7825 Beiträge

Southern Comfort
Benutzeravatar
Grasdaggl
Wir hamm doch keine Zeit! Die nachfolgenden Sendungen verschieben sich um wenige Minuten... So ist es halt wenn man live sendet.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Monitor
Benutzeravatar
Granadaseggl
Jetzt habe ich mir Season 3 (Februar 2019) von Cardinal komplett angesehen.

Da ich (bereits erwähnt) alle Cardinal-Thriller "Forty words of Sorrow" von Giles Blunt seit 2007 gelesen habe, hatte ich mir John Cardinal ganz anders als jetzt in der Serie vorgestellt und kann mich immer noch nicht an den Serien-Cardinal-Darsteller Billy Campbell gewöhnen. Trotz meiner persönlichen Vorbehalte hat mir Season 3 recht gut gefallen, bis auf die ständig laut eingespielte düstere Hintergrundmusik. Die nervte. Drama gab es genug, und bittere Kälte sowieso.

Zwei Darsteller beeindruckten mich besonders, u. a.

Tom Jackson als Lloyd Kreeger

One of Canada's most popular actors and country folk singers, Jackson is also well known as an entrepreneur. He was born to Rose, a Cree mother and Marshall, an English father on the One Arrow Reserve in Saskatchewan, Canada. His family moved to Namao, Alberta when he was seven years old. He moved with his family to Winnipeg, Manitoba at age fourteen. A year later, Jackson dropped out of high school taking a life on the streets for seven years.

From these humble beginnings, he rose to become one of Canada's favorite and most honoured First Nations performers. Jackson founded the annual Huron Carole fund-raising concerts in 1987 in order to support the Salvation Army. His most notable television appearances were on Shining Time Station (1989) as Billy Twofeathers and North of 60 (1992) as Peter Kenidi. In January 2000, he was named to the Order of Canada, that country's highest civilian award. Jackson was the Chancellor of Trent University from 2009 to 2013.


Bild

Glen Gould als Detective Jerry Commanda

Glen is an Ontario based award-winning actor, with an extensive background in theatre, television & film. He recently had a recurring role on Guillermo Del Toro's The Strain and went directly into production on Hard Powder, a Hollywood remake of the Norwegian film, In Order of Disappearance, playing opposite Liam Neeson, Emmy Rossum, Laura Dern and Raoul Trujillo.

Glen is excited to be returning as Detective Jerry Commanda, as he recently completed shooting Season 2 of the hit CTV series CARDINAL and is in production on Season 3. In between seasons, Glen portrayed Joe in Joseph Boyden's, film adaptation of his hit novel, THROUGH BLACK SPRUCE, directed by Don McKellar. He also, just wrapped up the fifth and final season of APTN's hit series MOHAWK GIRLS.


Glen's grandfather Donald Marshall Sr. was the Grand Chief of the Mi'kmaq Nation for 27 years.
Glen worked on lobster boats in his home, traditional territory of the Mi'kmaw of Unama'ki - "The Land of Fog" (aka Cape Breton Island).


https://m.media-amazon.com/images/M/MV5 ... 17_AL_.jpg

Glen Gould und Tom Jackson als White Bull in Hard Powder mit Liam Neeson
(über die Dreharbeiten hatte ich schon mal was gepostet, er war ja schon öfters im winterlichen
Kanada bei Dreharbeiten)

„Der Film ist definitiv eine Komödie, aber die Figuren innerhalb der Geschichte haben davon keine Ahnung. Sie sind todernst. Oder tot. Dieser trockene Humor ist der Humor des Geschichtenerzählers, nicht der Humor der Figuren. Das ist der wichtigste Aspekt. Nicht auf Lacher abzuzielen, sondern dem Publikum die Möglichkeit geben, den Humor selbst für sich zu entdecken.“


https://www.youtube.com/watch?v=BJdIVvU7U7U

Wir brauchen ein Zimmer für heute Nacht!

Es tut mir leid, Sie brauchen eine Reservierung

Wie bitte ?

Eine Reserv....! :shock:


Haben Sie eine Ahnung, was ich Ihnen antun kann.....

auf Tripadvisor.. :evil: !


