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redrum
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Lombaseggl
Ach komm, lass mich doch Polemik mit Polemik beantworten :) . Gibt‘s des, dass mein Alteisen nicht so gut gewartet wird, wie eine Industrieanlage? Des gibt‘s. Sohn 2 berichtete mir neulich am Telefon von einem veritablen Wassereinbruch auf der Beifahrerseite nach einem Gewitter. Dabei ist die Karre gerade erst volljährig geworden.

Es geht mir nicht um die technische Sicherheit der AKW, die kann ich nicht beurteilen. Es geht mir um die Sprache. Der Satz von Clement ist reine Propaganda. Er verschleiert. Würden Herr Clement und seine Geldgeber aus der Atomindustrie deine Erklärung um das potenzielle Risiko anhängen, ich hätte nichts auszusetzen. Tun sie aber nicht.

Nach Tchernobyl hieß es: „Das kann bei uns so nicht passieren“ und dann folgte eine lange Erklärung warum. Das war sehr technisch und hatte irgendetwas mit Graphit zu tun.

Im Gedächtnis der Menschen blieb: Das kann bei uns so nicht passieren.

So kann es auch nicht passieren. Aber es kann passieren. Dieses Risiko hat sich nie verändert. Die sichersten AKW in Europa… Da wird etwas vorgegaukelt: Sicherheit. Es müsste eher heißen: Die risikoärmsten AKW in Europa. Das wäre zwar immer noch euphemistisch, aber seisdrum.

Iron
Grasdaggl
redrum hat geschrieben:Aber es kann passieren. Dieses Risiko hat sich nie verändert. Die sichersten AKW in Europa… Da wird etwas vorgegaukelt: Sicherheit. Es müsste eher heißen: Die risikoärmsten AKW in Europa. Das wäre zwar immer noch euphemistisch, aber seisdrum.


Es gibt nie 100% Sicherheit und es geht um Ängste schüren. Die Grünen sind hier halt doch nur Populisten.

Airwin
:D wahrscheinlich hat sich forumsmonstranz nilk - nach gebührender empörung - noch nicht davon erholt, dass hier besonders abscheuliche mörder und vergewaltiger als abschaum bezeichnet wurden und dann führt schon die einstellung eines gastkommentars eines verdienten genossen zu hatespeech-attacken und lügenpresse-vorwürfen :shock: .


Arschloch, käuflicher wixxer....bitte denkt dran dass wir demnächst wieder gemeinsam beklagen möchten, da[i]ss die verrohung der sprache entsprechende taten erst möglich macht [/i ]:!:


Aus hygienegründen (gefällt mir :nod: ) nächste sprechstunde erst ab montag.



edit: Soweit ich weiß empfehlen die arschlöcher/wixxer wissenschaftler vom IPCC -ähnlich wie clement - atomkraft als wichtigen baustein zur CO2-reduktion . fkAS hat das dingens sicher in gänze gelesen, vielleicht nennt er uns freundlicherweise die fundstellen 8) .

edit2: redrum wohlte imo noch was zu gepanten kohlekraftwerken in afrika anmerken.

Iron
Grasdaggl
factotum hat geschrieben:Die Merkelsche Fehlleistung besteht darin, in der fast schon sagenhaft nichtsnutzigen schwatzgelben Dummbatzen - Koalition so ziemlich als erste Massnahme diesen sinnvollen deal zu kippen. (Laufzeitverlängerung der AKWs um im Schnitt mehr als 10 Jahre)


Bestehende AKWs zu nutzen ist für mich sinnvoller, statt sie nach willkürlich gewählten Laufleistungen abzuschalten.


Um dann nach Fukushima mit randvoller Buxe schlagartig ( Machtverlust BW drohte) volle Kraft zurück zu geben in den Energietanker. ( um den Netzausbau hat man sich aber natürlich nicht besonders gekümmert seither, wahrscheinlich Arbeitsüberlastung)


Die Grünen haben jahrelang erfolgreich Ängste geschürt.

