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darkred
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Halbdaggl
Ach der Dietrich wird sich da schon wieder irgendwie raus lavieren.
So schmierige Typen wie der sind da richtig gut drin.
Nur wenn der Daimler den Daumen senkt, wird man ihn schassen können.
Ansonsten erleben wir die "ein guter Kapitän geht nicht von Bord wenn die See rauh wird" Nummer.
Versprochen.

Tifferette
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Grasdaggl
Spielt der Frederöffner eigentlich gerade an sich rum? Bei solch argumentativ-emotionaler Selbstverstümmelung finde ich es immer schwer, mich reinzudenken.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)



Köcki
Lombaseggl
Ich bin traurig :cry:

Aber bei weitem nicht so arg wie 2016. Der Abstieg ist so was von verdient und seit dem Herbst letzten Jahres absehbar gewesen, da konnte man sich mental lange darauf vorbereiten.

killroy
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Granadaseggl
Tifferette hat geschrieben:Spielt der Frederöffner eigentlich gerade an sich rum? Bei solch argumentativ-emotionaler Selbstverstümmelung finde ich es immer schwer, mich reinzudenken.

Aber freilich doch, minütlich sozusagen. Erst gerade eben wieder, der Bürokollege hat zum Glück nix einzuwenden dagegen.

Woisch, des isch halt so:
Wenn man die Entwicklung seit dem Klimax 2007 so beobachtet und als Fan, Mitglied und Verliebter so begleitet und dann all die vielen kleinen aber falschen Schritte sich anschaut ... und man im Nachhinein wirklich jedes einzelne Mal feststellt, dass es leider genau so (negativ) gekommen ist wie man es prognsotiziert hat, wenn wieder irgendwelche Heilsbringer hervorgezogen werden und man kopfschüttelnd schon die Tage rückwärts zu zählen beginnt, wann diese sich in vom-Hof-zu-jagende verwandeln ... da kann man schon deppert werden. Oder eben das Verliebtsein verlieren. Oder dann irgendwann austreten aus diesem Mistverein.

In der Arbeit mit süchtigen Menschen gilt (für manche, nicht für alle), dass diese erst einmal noch tiefer sinken müssen, bevor sich ein Änderungswille einstellt. So ein Kandidat ist der VfB, mit vielen (nicht allen) Verantwortlichen, mit vielen (nicht allen) Spielern und leider eben auch mit einem Großteil des Umfelds.

Nicht linear, sondern frei runter:

- wie der StaudtHundt damals so mal eben die Entlassung von Christian Groß vollzogen hat ... Ergebnis damals bekannt
- wie derselbe Staudt (ohne Hundt) 2011 eine MV ins diktatorische hat abgleiten lassen
- Yildiray Bastürk als .... ja was eigentlich?
- wie der Wahler im Nachhinein betrachtet vielleicht doch kein so schlechter Präsident war?
- die immer noch nicht aufgeklärte Entlassung von Schindlmeiser, die die Entlassung von Wolf als direkte Konsequenz beinhaltete
- der seltsam anmutende Tausch mit VW (Didavi, Gomez, Ginczek, Brekalo)
- die Ausleihe von Mangala

diese Liste könnte man unendlich fortsetzen. Es gibt dermaßen viele kleine Entscheidungen seit 2007, bei denen immer schon das Scheitern mit eingepreist war ... oder hat wirklich jemand allen Ernstes geglaubt, dass hier mit Korkut und Weinzierl, oder mit Luhukay oder mit .... wie die vielen Trainerdarsteller auch alle geheißen haben .... etwas entsteht?

Die wirklich fähigen, zukunftsgewandten Führungskräfte der letzten 10 bis 20 Jahre dieser Profifussballabteilung dieses Vereins kann man doch an einer Hand abzählen. Und bei unzähligen Spielertransfers darf und durfte man schon fragen, wieso und ist der jetzt wirklich besser als die, die schon da sind? Oder eben zukunftsorientiert? So etwas länger als über eine Saison hinaus gesehen.

Jetzt geh ich wieder spielen, sonst bleibt ja keine Freude.
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

Sunny
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Granadaseggl
Hauptsache junger, attraktiver Offensivfussball.


Aha, welche Spiele hast du angeschaut?
Da war nix mit jung, nix mit attraktiv, nix mit offensiv und schon garnix mit FUSSBALL.


CoachingZone
Halbdaggl
Tamasi hat geschrieben:Und heute so?

Mein Kopf sagt: Verdient!!

Die Seele weint trotzdem.


