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Bundes-Jogi
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Grasdaggl
publicenemy hat geschrieben:...weil er einer ist.


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Ganz genau.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).

Airwin
Cantona hat geschrieben:...naja @airwin: wer die Öffentlichkeit sucht (oder in der Vergangenheit gesucht hat) und irgendwelche streitbaren Thesen raushaut, muss halt damit rechnen, dass auch öffentlich widersprochen wird. Gilt halt für ne Merkel in der Zone wie für nen Lucke in Hamburg...



@Cantona

also wenn der lucke auf einem hamburger marktplatz niedergebrüllt bzw. am vortragen gehindert worden wäre , wäre die aufregung wohl etwas kleiner bzw. gar nicht vorhanden. Ich fände es btw. aber völlig falsch wenn frau merkel nach ihrer politischen karriere daran gehindert würde eine physik-vorlesung zu halten oder ein buch vorzustellen. Eine uni ist ein ort (bzw sollte einer sein) des freien gedankenaustausches und auch des heftigen diskures - allerdings mit argumenten.

factotum
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Granadaseggl
Disclaimer: Ich hab auch keinen Bock auf Nazis, versprochen.

Der Haber hat anderswo in einem bestimmten Kontext, den ich hier mal weglasse, folgendes geschrieben:

Rassismus und Gewalt und Faschismus kommt nur von rechts.


Das wäre superwichtig. Wir sind in diesem Land noch nicht in einer Situation, die gewalttätige, selbst nur verbal gewalttätige, Widerstandsaktionen rechtfertigt.
Meine Skepsis gegenüber z.B. den ausufernden G20 Protesten in HH (wo die Gewaltspirale eher nicht von der Ordnungsmacht losgetreten wurde) und solchen ASTA Aktionen wie bei Lucke rührt daher, dass man damit den rechtsradikal Gewaltbereiten eine Legitimation für ihr eigenes Handeln gibt. Die rechte Szene saugt bis heute mit riesiger Begeisterung an der RAF Titte, unendlicher Nachschub an Milch und Honig.

Noch haben wir einen funktionierenden Rechtsstaat und eine halbwegs handlungsfähige politische Führung. Gerade noch so. Widerstand ist mittlerweile wirklich überlebenswichtig, aber er muss friedlich, sachorientiert und auf den diversen politischen Ebenen geleistet werden (superdringend z.B. die stringente strafrechtliche Bewirtschaftung der social media. Dieses Urteil da unlängst war eine blanke Katastrophe, das lasse ich mir gerne erklären, wenn einer von den Fachleuten hier die Zeit findet).


Also, Kernaussage: Es ist politisch überlebenswichtig, dass man die Arena der Saalschlachten erst gar nicht betritt. Genau dort wollen die Rechtsradikalen uns haben, weil sie sehr genau wissen, dass sie dort gewinnen werden. Gewinnen im Sinne von politischem Endsieg. Systemwechsel.
The shit that used to work, won`t work now.



Frank N Furter
Thema von neuelig:

https://www.golem.de/news/strikte-kontr ... ket-newtab

Die chinesische Kultur ist im Moment dabei nicht nur die überlegene Kultur auf diesem Planeten zu werden, sondern auch die einzige, unter der ein Überleben der Menschheit in toto möglich sein wird. Es ist wirklich bewundernswert, mit welcher Konsequenz und Entschlossenheit in China Probleme angegangen werden.

Bevor jetzt wieder einer von den üblichen Halbstarken Ungares redet: Ja, natürlich meine ich damit explizit, dass China die Individualtrechte aktiv und konsequent den Interessen der Gemeinschaft unterordnet. Nur so wird es gehen, das zeichnet sich immer klarer ab.

Auswurf
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Grasdaggl
Minderjährige dürften maximal 90 Minuten am Tag spielen

(am rechner)

....das könnte ne revolution oder ne fluchtwelle auslösen

formosa übernimmt
das ist doch keine Musik

Frank N Furter
Wo ich grade beim revoluzern bin:

https://www.spiegel.de/auto/aktuell/mob ... 94503.html

Autofahren, so wie in China auch :lol: , bitte sofort verbieten. Todesstrafe bei Zuwiderhandlung, Vollstreckung vor Ort. Rechtsweg ausgeschlossen. Die Wort "Falls", "Wenn" und "Aber" sind aus dem Kanon des Dudens zu entfernen.

