Ich wäre ja dafür eine schwäbische Bäckerdynastie den Wurstfabrikanten entgegenzustellen. 


Nice Weather hat geschrieben:Man muss auch berücksichtigen, was das für die Zukunft bedeutet: Dem einstimmigen Aufsichtsrat hat das Vertrauen in Schindelmeiser gefehlt, und Reschke musste diese ausgeprägte Skepsis anscheinend lange nicht fürchten. Meine Frage wäre jetzt: hat man Reschke machen lassen, obwohl man wusste, was der anrichtet, hat man sich nicht darum gekümmert, oder hat man eigentlich gut aufgepasst und trotzdem nicht kapiert, was vor sich geht? Immer einstimmig?
Nice Weather hat geschrieben:Was bedeutet das für Hitzlsperger und das Team, das er zusammenstellen will? Glotzt man denen jetzt alle fünf Minuten auf die Finger? Ist man übervorsichtig? In der Außendarstellung wird ja immer der Eindruck erweckt, dass man in vergangenen dunklen Zeiten viel auf die harte Tour gelernt hat – jetzt weiß man’s besser, und solche blöden Fehler werden nicht mehr vorkommen. Das kannst deinem Friseur erzählen, und sogar der wird dafür extra abrechnen.
wie gerät man in eine Situation, die sich der Calli nicht, und sonst auch keiner erklären kann?
Nobody hat geschrieben:Ich denke, es war eine Mischung von beidem:
Geblendet über den 7. Platz und tolle junge Neuzugänge und das auch noch so früh.
Am Anfang der Saison dachten wohl viele noch, dass es ein Ausrutscher war.
factotum hat geschrieben:football...bloody hell.
Calli ist mit Reschke befreundet – der kann’s ihm erklären.
„Das ist etwas, das sich keiner erklären kann.“
Was bedeutet das für Hitzlsperger und das Team, das er zusammenstellen will? Glotzt man denen jetzt alle fünf Minuten auf die Finger? Ist man übervorsichtig?
Nobody hat geschrieben:Calli mag zwar sehr gut vernetzt sein, aber er ist ein Schwätzer vor dem Herrn und taktisch ist er jetzt nicht unbedingt ein Fachmann.
In seinen Ausführungen zum VfB kommt nichts von "fehlender Geschwindigkeit", "viele alte und viele junge Spieler" oder "zentrales MF schlecht besetzt".
Der Calli neigt zu endlosen Monologen, leider traut sich kein Moderator den mal so richtig abzuwürgen, stattdessen darf er minutenlang rumschwafeln.
Langer Rede kurzer Sinn: was war da mit der Aufsichtsfunktion des Aufsichtsrats? Schlecht kicken kann man ja immer, aber wie gerät man in eine Situation, die sich der Calli nicht, und sonst auch keiner erklären kann?

