entscheidenden Positionen sitzen. Erst dann wird man auch endlich aus dem Hamsterrad der permanenten Entlassungen ausbrechen können. Aktuell gibt es viel zu wenig von diesem VfB und zu viel Wolfgang Dietrich. Seine gremienbasierte Unterjochung des VfB Stuttgart muss endlich aufhören.
Die Mannschaft und die Kurve sind jetzt im Abstiegskampf gefordert, trotzdem ist es ebenfalls bereits jetzt nötig, deutlich Kante zu zeigen, denn diesen VfB wird es mit Wolfgang Dietrich als Präsident leider niemals geben.


http://www.cc97.de/mehr-als-dietrich-ra ... -ein-oder/
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Southern Comfort
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Grasdaggl
Da ist viel Schönes dabei... Und mit "schön" meine ich auch einige Finger in den Wunden. Sehr gut.

Aber so ein bisschen Nachhilfe im Gesellschaftsrecht, insbesondere der Gremienstruktur, wäre schon auch notwendig.

Ein paar Kleinigkeiten dazu.

Der Vorsitzende eines AR hat eine Art Sprecherfunktion. Manchmal entscheidet er auch bei Patts, aber im Wesentlichen ist er ein Grüßonkel und Aushängeschild.

Den Vorstand einer AG, die durch diesen AR kontrolliert wird, ebenso mit einem vermeintlichen Primus inter pares zu besetzen halte ich für gefährlich. Es ist völlig üblich, dass ein Vorstand aus einem Board mit mehreren Gleichberechtigten und demokratischen Entscheidungsprozessen besteht. Jeder hat sein Spezialgebiet (seine Abteilung), aber große Entscheidungen werden miteinander getroffen. Hier nun einen Obermufti zu installieren... hmmm, das klappt in ehrenamtlichen Vereinen super, und sind wir ehrlich, da findet man eh nie genügend Leute, die sich engagieren. Das bleibt automatisch an Einem hängen, der sich entweder profilieren will, oder sich nicht rechtzeitig genug gegen diese Ehre gewehrt hat.

Davon abgesehen: Hätte man eine derartige Struktur bei unserem VfB, wäre die Kritik doch ebenso deutlich an dieser Person: Gutsherrenmentalität, Sonnenkönig, etc... (Woher weiß man das so genau? Hatten wir alles schon...)

Dass mehr sportliche Kompetenz in die Gremien muss, ist hingegen völlig sonnenklar. "Sport" ist unser Kernprodukt! Konzentration auf das Kernprodukt ist immer ratsam, wenn das Schiff mal schlingert. Derzeit ist unsere Vorstandschaft verteilt in: Marketing ()Röttgermann), Finanzen (Heim), Sport (Reschke)... Im Zweifel also 2:1 für die Kohle. Mindestens den Hitzelsperger könnte man als "Vorstand Nachwuchs" mit hochziehen.

Aber noch was anderes scheint mir entscheidender zu sein, als diese Struktur- und Personendebatten... Man kämpft seit Jahren mit so Begriffen wie "Mentalität und Kultur etablieren..." Ich hab den Eindruck, als würden in der Geschäftstelle lauter Bähmulle hocken. Da wieder eine Begeisterung zu entfachen, dass jeder ein paar Meter extra geht... Das muss doch grade in einem Unternehmen, das Sport als Produkt hat, in der DNA liegen. Wenn das passt, geht es nachhaltig aufwärts! Und dann führen wir keine Debatten wie da oben. Und das geht narürlich einfacher, wenn man Ruhe hat. So knallt einem der Blätterwald und das Stadion alle zwei Wochen wieder was um die Ohren (Keine Schuldzuweisung meinerseits, sondern Zustandsbeschreibung). und wieder geht Zeit und Energie flöten für eine regelmäßige Fokussierung und Konzentration auf das, was Erfolg bringt. Das schließt das Scheitern trotzdem nicht aus, aber meiner Erfahrung nach verbessert es die Chancen. Und soviel Einsicht muss auch sein: Dieses Produkt ist nicht bis ins letzte Detail ausplanbar. Manches IST irrational, manches IST Glück (Gruß an mappes), manches IST schlicht Zufall. Und dann jazzt man einen, der dreimal richtig entschieden hat, zum Experten hoch (wegen mir auch Perlentaucher...) Warum ist Mislintat von Arsenal wieder weg...? Hatte der nicht einen noch glänzenderen Ruf in der Branche als Reschke?