Matthäus 5,37:
Eure Rede aber sei: Ja! Ja! Nein! Nein! Was darüber ist, das ist vom Übel.

CoachingZone
Halbdaggl
Wenn man mal nachrechnet, wie viele Stunden mit dem Auto tatsächlich gefahren wird und wie lange es irgendwo herumsteht, dann wäre eine der ersten Konsequenzen, den Besitz von eigenen Autos durch die Benutzung geliehener Autos zu ersetzen. Das würde auch den verparkten Raum deutlich reduzieren.

Allerdings muss man dafür die notwendige Akzeptanz erst finden.

Das eigene Auto ist halt wie das eigene Zuhause. Darin darf man (fast) alles machen, was man will. Beim geliehenen weiß man nie...

Und natürlich gilt es, Ideen für die Stoßzeiten zu entwickeln, wenn viele gleichzeitig mobil sein wollen/müssen. Der Ausbau von Nahverkehr und Fahrradwegen wäre ein erster richtiger Schritt.

Leider gilt es, auch dem Widerstand der Autoindustrie standzuhalten, denn die wird nicht begeistert sein, da sie in diesem Fall deutlich weniger Autos produzieren und verkaufen wird.

Wann kommt die Einsicht vieler, möglichst aller Leute, dass es so wie bisher nicht weitergehen kann? Und die Bereitschaft, auch auf Luxus zu verzichten für das Gesamtwohl?
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -




Airwin
Heute morgen via springer-presse erhalten - drohschreiben bzw letzte abmahnung :D an die baby-boomer seitens Sarah, Daniel , Lucie , Jakob , Franziska , Jonathan , Hannah und Niklas.
Kam nicht unter satire sondern unter meinung. Aber egal, trifft jedenfalls genau meinen humor :

Liebe Generation „not gonna happen“,

wir sind die Kinder und Enkel, die von euch gelernt haben. Ihr habt uns gesagt, wir müssten immer ehrlich sein. Ihr habt uns eingebläut, dass unser Handeln Konsequenzen hat. Wir sollten mutig sein, wenn andere sich verkriechen. Wir sollten füreinander einstehen und ein Miteinander gestalten. Wir sollten unsere Gegenüber ernst nehmen und ihre Kritik annehmen. Wir sollten lernen, Verantwortung zu übernehmen.

Wenn wir Fehler machen, so wurdet ihr nicht müde zu wiederholen, sollten wir sie gefälligst auch eingestehen und versuchen, sie auszubügeln. Auf diese Weise habt ihr uns vermittelt, was richtig und falsch ist und worauf es ankommt im Leben. Wir haben uns all das zu Herzen genommen, und wir denken: Damit hattet ihr recht.

Jetzt halten wir euch den Spiegel vor. Ihr habt uns die ganze Zeit etwas vorgemacht, habt nicht nach euren eigenen Regeln gelebt und tut es immer noch nicht. Stattdessen habt ihr ein Leben geführt, das so nur möglich war, wenn man die rücksichtslose Ausbeutung der Natur und unserer Zukunft hinnahm. Mit eurem Konsumverhalten habt ihr den ständigen Ressourcenraubbau befeuert und die Ausbeutung vieler zugunsten weniger in Kauf genommen. Das ist Wahnsinn – und es erschüttert uns.

Aber wenn wir euch das vorhalten, nehmt ihr uns nicht ernst. Selbst bei Minimalzielen sagt ihr uns, das sei unrealistisch: Das ist doch zu viel. It’s not gonna happen. Dabei schaut ihr uns in die Augen, lächelt süffisant, manchmal auch selbstgefällig. Denn ihr habt ja die Welt verstanden. Wir denken: Nein, habt ihr nicht. Ihr habt versagt.

