de mappes hat geschrieben:ich finde dazu einen vergleich nicht ganz unangebracht:
bei einer Disziplin der paralympics gibt es doch einen Athleten, glaube mit Prothese und glaube Weitsprung, der nicht bei den normalen wettbewerben mitmachen darf, weil er durch sein "handicap" sogar einen Vorteil erlangt...
Ja, dieser Vergleich ist sehr treffend, finde ich auch.
@Erste Woche Giro ist vorbei
Froome: vielleicht erholt er sich ja noch ohne seinen Hustensaft, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass er in der Lage ist den Giro noch zu gewinnen. Natürlich reden wir am Zoncolan über Minuten, aber Stand heute braucht er 5 Minuten auf Dumoulin. Die holt er nicht unter normalen Bedingungen.
Yates: muss noch sehr viele Sekunden sammeln. Kann gut sein, dass er sich heute schon am Ruhetag darüber ärgert gestern nicht mit einem früheren Angriff 10-20 Sekunden mehr geholt zu haben. Leider kann ich Yates genausowenig die Dauemn drücken wie seinem asthmatischen Leidensgenossen Froome, nachdem er 2016 bei Paris-Nice positiv auf Terbutalin getestet wurde.
Chaves: kaum vorstellbar, dass er ohne einen schlechten Tag durchkommt.
Pinot: Nicht einzuschätzen, weil er im Zeitfahren einfach ein Überraschungsei ist. Theoretisch kann er hervorragend zeitfahren, aber auch verheerend ist drin.
Dumoulin: Für mich weiterhin der klare Favorit. Wird auf den langen Anstiegen proportional deutlich weniger verlieren als in den gewesenen Bergsprints. Wird aber auf jeden anderen Klassementfahrer im Zeitfahren mindestens 2 Minuten holen. Im Gegensatz zu Chaves und Yates, weiß man über ihn und Pinot, dass sie in der dritten Woche noch den Tiger im Tank haben.....
...bei der aktuellen Entwicklung könnte aber durchaus noch ein Fahrer den "Arroyo" aus 2010 machen....