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factotum
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Granadaseggl
Aber das Grundproblem der letzten Jahrzehnte ist die immer wieder großhinausposaunte Anspruchshaltung was wir alles vorhaben und wo wir hinwollen.


Ja. Besser wäre, erst das Ei zu legen und danach drüber zu gackern. Ist bei uns nicht hinzukriegen offenkundig.

Davon ab, ist es halt Fussball. Alles hängt an ein paar einzelnen Personalien.
Wenn Perle Dusel gehabt hätte, wäre Didavi meistens spielfit gewesen ( statt realiter noch nie in dieser Saison) und Castro hätte weniger als hundertprozentig enttäuscht.
Das wären einzwei Siege mehr geworden im bisherigen Saisonverlauf, und es stünde jetzt nicht schon wieder das große Ganze zur Diskussion.
The shit that used to work, won`t work now.

Tamasi
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Allmachtsbachel
Ja, das trifft's. Bei diesen zwei genannten Transfers hätte es wirklich Dusel gebraucht, damit sie aufgehen. Zumindest in einer tragenden Rolle und dafür waren sie ja eingeplant.

Und zur großen Anspruchshaltung:
Ich möchte da differenzieren. Die Anspruchshaltung unserer Granden deckt sich m.E. nicht so ganz mit den Erwartungen der Fans. Facebook-Fans, Teenies und andere Stammtischraketen mal ausgeschlossen. Aber die Mehrheit der Fans war sicher deutlich mehr geerdet als die Herren da oben.

Insofern finde ich auch diesen ewigen Verweis auf das schwierige Umfeld in Stuttgart heikel. Ja gut, im Stadion wird gern gebruddelt. Aber bitte, das isses doch nicht.


de mappes
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Spamferkel
George Best hat geschrieben:Der Text von Moissidis liest sich wie ein Beitrag eines Fans in einem Forum. Da steht nichts drin, was hier nicht auch schon erwähnt wurde. Und zwar mindestens drölfzig Mal. Zudem stimme ich Haber zu, dass da ziemlicher Quatsch drinsteht.

Moissidis hat geschrieben: Mainz, freiburg oder Teams wir D‘Dorf bedienen sich in unteren Ligen, oder bei der Konkurrenz, denen der eine oder andere nicht gut genug ist.

Kann man auch umdrehen: Mainz, Freiburg oder Teams wie Dusseldorf holen Regionalliga-Kicker und holen Spieler, die für andere Vereine nicht gut genug sind. Bankdrücker von der Resterampe. Wie einst Fredi bei Kind 96.

Sorry, aber das ist ein ganz schwacher Text ohne Substanz.


Sehe ich auch so...an der Stelle erwartet man von Profis mehr
Vor allem interessiert mich: wenn man das auf die letzten 11 Jahre bezieht, dann wüsste ich gerne, wo die Ansätze sind, dies zu verbessern

Die personellen Verantwortlichen wurden schon mehr als dreimal ausgetauscht

Ist es das Stadion?
Trainingsgelände?
Don't criticize what you can't understand

Nobody
Schoofseggl
Guter Post UWe
Unter Westfalen hat geschrieben:Lemke/Allofs
Allofs/Schaaf
Reuter/Weinzierl
Heidel/Klopp
Heidel/Tuchel
Warum sind solche Konstellationen bei uns nicht möglich?
Schindelmeiser/Wolf wäre eine solche geworden. Davon bin ich fest überzeugt. Kann man mir jetzt wieder als Verklärung auslegen, wäre aber eine redundante Wiederholung.

Geht mir bei JS/HW genauso wie dir.
Du hast übrigens "Watzke/Zorc/Kloppo" vergessen
Unter Westfalen hat geschrieben:Man kann die "10 Fehler Theorie" auch auf zwei reduzieren:
Schindelmeiser hätte nicht entlassen werden dürfen und der Vertrag mit Korkut nicht verlängert. Alles weitere leitet sich davon ab.

Richtig :nod:
Ohne 1) wäre 2) ja auch nicht passiert, denn selbst wenn Schindelmeiser irgendwann das Vertrauen zu Wolf verloren hätte, wäre sicher nicht Korkut gekommen
Die Intelligenz rennt dir hinterher, aber du bist einfach schneller!

de mappes
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Spamferkel
Tamasi hat geschrieben:Ja, das trifft's. Bei diesen zwei genannten Transfers hätte es wirklich Dusel gebraucht, damit sie aufgehen. Zumindest in einer tragenden Rolle und dafür waren sie ja eingeplant.

Und zur großen Anspruchshaltung:
Ich möchte da differenzieren. Die Anspruchshaltung unserer Granden deckt sich m.E. nicht so ganz mit den Erwartungen der Fans. Facebook-Fans, Teenies und andere Stammtischraketen mal ausgeschlossen. Aber die Mehrheit der Fans war sicher deutlich mehr geerdet als die Herren da oben.

Insofern finde ich auch diesen ewigen Verweis auf das schwierige Umfeld in Stuttgart heikel. Ja gut, im Stadion wird gern gebruddelt. Aber bitte, das isses doch nicht.


Das mit dem Dusel stimmt...das mit den Schlüsselrollen bedingt...es ging in der Rückrunde auch ohne 10er und mit Aogo neben santi
So sollte es besser werden...mit Dusel
Wurde es nicht...dafür radikal schlechter...insbesondere defensiv, wo diese Positionen nichtmal den größten einfluss haben

Das mit der Erwartungshaltung sehe ich anders
Ist aber gewiss schwer zu bewerten
Man hört es oft...liest es oft: das schwere Umfeld
Hier im Forum sind die Ansprüche noch weitestgehend realistisch...außer jetzt im meisterthread
Bei Facebook ect meine ich schon, höhere Erwartungen vorzufinden als sie berechtigt wären

Und von den Verantwortlichen fand ich es nicht übertrieben...Reschke hätte sagen müssen: wir wollen mit dem Abstieg nichts zu tun haben und sind guter Dinge, dies zu erreichen...er sagte halt: wir haben mit dem Abstieg nichts zu tun...kleiner Unterschied, aber in der Einschätzung des kaders eigentlich vergleichbar
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Tamasi
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Allmachtsbachel
Haha. Wird Reschke jetzt zum Abschuss freigegeben? Diesmal gingen die Infos halt nicht an Barner (der war eh undankbar), sondern ans Bild-Männle...

Nicht dass ich Reschke nachtrauern würde, überhaupt nicht. Aber es ist halt lustig, dass Dietrich hier als der große Bewahrer rüberkommt. Er hätte Weinzierl wirklich soooo gerne behalten. Diese ganzen Personalwechsel bringen doch nichts! Aber nach der Pleite gegen Leipzig blieb ihm halt nichts anderes übrig... Ja, ja.





Nobody
Schoofseggl


Früher gab es in der Late-Night-Show von Harald Schmidt mal die Kolumne "Die dicken Kinder von Landau", warum nicht heute analog "Die ahnungslosen Führungskräfte vom VfB"
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Lenny
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Granadaseggl
Plan B
Stimme sehr oft mit dir überein, aber der hier im Forum überproportional benutzte Begriff "Verklärung" erinnert mich neben der Muppetsshow auch an die Erdoganjünger, die beim zartesten Anflug von Kritik an ihrem Hosentaschenadolf sofort mit dem Begriff Doppelzüngigkeit um sich geworfen haben, ohne die geringste Ahnung zu haben, was das überhaupt bedeutet. Krieg ich nen Vogel, auch wenn du natürlich hier Recht hast. ;)








Plan B
Grasdaggl
Lenny hat geschrieben:Plan B
Stimme sehr oft mit dir überein, aber der hier im Forum überproportional benutzte Begriff "Verklärung" erinnert mich neben der Muppetsshow auch an die Erdoganjünger, die beim zartesten Anflug von Kritik an ihrem Hosentaschenadolf sofort mit dem Begriff Doppelzüngigkeit um sich geworfen haben, ohne die geringste Ahnung zu haben, was das überhaupt bedeutet. Krieg ich nen Vogel, auch wenn du natürlich hier Recht hast. ;)

Hast Du ein besseres Wort? Unter MV war eben auch nicht alles gut.

Bild

Die beiden als Präsident und Sportdirektor.

Dann klappt's auch sicher.
Carpe diem.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Ich schwör's,
meine Jungs hier und ich haben damit nichts, aber auch gar nichts zu tun:

Die Krise des VfB Stuttgart hat nach der desaströsen Pleite bei Fortuna Düsseldorf einen weiteren Tiefpunkt erreicht. Für den Moment haben sich die Verantwortlichen dennoch dafür entschieden, an Markus Weinzierl festzuhalten.

Eine Trainerdiskussion ist auch eine komplette Themaverfehlung. Die Probleme des VfB gehen weitaus tiefer. Ein Kommentar von SPOX-Chefreporter Florian Regelmann.

Wer sich in die Gefühlslage eines VfB-Fans hineinversetzen will, muss Folgendes wissen: Bevor es 2016 tatsächlich in Liga 2 ging, hatte der Verein schon jahrelang um den Abstieg gebettelt. Der Verein war klinisch tot. Die letzte Meisterschaft aus dem Jahr 2007 wirkte gefühlt Jahrzehnte her.

Es war Jan Schindelmeiser, der als Sportvorstand einen Klub in Trümmern vorfand und ihm wieder eine Identität gab. Schindelmeiser traute sich, den jungen Hannes Wolf als Trainer zu installieren und baute mit ihm gemeinsam eine junge Mannschaft auf, die die VfB-Fans begeisterte. Im Schnitt über 50.000 Zuschauer pilgerten in die Mercedes-Benz Arena, in gewisser Weise war die Stimmung rund um den VfB nie so gut wie ausgerechnet in der Zweitliga-Saison.

Der Ursprung: Die Entlassung Schindelmeisers
Rückschläge wie beispielsweise ein blamables 0:5 in Dresden wurden weggesteckt, weil ein klarer Plan erkennbar war, wie Schindelmeiser den VfB Schritt für Schritt wieder nach oben führen will. Es herrschte Aufbruchsstimmung.

Es war auch vor allem dem Vertrauen in Schindelmeiser geschuldet, dass die Mitglieder für die Ausgliederung stimmten. Es war sicher nicht das Vertrauen in Präsident Wolfgang Dietrich, der bei seiner Wahl 2016 ohnehin nur 57 Prozent der Stimmen bekommen hatte.

Das alles hielt Dietrich aber nicht davon ab, Schindelmeiser im August 2017 mit einem großen Knall vor die Tür zu setzen. Bis heute hat Dietrich die Gründe dafür nicht klar benannt, spricht aber gerne davon, dass es natürlich alle verstehen würden, wenn er es denn sagen würde, was vorgefallen sei. Wer sich in Stuttgart umhört, hört eher, dass Schindelmeiser für den eitlen Dietrich schlicht und ergreifend zu stark gewesen ist und sich in die Kaderplanung nicht reinreden lassen wollte. Zurecht.

Wie allergisch Dietrich immer noch auf Schindelmeiser reagiert, zeigte sich erst in der vergangenen Woche bei einer Fan-Veranstaltung in Biberach. "Er war vor seinem Engagement bei uns fünf Jahre ohne Job im Fußball und ist es jetzt seit zwei Jahren auch nicht mehr. Die Nachfrage nach ihm ist offenbar nicht sonderlich groß." Rumms.

Dietrichs schlechter Stil
Dietrichs Aussage ist nicht nur zum wiederholten Male ("Maffeo ist ein Flop") schlechter Stil von jemandem, der gleich nach Amtsamtritt einen Verhaltenskodex einführte, sie ist vor allem inhaltlich Schwachsinn. Jeder, der Schindelmeiser ein bisschen kennt, weiß, dass es für ihn mehr im Leben gibt, als von einem Job im Fußballgeschäft zum nächsten zu hecheln. Dass ihn der VfB überzeugen musste, überhaupt wieder als Sportdirektor zu arbeiten. Auch familiäre Aspekte spielten und spielen eine Rolle.

Dass Schindelmeisers Nachfolger Michael Reschke jüngst bei Sky90 auf den schweren Stand Dietrichs bei den Fans angesprochen erklärt, dass die Fans die Ausgliederung eben kritisch gesehen hätten, passt ins Bild und könnte nicht weiter von der Wahrheit entfernt liegen.

Fakt ist, dass die Fans in Stuttgart ein gutes Gespür haben und genau wissen, dass Dietrich mit der Entlassung Schindelmeisers den VfB ins Verderben geführt hat.

Alles, was seitdem passiert ist, sogar die aberwitzige und nicht repräsentative Rückrunde unter Tayfun Korkut, bei der die Siege teilweise mit mehr Glück als Verstand eingefahren wurden, ist nur eine Folge dessen.

Dem VfB Stuttgart fehlt eine Kultur
Ein Verein ohne jegliche Identität (die A-Jugend ist übrigens Tabellenführer, aber who cares) mit einer - dank der Kohle aus der Ausgliederung - für 45 Millionen Euro "verstärkten" Mannschaft wird vom Aufsteiger und mit Ex-VfB-Reservisten gespickten Düsseldorf hergespielt. Im Endeffekt sogar zum zweiten Mal in der Saison. Und das Schlimme: Für jeden VfB-Fan wäre alles andere eine große Überraschung gewesen.

Vielleicht bleibt der VfB am Ende der Saison drin, weil er sich dank der Auswärtstorregel in der Relegation in Heidenheim durchsetzt. Vielleicht holt er nach Niederlagen gegen Leipzig und in Bremen dann doch Markus Gisdol und steigt ab.

Es spielt alles keine Rolle, solange dieser Verein von der Spitze angefangen nicht wieder eine Kultur entwickelt. Eine Kultur, die die Leute ernst und vor allem mitnimmt.

Neben einer Erklärung für die Redewendung "Der Fisch stinkt vom Kopf" müsste auf jeden Fall ein Logo des VfB Stuttgart abgebildet werden. Diese Erkenntnis ist zwar nicht neu. Sie ist aber immer noch richtig. Und der Gestank wird immer unerträglicher.


Aber eins kann man schon feststellen:
Die Vernunft, auch hier, setzt sich langsam durch.
Zuletzt geändert von Unter Westfalen am 12. Februar 2019 10:40, insgesamt 1-mal geändert.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

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