Frank N Furter hat geschrieben:Aber wer schon nicht die Fakten anerkennen will, wird zu keiner Art von empirischer Einsicht kommen können. Dann bleibt alles wahlweise Meinung oder Religion.
Ich weiß nicht wie oft ich dies hier noch erwähnen muss, ich kann gerne nochmal zitieren:
Nochmal, es zweifelt keiner daran dass Nicht-Deutsche in Sachen Straftaten überrepräsentativ sind, aber man sollte sich zumindest dann überlegen, warum dies so ist, denn erst mit Benennung der Probleme erfolgt eine zielgerichtete Problemlösung... und einfach nur aus der Studie die nackten Zahlen hier zu posten und dann vorgebrachte Beispiele im Gesamtbild zu verwässern zeugt nicht gerade vom Willen, das Problem konstruktiv anzugehen...
Ich erkenne also die nackten Fakten laut Studie an, wobei auch dies relativ ist, denn der Bericht spricht ja von "Tatverdächtigen", und das muss nicht heißen dass es auch wirklich zu einer Straftat kam bzw. dass der Verdächtige überhaupt der Täter ist oder später freigesprochen wurde, aber das nur nebenbei.
Nein, ich habe doch schon gesagt dass ich keine Zweifel habe, dass es mehr Nichtdeutsche Straftäter gibt als Deutsche, und besonders Flüchtlinge werden überrepräsentativ sein, nur mache ich mir halt auch Gedanken über das Warum, und darunter fallen Sachen wie die Herkunft, also der Kulturkreis und gewisse anachronisch (jedenfalls aus unserer aufgeklärten und evolutionierten Sichtweise) kulturelle und gesellschaftliche Bräuche bzw. politische Vorgaben, aber auch geschichtlich relevante Faktoren wie das Heranwachsen in einem Krisengebiet, fehlende Kindheit, Belastungen durch Vertreibung und Flucht, und anschließend Bedingungen im Zufluchtsland, also Unterbringung, Alltagsbeschäftigung und ähnliche Faktoren, die das allgemeine Wesen eines Menschen nicht unwesentlich bestimmen... und natürlich auch, wie schon erwähnt, die homogene Zusammensetzung der Zielgruppe, schließlich ist eine Gruppe mit primär männlichen alleinzugereisten Heranwachsenden deutlich gewaltgefährdeter als die deutsche Bevölkerung, die extrem altert und inzwischen mehr und mehr Senioren beinhaltet, die in Sachen Risikofaktor weit nach hinten fallen, dazu kommen noch Lebensstandard, soziale Strukturen und andere Dinge, die entscheiden ob sich ein Mensch wohlfühlt und damit ausgeglichener ist oder eben nicht, was sich in einem erhöhten Aggressions- und Depressionsrisiko auswirken kann.
Das sind alles Umstände, die ein interessierter Zeitgenosse in die Bewertung einfließen lassen kann, um die Studie der nackten Zahlen vielleicht ein bisschen in einem anderen Licht erscheinen zu lassen... man kann aber auch wie airwin sagen, dass man nur an dem Ergebnis interessiert ist, nicht aber an den Hintergründen. Imho liegt eine solche Sichtweise primär daran, dass man das nackte Ergebnis für seine Zwecke (euphemistisch würde ich es als "Argument" bezeichnen, real ist es pure Demagogie) angenehm findet und eine differenzierte Sichtweise nur dieses "Argument" abschwächen würde, aber schon klar, Airwin ist nur ein besorgter Bürger und spammt deswegen wichtige Links wie die Geschichte, dass eine irakische Familie irgendwo in NRW in Rathaus randaliert hat... muss man unbedingt wissen, auch wenn es keine Verletzten oder größeren Sachschaden gegeben hat, aber alleine die Tatsache, dass Gäste bei uns randalieren... WAS ERLAUBE GAST?!?