Auswurf
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Grasdaggl
Es gibt nie 100% Sicherheit und es geht um Ängste schüren. Die Grünen sind hier halt doch nur Populisten.


wieviel sicherheit von nöten ist,
bemisst sich am ausmaß des angenommenen schadens,
nicht an der höhe des "rest"risikos

gesellschaftlich akzeptiert,
scheint ja leider ansonsten eher die ausschaltung jeglicher riskien selbst bei kleinkram

deswegen versteh ich die leute nicht
- akws ok, aber fahr nur nicht ohne helm mitm rad
das ist doch keine Musik

Iron
Grasdaggl
Auswurf hat geschrieben:wieviel sicherheit von nöten ist,
bemisst sich am ausmaß des angenommenen schadens,
nicht an der höhe des "rest"risikos


Es ging mir nicht um das Restrisiko, sondern dass es nie 100% gibt. Solange Europäer um uns herum AKWs betreiben, haben wir nichts gewonnen und man kann bei AKWs auch viel Sicherheit einbauen.

akws ok, aber fahr nur nicht ohne helm mitm rad


Es geht hier um die Alternativen. Wir haben nunmal AKWs, warum sollte man sie nicht als Übergangstechnologie nutzen?

Strafraumgitarre
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Halbdaggl
Iron hat geschrieben:Die Grünen haben jahrelang erfolgreich Ängste geschürt.

Ja? Jetzt mal rein statistisch:
Wer war da wohl erfolgreicher im Schüren von Ängsten - Tschernobyl und Fukushima oder Roth und Trittin?
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!

Iron
Grasdaggl
Gibts des hat geschrieben:Aber „keine 100%“ von paar Millionen Opfern ist halt anders als „keine 100%“ eines einzelnen Dachschadens.
Und jedes stillgelegte AKW verringert das verbleibende Risiko. Das ist keine Ideologie, sondern Mathematik.


Das Risiko könnte man so minimieren dass keiner daran stirbt.

Vorhandene Technologien nicht zu nutzen ist irrational. In den Fall durch Ängste schüren. Wenn es die AfD macht, dann gibt es hier genug Argumente dagegen.

Auswurf
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Grasdaggl
oifach a bissle uffbassa mid dem atom
ond hendrhär end badwann (für die ganz ängstlichen)

hol Dir den nobelpreis Iron

schönen samstag mit ohne VfB allerseits :vfb:
das ist doch keine Musik


Iron
Grasdaggl
Auswurf hat geschrieben:oifach a bissle uffbassa mid dem atom
ond hendrhär end badwann (für die ganz ängstlichen)

hol Dir den nobelpreis Iron

schönen samstag mit ohne VfB allerseits :vfb:


Dann lieber Tagebau für Braunkohlekraftwerke weil der Auswurf Schiss vor der Technik hat? Das ist ja die Denkweise aus dem tiefsten Mittelalter...

Hast es bisher auch überlebt.

Auswurf
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Grasdaggl
wir könnten uns vielleicht drauf einigen,
dass nicht alle techniken die selben risiken bergen.

woher nimmst Du Deinen optimismus..
Zustand der bundeswehr oder hauptstadtflughafen?

ps
ich steh voll auf raumfahrt
- viel riskanter, aber opferzahl relativ gering
das ist doch keine Musik

Tamasi
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Allmachtsbachel
Ich hätte nix gegen Strom vom Mars. Gibt‘s aber vermutlich nur zu Mondpreisen.