Ihr seid die Babyboomer, Generation 60plus, unsere Eltern und Großeltern. Ihr seid die Ich-war-auch-mal-jung-Spießer*innen und Was-fällt-euch-eigentlich-ein-Großeltern. Und ihr seid die Leistet-erst-mal-was-Kommentierer*innen und Uns-ging-es-auch-schlecht-Sager*innen. Ihr seid auch Fangt-erstmal-bei-euch-an-Entgegner*innen und Ihr-spaltet-die-Gesellschaft-Behaupter*innen. Der Großteil von euch hat sich nie ernsthaft für die wichtigen Geschehnisse der Gegenwart und die Fragen der Zukunft interessiert.
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Wir werfen euch vor: Hätte die Mehrheit von euch sich interessiert, empört und engagiert, wären viele Dinge heute anders. Was wir euch vorwerfen, ist nicht nur euer zerstörerisches Handeln, sondern vielmehr euer zerstörerisches Unterlassen. Ihr sagt, dass Zukunftsthemen wichtig sind. Aber mit einem Gang alle paar Jahre zur Wahlurne ist es nicht getan. Wo seid ihr, wenn drängende Fragen jahrelang vertagt werden?

Wo seid ihr, wenn Jahr um Jahr einschneidende Maßnahmen gegen die Klimakrise verschlafen werden und wir immer weiter in Richtung Kollaps des Ökosystems schlittern? Ihr regt euch lieber im Privaten auf, statt wirklich zu handeln.
Ist euch bewusst, dass eure „Egal“-Haltung Menschenleben kostet? Wir glauben: Ihr wisst es eigentlich, aber ihr wollt es nicht wahrhaben und verdrängt es. Wir werden euch immer und immer wieder an eure Verantwortung erinnern. Denn wir haben es satt, die Konsequenzen eurer Inkonsequenz und eurer Versäumnisse zu tragen.
Euren Ausreden, dass ihr alles unter Kontrolle habt, euren Beschwichtigungen, dass es schon nicht so schlimm werden wird, schenken wir kein Gehör mehr. Wir werden nicht mehr tatenlos zusehen, wie ihr unsere Zukunft gegen die Wand fahrt, während ihr behauptet, ihr hättet einen Plan. Wenn aber selbst die größten Katastrophen euch nicht in Panik versetzen, was tut es dann? Noch bitten wir euch: Zieht endlich die Notbremse.
Mittlerweile schalten viele von euch ab, wenn sie wieder neue dramatische Nachrichten über das Schmelzen der Polkappen, das Tauen des Permafrosts oder die Hitzewellen sehen oder hören. Solange die Krise nicht direkt vor unserer Haustür angekommen ist, rafft sich kaum jemand auf, wirklich Maßnahmen zu fordern. Wir, die jungen Menschen, gehen jetzt seit Monaten auf die Straße, wir streiken, wir demonstrieren, wir sind laut. Dafür werden wir noch immer belächelt und vertröstet. Politik sei eben nicht ganz so einfach, wie wir uns das vorstellen.
Bei allen Maßnahmen müsse man das Wohlergehen der Wirtschaft gewährleisten und dürfe natürlich niemanden zurücklassen. Sozialverträglichkeit heißt das Stichwort. Liebe Politik, liebe Wirtschaftsbosse, wollt ihr uns wirklich sagen, der sichere Tod von Millionen, die kein Trinkwasser und keine fruchtbaren Böden mehr finden werden, sei sozialverträglicher als der Umweltschutz und beispielsweise ein schnellerer Ausstieg aus der Braunkohle?
Ihr wollt wissen, was gerade in uns vorgeht? Ihr wollt uns verstehen? Ihr wollt endlich herausfinden, warum wir so wütend sind? Warum junge Menschen gerade wieder auf die Straße gehen? Hier ist eure Chance! Nur mit wenigen möchten wir brechen. Die meisten aus eurer Generation wollen wir aufrütteln.
Wir wenden uns nur von denen ab, die ihre Macht mit unverfrorener Arroganz bewusst gegen uns einsetzen. Sie haben ihr Geld auf eine zweifelhafte Weise verdient, die keinen Grund für übertriebenen Stolz bietet und schon gar nicht Selbstgefälligkeit rechtfertigt. In Deutschland gründen sie beispielsweise Stiftungen und sonnen sich im Schein der Wohltätigkeit. Wohltätigkeit, die nicht aneckt, selbstverständlich. Abends fahren sie „nach Hause“ in die Schweiz oder nach Luxemburg, um von ihrem Geld möglichst wenig für gemeinnützige Zwecke abzugeben, die andere bestimmen.
Sie thronen mit einer Arroganz über den Dingen, die uns abstößt. Denn: Sie wissen, dass ihnen fast niemand etwas anhaben kann – und sorgen dafür, dass das auch so bleibt. Noch haben sie nicht begriffen, dass wir auch gegen sie und ihre Haltung gegenüber der Welt aufstehen. Sie können so viel Geld anhäufen, wie sie wollen. Wir haben keine Achtung vor ihrer Art und Weise zu leben. Allen anderen wenden wir uns zu – in der Hoffnung, dass ihr euch mit uns zusammenschließt und wir ab jetzt an einem Strang ziehen.
So auch euch Regierenden, in den Landesregierungen, den Städten, den Parlamenten auf allen Ebenen, von den Kommunalparlamenten bis hoch zum Europaparlament. Euch wurde Verantwortung übertragen. Vielleicht seid ihr in die Politik gegangen, um einen Unterschied zu machen. Aber fast alle von euch erkennt man nicht mehr wieder.
Ihr habt euch gefügt, eingereiht, seid ununterscheidbar und müde geworden. Ihr behauptet besonders hartnäckig, ihr hättet einen Plan. Aber ausgerechnet bei den wichtigsten Fragen seid ihr ratlos. Ihr macht uns und euch selbst etwas vor, wenn ihr uns an andere Zuständige verweist und eure Machtlosigkeit betont. Macht euch gerade, seid mutig, werdet visionär. Macht euer Handeln transparent, gebt alles, was ihr könnt, und lasst euch in euren Überzeugungen erschüttern. Wenn ihr das nicht tut, wer soll es dann tun?

