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Huch.

Hessoschwabe hat geschrieben:Sky90-Runde spricht Dietrich jegliche Qualifikation ab und hält Reschke für völlig überfordert. Berthold bestätigt Despotentum (Quelle Buchwald). Unvorstellbar!


Als ich das las, wollte ich noch orakeln, dass man von Buchwald wahrscheinlich bald wieder was hören wird – aber dann sah ich das Video, und dachte, dass Berthold sich “nur” auf die Story mit der Korkut-Entlassung bezog. Wohl nicht.


FanAusMUC
Granadaseggl
Durchaus überraschend finde ich, dass Buchwald sich darüber beschwert, man habe ihm die Schuld an der gegenwärtigen Misere in die Schuhe schieben wollen.
Eher hätte man ja vermutet, dass er sich darüber beschwert, dass man ihn nicht um Rat fragt und er nichts zu sagen hat und nichts mitgeteilt bekommt.




Southern Comfort hat geschrieben:Ist jetzt ne sehr gewagte These, aber vielleicht auch ne Diskussion wert:

Wenn wir alle Positionen optimal besetzt hätten, Vorstand, Trainerteam, Manschaft, etc. - So Guardiola-Messi-mäßig, nur die gleichen Rahmenbedingungen hätten, wie jetzt, würde ich immer noch behaupten, dass wir in der unteren Hälfte rumkrebsen. Will sagen: Der menschliche Einfluss wird massiv überschätzt. Kapital ist viel entscheidender. Wolfsburg pumpt pro Jahr wieviel in den Kader - immer noch? Deswegen geht es da auch wieder langsam aufwärts. Die Zyniker schieben es natürlich auf den Ginczek-Wechsel, schon klar... Zwei Fliegen mit einer Klappe :D


viewtopic.php?p=246940#p246940

Das beißt sich doch in den Schwanz: um alle Positionen optimal zu besetzen, muss man die Leute natürlich bezahlen können. Das hat Manchester City gemacht: die waren der VfL Bochum der Premier League, und dann haben sie sich (mit Verzögerung) die sportliche Leitung des FC Barcelona hergetan.

Gibt es Vereine, die optimal besetzt sind und trotzdem in der unteren Hälfte rumkrebsen? Weiß man nicht – vermutlich der SC Freiburg, oder Huddersfield mit David Wagner. Da muss man’s aber andersrum sehen: Huddersfield hätte letzte Saison mit den vorhandenen finanziellen Möglichkeiten nie und nimmer in der Liga bleiben dürfen, das wird als Wunder bezeichnet. Könnte der SC Freiburg oben mitspielen, wenn die Positionen optimal-optimal besetzt wären? Denkt man nicht – aber kann man sich da so sicher sein? Man muss sich zum Beispiel mal angucken, wo in Dortmund das Geld herkommt: 2005 hatten die gar keins. Das Kapital spielte insofern eine Rolle als sie es seinerzeit schafften, trotz der Misere in jedem Mannschaftsteil ein oder zwei gute Spieler halten zu können, aber niemand kann bestreiten, dass der Aufschwung eng mit einer Personalentscheidung verbunden war.

Das viele Geld ist im internationalen Vergleich besonders sichtbar, beziehungsweise ganz oben an der Spitze: Arsenal hat zwischen 2005 und 2015 von den Top 4 der Premier League am wenigsten Geld investiert, und es gab dementsprechend keinen großen Titel: die Ersatzbank war zu dünn besetzt, die wurden mit schöner Regelmäßigkeit im Winter abgehängt, wenn sich Verletzungen häuften. Aber der Witz war, dass sie immer in den Top 4 geblieben sind und sich 20 Jahre in Folge für die Champions League qualifizierten. Das war immer der schmale Trost für die Fans: gemessen am Investitionsvolumen haben die immer massiv überperformt.

Sevilla FC hat in zehn Jahren fünf mal die Europa League gewonnen. Das geht nicht, wenn es stimmt, dass Geld alles übertrumpft. Ich widerspreche vehement: Der menschliche Einfluss wird nicht “massiv überschätzt”, sondern ist der wichtigste Faktor, oder anders: der einzige Faktor, der schwerer wiegt als die Kohle.


Haber hat geschrieben:ja aber wenn es mehr Mitbestimmung gäbe? Wer bestimmt dann mit? Und was? Gibt es Regeln? oder eher Intrigen? Oder Besserwisser? Neid? Übereifer?


Ich sage immer, dass das sportliche Konzept auf der Hand liegt, und die Organisationsstrukturen sind ebenso kein Hexenwerk: das kann man ganz falsch machen, keine Frage – aber es kann nicht so schwer sein, es richtig zu machen. Du hast einen Vorstand, einen Aufsichtsrat, einen Beirat, einen Ehrenrat, was weiß ich. Irgendwo muss man einen Punkt machen, sonst kann man den Präsidenten auch nach jedem Spieltag von den Fans direkt wählen lassen. Am anderen Ende des Spektrums hast du Clubs, die zu 100 Prozent einer einzigen Person gehören, da dürfen die Fans ihren Lieblingsspieler wählen, und sonst nix. Daraus, dass einer maßgeblich die Zügel in der Hand hält und es nicht läuft, folgt nicht automatisch, dass mehr Leute mitbestimmen sollen.

Wichtig ist vielmehr, welche Ärsche in den Sesseln hocken. Und in Folge daraus auch, wie die miteinander umgehen. Ich würde einen Faktor nicht unterschätzen bzw. zulassen, der schon sehr viele Karrieren gestartet hat: das Glück, zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Personen über den Weg zu laufen. Aber der Rest ist eine kulturelle Frage: Wer sind wir, wo kommemer her, wo wollemer nø, will ich mitschwätzen, oder will ich gucken, was man gemeinsam aus so einem Fußballverein machen kann? Kann ich einem Chef auch mal in einen Präsidialausschuss setzen und ihm umfangreiche Kompetenzen zugestehen, weil ihn die Gremien sowohl unterstützen als auch bremsen, wenn nötig – und zwar auf persönlicher Ebene, ungeachtet der Struktur, weil in beide Richtungen Vertrauen da ist? Die Struktur sorgt eher dafür, dass man sich überhaupt regelmäßig sieht und miteinander redet.

Vielleicht hat die Fast-Pleite den Dortmundern gut getan, und sie haben auf die harte Tour gelernt, dass der Herr Konuppke von der Soundso-Brauerei eben keinen Sitz im Aufsichtsrat verdient, nur weil er ein echter Dortmunder ist und den Verein knorke findet? Gleichzeitig haben die einen Geschäftsführer, der eben nicht aus dem Profifußball kommt, sondern Berufskleidung verkauft (hat). Und gleichzeitig einen Sportdirektor, der eben doch aus dem Profifußball kommt. Und Liebe. Matthias Sammer hat jetzt kürzlich die Liebe mitgebracht. Die fehlt beim VfB, da ist es immer sehr kalt.

Und Humor. Wird da gelacht, jemals?

Nö, der menschliche Einfluss wird nicht massiv überschätzt, Familien und Dörfer und Städte und Firmen und Vereine bestehen aus Menschen.





CoachingZone
Halbdaggl
Juhuuuh, jetzt wird alles gut.

Weil,

der Guido Buchwald war ja schuld,

- dass man ihn nicht fragen konnte, ob man mit Korkut wirklich verlängern soll
- dass man ihn nicht fragen konnte, ob das mit Weinzierl wirklich passt
- dass man ihn nicht fragen konnte, ob man mit dem Bad Stuber wirklich um drei Jahre verlängern soll
- dass er einfach nicht Bescheid sagte, dass der Didavi so verletzungsanfällig ist (und weil er nicht damit herausgerückt ist, wo der überhaupt spielen soll, wenn er denn mal spielen kann)
- dass sich der Maffeo nicht einnorden lassen will
- dass der Sosa seine Schuhe vergisst
- dass die alten Spieler nicht mehr die Leistung bringen, aber trotzdem gutes Geld verdienen
- dass die Mannschaft zu blöd zum Verteidigen ist
- dass die Spieler den Ball nicht zum eigenen Mitspieler bringen
- dass jeder denkt: "Nimm du ihn, ich hab ihn sicher!"
- dass die Erwartungshaltung der Fans so hoch ist
- dass das ganze Ausgliederungsgeld schon verjubelt ist
- dass _______________________________________ (für in Zukunft notwendige Vorwürfe)

Jetzt geht's lohos!

Edith meint noch, dass sie Buchwald nicht für die hellste Kerze hält und dass er sicher auch auf das ein oder andere Pöstchen spekuliert hat. Aber er war im AR der VfB Stuttgart AG noch derjenige mit der größten Sportkompetenz (was das jetzt über den AR und dessen Zusammensteller aussagt, darüber schweigt sie sich jedoch ehern aus...). Und sie glaubt dem Buchwald schon, dass er für den VfB das Beste will (auch wenn er vielleicht nicht die Kompetenzen dafür hat, es selbst zu bewirken).
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Lenny
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Granadaseggl
Guido und Klinsi sind meine einzige Hoffnung, den Voroi aus dem Moloch und den Fängen der beiden Kassandren zu befreien. Ausgerechnet die beiden. Das muss man sich mal vorstellen. Dazu müssten aber die nächsten 5 Spiele verloren werden, bis der Letzte Stadionbesuche boykottiert und a paar Choleriker mit der Mistgabel und Fackeln vorm Vereinsheim stehen. Erstens ist es dann aber zu spät und zweitens natürlich ein absolutes, vollidiotisches Szenario von mir, weil ich ja gar nicht weiß, was da unten abgeht, und selbst wenn, das natürlich völlig unrealistischer Unfug ist. Nicht im Detail, zumal es hier ja auch Stimmen gibt, die den Dietrich als Teamplayer bezeichnen. Aber ich denke, ich bräucht Guidoles Ausführungen nicht. I reim mir alles zusammen. Und schimpf auf die Arschlöcher wie ein Rohrspatz. Die ficken den Verein, Mann. Volle Kanne. Wie Hitler Deutschland damals. Zu hart, der Vergleich? Klar, ich weiß, gehört sich nicht. Aber nur wegen der Opfer und der Ausmaße, nicht wegen der Methodik.
Ok, ich nehms zurück. Trotzdem. Ich könnte die Beiden häuten. :prost: :twisted: :evil: :puke: :puke: Musste raus.

CoachingZone
Halbdaggl
Nice Weather hat geschrieben:Vielleicht werden meine Bitten endlich mal erhört und es kommt ordentlich Schmutziges auf den Waschtisch. Im Guido brodelt’s schon seit seinem Interview letzen Herbst – ich finde das muss raus, en détail.


Darf er vermutlich nicht, wegen AG und Verschwiegenheit und so.

Aber das, was er im Herbst andeutete, reicht mir auch schon, um mir einiges zusammenzureimen.

Man muss sich das mal vorstellen:

Die AG hat einen Vorstand, aber entscheiden tut ein in keiner Satzung verankertes Gremium aus dem AR-Vorsitzenden und Vereinspräsident, dem Vertreter des Miteigentümers der AG und einem (verdienten) Fußballer, auch AR-Mitglied, der zuletzt 1985 gekickt und danach in leitender Funktion bei einer Toto-Lotto-Gesellschaft gearbeitet hat. Die andere mehr oder weniger vorhandene Fußball-Kompetenz (Buchwald, AR-Mitglied) wird nicht darüber informiert oder hält sich nach eigener Aussage aus der Profiabteilung raus (Hitzlsperger, Vereinsvize).

Und dann wundert einen nichts mehr.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Southern Comfort
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Grasdaggl
@Nice:

Da fängst Du an mit: „Muss man bezahlen können“, bringst ManCity als Beispiel, die ohne Ihre Qatarmilliarden sonstwo wären (klar, weiß man nicht) und widersprichst dennoch. Sogar, vehement... Das beißt sich.

Ich weiß nicht woher das kommt, aber Dein Kontrapunkt scheint mir allzu gewollt. Du kannst natürlich Gegenbeispiele finden, aber strukturell bleibt es dabei: Geld setzt sich langfristig immer durch. Dafür gibt es genügend Beispiele und erschöpfende und schlüssige Analysen. Und da kannst Du durch die Sportarten querbeet huschen. Es ist immer das Gleiche. Warum erfindet man wohl Salary Caps und Draft Systeme? Weil die Kreativen zu dominant sind?
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Nobody
Schoofseggl
Sehr interessante Diskussion hier.

Inhaltlich bin ich bei Nice, denn der Faktor Mensch ist sehr wichtig. Das sieht man aktuell an Dortmund: Die haben jetzt (zusätzlich zu dem guten Zorc) noch Kehl und Sammer und schon läuft es noch besser.

Zum Thema Buchwald: Packt er jetzt aus?
Klar hoffe ich, dass er auspackt und dass jetzt vieles auf den Tisch kommt.
Allerdings weiß ich natürlich nicht, ob die Verschwiegenheitsklausel auch bei Rücktritt gilt, falls es überhaupt ein Rücktritt war und nicht eher doch ein Rausschmiss.

Und wer rückt jetzt als sportliche Komponente nach für Buchwald?
Klinsi wäre klasse aber er tut sich das bestimmt nicht an.

Mal so "laut" gedacht:
Wäre der Vorstand überhaupt noch geschäftsfähig, wenn jetzt Heim, Röttgermann und Schraft vom Vorstand zurücktreten würden? Dann wäre doch nur noch Reschke übrig

Auf alle Fälle muss jetzt bald was passieren (neben dem Feld, auf dem Feld erst recht).

Edith:
Ich sehe gerade, dass Schraft gar nicht im Vorstand ist, sorry
https://www.vfb.de/de/1893/club/vfb-ag/ ... er-vfb-ag/
Die Intelligenz rennt dir hinterher, aber du bist einfach schneller!

Tamasi
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Allmachtsbachel
Wenn Buchwald im Herbst nicht so Unruhe reingebracht hätte, stünden wir jetzt viel besser da. Der hat mit einem Interview alles kaputtgemacht, was die anderen aufgebaut hatten.

Das war natürlich nicht mein Ernst.

Aber ich vermute, so sieht‘s die einstimmige Vereinsführung mit den zwei Köpfen.

:stumm:

frasimi74
http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/741684/artikel_willkommen-in-absurdistan_stuttgart-zerlegt-sich-selbst.html

Willkommen in Absurdistan: Stuttgart zerlegt sich selbst

Guido Buchwald hat seinen Rücktritt aus dem Aufsichtsrat des VfB Stuttgart verkündet. Damit kehrt einer der Wenigen mit echtem Fußballsachverstand dem Verein den Rücken. Der VfB zerlegt sich selbst - auf mehreren Ebenen. Ein Kommentar von kicker-Reporter George Moissidis.

Auf dem Rasen fliegen selten die Fetzen. Der VfB Stuttgart genießt eher den Ruf einer fairen, anständigen Mannschaft. Frei von Hinterlist oder überzogener Härte. Dafür geht es hinter den Kulissen immer häufiger mit eisernen Bandagen zu. Daraus hat Guido Buchwald jetzt die Konsequenz gezogen. Der Weltmeister von 1990 hat seinen sofortigen Rücktritt aus dem Stuttgarter Aufsichtsrat verkündet, nachdem er nach der Partie gegen Freiburg im VIP-Bereich des Stadions von einem Aufsichtsratskollegen verbal angegangen worden war. Massiv und in aller Öffentlichkeit.

Dem Ehrenspielführer wurde vorgeworfen, darauf weist der Wortlaut seiner Pressemitteilung hin, Verantwortung für die sportlichen Probleme zu tragen. Vor dem Hintergrund, dass er in Entscheidungen rund um die Mannschaft kaum bis gar nicht eingebunden war, ein lächerlich anmutender Vorwurf. Willkommen im Absurdistan.

Stuttgart zerlegt sich selbst. Auf dem Rasen, wo es Misserfolge wie Konfetti regnet. Mit einer Mannschaft, die nur in Sachen Gehälter und Ansprüche erstklassig ist. Auf den Tribünen, wo die Fans immer lauter gegen die Klubführung um Präsident Wolfgang Dietrich und Sportvorstand Michael Reschke mobil machen. In eben dieser Führung, wo unübersehbar die Nerven blank liegen.

Buchwalds Verhängnis: Er ist kein Ja-Sager und Abnicker

Buchwald wurde zum Verhängnis, dass er sich nicht in die Reihe der Ja-Sager und Abnicker einreihen wollte. Dass er Entscheidungen hinterfragte und, wie es schon zu seiner Profizeit immer seine Art war, ehrlich Stellung bezog. Dass er aufbegehrte, wenn mal wieder einsame Entscheidungen gefällt wurden. Was zur Jobbeschreibung eines Aufsichtsrats gehören sollte.

Mit dem personifizierten Alptraum von Diego Maradona kehrt einer seinem Herzensklub den Rücken, der neben den früheren Meisterspielern Hermann Ohlicher und Thomas Hitzlsperger einer der Wenigen war mit echtem, selbsterfahrenen Fußballsachverstand. Der seit gefühlten Ewigkeiten dem VfB mit Rat und Tat zur Seite stand und für den Traditionsverein im Neckar ein weltweit angesehener und geschätzter Botschafter war.

Was bleibt, sind vor allem Vertreter aus der Wirtschaft

Was bleibt, sind vor allem Vertreter aus der Wirtschaft, denen Zahlen auf Konten mehr sagen als Tabellen oder Statistiken zu Fitnesswerten, Laufleistungen oder zum Ballbesitz. Alle mit dem ehrenwerten Herzen und dem liebenden Blick eines Fans ausgestattet. Aber ohne das Hintergrundwissen eines echten Weltmeister seines Fachs. In Zeiten, in denen es unruhig ist, und in denen stets nach mehr Fußballkompetenz gerufen wird, bedeutet Buchwalds Aufgabe einen Verlust für den VfB.

Der Weltmeister von 1990 hat seinen sofortigen Rücktritt aus dem Stuttgarter Aufsichtsrat verkündet, nachdem er nach der Partie gegen Freiburg im VIP-Bereich des Stadions von einem Aufsichtsratskollegen verbal angegangen worden war. Massiv und in aller Öffentlichkeit.


Ui. Name bitte:

Wolfgang Dietrich
Wilfried Porth
Bernd Gaiser
Hartmut Jenner
Hermann Ohlicher
Franz Reiner
Bertram Sugg

Team Player und Versöhner Wolfgang Dietrich kann’s nicht gewesen sein, aber wer dann? Zu irgendwas muss so ein Forum doch gut sein – nicht, dass man das wieder mit einer Woche Verzögerung beim Buffalo Bill nachlesen muss.


Buchwald wurde zum Verhängnis, dass er sich nicht in die Reihe der Ja-Sager und Abnicker einreihen wollte. Dass er Entscheidungen hinterfragte und, wie es schon zu seiner Profizeit immer seine Art war, ehrlich Stellung bezog. Dass er aufbegehrte, wenn mal wieder einsame Entscheidungen gefällt wurden. Was zur Jobbeschreibung eines Aufsichtsrats gehören sollte.


Einsame Entscheidungen? Einstimmige Entscheidungen. Bestimmt ein Missverständnis.

publicenemy
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Halbdaggl
Gute Leute gehen dorthin, wo sie gute Voraussetzungen vorfinden. Der VfB ist ein Traditionsverein mit tollen Fans, einem vollen Stadion und einer vermutlich ordentlichen Nachwuchsförderung, die finanziellen Ressourcen sind mittelprächtig, die formalen Strukturen sind fragwürdig und fördern nicht den Fussballsachverstand an den entscheidenden Positionen und der Oberchef und der Sportchef sind beratungsresistente Unsympathen.

Wer geht dahin? Jemand, der noch keinen Namen hat und sich eine Chance erhofft. Jemand, der einen halbwegs guten Namen hat und sich dafür teuer bezahlen lässt. Jemand, dessen Ruf ohnehin schon ruiniert ist und noch etwas verdienen möchte. Es ist also reiner Zufall, wenn so etwas ein gutes Ende nimmt. Ein guter Plan lässt sich auf dieser Basis vielleicht noch entwickeln, aber nicht umsetzen.

Aleksiander
Grasdaggl
Zu diesem Eklat gibt es sicher Mithörer, die sich früher oder später auch öffentlich dazu äussern.
Vom Niveau passt es am ehesten zu Quattrex.
Er wird dem öffentlich Druck, trotz Stuttgart21 Erfahrung, nicht auf Dauer standhalten können.
Irgendwann kommt der Punkt, wo auch Daimler Schluss sagt.
Und... weitere Vermarktung....? in dieser Situation? Mission impossible.
Denen kocht das Wasser im A...... Jetzt liegen die Nerven blank.

Buchwald hat mit seiner Entscheidung mächtig was angestossen.
Nichts muss, aber alles kann.