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Frank N Furter
Interessant. Dieselben Leute die beispielsweise den Klimawandelleugner vorwerfen, Fakten zu verleugnen, haben keinerlei Probleme selbst Fakten zu verleugnen, wenn ihnen diese Fakten nicht gefallen...

muffinho hat geschrieben:Die Statistik ist doch fürn Arsch...Ich möchte mal sehen wenn man 100 männliche und junge Deutsche ohne Job und Alltagsbeschäftigung in einen Container steckt, die benehmen sich bestimmt viel besser als Ali und Mombutu


Container? Die Statistik ist die PKS von 2018 und nicht von 2015. Die Flüchtlinge leben nicht mehr in Containern (Das sie jemals dort leben mussten, ist bereits ein Problem der Raute gewesen, welches wesentlich härter hätte kritisiert werden müssen).

Uwe hat geschrieben:Unglaublich, welchen Informationsvorsprung wir hier im Forum genießen dürfen

Grotesk. Z.B. der Tagesspiegel hat da bereits am 30.07. drüber berichtet mit der Überschrift:
"Nichtdeutsche bei Straftaten überdurchschnittlich vertreten"
Ist also jetzt auch der Tagesspiegel von der AfD gesteuert?
https://www.tagesspiegel.de/politik/kri ... 54104.html
Es haben ne ganze Menge Zeitungen dazu etwas geschrieben...warum? Vielleicht weil diese Statistik gerade veröffentlicht wurde...?

PlanB hat geschrieben:Wie Muffi schon geschrieben hat, ein nicht zu vernachlässigender ist das Fremd sein. Und das geht halt doch mehr oder weniger auf die Psyche.


Beschte, wirklich. Da wird mal so eben ein angebliches Vorurteil (sind krimineller) gegen Nicht-Deutsche nonchalant ausgetauscht gegen "die sind psychisch kranker", gemünzt nun aber auf Flüchtlinge. Einfach so. Grundgütiger, PlanB, so bist Du doch nicht wirklich drauf?

Inhaltlich hat das Knaust ja schon abgeräumt hoffe ich. Nochmal, damit da nicht noch Rassismen anderer Art entstehen: Psychisch kranke Menschen sind nicht gewaltätiger als psychisch Gesunde! Kammer im 21. Jhr. dann auch mal zur Kenntnis nehmen, find ich.


...aus Gründen die Uwe hoffentlich wenigstens selbst kennt, folgen dann zum Thema Heimweh einige Operntipps...weil....

...gefolgt von philosophischen Tagträumen darüber, warum Menschen angeblich unlogisch handeln oder...jou, arbeitsunfähig sind (was ja bekanntlich dasselbe ist) Irgendwie auch Oper.

Eigentlich müsste man Euch hassen, wenn man Euch nicht aus "unlogischen" Gründen gern hätte...
:prost:

thoreau
Granadaseggl
muffinho hat geschrieben:
Iron hat geschrieben:
Doch verwundert mich schon. Man will dem Elend entkommen und in einem anderen Land ankommen... aber fällt dann vermehrt durch Gewaltdelikte und Straftaten auf? Da hätte ich ja eher Angst wieder abgeschoben zu werden...


Mich wundert auch dass:

-Menschen, die eine Lungenkrebsdiagnose erhalten, trotzdem weiter rauchen
-Menschen Alkohol trinken, obwohl dadurch Gehirnzellen geschädigt werden
-Menschen sich freiwillig fragwürdige Substanzen spritzen, um 3 cm mehr Bizepsumfang zu bekommen

Anders formuliert: Menschen sind dummseltsam.