Holt euch unser Vertrauen zurück. Falls ihr welche habt, legt eure Ideen offen. Aber fangt endlich an.

Doch selbst wenn ihr alle aufhört, SUV zu fahren, wenn ihr alle aufhört, Kreuzfahrten zu unternehmen, eure Flüge storniert und eure Lebensweise ändert: Es wird noch nicht reichen. Das Umdenken muss weitergehen. Wir sind darauf angewiesen, dass die stille Mehrheit endlich (wieder) laut wird. Denn: Wir brauchen einen radikalen Wandel.
Fangt endlich an, das zu leben, was ihr uns immer vermitteln wolltet! Erinnert euch an die Zeit, als ihr selbst auf die Straße gegangen seid. Die Zeiten, als ihr noch vom Weltverbessern geträumt habt. Wir verlangen, dass ihr den Worten von der Liebe zu euren Kindern und Enkeln endlich Taten folgen lasst. Seid radikal und konsequent. Denn es bleibt uns keine andere Wahl. Es geht um alles. Es geht um unser Überleben.

Wir brauchen euer Wissen, eure Fähigkeiten, eure Fantasie. Wir brauchen eure Kraft, Veränderung zu schaffen. Hört auf, den falschen Kurs weiterzufahren, und ändert ihn. Seid konsequent, erwacht aus eurer selbst gewählten Ohnmacht. Ihr habt Macht und Einfluss. Und das schafft Verantwortung. Nehmt diese Verantwortung wahr – bei euren persönlichen Entscheidungsmöglichkeiten, bei Wahlen und auch zwischen den Wahlen.
Weil wir überzeugt sind, dass bislang niemand einen Plan hat, machen wir jetzt einen. Wir bieten Mut, Begeisterung und Kraft, um diesen in die Tat umzusetzen. Wir machen euch das Angebot, anzufangen und voranzugehen, obwohl das eigentlich eure Aufgabe gewesen wäre.
Wir sind die neue Generation. Werdet Teil von uns, Teil der neuen Generation. Einer Generation ohne Altersgrenzen. Eines Zusammenschlusses aus Jung und Alt, mit dem wir Generationengerechtigkeit in aller Konsequenz durchsetzen. Alleine schaffen wir das nicht. Nehmt uns ernst, statt uns weiter zu belächeln.