Bei der Gelegenheit:
Wenn jemand mal ein Ticket fürs All übrig hat, ich tät‘s nehmen!



redrum
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Lombaseggl
@airwin: Ja, ich bezeichne Clement als käuflich, Arschloch oder auch anderes. Für ersteres gibt es genügend Hinweise und zweiteres folgt daraus. Wer bestechlich ist, dem stehen solche Bezeichnungen zu. Und auch das mit dem Wichser dürfte der Wahrheit entsprechen. Haben wir nicht alle schon mal ...? :oops:

Ich bin im Unterschied zu dir nicht perfide. Ich beziehe mich nur auf die Person. Ich bezeichne die WAZ nicht als Clement-Blatt, so wie du es beim Spiegel und Relotius machst. Du nimmst die Assoziation, dass die anderen Redakteure von den Machenschaften gewusst haben, willentlich in Kauf. Das wirst du jetzt gleich, wie üblich, weit von dir weisen. Du findest das einfach nur ironisch-witzig. Und ich bin ein humorloser Vollpfosten, der Sippenhaft ablehnt.

Es gibt sie nicht, die Lügen- oder Erziehungspresse. Es gibt Einzelne, die lügen oder eine politische Agenda verfolgen. Dein Tichy ist ein Idealbeispiel dafür. Keine Lüge ist ihm zu schmutzig, um seine Ziele zu verwirklichen.

Ich rede auch nicht von den korrupten Politikern. So wie deine besorgten Bürger. Ich rede von dem korrupten Politiker. In diesem Falle von Clement. „Volksverräter“, käme mir nicht mal bei Clement über die Lippen. Deine Genossen von der Brigade zur Rettung der abendländischen Kultur benutzen den Begriff ständig. Hihihi, wie lustig: Volksverräter statt Volksvertreter. Da muss man erst mal drauf kommen. Hihihi. Was für ein einfallsreiches Wortspiel. Da kriegt sie sich echt nicht mehr ein. Aber deine bros finden auch Mario Barth lustig oder Dieter Nuhr. Und über sexistische Witze lachen sie auch gerne. Da wird man doch noch drüber lachen dürfen. Ich bin eben fantasielos und unoriginell. Muss ich mit leben.

Btw: Dein ständiges „Mutti“ oder Kanzlerette finde ich auch öde. Deinen „Abschaum“ jedoch solltest du mit denen klären, die dich darauf angesprochen haben. Nicht mit mir. Und nicht in dieser Art und Weise.

Und zu den Kraftwerken kommt noch was. Ich habe es nicht vergessen. Aber das Wort „Redaktionsschluss“ existiert für mich nicht mehr. Ich antworte nach Lust und Laune.


Tifferette
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Grasdaggl
Tamasi hat geschrieben:Ich hätte nix gegen Strom vom Mars. Gibt‘s aber vermutlich nur zu Mondpreisen.

Boah, Alter.....












Geil.

:)
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

redrum
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Lombaseggl
https://www.youtube.com/watch?v=O92sSUQ_bks

Hallo airwin,

hier die versprochene Antwort. Bei den Daten beziehe ich mich meist auf den Urgewald-Report den du unter https://coalexit.org/sites/default/files/download_public/Urgewald_Report_Coal_WEB.pdf.pdf finden kannst. Ich habe auf die Schnelle nichts besseres gefunden. Ich bin schon froh, wenn ich überhaupt ein Netz habe und kann nicht viel recherchieren.

Zu China und Indien: Die wiederholen zum Teil die Fehler der westlichen Industriestaaten. Das hat dein Prof richtig erkannt. Ein Riesenproblem. Mehr kann ich zu diesem Thema nicht schreiben, denn ich habe von den dortigen Verhältnissen keine Ahnung.

Das gilt für Afrika letztendlich auch. Wie schon mal erwähnt, Afrika ist kein Land, sondern ein riesiger Kontinent. Nairobi ist von meinem Wohnort aus genauso weit entfernt, wie Stuttgart von Murmansk. Ich kenne mich gerade mal einigermaßen auf einer Fläche von 30 x 15 Kilometer aus. Das ist nicht besonders viel. Eine Insel, ein Zwergstaat, in dem vieles anders läuft als in den Flächenstaaten. Mit eigenen Problemen. Anderen als in Kenia, Ägypten oder Südafrika.

Wenn ich kann, lese ich online die englisch- oder französischsprachigen Ausgaben afrikanischer Zeitungen. Das verschafft mir einen gewissen Eindruck von den Verhältnissen in den jeweiligen Ländern. Mehr nicht. Meine Einschätzungen sind daher nur persönlich, nicht allgemeingültig.

So weit die Vorrede.

Laut oben genanntem Bericht sind zurzeit 17 Kohlekraftwerke auf dem Kontinent in Planung oder Bau. Jedes unnötig wie ein Kropf. Denn sie dienen nicht der Verbesserung des Lebensstandards, sondern einzig und alleine Kapitalinteressen. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass nur rund 30 Prozent aller Afrikaner Zugang zu Elektrizität haben. Die vergleichsweise hoch entwickelten Staaten im Maghreb und Südafrika sind in dieser Zahl schon mit drin. Hier auf der Insel haben nur etwa zehn Prozent aller Haushalte Strom. Vorwiegend in der Hauptstadt. Auf dem Land sind wir im niedrigen einstelligen Bereich.

Das ist in den meisten Regionen des Subsaharas so. Die Stromkonzerne, egal ob staatlich oder privat, haben kein Interesse daran eine flächendeckend funktionierende Infrastruktur aufzubauen. Die Investitionen wären hoch und nicht gewinnträchtig. Die Staaten selbst haben ebenfalls wenig Interesse oder es fehlt ihnen schlicht und einfach an den nötigen Milliarden.

Großprojekte wie Kohle-, Gas- oder Atomkraftwerke sind im Bau und im Unterhalt teuer und lohnen sich nur in Ballungsräumen mit genügend Industrie, die den erzeugten Strom auch bezahlen können. Es sind also lokale Phänomene, die nicht auf eine irgendwie geartete Strategie der Energieversorgung schließen lassen. Das macht sie nicht besser, aber die Vermutung, dass Afrika großflächig mit einem Netz von Kohlekraftwerken überzogen wird, ist abwegig. Der Kontinent wird lediglich als Zulieferer für Rohstoffe für die Industriestaaten gebraucht. Nicht als Produktionsstandort. Davon gibt es bereits genügend. Die wirtschaftliche Situation eines Großteils der Bevölkerung wird sich in den kommenden Jahrzehnten nicht grundsätzlich ändern und damit bleiben große Regionen für die Unternehmen und die Energielieferanten uninteressant.

Von den 4 Milliarden Menschen, von denen dein Prof geredet hat, werden auch in Zukunft ein Großteil weitgehend im Dunkeln sitzen oder sich mit Öl- oder Gaslampen behelfen müssen.

Die Strategie, die einige Länder verfolgen, sind dezentral. Das heißt, kleine Anlagen versorgen die Städte oder Dörfer mit Strom. Und ja, das sind zumeist Solarkraftwerke, billig im Bau und leicht zu warten. Die Anlage hier wurde für den Preis eines gut ausgestatteten Kleinwagens erbaut. Ihre Kapazität reicht für die Versorgung von 50-80 Haushalten und sie ist kostengünstig erweiterbar. (Die Zahl bezieht sich nur auf die reine Beleuchtung. Die ganzen elektrischen oder elektronischen Helferlein, die wir in Europa gewohnt sind, können sich die Leute hier nicht leisten. Also kein Kühlschrank, keine Waschmaschine etc.) Ein konventionelles Kraftwerk hätte ein vielfaches in der Anschaffung und bei der Wartung gekostet.