Wiki meint: In Deutschland erhielt der Film eine Freigabe ab 16 Jahren. In der Freigabebegründung heißt es: „Die drastische Geschichte ist leicht verständlich und mit viel schwarzem Humor sowie skurrilen Figuren angereichert. Trotz der zahlreichen Überzeichnungen und ironischen Brechungen können die exzessiven Gewaltszenen auf Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren eine verstörende und desorientierende Wirkung ausüben.


Tom Jackson ist mir auch als Sänger bekannt

Huron Carol by Tom Jackson

https://www.youtube.com/watch?v=QCa6BM6-F24

~

Ende September 2019 Herbststürme in Alberta. fast einen Meter Schnee

MUST SEE: A LOOK AT THE EPIC STORM THAT DUMPED A METRE OF SNOW ON PARTS OF ALBERTA

(siehe Video weiter unten)

https://www.msn.com/en-ca/weather/topst ... li=AAggNb9
I could write several novels about what I do not know.

de mappes
Benutzeravatar
Spamferkel
Der Synchronsprecher von Liam Neeson und natürlich von vielen weiteren ist kürzlich verstorben

Ist immer ein wenig schade wenn sich dann gerade in Filmreihen die Stimmen ändern

Riesenvorteil daher wenn man die Filme in orginalsprache schaut
Don't criticize what you can't understand

Frank N Furter
Monitor hat geschrieben:Ich wusste oder ahnte es zwar schon davor, aber jetzt bin ich ganz sicher, nein, ich wollte und möchte nie zum Mond, Mars oder Neptun...


Was hast du gegen den Neptun? Dort regnet es Diamanten und das Meer ist aus Metall....

Monitor hat geschrieben:...und warum bin ich überhaupt in den Film Ad Astra. Wahrscheinlich wird es für andere ein Klassiker oder Hammerfilm. Siehe meine Signatur!


Genesis: "you got to get in to get out". Stimmt leider immer wieder. :lol:

Trotzdem, entschuldige: hast Du das Filmplakat nicht angeschaut? Da sagt Brad Pitt justamente in die Kamera: "der Film ist voll Scheisse, Leute". :nod:


Monitor
Benutzeravatar
Granadaseggl
de mappes hat geschrieben:Der Synchronsprecher von Liam Neeson und natürlich von vielen weiteren ist kürzlich verstorben

Ist immer ein wenig schade wenn sich dann gerade in Filmreihen die Stimmen ändern

Riesenvorteil daher wenn man die Filme in orginalsprache schaut


Erst letzte Woche verstorben, Bernd Rumpf, mit der wirklich markanten bzw. eindrucksvollen sehr angenehmen Stimme. Er war / sprach öfters die Stimme von Liam Neeson und Alan Rickman.

Bei "Michael Collins" weder noch ....!

Liam Neeson > Helmut Gauß (75 J.); Alan Rickman > Wolfgang Condrus (78 J.)



Hier mit seiner Frau Roswitha Dost.

Kleiner Idiotenfuehrer durch die Hoelle von Pierre Gripari mit Roswitha Dost und Bernd Rumpf.


https://www.youtube.com/watch?v=OySH325Fs0E

Verspottet werden die Missgriffe Gottes und die Moralvorstellungen der mannigfaltigen selbsternannten Vertreter Gottes und ihrer Schäfchen.
I could write several novels about what I do not know.

Strafraumgitarre
Benutzeravatar
Halbdaggl
Um es zumindest mal erwähnt zu haben: Seit heute gibt es auf Netflix El Camino zu sehen.

El Camino? Das ist die Fortsetzung vom Ende von Breaking Bad! Genauer:
in zwei Stunden Spielfilmlänge wird die Geschichte von Jesse Pinkman zu einem Abschluss gebracht.
Spoiler gibt's ned, jedoch eine klare Empfehlung meiherseits!