Und das lässt sich auch auf Dein Beispiel viel passender übertragen, nämlich:

-Warum lässt sich ein Politiker bestechen, wenn er mittels Diäten schon mehr als genug verdient und bei Aufdeckung der Korruption erhebliche Konsequenzen befürchten muss?
-Warum lassen sich Manager auf Firmenkosten private Leistungen illegal erstatten, wie Ausbau des Hauses, was effektiv vielleicht ein Monatsgehalt darstellen würde und sie eh schon mehr Geld als nötig haben?
-Warum nutzen Verantwortliche, als Beispiel mal beim Fuhrpark der BW, illegal Dienstfahrzeuge obwohl sie nicht schlecht verdienen dürften und bei Missbrauch entsprechende dienstrechtliche Konsequenzen drohen?

Falls Du Dich also fragst, warum Menschen entgegen dem normalen Menschenverstand handeln, kann Dir das keiner beantworten, weil Menschen eben Individuen sind, die individuell und damit auch unlogisch handeln... Du kannst ja mal bei Daum nachfragen, warum er freiwillige eine Haarprobe abgegeben hat, obwohl er doch wusste dass er ein chronischer Kokser ist....


Guter Beitrag finde ich.

Travis Bickle
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Lombaseggl
thoreau hat geschrieben:
muffinho hat geschrieben:
Iron hat geschrieben:
Doch verwundert mich schon. Man will dem Elend entkommen und in einem anderen Land ankommen... aber fällt dann vermehrt durch Gewaltdelikte und Straftaten auf? Da hätte ich ja eher Angst wieder abgeschoben zu werden...


Mich wundert auch dass:

-Menschen, die eine Lungenkrebsdiagnose erhalten, trotzdem weiter rauchen
-Menschen Alkohol trinken, obwohl dadurch Gehirnzellen geschädigt werden
-Menschen sich freiwillig fragwürdige Substanzen spritzen, um 3 cm mehr Bizepsumfang zu bekommen

Anders formuliert: Menschen sind dummseltsam.

Und das lässt sich auch auf Dein Beispiel viel passender übertragen, nämlich:

-Warum lässt sich ein Politiker bestechen, wenn er mittels Diäten schon mehr als genug verdient und bei Aufdeckung der Korruption erhebliche Konsequenzen befürchten muss?
-Warum lassen sich Manager auf Firmenkosten private Leistungen illegal erstatten, wie Ausbau des Hauses, was effektiv vielleicht ein Monatsgehalt darstellen würde und sie eh schon mehr Geld als nötig haben?
-Warum nutzen Verantwortliche, als Beispiel mal beim Fuhrpark der BW, illegal Dienstfahrzeuge obwohl sie nicht schlecht verdienen dürften und bei Missbrauch entsprechende dienstrechtliche Konsequenzen drohen?

Falls Du Dich also fragst, warum Menschen entgegen dem normalen Menschenverstand handeln, kann Dir das keiner beantworten, weil Menschen eben Individuen sind, die individuell und damit auch unlogisch handeln... Du kannst ja mal bei Daum nachfragen, warum er freiwillige eine Haarprobe abgegeben hat, obwohl er doch wusste dass er ein chronischer Kokser ist....


Guter Beitrag finde ich.


Schwacher Beitrag!

Suchtverhalten und damit verbundene Selbstgefährdrung kann kann man doch nicht mit einer externen Gefährung für Leib und Leben vergleichen. Auch die Süchtigen, die auf ihre Gesundheit vermeintlich nichts geben, haben Angst vor externer Gewalt!

Ach ja, wie ist es den mit denjenigen, die (angeblich) unter Einsatz ihres Lebens und Aufwendung aller zur Verfügung stehen Mitteln nach Europa flüchten und dann plötzlich nach Hause in Urlaub wollen? Sind das etwa Adrenalin-Junkies?


muffinho
Travis Bickle hat geschrieben:Schwacher Beitrag!

Suchtverhalten und damit verbundene Selbstgefährdrung kann kann man doch nicht mit einer externen Gefährung für Leib und Leben vergleichen. Auch die Süchtigen, die auf ihre Gesundheit vermeintlich nichts geben, haben Angst vor externer Gewalt!