Ist jetzt ne sehr gewagte These, aber vielleicht auch ne Diskussion wert:

Wenn wir alle Positionen optimal besetzt hätten, Vorstand, Trainerteam, Manschaft, etc. - So Guardiola-Messi-mäßig, nur die gleichen Rahmenbedingungen hätten, wie jetzt, würde ich immer noch behaupten, dass wir in der unteren Hälfte rumkrebsen. Will sagen: Der menschliche Einfluss wird massiv überschätzt. Kapital ist viel entscheidender. Wolfsburg pumpt pro Jahr wieviel in den Kader - immer noch? Deswegen geht es da auch wieder langsam aufwärts. Die Zyniker schieben es natürlich auf den Ginczek-Wechsel, schon klar... Zwei Fliegen mit einer Klappe :D


Es ist halt immer so, dass sie das an Personen und Posten entzündet. Kann ich verstehen. Der Kapitän gibt beschissene Interviews, der Trainer stellt beschissen auf, der Manager holt beschissene Spieler, der Vorstand baut nur Scheiße und der AR kontrolliert beschissen (zuviel und zuwenig gleichzeitig). Der Zeugwart ist auch ein Depp, und der Busfahrer vermutlich auch...
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Bundes-Jogi
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Grasdaggl
Die Ausgliederung
frei nach Friedrich Schiller

Zu Dietrich, dem Tyrannen, schlich
Prechtl, den Vertikalpass zur Hande;
Ihn schlug der Reschke in Bande.
"Was wolltest du mit dem Passe, sprich!"
Entgegnet ihm finster der Wüterich.
"Den VfB vom Tyrannen befreien!"
"Das sollst du in der Arena bereuen."

Es kann gerne weitergedichtet werden.

http://www.handmann.phantasus.de/g_buergschaft.html
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).

Southern Comfort
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Grasdaggl
Mag ich mir gut vorstellen, dass der Prechtl zur Lichtgestalt stilisiert wird. Sollte der tatsächlich bei uns in der Verantwortung landen, fall ich aber endgültig vom Glauben an irgendwas Positives in diesem Verein ab, und - das hab ich noch nie geschrieben - dann trete ich aus.

@Haber

I woiß, dass i nix woiß, woisch?

Meine Erfahrungswerte in der Vereinsmeierei reichen nicht, um das zu beurteilen. Meine beruflichen Erfahrungen sind was wert, aber es reicht auch nur, um einzuordnen, dass es nicht mit "die müssen doch nur..." geht. Die Presse schreibt was von "Wende und Kurswechsel und Scheideweg", der Manager sagt "Change Management", Die Kurve verpackt es wieder in anderes Vokabular und der HT-Gänger fabuliert über früher... Das, was bei uns und zehn anderen Mannschaften in der Liga geschultert werden muss, ist schlichtweg brutal. Was in dieser Branche abgeht ist einfach nur pervers. die letzten 10 Jahre haben das, was seit Bosman lief, nochmal auf links gedreht.

Russische Milliarden, Englische Milliarden, Scheichmillarden, demnächst Chinesische Millarden... Weil keiner weiß,wohin mit dem Geld, wird es den Spielern in den Rachen geschoben. Blöd nur, dass die auch nicht wissen, wass sie damit tun sollen... Noch nen McLaren kaufen? Oder lieber ne Yacht... Shit, immer noch soviel übrig. Ab nach Übersee damit, dann ist es ja erstmal weg...

Mal bei Footballleaks reinschauen? Ach da kriegt man schon die nächste schlechte Laune. Panama überall, Mafia anscheinend überall (Auch in Stuggi?), alles nur noch ne Show und abgekartet?

Und da unterhält man sich dann doch lieber drüber, dass einer der Verantwortlichen gelogen hat. Oder dass er einen verpflichtet hat, der mal Regionalliga gekickt hat. Nicht falsch verstehen, so auf den Einzelfall bezogen hat da jede Diskussion seine Berechtigung. Ich glaube einfach nur, dass vielen die Maßstäbe verrutscht sind... Der Kampf gegen das Big Business ist längst verloren. Das spürt man vielleicht und jetzt kommt nochmal die große Entladung und dann ist nur noch Schweigen...