Sollte also außer mir noch jemand der Meinung sein, dass BB das beste Serien-Storytelling aller bislang bekannten Universen erschaffen hat: Anschauen! :D
Dieser Film ist kein Ausschlachten oder sonstige Leichenfledderei, sondern eine konsequente und in sich stimmige Weiterführung des bisherigen Serienfinales, erschaffen von Vince Gilligan himself und bei mir hat sich dieses schwer zu beschreibende, weil so einzigartige Breaking Bad Feeling von den ersten Momenten an sogleich wieder eigestellt und ist bis zum Ende auch nicht mehr gewichen.




Außerdem ungleich besser als Amokläufe oder sonstige aktuelle Zeitgeschichte:
Die neue Staffel von Disenchantment! :banane: :banane: :banane:
"Wow, that's the best soup I ever had."

"It's whisky."
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!

Monitor
Benutzeravatar
Granadaseggl
Frank N Furter hat geschrieben:Trotzdem, entschuldige: hast Du das Filmplakat nicht angeschaut? Da sagt Brad Pitt justamente in die Kamera: "der Film ist voll Scheisse, Leute". :nod:


Ich hatte das Filmplakat vor der Show abgelichtet, allerdings hatte mich die Sonne dabei geblendet.
Die (fauchende) Ödnis danach im Theater (auch im Weltall, auf anderen Himmelskörpern und Planeten wird scharf geschossen), war ermüdend.

https://images.haarets.co.il/image/upload/w_1714,h_745,q_auto,c_fill,f_auto/fl_any_format.preserve_transparency.progressive:none/v1570107363/1.7936496.2744518052.jpg

Space plans for the rest of the century include settlement on Mars, the establishment of a new space station and a voyage at one-fifth the speed of light to the neighboring star system

Im Verlauf der Handlung reiste Brad Pitt von der Erde zum Mond, von dort zum Mars und schließlich zum Neptun. Mir reicht schon eine Strecke mit zwei Stopover und 5120 Meilen inklusive acht Tage Jetlag (ohne Beschuss).

Es ist grüner, feuchter und menschlicher und man kann sich legerer in Größe M kleiden (zweiter Raumanzug in Größe M fehlt :| heutzutage und braucht nicht noch ein zusätzliches 3-Wetter-Planeten-Taft).

„Mars, 8:30 Uhr, wieder mal Sternenhagel. Perfekter Halt fürs Haar – Drei Wetter Taft.
Weiterflug zum Neptun, die Sonne brennt. Perfekter Schutz – Drei Wetter Taft.“

https://www.tagesschau.de/ausland/iss-nasa-raumanzug-101.html

~
Sehenswerter war

The Post (Washington Post) > Die Verlegerin



https://www.spiegel.de/politik/ausland/whistleblower-daniel-ellsberg-sorgt-sich-um-ukraine-informant-a-1290068.html

Der erste prominente Whistleblower war Daniel Ellsberg, Aktivist und Ökonom, heute 88 Jahre alt. Er lancierte 1971 die "Pentagon Papers" an die "New York Times" und die "Washington Post".

Die geheime Regierungsstudie bewies, dass der Vietnamkrieg nicht zu gewinnen war und sowohl Präsident Lyndon Johnson als auch sein Nachfolger Richard Nixon die Öffentlichkeit belogen hatten. Nachdem Ellsbergs Identität enthüllt worden war, wurde er angeklagt. Ihm drohte eine Höchststrafe von 115 Jahren Haft. Das Verfahren platzte nur, weil herauskam, dass Nixon ihn illegal hatte abhören lassen.

DER SPIEGEL: Was hat Sie damals zum Geheimnisverrat bewegt?

Ellsberg: Ich war die einzige Person, die alle 7000 Seiten der "Pentagon Papers" lesen durfte. Ich hatte sie in meinem Safe liegen. Ich entschied, dass die Öffentlichkeit von diesen Dokumenten erfahren musste. Die Menschen mussten über diesen Krieg Bescheid wissen, der ja noch andauerte. Meine Absicht war es, dadurch Druck auf den Kongress auszuüben.