Ach ja, wie ist es den mit denjenigen, die (angeblich) unter Einsatz ihres Lebens und Aufwendung aller zur Verfügung stehen Mitteln nach Europa flüchten und dann plötzlich nach Hause in Urlaub wollen? Sind das etwa Adrenalin-Junkies?


In diesem Fall hilft es vielleicht, mein Post etwas genauer zu betrachen. Die von Dir genannten Suchtfaktoren bilden Beispielbereich 1, mit der Einleitung dass ich Menschen nicht verstehe... unanhängig davon, Sucht ist relativ. Wenn wir das Verlangen auf größere Körpermasse jetzt als Sucht bezeichnen, dann ist es auch eine Sucht jemandem aufs Maul zu schlagen, weil man Dominanz ausüben kann... zudem ist, wie in meinem Beispiel aufgeführt, nicht mal ansatzweise jeder, der Alkohol trinkt, gleich ein Alkoholiker, trotzdem saufen Millionen Menschen diesen Scheiß (ich ja auch, wenn auch eher selten) und daher kann man nicht sagen, dass bei der Entscheidung, seine Hirnzellen mit Vorsatz zu dezimieren, automatisch ein Suchthintergrund steckt.

Egal, die suchtbefreiten Beispiele kommen in meinem zweiten Block, etwa der Politiker, der CEO oder Schmittchen Schleicher, der von der Arbeit eben mal das eine oder andere mit nach Hause nimmt, wobei ihm bewusst sein müsste dass dies als Diebstahl definiert und entsprechend geahndet werden kann. Da dieses Beispiele hier zu der eisernen Verwunderung passt, habe ich dies ja extra erwähnt in Form von

Und das lässt sich auch auf Dein Beispiel viel passender übertragen, nämlich:


Aber zum Thema Sucht, man hört immer öfters dass auch Verbrechen von Flüchtlingen unter Alkohol- und Drogeneinfluss stattfinden, ist das nun positiv oder negativ im Sinne des Angeklagten? Darf sich Franz abends hersaufen und seine Alte durchs Haus prügeln, der Flüchtling Ali aber soll froh sein dass er hier Zuflucht gefunden hat und das Saufen lassen und keinen Scheiß machen, schließlich haben wir ihn ja großzügig aufgenommen und bezahlen sein Leben, da sollte Saufen kein Bestandteil sein... was ist dann wenn Franz von H4 lebt? Darf er dann seine Kohle fürs Saufen ausgeben? Wer definiert wofür Menschen ihr Geld ausgeben, egal woher es stammt?

Ist doch alles egal, wichtig ist nur: wer Scheiße baut muss dafür die Konsequenzen tragen, egal welche Nationalität, Geschlecht, Religion oder welche Kriterien auch immer herangezogen werden. Es mag strafmildernde Gründe geben, aber so wie ich von einem Geflüchteten erwarte, dass er sich an die hiesigen Gesetze und Vorschriften hält, egal mit welchen moralischen Grundsätzen er aufgewachsen ist, so gestehe ich ihm doch auch die gleichen individuellen Gestaltungsrechte zu, die Franz und Jeanette auch haben.

Hammers jetzt?

Nein, halt, Dein Beispiel mit dem Urlaub: es steht mir nicht zu die Umstände des jeweiligen Einzelfalles zu beurteilen. Fakt ist dass viele Flüchtlinge alleine hier aufschlagen und die Familien zurücklassen müssen. Ob man diese dann heimlich besucht, ob man sich an einem sicheren Ort trifft (gerade in Syrien ist die Gefahrenlage regional sehr unterschiedlich) oder was auch immer im Einzelfall passiert, ich kann es nicht sagen. Was ich sagen kann ist dass dieses Beispiel eben immer pauschal zur Stimmungsmache eingesetzt wird, denn "Urlaub" assoziiert man ja immer mit Pina Colada, Palmen und Shopping, alles schön vom deutschen Staat bezahlt.... naja, wers braucht.