Schön, wenn da noch Leute emotionale Bindungen haben und diese Kinkerlitzchen diskutieren wollen. Fußballforentraditionalisten alter Schule... Schön... Muss man bewahren. Ist halt die Scheinwelt, die den Rest noch erträglich macht.

Was will ich sagen...

Ich glaube, der Zug ist einfach abgefahren. Insgesamt... Und ich schaue mir gerne noch Spiele an, aber das Ganze drumherum wird mir langsam zu blöd... Und mal schauen, wie lange es mich noch hält.

Gilt weniger (aber auch) für hier... Keine Frage: Ich diskutier mit allen gern, auch wenn es mal knirscht - gehört dazu. :bounce: Und solange ich mich aus dem Politikfred ausreichend raushalte, mag ich jede virtuelle Version von jedem Einzelnen hier. *herzlefüralle!* #isso. :prost:

Diese Anzahl vortrefflicher Seggl hier und so die eine oder andere Stadionatmosphäre erhält mir noch am meisten den Spaß an Fußball. Aber möglicherweise muss ich mal mehr über andere Sachen diskutieren als bisher. Und vielleicht reicht es auch fürs persönliche Glück, wenn man nach der Treppe zum Block den ersten Blick aufs flutlichüberströmte Grün werfen darf.

Das sind so Momente, in denen mir des nämlich immer vollkommen egal ist, wie g'schissen blöd jemand sein mag, der jüngst ein Interview gegeben hat.

Wir werden sehen.

:vfb:
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

de mappes
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Spamferkel
besonders das:

Und vielleicht reicht es auch fürs persönliche Glück, wenn man nach der Treppe zum Block den ersten Blick aufs flutlichüberströmte Grün werfen darf.

Das sind so Momente, in denen mir des nämlich immer vollkommen egal ist, wie g'schissen blöd jemand sein mag, der jüngst ein Interview gegeben hat.

Wir werden sehen
.


:prost: :vfb:
Don't criticize what you can't understand





Bundes-Jogi
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Grasdaggl
Ich gebe dem CC nicht oft und auch nur ungern recht, aber die Kritik an WD als in allen Gremien präsenter Potentat ist IMO ein Grundübel. Der AR soll den Vorstand kontrollieren, wenn aber der AR-Vorsitzende auch der Vorstand der AG und zudem noch Vereinspräsident ist, dann kontrolliert er sich selbst, und das ist mit Sicherheit nicht im Sinne des Erfinders. Bei den Bazis isnd es immerhin zwei Leute, die das unter sch aufteilen, nämlich UH und KHR. Bei Dortmund sind es drei, Watze als Vorstandschef, Rauball als Präsident (gut, der ist nebenher noch DFL-Präsident), aber es gibt noch einen Aufsichtsrat-Vorsitzenden. Bei Schalke sind es Tönnies als AR-Chef und Präsident und Heidel als Sport-Vorstand. Beim VfB ist das eine Person, König Quattrex. Im Rausch der Aufstiegseuphorie wurde das alles von den Mitgliedern freudetrunken abgenickt und durchgewinkt. Und was war die erste große Aktion von Wolfgang Dietrich Blofeld? Den nicht devoten Schindelmeiser (der auch kein unfehlbarer Heiliger war, auch seine Transfers waren nicht nur Violltreffer, da gab es auch Nieten) abgesägt, den devoten Reschke installiert, und bei der ersten Möglichkeit den Aufstiegstrainer angezählt und kurz darauf gefeuert. Dann zusammen mit Reschke Korkut als Not-Trainer geholt (schon da wollte man ja schon Weinzierl haben), diesem dann nach einer von den Ergebnissen (nicht von spielerischen oder taktischen) her starken Rückrunde diesem den Vertrag verlängert, und dann Korkut geschasst und Weinzierl geholt. Der Fisch stinkt immer vom Kopf her, und hier ist es der Big Boss mit dem Wackelgebiss.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).

CoachingZone
Halbdaggl
Imho korrekt bis auf eines. Glaube nicht, dass Weinzierl die erste Wahl für den Trainerposten war.

Da träumte unserem GröPraZ schon eher von der ganz großen Nummer. Thomas Tuchel war ja damals frei. Der allerdings wollte noch nicht einmal den Telephonhörer abnehmen und hat dies auch über Dritte ausrichten lassen.

Dumm gelaufen.

Passt aber.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -