Tifferette hat geschrieben:Zum Thema Inklusion und Toleranz zurück:
https://www.theguardian.com/education/2 ... 8oAUTZgcnU
Man muss es natürlich erstmal einordnen: der wird nicht "ausgeladen" im Sinne von Hausverbot. Vielmehr wird eine formale Einladung als Visiting Fellow wieder zurückgenommen. Es ist aber dennoch bedenklich. Peterson ist kreuzkonservativ und Posterboy der Rechten. Aber er sagt nichts Verbotenes und er ist eine große Nummer in der Szene. Dass eine Universität wie Cambridge das nicht aushalten kann, puh.
Ironischerweise hat Cambridge damit eine von Petersons Thesen bestätigt.
Peterson ist eher in der Öffentlichkeit eine große Nummer, als “Männerrechtler” mit einer Riesenfresse, der sich bei jeder Gelegenheit mit seiner rechtsradikalen Gefolgschaft schmückt und Zeug raushaut, bei dessen Lektüre die Frage nach dem akademischen Unterbau mit jedem Mal überflüssiger wird.
Der wurde nicht auf Zuruf von ein paar sensiblen Studenten ausgeladen, da gab es schon etwas breiteren Widerspruch. Es geht in diesem Fall nicht darum, dass man irgendwas nicht aushält, sondern man muss die Uni nicht zu einer Bühne für Leute machen, die an einem Austausch nicht interessiert scheinen. Da wäre es zum Beispiel noch sinnvoller, jemanden zu holen, der tatsächlich was “Verbotenes sagt”, um sich mal gegenseitig akademisch durchzunudeln. Und nicht diesen Jodler.
Viel bedenklicher fand ich zum Beispiel die Absage einer Veranstaltung mit Maryam Namazie an der Universität in Warwick vor einigen Jahren – kamma googeln. Die hatte was zum Islam zu erzählen, und die Student Union wollte das lieber nicht hören. Das ist für mich ein besseres Beispiel für akademische Gräben, die sich auftun.


) und nicht in der Wissenschaft.