Ellsberg: Neil Sheehan, der Korrespondent der "New York Times", dem ich die "Pentagon Papers" gab, versicherte mir, dass meine Anonymität gewahrt bleiben würde. Doch ein anderer Journalist, der von der gleichen Zeitung entlassen worden war, brauchte nur 20 Minuten, um meinen Namen herauszufinden, und enthüllte ihn. 20 Minuten!


Daniel Ellsberg

Ellsberg ‘congratulates’ the two whistleblowers and calls for those in the Trump to come forward, arguing ‘everyone’ should be a whistleblower’ now, as Trump is ‘turning out to be a domestic enemy of the constitution.

https://www.msnbc.com/the-beat-with-ari/watch/whistleblower-daniel-ellsberg-ukraine-plot-shows-trump-now-a-domestic-enemy-to-the-u-s-70878789974
I could write several novels about what I do not know.

Monitor
Benutzeravatar
Granadaseggl
Monitor hat geschrieben:Jetzt habe ich mir Season 3 (Februar 2019) von Cardinal komplett angesehen.

Da ich (bereits erwähnt) alle Cardinal-Thriller "Forty words of Sorrow" von Giles Blunt seit 2007 gelesen habe, hatte ich mir John Cardinal ganz anders als jetzt in der Serie vorgestellt und kann mich immer noch nicht an den Serien-Cardinal-Darsteller Billy Campbell gewöhnen. Trotz meiner persönlichen Vorbehalte hat mir Season 3 recht gut gefallen, bis auf die ständig laut eingespielte düstere Hintergrundmusik. Die nervte. Drama gab es genug, und bittere Kälte sowieso.

Zwei Darsteller beeindruckten mich besonders, u. a.

Tom Jackson als Lloyd Kreeger

One of Canada's most popular actors and country folk singers, Jackson is also well known as an entrepreneur. He was born to Rose, a Cree mother and Marshall, an English father on the One Arrow Reserve in Saskatchewan, Canada. His family moved to Namao, Alberta when he was seven years old. He moved with his family to Winnipeg, Manitoba at age fourteen. A year later, Jackson dropped out of high school taking a life on the streets for seven years.

From these humble beginnings, he rose to become one of Canada's favorite and most honoured First Nations performers. Jackson founded the annual Huron Carole fund-raising concerts in 1987 in order to support the Salvation Army. His most notable television appearances were on Shining Time Station (1989) as Billy Twofeathers and North of 60 (1992) as Peter Kenidi. In January 2000, he was named to the Order of Canada, that country's highest civilian award. Jackson was the Chancellor of Trent University from 2009 to 2013.


Bild

Glen Gould als Detective Jerry Commanda

Glen is an Ontario based award-winning actor, with an extensive background in theatre, television & film. He recently had a recurring role on Guillermo Del Toro's The Strain and went directly into production on Hard Powder, a Hollywood remake of the Norwegian film, In Order of Disappearance, playing opposite Liam Neeson, Emmy Rossum, Laura Dern and Raoul Trujillo.

Glen is excited to be returning as Detective Jerry Commanda, as he recently completed shooting Season 2 of the hit CTV series CARDINAL and is in production on Season 3. In between seasons, Glen portrayed Joe in Joseph Boyden's, film adaptation of his hit novel, THROUGH BLACK SPRUCE, directed by Don McKellar. He also, just wrapped up the fifth and final season of APTN's hit series MOHAWK GIRLS.


Glen's grandfather Donald Marshall Sr. was the Grand Chief of the Mi'kmaq Nation for 27 years.
Glen worked on lobster boats in his home, traditional territory of the Mi'kmaw of Unama'ki - "The Land of Fog" (aka Cape Breton Island).




Glen Gould und Tom Jackson als White Bull in Hard Powder mit Liam Neeson
(über die Dreharbeiten hatte ich schon mal was gepostet, er war ja schon öfters im winterlichen
Kanada bei Dreharbeiten)

„Der Film ist definitiv eine Komödie, aber die Figuren innerhalb der Geschichte haben davon keine Ahnung. Sie sind todernst. Oder tot. Dieser trockene Humor ist der Humor des Geschichtenerzählers, nicht der Humor der Figuren. Das ist der wichtigste Aspekt. Nicht auf Lacher abzuzielen, sondern dem Publikum die Möglichkeit geben, den Humor selbst für sich zu entdecken.“


https://www.youtube.com/watch?v=BJdIVvU7U7U

Wir brauchen ein Zimmer für heute Nacht!

Es tut mir leid, Sie brauchen eine Reservierung

Wie bitte ?

Eine Reserv....! :shock:


Haben Sie eine Ahnung, was ich Ihnen antun kann.....

auf Tripadvisor.. :evil: !


Wiki meint: In Deutschland erhielt der Film eine Freigabe ab 16 Jahren. In der Freigabebegründung heißt es: „Die drastische Geschichte ist leicht verständlich und mit viel schwarzem Humor sowie skurrilen Figuren angereichert. Trotz der zahlreichen Überzeichnungen und ironischen Brechungen können die exzessiven Gewaltszenen auf Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren eine verstörende und desorientierende Wirkung ausüben.


Tom Jackson ist mir auch als Sänger bekannt

Huron Carol by Tom Jackson

https://www.youtube.com/watch?v=QCa6BM6-F24

~

Ende September 2019 Herbststürme in Alberta. fast einen Meter Schnee

MUST SEE: A LOOK AT THE EPIC STORM THAT DUMPED A METRE OF SNOW ON PARTS OF ALBERTA

(siehe Video weiter unten)

https://www.msn.com/en-ca/weather/topst ... li=AAggNb9


Glen Gould Foto Update 3. Versuch. Keine Ahnung, warum es plötzlich als letzter Beitrag zu sehen ist und nicht im eigentlichen Beitrag! Forumslatein? :?:

Bild
I could write several novels about what I do not know.

Frank N Furter
Was ganz Irdisches:



Die Anschauung ist aber nur gültig im Original ohne Untertitel, versteht sich.

In dem satirisch angehauchten Dokumentarspiel (aha) leben in der elterlichen Wohnung auch echte Experten. Einer davon ist Remo Lang (er lebt im Bad der Familie und gibt dort schlaue Interviews):

https://www.msn.com/de-ch/nachrichten/s ... li=BBqfZdU

Wichtig: Ich habe den Film noch nicht gesehen. Falls ihn jemand sieht, wäre es nett, wenn er/sie/hier/ein Feedback geben würde.

Southern Comfort
Benutzeravatar
Grasdaggl
Ich fand

el Camino

langweilig, aussagelos, nicht im Mindesten erhellend aber vor allem

unnötig.

Nostalgischer Fan service: so einfallsreich und so symbolschwanger wie Episode VII (it was so nice, they did it twice).

Neue Details, die den Charakter bereichern:

...

naja, der eine Dings wollte dann doch nicht Astrophysik studieren, sondern was anderes... (Ja, Spoiler! Buuuuuh!)

Fazit: Der Hosenbund von Jesse Plemons (dessen Performance immerhin nach wie vor sehenswert ist) fasst es gut zusammen: „Passt irgendwie nicht mehr - Herrje, wie die Zeit vergeht!“

Hoffentlich lassen sie es jetzt in der Kiste. Es war brillant so, wie es war. Einfach ne runde Sache...
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Auswurf
Benutzeravatar
Grasdaggl
Es mich einfach gefreut pinkman wiederzusehen. :D

gitarrenmässig geflashed hat mich das ganze auch nicht.
Ich kam mit dem zeitsprüngen ganz durcheinander vor lauter mangelnder fesselung/aufmerksamkeit
das ist doch keine Musik





Bundes-Jogi
Benutzeravatar
Grasdaggl
Nilkheimer hat geschrieben:Aber wann und wo, so sag's mir doch!


Wann? In der Johannis-Nacht.
Wo? Im Tal der Feuerfalken.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).


Bundes-Jogi
Benutzeravatar
Grasdaggl
jagdhuette hat geschrieben:Ich unterhalte mich momentan ganz gut an „after life“ auf Netflix. Sehr viel richtig lustige Dinge und trotzdem auch schön traurig. Passt zum Herbst.


AFTER LIFE?