Haber hat geschrieben:ja UWedas kann alles sein!
ich glaube, ein VfB-AR mit so 'nem Posten bei der Firma Daimler, Kärcher oder Würth und dann noch AR bei einem gewachsenen Buliverein mit Tradition aus der strukturstarken Region, mit Studium, mords die Menschenkenntnisse, Fußball als Hobby, Lounge und - Pianozuhörberechtigter, immer die besten Plätze und Häppchen und nettesten smalltalks und sicherlich vielen connections ... fühlt sich einem Fußballer - egal ob Spieler oder Manager oder Coach - weit überlegen. Isdochso Mann! Könnte nun anders werden, weiß manns?
Man kann nur hoffen (und auch ein bisschen vermuten), dass Hitzlsperger der Mann mit Daimler im Rücken ist und nicht WDs letzter Trumpf. Könnte durchaus hinkommen, schließlich wurde er ja 2016 ursprünglich als persönlicher Referent/Berater/Mittelsmann/etc. des AR (Daimler, Kärcher, Würth) zum VfB geholt. Und auch seine Aussage, man habe ihn schon vor einigen Wochen gefragt, ob er sich das Amt zutraue, und ebenso die Lobeshymnen von WD auf dessen Kumpel Reschke deuten darauf hin, dass er wohl nicht alleine, wenn überhaupt, Dietrichs Mann ist. Jedenfalls waren bei der PK und den Photos nicht die bei WD üblichen Verbrüderungsgesten zu sehen.
Haber hat geschrieben:ich glaube, ein VfB-AR fühlt sich einem Fußballer weit überlegen.
Unter Westfalen hat geschrieben:Die richtig kritischen Fragen kamen immer von Arbeitnehmerseite, denn für die ging es um die Zukunft des Unternehmens und damit die Sicherheit der Arbeitsplätze.
CoachingZone hat geschrieben:Der Vorteil ist, Hitz kennt den Verein und die Führungsspitze, und diese kennt und schätzt Hitz. Aus einem Akt des Hinzuziehens ist ja mehr und mehr eine Übertragung von Vollmachten geworden. Da wird schon eine ordentliche Vertrauensbasis da sein.
Unter Westfalen hat geschrieben:Langer Rede kurzer Sinn: was war da mit der Aufsichtsfunktion des Aufsichtsrats? Schlecht kicken kann man ja immer, aber wie gerät man in eine Situation, die sich der Calli nicht, und sonst auch keiner erklären kann?
Es wird in diesem AR so zugehen, wie in vielen anderen.
Die zu Kontrollierenden kontrollieren sich selbst.
Ein eingeschworener Haufen der "Entscheider", aufgehübscht mit Insidern, die einem nicht gefährlich werden können.
Dann lässt man die Geschäfte laufen nach dem Motto, "die werden schon wissen was sie tun."
Vielleicht hält man die Agierenden auch für sachlich zu gut, dass man sich keine Kritik erlaubt.
Und wenn, sind es Einzelpersonen, siehe Buchwald, die dann in dieser Funktion ihr letztes Statement abgelassen haben.
Nice Weather hat geschrieben:Naja, das ginge schon platter.
Was sagt man dazu, dass der Vereinspräsident auch der AG-Aufsichtsratsvorsitzende und der Präsidialausschussvorsitzende ist? Das tönt nach einer ziemlich platten Hierarchie.
tommes hat geschrieben:Blatter.

Nice Weather hat geschrieben:Der Vorteil ist, Hitz kennt den Verein und die Führungsspitze, und diese kennt und schätzt Hitz. Aus einem Akt des Hinzuziehens ist ja mehr und mehr eine Übertragung von Vollmachten geworden. Da wird schon eine ordentliche Vertrauensbasis da sein.
Vielleicht. Wobei ja Wolle Dietrich ungefragt behauptet hat, dass er sich ständig für Hitzlsperger eingesetzt habe. Musste er das? Weil Hitzlspergers Arbeit nicht für sich sprach (ich denke schon)? Und gegen wen hat er sich da durchgesetzt? Ich glaube dem Dietrich kein Wort, aber es könnte ja stimmen, wer weiß.
Ist es nicht auch die Aufgabe eines Aufsichtsrates, auch auf solche Strategien zu achten?
Das haben wir ja. Man verlässt sich aber auch auf die Konzepte und Strategien des Führungspersonals in den operativen Bereichen. Es eben ist nie immer nur ein Fehler, der gemacht wird. Oft folgt dann ein anderer nach. Es ist wie mit den Domino-Steinen. Und je weiter so ein Prozess fortgeschritten ist, umso schwieriger wird es, ihn aufzuhalten. Es gab unglückliche Personalentscheidungen auf unterschiedlichen Ebenen. Dem VfB fehlten in den krisenhaften Phasen die Führungsfiguren mit umfassender Branchenkenntnis und der Kraft zur Gestaltung.
Haben Sie den Rauswurf von Sportvorstand Jan Schindelmeiser voll mitgetragen?
Ich fand es sehr schade, aber schlussendlich habe ich es selbstverständlich mitgetragen. Und mehr will ich dazu auch nicht sagen.