Tifferette
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Grasdaggl
Travis Bickle hat geschrieben:Schwacher Beitrag!


Boah ey Muffi, sechs, setzen!!1!1!!!1!
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)


muffinho
Tifferette hat geschrieben:
Travis Bickle hat geschrieben:Schwacher Beitrag!


Boah ey Muffi, sechs, setzen!!1!1!!!1!


Bin ich jetzt der Maffeo des Politikthreads? Muffi steht quer im Thread :(



Frank N Furter
muffinho hat geschrieben:
Frank N Furter hat geschrieben:Ich habe jetzt nur mal die letzten 4 Monate gesucht und diese 3 Beispiele gewählt, aber immer wieder nett wie Du wissenschaftlich die Gesamtsituation festlegst.


1. Die PKS spricht nicht von Flüchtlingen, sondern von Nicht-Deutschen. :idea: Du hast das einfach wieder in Deiner typisch unwissenschaftlichen "Statistik-ist-für-Arsch-Art" reinverwurschtelt und gehofft, es würde keinem auffallen. Die PKS nimmt Bezug auf 9,4 Millionen Nicht-Deutsche (Nein, die leben nicht alle in Containern).

2. Jetzt hast Du also herausgefunden, dass einige Flüchtlinge heute noch in Container-Modulen wohnen. Okay, das war zwar gar nicht Teil der PKS-Aussage, aber: wie viele denn im Bezug zu 9,4 Millionen? Nur damit man wissenschaftlich ermessen kann, ob dass für die Kriminalitätsrate überhaupt relevant ist.

3. In Deinen Links ist expressis verbis von Container-Modullösungen die Rede. Das sind also keine Container, in die man Raubtiere verschiedener Sorte steckt und die dann darin verrückt werden, wie Du es den Alis dieser Welt nachempfunden haben wolltest in Deinem ersten Posting ( :roll: ). Wir haben hier an der Charité auch so eine Container-Modullösung für Krankenzimmer gehabt. Da siehst Du weder von Außen noch von Innen, dass das auf Containern basiert. Die Patienten fühlten sich dann tatsächlich in den Containern wohler, als im mittlerweile heruntergewirtschafteten Bettenhochhaus. Kurz: Deine gesamte Container-Argumentation ist fürn Container.

Nochmal zur Klarstellung: eine Erhöhung der Kriminalitätsrate von Deutschen zu Nicht-Deutschen gemäß der letzten PKS des BKA von ~ 2.300% kann nicht dadurch erklärt werden, dass einige Flüchtlinge heute in Container-Modullösungen leben und dort drin angeblich aggressiver würden. Selbst wenn 10% der Flüchtlinge heute in solchen Container-Lösungen lebten, könnten sie unmöglich so tollwütig aggressiv geworden sein einen ~ 2.300%-Effekt bezogen auf 9,4 Millionen Nicht-Deutsche auszumachen.

muffinho
Hehe, es ist immer wieder ein Vergnügen mit Dir zu diskutieren, fast so wie zu alten Erziehungspresse-Zeiten :D

Doch von vorne: ich habe die Behauptung aufgestellt, dass unter bestimmten Bedingungen Menschen anfällig für gewisse Verhaltensmuster sind, Du als Wissenschaftler kennst ja bestimmt das Stanford-Prison-Experiment, das wohl bekannteste seiner Art. Mein Beispiel war ein Beispiel, hier dass sich die Umwelt- und Lebensbedingungen negativ auf das Verhalten des Einzelnen auswirken kann... wenn man das Stanford-Prison-Experiment auf mein Beispiel übertragen würde, also man nimmt 10 zufällige User hier im Forum und steckt sie in eine fremdes Land mit unbekannter Kultur, ablehnender Grundhaltung der Bevölkerung, Beschäftigungsverbot und Unterbringung im Container ohne persönliche Bindung an die Familie daheim, mal schauen wie dann manch besorgter und rechtschaffener Bürger auf einmal zu etwas mutiert, was er früher verurteilt hat.
Egal, mein Beispiel habe ich hier aufgeführt, worauf Du mit Deiner Behauptung kommst, dass

Die Flüchtlinge leben nicht mehr in Containern


, worauf ich diese Behauptung von Dir faktisch unterlege, was Du mit Deinen Punkten 1-3 konterst, das sich zwar - wie vieles Deiner Posts - für den einfach strukturierten User wie mich nett liest, aber substanziell eben den gleichen Wert hat wie ein Wassereis für den anspruchsvollen Gourmet, nämlich eine nette Verpackung, nette Farben, aber Du kannst lutschen so lange Du willst, es wird kein kulinarischer Hochgenuss sondern eine eine Zucker-Aroma Mischung ohne Substanz.

Frank N Furter
muffinho hat geschrieben: Zucker-Aroma Mischung


Frank N Furter hat geschrieben:Nochmal zur Klarstellung: eine Erhöhung der Kriminalitätsrate von Deutschen zu Nicht-Deutschen gemäß der letzten PKS des BKA von ~ 2.300% kann nicht dadurch erklärt werden, dass einige Flüchtlinge heute in Container-Modullösungen leben und dort drin angeblich aggressiver würden. Selbst wenn 10% der Flüchtlinge heute in solchen Container-Lösungen lebten, könnten sie unmöglich so tollwütig aggressiv geworden sein einen ~ 2.300%-Effekt bezogen auf 9,4 Millionen Nicht-Deutsche auszumachen.

muffinho
Mein Beispiel war ein Beispiel


Soll ich es für Dich tanzen? Falls ja wird das etwas dauern, müsste mir dazu erst noch ein Youtube Tutorial reinziehen, aber wenn es nicht anders geht...

Es würde auch noch andere Beispiele geben, wie das beständige Beschäftigungsverbot, das diverse Clans u. a. erst zu dem gemacht hat, was sie heute sind, denn erwartet man wirklich dass man Menschen ohne Perspektive und adäquate Beschäftigung ernsthaft integriert?

Nochmal, es zweifelt keiner daran dass Nicht-Deutsche in Sachen Straftaten überrepräsentativ sind, aber man sollte sich zumindest dann überlegen, warum dies so ist, denn erst mit Benennung der Probleme erfolgt eine zielgerichtete Problemlösung... und einfach nur aus der Studie die nackten Zahlen hier zu posten und dann vorgebrachte Beispiele im Gesamtbild zu verwässern zeugt nicht gerade vom Willen, das Problem konstruktiv anzugehen... aber Du bist der Wissenschaftler, ich bin nur ein dummer Tastenknecht (Copyright by biggi)

Tifferette
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Grasdaggl
Also ich habe zb große Schwierigkeiten damit, auf diese ominösen 2.300% zu kommen....

Aber das liegt bestimmt an mir. So wie bei fkAS.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

Frank N Furter
muffinho hat geschrieben:Nochmal, es zweifelt keiner daran dass Nicht-Deutsche in Sachen Straftaten überrepräsentativ sind, aber man sollte sich zumindest dann überlegen, warum dies so ist, denn erst mit Benennung der Probleme erfolgt eine zielgerichtete Problemlösung... und einfach nur aus der Studie die nackten Zahlen hier zu posten und dann vorgebrachte Beispiele im Gesamtbild zu verwässern zeugt nicht gerade vom Willen, das Problem konstruktiv anzugehen... aber Du bist der Wissenschaftler, ich bin nur ein dummer Tastenknecht (Copyright by biggi)



03.08. 12:35 Uhr - in meinem ersten Posting zu dem Thema:

Frank N Furter hat geschrieben:Natürlich müssen wir jetzt darüber reden warum das so ist und was man dagegen machen kann. Da wirds ja erst interessant. Bitte ohne Rassissmus aber auch ohne PC-Scheuklappen: offen, sachlich, lösungsorientiert.

muffinho
Ja, sehr lösungsorientiert wenn Du mein Beispiel gleich derart verwässerst und die Behauptung aufstellst, dass mein vorgetragener Umstand gar nicht mehr existiere, und nachdem ich die Existenz nachgewiesen habe, Du dies verteidigst indem es ja nur ein Teilumstand wäre, was ich aber genau zuvor gepostet habe, nämlich ein Beispiel... nicht das Beispiel, sondern ein Beispiel, wobei selbst das Beispiel irrelevant wäre, denn ein Beispiel besagt ja, dass ein ein Teil unter mehreren ist, und um nichts anderes ging es, die Lebensbedingungen mancher in der Statistik erfassten Personen, hier Flüchtlinge in Container.... hammers jetzt?

Frank N Furter
Dein Umstand existiert auch nicht in dem von Dir genannten Umstand.

1. Du müsstest schon noch bitte irgendeinen Beleg dafür bringen, dass die "Alis" von denen Du da schwadronierst, in "Containern gehalten", tatsächlich "aggressiver, krimineller, whatsoever" werden. Du sagst das einfach und glaubst es sicherlich auch. Aber wie sich ja z.B. anhand der folgenden Diskussion über psychische Probleme wie Depressionen gezeigt hat, werden Menschen gar nicht pauschal krimineller, wenn sie, wie unterstellt, in Containern oder ähnlichen Umständen leben, wegen psychischer Probleme....

2. Baut Deine gesamte "Container"-Analogie darauf auf, dass die von Dir verlinkten Container-Modullösungen wirklich minderwertig sind, wie alleine das Wort "Container" suggerieren soll. Sind sie aber z.B. meiner Meinung überhaupt nicht. Bist Du anderer Ansicht, wirst Du Deine These wohl ebenfalls mit Belegen dazu untermauern müssen. Warst Du schon mal persönlich in so einem Container-Modul? Ich nämlich schon - mehrfach.

3. Selbst für den meines Erachtens unwahrscheinlichen Fall, dass an Deiner "Ali-These" irgendetwas dran wäre, müsstes Du bitte mal aufzeigen, wie relevant der Faktor ist. Also wie viele Nicht-Deutsche leben nachgewiesener maßen unter so schlechten Bedingungen (Container oder nicht, egal), dass alleine aus diesen schlechteren Bedingungen heraus Kriminalität ursächlich entsteht?



Ich bin übrigens der Meinung, dass der größte Teil der Flüchtlinge (jetzt expressis verbis nicht Nicht-Deutsche!) sich überhaupt nie etwas zu schulden kommen ließ, solange sie in Deutschland leben. Und zwar selbst dadurch nicht, dass sie sehr schlimme Sachen erlebt haben und viele real traumatisiert wurden. Gerade diese Flüchtlinge verhalten sich angesichts der Umstände vorbildlich.

Das Problem liegt dann in der Analyse etwas anders. :idea:
Und dann wird das mit der Statistik erst richtig, richtig bitter.

de mappes
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Spamferkel
Es würde auch noch andere Beispiele geben, wie das beständige Beschäftigungsverbot, das diverse Clans u. a. erst zu dem gemacht hat, was sie heute sind, denn erwartet man wirklich dass man Menschen ohne Perspektive und adäquate Beschäftigung ernsthaft integriert?


wie könnte denn ein Gegenentwurf dazu aussehen?!
Don't criticize what you can't understand

Frank N Furter
de mappes hat geschrieben:
wie könnte denn ein Gegenentwurf dazu aussehen?!


Auch irgendwie bezeichnend: Du bist der erste, der nach Lösungen fragt....

Aus den gescheiterten Integrationsbemühungen unserer Geschichte, wo sich die Bemühungen hauptsächlich darin erschöpften, dass die Leute gefälligst als Gäste hier arbeiten und das Maul halten und schließlich wieder verschwinden sollten, sollte man folgendes nach meinem Dafürhalten gelernt haben:

1. Eine aktive Migrationspolitik und eine unvermeidbare Anpassung des Asylrechts. Nach Deutschland kommt nur noch, wer an einer Deutschen Botschaft seinen Einreisewunsch anmeldet. Wichtig: alle lebensgefährlichen Routen werden illegalisiert.

2. Dafür hören wir aber auf die bereits diskriminierende Unterscheidung zwischen "Wirtschaftsflüchtlingen" und Asylanten zu treffen. Wer kommen will, warum auch immer, soll sich einfach bei einer Deutschen/Europäischen Botschaft anmelden. Der gesamte Formalprüfaufwand entfällt.

3. Angemeldete bekommen noch vor Ort von der Anmeldebotschaft einen Deutschkurs. Nur wer den Deutschkurs absolviert und besteht, kommt in die "nächste Runde".

4. Unternehmen, die Arbeitskräfte suchen, müssen für jeden der hier herkommen möchte und soll, eine Sozialgarantie abgeben. So dass Migration auch nicht zu Lohndumpingzwecken missbraucht werden kann und sich jemand aktiv auch um die sozialen Belange der neuen Bürger kümmert. Von Anfang an werden die Leute als Menschen und nicht nur als billiges Arbeitsvieh behandelt.

5. Wer ab einem bestimmten Schwellenwert kriminell wird, fliegt wieder raus. Das muss jeder, der hier her möchte vorher verbindlich unterschreiben. Es werden Rechtsnormen gefunden und verabschiedet, die eine sehr schnelle unkomplizierte Abschiebung gewährleisten.

6. Die Neubürger erhalten von unserem Staat aktive Unterstützung. Es werden genügend Sozialwohnungen gebaut, damit die Menschen auch gleich unserem internen Standard entsprechend wohnen können - keine irgendwie gearteten "Notunterkünfte" mehr. Die Neuankömmlinge bekommen eine Art "Integrationshelfer" zu Anfang, der ihnen Deutschland erklärt und zeigt welche Optionen sie haben, welche Möglichkeiten sie nutzen können (auch Vereine und Teilhabe am öffentlichen Leben etc.)

7. Um die Kinder der Neulinge kümmert man sich in bisher nie dagewesener Weise. Die Benachteiligung, die sie ohne Hilfe ein Leben lang ertragen müssten, wird gezielt kompensiert durch staatliche Bildungs-Maßnahmen. Die Kinder erhalten schulische Frühförderung und Nachhilfe. Solange, bis sie wenigstens annähernd gleiche Bildungschancen haben, damit nicht wieder neue soziale Parallelgesellschaften entstehen.

Das nur in Grundzügen. Da kann man sicherlich noch mehr machen. Das Zeitalter der "passiven Migration" muss jetzt jedenfalls mal langsam vorbei sein.


muffinho
Oh Fränk, mit Dir zu diskutieren ist teilweise anstrengender als meinen Kindern das Verhältnis von quantitativen/qualitativen Wünschen und realistischer Erfüllung zu erklären...

Ich versuche es ein letztes Mal, dieses Mal ganz langsam: ich habe in einer leicht sarkastischen Art bemerkt, dass unter bestimmten Bedingungen (hier das Leben in einem Container) die Nationalität eine wohl untergeordnete Rolle spielen würde, weil es gewisse Risikofaktoren gibt, die das allgemeine Verhalten und daraus resultierende Gesetzesverstöße beeinflussen (ich hoffe Du kannst erkennen, dass ein Risikofaktor nicht zwangsläufig beschriebenes Risiko erhöhen muss, aber zweifellos kann)

Diese Faktoren habe ich hier angerissen:
man nimmt 10 zufällige User hier im Forum und steckt sie in eine fremdes Land mit unbekannter Kultur, ablehnender Grundhaltung der Bevölkerung, Beschäftigungsverbot und Unterbringung im Container ohne persönliche Bindung an die Familie daheim, mal schauen wie dann manch besorgter und rechtschaffener Bürger auf einmal zu etwas mutiert, was er früher verurteilt hat.