Noch steht ihr nicht an unserer Seite. Es wird höchste Zeit, dass ihr es tut.

https://www.welt.de/debatte/kommentare/ ... uerfe.html



Auswurf
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Grasdaggl
mich stört schon ziemlich, wenn man unveränderlichkeiten als gegeben ansieht


alles ändert sich immer
und klaro sind wir die protagonisten die alles schöne und das beschissene zu verantworten haben, was während unseres daseins auf dem planeten so abgeht.
Es gibt generationenüberspannende prozesse, während anderes sich ständig zu beschleunigen scheint.
Ob man von "schuld" sprechen muss, ist zweitrangig
- ich nenns eher verantwortung
und weiss genau, dass ich der meinigen nur sehr beschränkt nachkomme,
ohne deshalb depressiv zu werden

also ja, ich fühl mich in teilen angesprochen,
von dem autor der airwin herzhaft zum lachen bringt
das ist doch keine Musik


Auswurf
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Grasdaggl
selbst am tag des weltunterganges bringts niemandem was,
wenn es mir scheisse geht.
Vielleicht würde mehr leidensdruck aber zu konsequenterem verhalten führen.

ich mit mir - das geht schon irgendwie :bounce: :cyclops:
Im bezug zur restwelt steh ich an meinem mischpult
und regle den input. Da muss ständig was schönes rein
um positives nach aussen geben zu können.

versuchen es richtig zu machen und gnädig mit mir sein,
wenn ich's nicht hinkriege

amen - hehe
das ist doch keine Musik

Southern Comfort
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Grasdaggl
Haberle...

Grün find ich auch gut. Fundi als Denkanstoß, Realo als Umsetzung. Da kommt schon was Brauchbares, aber:

Livestyle... da denk ich immer an Hybrid-SUVs, die die „Kids“ zum Waldkindergarten fahren und deren Fahrer mit dem Anwalt drohen, wenn der Jonathan-Kilian nen Regenwurm verschluckt hat.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Southern Comfort
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Grasdaggl
Lifestyle isch ned nachhaltig.

Ist nur ne Vokabelkritik... :prost:
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.


Airwin
es ist mir egal ob sie als neue maria mutter gottes rüberkommt oder einen an der waffel hat, hat fast jeder. ich mag die jungen leute in der tübinger straße, die sind fast alle komplett eingeschwenkt, mir gefällt dieser lifestyle, alles öko, bio, vegan. fast. so rein äußerlich erst mal. ob konsequent?



@Haber

aber die Tü ist ja lediglich ein biotop. Ein kilometer weiter rund um die königsstrasse siehst du was die mehrheit will: konsum bis zum abwinken, burgerladen noch und nöcher, primemark, zara, snipes... .
Und da bin ich bei dir - es gibt wohl keine generation die mehr konsumiert als die der unter dreißigjährigen. Also ich bin bis zum ende meines studiums genau 1 mal geflogen . Mein prakti fliegt alle 2 wochen heim nach berlin (koschd nur 10 euro mehr als der flixtrain und ist bequemer ) und wieder zurück. Und an den anderen wochenenden mal nach kopenhagen oder amsterdam oder barcelona... und er ist m.E. keine ausnahme. Und wer sind den die kunden in den ganzen primemarks und zaras mit ihren mittlerweilen wöchentlich wechselnden sortimenten? wer sind die abermillionen follower von solchen gestalten wie den kardashians? wer bevölkert die mcDs und die teureren burgerläden und braucht mindestens alle 2 jahre das neueste handy, seltene erden hin oder her? ich würde mal vermuten dass das überwiegend die generation greta ist. Da gäb es genug zu tun bevor man auf die grünen opis losgeht 8) . Wobei unverdient ist es nicht, denen geht es halt wie dem zauberlehrling.

Southern Comfort
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Grasdaggl
Genau dann ist es ja richtig, dass die jungen Leute von heute eine Greta bekommen, die inhaltlich mal ziemlich tief in die Kerbe haut. Vielleicht ändert es wenigstens das Verhalten der U20, wenn die U30 schon versaut sind. Von Ü30 ganz zu schweigen.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.


Plan B
Grasdaggl
Airwin hat leider schon recht hier.
Ich kenne genug U30 aufgrund meiner Kinder.
Wasser predigen und Wein saufen.
Aber mir wird vorgehalten, dass ich für Geschäftsreisen von Zürich nach Paris das Flugzeug nehme.
Ganz im Inneren wissen sie es aber besser und geben es sogar manchmal zu.

Nur darf man das nicht pauschalisieren. Es gibt Vollgretas, Dreiviertelgretas , Halbgretas usw.

Und gibt's des, Du musst jetzt ganz stark sein.
Ich weisser, alter Mann habe auch noch nie grün gewählt.
Carpe diem.