:o :o :o :shock: :shock: :shock: :oops: :oops: :oops: :bounce: :bounce: :bounce:

Es war einmal ein armes, frommes Mädchen, das lebte mit seiner Mutter allein, und sie hatten nichts mehr zu essen. Da ging das Kind hinaus in den Wald, und begegnete ihm da eine alte Frau, die wußte seinen Jammer schon und schenkte ihm ein Töpfchen, zu dem sollt es sagen: "Töpfchen, koche," so kochte es guten, süßen Hirsebrei, und wenn es sagte: "Töpfchen, steh," so hörte es wieder auf zu kochen.

Das Mädchen brachte den Topf seiner Mutter heim, und nun waren sie ihrer Armut und ihres Hungers ledig und aßen süßen Brei, sooft sie wollten.

Auf eine Zeit war das Mädchen ausgegangen, da sprach die Mutter: "Töpfchen, koche," da kocht es, und sie ißt sich satt; nun will sie, daß das Töpfchen wieder aufhören soll, aber sie weiß das Wort nicht. Also kocht es fort, und der Brei steigt über den Rand hinaus und kocht immerzu, die Küche und das ganze Haus voll und das zweite Haus und dann die Straße, als wollt's die ganze Welt satt machen, und ist die größte Not, und kein Mensch weiß sich da zu helfen. Endlich, wie nur noch ein einziges Haus übrig ist, da kommt das Kind heim und spricht nur: "Töpfchen, steh," da steht es und hört auf zu kochen, und wer wieder in die Stadt wollte, der mußte sich durchessen.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).

Strafraumgitarre
Benutzeravatar
Halbdaggl
Zu El Camino: :)

Southern Comfort hat geschrieben:Ich fand

el Camino

langweilig, aussagelos, nicht im Mindesten erhellend aber vor allem

unnötig.

Nostalgischer Fan service: so einfallsreich und so symbolschwanger wie Episode VII (it was so nice, they did it twice).

Neue Details, die den Charakter bereichern:

...


War es zwingend nötig, diesen Film zu machen? Vermutlich nicht. Hat es geschadet? Mitnichten!

Fan-Service? Sicherlich auch und ich persönlich habe mich darüber gefreut. Jedoch war das Ganze in keinster Weise anbiedernd. Gilligan hat nach sechs Jahren den Faden wieder aufgenommen und einfach nochmals stringent weitergesponnen, ohne dabei sein Vermächtnis zu beschädigen. Das muss man angesichts der vorhandenen Fußstapfen erst mal schaffen und das ist es auch, was ich ihm dabei hoch anrechne.

Neue Details zu den Charakteren? Glücklicherweise nicht, wozu auch? Die waren detailliertest geformt und (fast) auserzählt; es gab also keinerlei Grund, sie neu zu erfinden. Im Endeffekt wurde das Serienfinale um eine weitere Folge ergänzt, welche wiederum auf (sogar mehr als) Spielfilmlänge gestreckt war. Angesichts dessen, was in den zwei Stunden tatsächlich an Handlung passiert, wäre das sicher auch kürzer gegangen, dennoch wurde es mir keine Minute langweilig.

Hervorheben möchte ich neben der gewichtigen Rolle von Jesse Plemons vor allem die Performance von Aaron Paul als Jesse Pinkman. Die fand ich herausragend gut und die trägt auch die Geschichte mühelos über die ungewöhnlich lange Distanz. Und natürlich die Geschichte selbst, bzw. der unverkennbare Erzählstil von Vince Gilligan. All das zusammen ergibt für mich eine runde Sache, die zwar nicht gefehlt hätte, die ich aber dennoch, nun, da sie eben existiert, auch tatsächlich als bereichernd empfand.

Für mich bringt es somit das Fazit des SZ-Kommentars ganz gut auf den Punkt:
SZ hat geschrieben:Vince Gilligan hat keinen Wahnsinns-Film geschaffen, der mit irren Überraschungen aufwartet und sein eigenes Universum sprengt. Dafür aber eine seiner besten Serienfolgen, mit sechs Jahren Verspätung einfach hinten drangehängt. Es fühlt sich so an, als ob seit damals kein Tag vergangen wäre - und das sagt eigentlich alles über die andauernde Kraft dieser großen amerikanischen Erzählung.


