Southern Comfort hat geschrieben:Ich habe keine Angst um den Planeten. Der Planet wird den Klimawandel aushalten. Der Mensch vielleicht nicht. Sich dagegen abzusichern ist zu stressig, weil: es könnte ja grundlos sein. Daher: tranquilo majete...
So oder so, mal überlegen, was ICH, also der Einzelne tun kann, um vobereitet zu sein...
Sehe ich ähnlich, der Planet wird überleben weil er sich verändert, die Frage wird sein ob wir mit den Veränderungen klar kommen. Ich denke dass wir in dieser Form vielleicht noch ein paar Jahre haben, bevor es in Sachen Migration echt ungemütlich wird, und davon wird ein nicht geringer Teil Klimaflüchtlinge sein, denn auch wenn ein Mensch auf viel verzichten kann, aber Essen und Trinken sind nun mal das Elementarste. Irgendwann werden Kriege um Wasser Normalität sein, sofern die Verknappung und Verbrauch derart nach oben schnellen.
Was kann der Einzelne dagegen tun? Nicht viel, wie man jetzt bei den Bränden im Amazonas gesehen hat. Und es wird auch durch den Einzelnen kaum was getan, ich nehme mich da nicht aus, im Gegenteil. Verzichten z. B. die Klimaschützer und Planetenretter auf Smartphones, Laptops und anderen Scheiß, der seltene Erden benötigt, die unter schlimmsten Umweltbedingungen gefördert werden? Verzichten sie auf kosmetische Produkte, die Palmöl beinhalten, weswegen große Teile des Regenwaldes abgeholzt werden?
Lässt sich endlos fortsetzen.
Man kann nur hoffen dass die Party auf der Erde noch ein bisschen geht, aber ich sehe die Verweildauer eher im zwei- als dreistelligen Bereich, jedenfalls was man als lebenswert erachtet. Für mich mache ich mir da wenig Sorgen, für meine Kinder schon mehr, aber vielleicht leben die in 30 Jahren schon auf Exoplanet VfB1893