Geht mir genau so - und das, obwohl ich eigentlich spätestens nach der Entlassung von Wolf begonnen habe, mich innerlich abzunabeln. Aber eine so langandauernde Liebe (über 40 Jahre lang) ist einfach nicht so leicht aus dem Herzen zu bekommen...
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -


Bundes-Jogi
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Grasdaggl
VfB STUTTGART | KOMMENTAR
Abstieg: Kein Mitleid mit dem VfB Stuttgart
GÜNTHER SCHROTH
Der VfB Stuttgart ist zum dritten Mal abgestiegen. Trotz langer Überlegenheit beim Zweitligadritten wartete Stuttgart vergeblich auf das benötigte Auswärtstor und muss wie schon 2016 und 1975 ins Unterhaus. Ein
Kommentar.

Ganz ehrlich: Ich habe keinerlei Mitleid mit dieser Mannschaft und dem Verein. Mit den Spielern nicht, mit den Trainern nicht, mit den Funktionären nicht. Das hat seine Gründe: Denn was hat man sich eigentlich gedacht beim VfB, als man Michael Reschke diese Mannschaft zusammen kaufen ließ? Reschke, beim FC Bayern noch der Spielerbeobachter im Schatten der Stars, hat sich im Stuttgarter Licht sonnen wollen - und merkte nicht, wie die Mannschaft vor sich hin welkte.


Der Fußball entwickelt sich im rasenden Tempo – nur beim VfB hat’s keiner gemerkt. Während sie, nur mal zum Beispiel, in Liverpool promovierte Mathematiker einstellen, die die Mannschaft per modernster Daten-Analyse zusammenstellen, verlassen sie sich in Stuttgart auf einen, der das macht, was er immer schon machte: beim Spielerverpflichten frei seiner Nase zu folgen. Der auf diese Weise Spieler kaufte, die freimütig zugeben, dass ihnen mittlerweile die Dynamik fehlt. So Mario Gomez zuletzt überraschend offenherzig im Interview.

Geld hatte man beim VfB genug
Wir stellen fest: Namen schießen keine Tore. Geld schießt Tore. Und Geld hatte man beim VfB genug. Aber die fußballerische Expertise fehlte. Beim Manager, aber auch beim Chef. Wolfgang Dietrich hat zwar nachgewiesen, dass er als Investor mit Fußball Geld verdienen kann. Aber er hat keine Ahnung vom Fußball selbst. Insofern ist er mit dem Modell Reschke gnadenlos gescheitert.

Tayfun Korkut trainiert den VfB Stuttgart zu Saisonbeginn, doch der Start misslingt. Erst am sechsten Spieltag gelingt der erste Saisonsieg. Nach dem 2:1 gegen Werder Bremen liegt der VfB auf Tabellenplatz 16.

Die 1:3-Niederlage am siebten Spieltag in Hannover wird die letzte Partie von VfB-Coach Tayfun Korkut. Die Vereinsführung zieht die Konsequenz aus Platz 18 und entlässt den türkischen Trainer am 7. Oktober 2018. Andreas Hinkel übernimmt für wenige Tage als Interimstrainer.
Am 9. Oktober wird Markus Weinzierl als neuer Mann an der Seitenlinie vorgestellt. Aber auch der Bayer kann nicht für neuen Aufschwung sorgen. Sein erstes Spiel als VfB-Trainer geht mit 0:4 gegen Bor. Dortmund verloren.

Es folgen Niederlagen gegen Hoffenheim (0:4) und Frankfurt (0:3). In Stuttgart merken viele: In dieser Saison wird es gegen den Abstieg gehen. Nach den ersten zehn Spielen hat der VfB gerade einmal fünf Punkte.
Der VfB Stuttgart überwintert auf dem Relegationsplatz. Die Vereinsführung steht in der Kritik, zieht aber noch keine Konsequenzen aus der katastrophalen Hinrunde. Nach der Winterpause folgen vier Niederlagen in fünf Spielen, darunter ein 1:4 beim FC Bayern.

Am 12. Februar 2019 trennt sich der Verein vom umstrittenen Sportvorstand Michael Reschke. "Leider hat seine Arbeit bislang nicht den gewünschten sportlichen Erfolg gebracht", verabschiedet ihn Präsident Wolfgang Dietrich. Ab Juli darf sich Reschke als Technischer Direktor bei Schalke 04 wieder versuchen.
Kurz danach wird Ex-VfB-Profi Thomas Hitzlsperger als neuer Sportvorstand vorgestellt. Der Meisterspieler von 2007 deutet an, dass er die Saison mit Markus Weinzierl als Trainer beenden will - trotz schlechter Ergebnisse.

Nicht nur die Mannschaft steht schlecht dar, auch Präsident Wolfgang Dietrich hat sich bei vielen Fans unbeliebt gemacht. Gründe: Wirtschaftliche Verflechtungen mit einem Investor und fragwürdige Personel-Entscheidungen. Im April sagte Dietrich dem SWR, dass er auch im Abstiegsfall Präsident bleiben werde.
Einer der wenigen Lichtblicke der Saison: Der 5:1-Heimsieg gegen Hannover 96 am 24. Spieltag. Es bleibt einer von nur sieben Siegen in dieser Spielzeit. Kabak und Zuber treffen doppelt und bringen die Hoffnung auf den Klassenerhalt zurück.

In den nächsten sechs Spielen gelingt kein Sieg mehr. Der Tiefpunkt der Saison ist nach dem 0:6 in Augsburg erreicht. Es ist die höchste Bundesliga-Niederlage der Schwaben. Aber: Der VfB profitiert von der schwachen Konkurrenz aus Hannover und Nürnberg und kann Platz 16 halten.

Nach dem Debakel in Augsburg muss mit Markus Weinzierl auch der zweite VfB-Trainer dieser Saison seine Sachen packen. Der Verein begibt sich auf die Suche nach einem "Feuerwehrmann". Alle Zeichen stehen auf Relegation.

Als "Retter" übernimmt Nico Willig für die letzten vier Spiele. Der 38-Jährige hatte zuvor die U-19 des Vereins trainiert und soll nach Saisonende wieder dorthin zurückkehren. Kurzzeitig scheint der Trainerwechsel Wirkung zu zeigen. Der VfB gewinnt seine nächste Partie gegen Mönchengladbach mit 1:0.

Schon vor dem letzten Spieltag steht fest: Der VfB Stuttgart muss in die Relegation. Für eine Aufholjagd hat es auch unter Nico Willig nicht gereicht. Gegner in der Relegation: Zweitligist Union Berlin.

Lange wurde spekuliert, offiziell wurde es dann noch vor dem Relegations-Hinspiel: Neuer Trainer in Stuttgart ab der kommenden Saison wird Tim Walter. Der 43-Jährige Badener trainierte zuletzt den Zweitligisten Holstein Kiel.

Auch weil der mit Markus Weinzierl einen unterdurchschnittlichen Trainer verpflichtete, weil er den für überdurchschnittlich hielt. Das Modell alte erfahrene Fußball-Männer ist beim VfB grandios den Bach runter gegangen.

Profis steigen gleich wieder auf
Das einzig Gute daran: die jungen, völlig traditionsbefreiten Männer um Thomas Hitzlsperger können es jetzt nur besser machen. Allein vom Verkauf von Benjamin Pavard kommen weit über 30 Millionen Euro herein. Insofern, liebe VfBler: Lasst jetzt endlich mal die Profis ran. Sonst landet ihr endgültig bei den Amateuren. Mit denen hätte ich dann auch Mitleid. Profis brauchen das nicht. Profis steigen einfach gleich wieder auf.


https://www.swr.de/sport/fussball/vfb-s ... S-5o85brfw
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).

Hasenrupfer
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Grasdaggl
Tamasi hat geschrieben:Und heute so?

Mein Kopf sagt: Verdient!!

Die Seele weint trotzdem.


Mein erster Gedanke beim Aufwachen war tatsächlich: "Ahrrg, der VfB isch halt echt abgstiegen...";
dann hat sich aber relativ schnell ein unbekanntes Gefühl entwickelt, welches ich irgendwann als Erleichterung identifiziert hab...

Erleichterung, dass es vorbei ist.

Erleichterung, dass man nimmer ständig auf die Tabellenabstände schielen muss.

Erleichterung, dass der VfB nicht ständig die Spiele verkacken kann.

Erleichterung, dass ich manche Gsichter nächste Saison nicht mehr im Trikot ertragen muss.

Erleichterung, dass Fussball mal ne Weile lang einfach kaum ne Rolle spielen wird.

To be repeated.



Sunny
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Granadaseggl
Vielleicht sollte man dem AR auch mal ein paar Leute hinsetzen die von der eigentlichen Materie Ahnung haben und nicht nur vom "Wirtschaften".
Rummenigge oder Hoeness nimmt man halt mehr ab als dem selbsternannten Fan Dietrich.