Anders formuliert: wenn ich 100 Probanden im Babyalter wähle, die von den Voraussetzungen relativ identisch sind und diese dann aufteile in

Gruppe 1, die aufwächst im Rems Murr Kreis mit einer umsorgten Kindheit, die in Schule, Studium in einen gut bezahlten Job übergeht, was sich in einer Familie, Häusle und einen schicken Daimler zeigt, während man am Wochenende mit Freunden grillt und nebenbei VfB schaut

und

Gruppe 2, die unter kriegs- oder kriegsähnlichen Bedingungen aufwächst, die Kindheit von Arbeit und Hunger dominiert, bei der Flucht nach Europa der Tod ein ständiger Begleiter ist, und man im vermeintlich sicheren Land dann ein einem Container (mir scheißegal ob das Container, Modul oder Einzelzimmer mit Etagentoilette heißt) untergebracht ist, fern von der zurückgelassenen Familie und Freunde, in einer fremden Kultur und Einheimischen, die nicht unbedingt den Kontakt suchen, und man mangels Arbeitsverbot den ganzen Tag in seiner Unterkunft und Umgebung schauen muss wie man den Tag rumbringt,

dann wage ich zu behaupten, dass Gruppe 2 tendenziell ein höheres Risiko hat, bei einem (Kapital)Verbrechen zum Täter zu werden.

Ist das jetzt klarer: ich habe nie behauptet, dass Ali und Kumpels in einem Container aggressiver und krimineller werden, ich habe geschrieben dass diese Lebensbedingungen Risikofaktoren sind, die die Wahrscheinlichkeit steigen lässt, dass sie aggressiver und krimineller werden können. Unterschied verstanden?

Bei Deinem Beispiel, wo Deutsche unter solchen Bedingungen leben: etwa in einem Heim für Alkoholkranke, wobei hier der Alkohol natürlich das größte Risiko ist, aber auch Langeweile, monotoner Alltag und fehlender Antrieb durch neue Herausforderungen im Alltag sorgen bestimmt nicht gerade für ein ausgeglichenes Wesen, das die Wahrscheinlichkeit von Aggressivität steigen lassen kann.

muffinho
de mappes hat geschrieben:
Es würde auch noch andere Beispiele geben, wie das beständige Beschäftigungsverbot, das diverse Clans u. a. erst zu dem gemacht hat, was sie heute sind, denn erwartet man wirklich dass man Menschen ohne Perspektive und adäquate Beschäftigung ernsthaft integriert?


wie könnte denn ein Gegenentwurf dazu aussehen?!


Was denkst Du denn? Natürlich muss man Menschen, die hier leben sollen, eine Perspektive bieten. Es ist klar dass man nicht jedem ein Reihenhaus mit Daimler und gutem Job anbieten kann, aber es muss zumindest eine Perspektive geben, und ein generelles Arbeitsverbot ist eben keine Perspektive. Menschen haben Wünsche und Ansprüche, und man muss Menschen auch zur eigenen Verwirklichung zumindest die Möglichkeit geben, die Wünsche selbst zu erfüllen, sonst suchen sie sich Wege um dies zu tun, und mangels legaler Arbeitsmöglichkeit endet dies eben oft in illegaler Arbeit.

muffinho
Nilkheimer hat geschrieben:Das ist eine völlige Verkennung des ursprünglichen und eigentlichen Asylrechts.


Und diverse Verfassungsgerichte würden stöhnen....

Southern Comfort
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Grasdaggl
Naja, das eine, zuständige Welche reicht ja schon.

Öffentliches Recht ist übrigens auch was, mit dem man sich wissenschaftlich auseinandersetzen kann. Ich würde mich freuen, wenn tiffi mal etwas schwurbeln würde/möchte...
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.