Southern Comfort hat geschrieben:Hoffentlich lassen sie es jetzt in der Kiste. Es war brillant so, wie es war. Einfach ne runde Sache...

Also ich freue mich definitiv auf die nächste Staffel von Better call Saul. :D
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!

Southern Comfort
Benutzeravatar
Grasdaggl
Ich kann mich dem nicht anschließen. Bei mir bleibt das Gefühl zurück, dass alles, was man jetzt erzählt hat, auch in Season 5 hätte erzählen können. Hat man halt nicht. Dafür gab es einen Grund.

Wenn man jahrelang das Gefühl hatte, dass Pinkman noch keinen würdigen Abschluss bekommen hat, und man infolgedessen noch was nachschieben wollte, dann wird dieser Loop dem Anspruch nicht gerecht, weil es sich stilistisch nicht einfügt. Das war die große Stärke der Hauptserie, das macht der Spinoff hervorragend. Da wird jedesmal mit der Pinzette angerichtet. Jetzt habe ich zwei Stunden ein Leipziger Allerlei von Cameos auf dem Blechteller bekommen. Halb wundert man sich, dass bestimmte Figuren sogar gefehlt haben, weil die auch mal ein Gespräch mit ihm hatten...

Abgesehen vom stilistischen: Ich fand das dramaturgische Ende in der Hauptserie viel passender. Die Immer kompliziertere Beziehung zu WW war die Triebfeder für seine Storyline. Das wurde am Ende entknotet und Jesse bekommt endlich die Befreiung, die man ihm seit dreieinhalb Staffeln wünscht. Jetzt noch mal draufzuschauen, was aus ihm wurde... das macht es nicht besser. Es ist für mich (gell... alles hier isch imho) nicht mal relevant.

Wenn man dieses Thema anpackt, hätte es - passend zum bisherigen Verlauf - viel mehr Zeit gebraucht. Die Fragen, die sich stellen könnten, passen nicht in zwei Stunden. Der Nachfeilbedarf, den man haben könnte, ist nicht erledigt, wenn man die wenige Zeit, die man hat, mit Aufwärmen verbringt. Ich hätte mich also durchaus damit anfreunden können, Jesse auf eine längere Reise zu schicken, mit mehr Gelegenheiten zur behutsamen Beschau des seelischen Wracks. Aber das wäre für mich nur second best gewesen. Nenn mich ruhig konservativ.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.


Tamasi
Benutzeravatar
Allmachtsbachel
Tifferette hat geschrieben:Boah, ich werde mich wohl für ein paar Tage von dem Fred hier fernhalten müssen.

:x

Zur Überbrückung kannst du versuchen, deinen legendären Frogger-Highscore zu knacken. Der steht bei 860,630 Punkten.

Hasenrupfer
Benutzeravatar
Grasdaggl
Strafraumgitarre hat geschrieben:
Sollte also außer mir noch jemand der Meinung sein, dass BB das beste Serien-Storytelling aller bislang bekannten Universen erschaffen hat: Anschauen! :D


Du meinst The Wi... äh, ok, die Geschichte wurde tatsächlich sehr stringent zu Ende erzählt. ;)

Man darf aber die armen Sopranos nicht vergessen, die erst mit dem ganzen Zeug angefangen haben, nur um dann in der South Jersey'schen Einöde zu versauern.

Bundes-Jogi
Benutzeravatar
Grasdaggl
Tamasi hat geschrieben:
Tifferette hat geschrieben:Boah, ich werde mich wohl für ein paar Tage von dem Fred hier fernhalten müssen.

:x

Zur Überbrückung kannst du versuchen, deinen legendären Frogger-Highscore zu knacken. Der steht bei 860,630 Punkten.



Oder seinen Cowboy-Anzug aus dem Schrank holen, und alle Lieder von Truck Stop hören und mitsingen...
Alternativ kann ich, falls das gewünscht wird, den kompletten Faust I und II hier posten. Will Quadflieg konnte den auswendig.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).