A propos Dunkel. Hier im Dorf und auch in der nächst gelegenen Stadt gibt es keine Straßenbeleuchtung. Um 20 oder 21 Uhr liegen die Leute im Bett und die Beleuchtung ist vollkommen weg. In einer mondlosen oder bewölkten Nacht kann es dir daher passieren, dass du ohne Taschenlampe gegen eine Hauswand rennst. Motorrad- oder autofahren wird zu einem richtigen Abenteuer, denn es fehlen irgendwelche Pfosten, welche die Fahrbahn markieren. Erst wenn die Schlaglöcher auf der Bahn so groß sind, dass du reinfällst, merkst du, dass du die Straße verlassen hast.

So, genug für heute. Ist eh schon lang genug. Teil 2 folgt in den kommenden Tagen.

factotum
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Granadaseggl
redrum hat geschrieben:

Der Kontinent wird lediglich als Zulieferer für Rohstoffe für die Industriestaaten gebraucht. Nicht als Produktionsstandort. Davon gibt es bereits genügend. Die wirtschaftliche Situation eines Großteils der Bevölkerung wird sich in den kommenden Jahrzehnten nicht grundsätzlich ändern und damit bleiben große Regionen für die Unternehmen und die Energielieferanten uninteressant.


Die Chinesen machen wohl ein paar Experimente diesbezüglich (hab mal in der Zeit was von einer Schuhfabrik gelesen, die sie in Äthiopien hingestellt haben, z.B.), aber abgesehen davon: Leider ja. Es entstehen (voraussichtlich) viel zu wenig Arbeitsplätze.
The shit that used to work, won`t work now.

redrum
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Lombaseggl
@gibt‘s des: Mir ist bewusst, dass meine Prognose etwas gewagt ist. Aber ich habe durchaus auch historische Gründe anzuführen. Als in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts die Globalisierung begann, zogen die westlichen Firmen nicht nach Afrika, was geographisch naheliegend gewesen wäre. Der Grund dafür ist relativ einfach. Es gibt nur wenig funktionierende Staatengebilde auf dem Kontinent.

Bevor ich hierher gezogen bin, habe ich mich kundig gemacht. Unter anderem bei der Bundeszentrale für politische Bildung. Diese stellt im Internet eine Datenbank zu den weltweiten Konflikten zur Verfügung. Wenn man dort Namen wie Nigeria oder Demokratische Republik Kongo eingibt, stellt man fest, dass in den Ländern in den vergangenen 60 Jahren mit Unterbrechungen 30 oder mehr Jahre Krieg und Bürgerkrieg herrschte. Also jedes zweite Jahr ein kleiner Bürgerkrieg, eine Revolutiönchen mit anschließendem Putsch oder ein Aufstand. Bei anderen afrikanischen Ländern sieht es nicht viel besser aus. In solche Länder investiert nur derjenige, der einen exorbitanten Gewinn erwarten kann. Den erzielst du jedoch nicht mit Turnschuhen sondern mit Bodenschätzen oder Drogenanbau.

Grundsätzlich hast du natürlich recht. In Zeiten fallender Profitraten suchen die Investoren nach den Ländern mit den geringsten anfallenden Kosten. Andererseits erwarten sie auch ein stabiles Umfeld. Und das finden sie in Afrika zumeist nicht. Und ich glaube nicht, dass sich das in naher Zukunft ändern wird.

@factotum: Zu den Chineserern komme ich auch noch. :)

vivafernanda
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Granadaseggl
ja, da bin ich drauf gespannt. Ih fand den chinesischen Einsatz dort, wo ich ihn beobachten konnte, eher sehr neokolonialistisch. Hat mich öfter ziemlich gestresst.
Eine Hand, die schiebt, ist besser als 100 Hände, die ziehen.

George Best
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Lombaseggl
Airwin hat geschrieben:schon , aber "jeder mensch ein profitcenter eine filterblase". Und die werteunion beklagt eine bestimmte art des vorfilterns:


Airwin hat geschrieben:
thoreau hat geschrieben:Ich bin jetzt schon außerordentlich gespannt welche Bezeichnungen man für Klimaflüchtlinge finden wird.



Mutti hat ja die nationale abschiebekraftanstrenung ausgerufen und ihr parteikollege twittert folgendes;





Da zeichnet sich doch so was wie eine sprachregelung in der union ab: shuttle-service-einwanderungswillige ausländer



„Datenanalyse: Maaßens Follower retweeten oft rechtsradikale Accounts, aber fast nie die CDU“

„Der ehemalige Verfassungsschutzchef hat auf Twitter eine stramm rechte Followerschaft. Eine Datenanalyse zeigt: Wer Maaßen retweetet, der verbreitet oft auch andere rechte und rechtsradikale Accounts.“ [...]

[...] „In der Analyse kann man drei Hauptcluster erkennen. Ein Cluster rund um die rechtspopulistische Zeitschrift „Tichys Einblick“, ein Cluster rund um die Partei AfD und einen, welchen der Datenanalyst als „offen rassistische Influencer“ bezeichnet.“ [...]

https://netzpolitik.org/2019/datenanalyse-maassens-follower-retweeten-rechtsradikale-accounts-aber-fast-nie-die-cdu/

Airwin
sehr interessant. Nur nicht ganz klar was meine posts mit dieser datenanneliese zu tun haben sollen, nachdem es da offensichtlich um "follower" und"retweeten"geht. Retweeten isch des was mr uf twitter macht antifaschorschi :!: Also das was ich noch nie gemacht habe.


Was von der "analyse" selbst zu halten ist hat winterbauer treffend kommentiert:

16.08.2019 | 15:30 Uhr 16.08.2019 um 15:49 Uhr
Winterbauers Woche: Vorsicht! Wer diesen Account retweetet ist womöglich rechtsradikal …



Aufregerle der Woche

Das Label "rechtsradikal" wird von Netzpolitik.org recht leichtfertig verteilt. Greta Thunberg spaltet mit ihrem Segeltrip in die USA die Medien. Bei stern.de haben sie ein wachsames Auge auf Instagram geworfen und bei "Zapp" nutzen sie Zitate-Kacheln zur Kritik an Zitate-Kacheln. Die MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne.

Netzpolitk.org hat diese Woche enthüllt, dass der ehemalige Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen auf Twitter eine “stramm rechte Followerschaft” haben soll. Ja, sagemal! Eine “Datenanalyse” habe dies ergeben, so ist zu lesen. Es kommt noch krasser: Laut Überschrift retweeten die Follower des Herrn Maaßen “rechtsradikale Accounts”. Ein Blick in den Artikel verrät, dass damit Twitter-Accounts gemeint sind wie jene des “Welt”-Bloggers Don Alphonso, des ehemaligen “Wirtschaftswoche”-Chefredakteurs Roland Tichy, des ehemaligen “Merian”-Chefredakteurs Andreas Hallaschka, des Anwalts Joachim Steinhöfel, der AfD-Politikerin Alice Weidel.

Sind die etwa alle “rechtsradikal”? Nein, natürlich nicht. Die meisten der aufgeführten Accounts gehören Leuten aus dem konservativen bis rechtskonservativen Spektrum. Sechs Accounts werden in der “Datenanalyse” als “offen rassistische Influencer” geführt, keiner der oben genannten gehört dazu. Wobei die Klassifizierung als “offen rassistisch” auch nicht weiter begründet wird. Vermutlich muss man das in einer “Datenanalyse” nicht. Mal ganz abgesehen davon, dass solche “Analysen”, die Personen danach beurteilen, wer ihnen auf Twitter folgt und was diese Follower da wiederum retweeten per se ein bisschen fishy sind, war es schon ganz schön unverschämt, z.B., die oben genannten Leute in einer Überschrift allesamt als “rechtsradikal” zu klassifizieren. Andreas Hallaschka hat sich darüber bei Netzpolitik.org beschwert, worauf man großzügig ein “oft” in die Überschrift gebastelt hat.



Ich kann verstehen, dass Hallaschka sich darüber aufregt.