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Hortensie
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Schoofseggl
Unter Westfalen hat geschrieben:Für Hortensie



@ Uwe

sehr hübsch, vergelts Gott!

Und was Pavarotti betrifft: vor etwa 25 Jahren gaben die 3 Tenöre in München ein Konzert und meine Mutter fragte, ob ich mit will.....damals hatte ich zu dieser Art Musik noch nicht so den Zugang und sagte nein. Dafür könnte ich mir heute noch ins Ärschle beissen. Pavarotti= Beschde! Mir kam leider die Erleuchtung a bissle spät...

"Toren bereisen in fremden Ländern die Museen, Weise gehen in die Tavernen."
(Erich Kästner)



Monitor
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Granadaseggl
Klänge aus dem Film Parasite

Klassisch > Belt of Faith



Soju One Glass




https://www.youtube.com/watch?v=9qvaE99iMR0

(google translated)

(Lyrics)
Die Straße ist im Nebel
Feinstaub, um hart zu trinken
Ohne Schnee
Es regnet nicht
Meine nackten Sohlen

Ich verbrenne es jeden Tag weiß
Damit alle fehlenden Muskeln brennen
Fegen und schieben und wischen
Ich schnappe es mir noch einmal
Nun meine harte Handfläche

Ah, ah, ah ...

Wenn kalt, läuft Soju ins Glas
Feucht unter den Nägeln
Regenwolken am trockenen Himmel
Holen Sie sich einen kleinen Schubs

Wenn dieser bittere Soju auf das Glas verschüttet wird
Feucht unter den Nägeln
Rot auf meiner rechten Wange
Jetzt
Es regnet
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Unter Westfalen
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Grasdaggl
Nicht alles im Forum ist japanisch. ;)

Zu Parasite:
Ein bemerkenswerter Film. Beginnt im Stile von „Ihr da oben, wir da unten“ und endet wie ein Film von Almodovar. Dazwischen zeigt die Familie Kim aus dem Armenviertel, dass ihre Mitglieder 1:1 die langjährigen Hausangestellten der Familie Park nahtlos ersetzen können. Doch letzten Endes misslingt der Klassenaufstieg. Wie im wirklichen Leben.
Danke fürs Reinstellen.

Aber wenn wir schon mal bei den Japanern sind:



8)
Für eine freie und selbstbestimmte Ukraine.

Monitor
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Granadaseggl
Koreanisch oder Japanisch hört (liest) sich für mich fast gleich an.

https://www.zeit.de/2018/06/koreanisch- ... bet-lernen

Das koreanische Zeichensystem sei leichter zu lernen als jedes andere, heißt es. Wer länger als einen Tag brauche, sei ein Trottel.

~

Schweizer oder Österreicher finden es auch nur mäßig lustig, wenn sie mit Deutschen in einen Topf geworfen werden. ;)

https://www.businesstraveller.de/ziele/ ... rscheiden/
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Granadaseggl
Unter Westfalen hat geschrieben:Nicht alles im Forum ist japanisch. ;)

Zu Parasite:
Ein bemerkenswerter Film. Beginnt im Stile von „Ihr da oben, wir da unten“ und endet wie ein Film von Almodovar. Dazwischen zeigt die Familie Kim aus dem Armenviertel, dass ihre Mitglieder 1:1 die langjährigen Hausangestellten der Familie Park nahtlos ersetzen können. Doch letzten Endes misslingt der Klassenaufstieg. Wie im wirklichen Leben.
Danke fürs Reinstellen.



Vorsicht Spoiler!


Die beiden letzten Familien hätten sich doch verbünden können.
Warum ist das (Miteinander)Leben immer so kompliziert?
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Granadaseggl
In den 70er Jahren hing im damaligen Büro ein Sprüchekalender.

"Das Glück ist nur ein Schein, und so ist es. Bilde dir ein, glücklich zu sein, und du bist es!" :nod:

Banal, einer von 1001 Sprüchen zum Thema Glück. Das riesige Kalenderblatt mit dem Glücks-Spruch
habe ich damals abgerissen und aufgehoben. Den Spruch nicht vergessen (wie sonst).

~

"Nähme das Glück kein Ende, es wäre kein Glück."

~ Henry de Montherlant ~

"Das Glück der Kuh wird nicht durch höhere Milchforderungen beeinträchtigt, sondern
durch das unwirtschaftliche Klima auf der Weide. Das Glück der Kuh hängt davon ab,
dass sie nicht dauernd angeblökt wird. Vor allem nicht von Kälbern, die in ihrem Leben
noch nie einen Liter Milch haben geben müssen."

~ Arbeitsgemeinschaft Bekleidungsindustrie ~ (gelesen 1976)

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Granadaseggl
Musicals sind nicht so mein Fall, obwohl mir doch bestimmte Musicalsongs gefallen. Einige habe ich mit anderen zusammen gesungen. Ich mags halt lieber gerne, wenn längere Zeit zwischendurch mal gesprochen wird, wenn auf der Bühne eine Geschichte erzählt wird.

So eine besondere Geschichte ist "Come from away".

Als am 11. September 2001 plötzlich 6595 Flugpassagiere auf der kanadischen Insel Neufundland gestrandet sind. Da der amerikanische Luftraum unmittelbar nach den Terroranschlägen für alle Transtlantik-Flüge gesperrt wurde, mussten 38 Flugzeuge in einer typischen kanadischen Kleinstadt > Gander notlanden. Innerhalb weniger Stunden stieg Ganders Bevölkerung fast aufs Doppelte. Niemand war darauf vorbereitet. Die Bewohner von Gander starteten eine fast beispiellose Aktion und wurden für fünf Tage die herzlichsten Gastgeber (Newfies) der 6595 Gestrandeten, "Plane People" > "Come from away" (genannt von den Neufundländern), die Nahrung und Unterkünfte erhielten.
Es gab damals 500 Hotelzimmer.

Es entstanden Freundschaften und positive Erinnerungen.

Mobiltelefone funktionierten nicht und die Gestrandeten und Gastgeber wussten nicht, wie lange sie
sich dort zwangsweise aufhalten würden.

In der Lufthansa-Boeing 747 führt eine Wendeltreppe hoch in die First Class im Oberdeck. Einige Vorkommnisse beunruhigen Werner Baldessarini. Er beobachtet, wie eine Flugbegleiterin mit einem vollen Tablett ins Cockpit kommt und mit einem vollen wieder hinaus. „Da habe ich gedacht: Da stinkt’s.“ Auch Petra Roth merkt, dass etwas nicht stimmt. Die damalige Oberbürgermeisterin von Frankfurt sitzt neben Baldessarini. Sie ist auf dem Weg zu einer Feier zu Ehren von Rudolph Giuliani, damals Bürgermeister von New York, einem alten Freund. Schon am nächsten Tag soll es wieder zurückgehen.


Als Werner Baldessarini (Hugo-Boss-Designer) am Donnerstag, dem 13. September, in den Walmart kommt, sind die Regale längst geräumt. Er hat in Metzingen angerufen, dass er nicht so bald wiederkommt. Jetzt braucht er frische Wäsche. Er trägt einen Kaschmir-Anzug, von Kopf bis Fuß in Baldessarini gekleidet – die teure Linie von Boss ist nach ihm benannt. Im Walmart findet er eine XXL-Unterhose und kauft sie.


Im Gander Collegiate wird groß aufgefahren. Morgens, mittags und abends gibt es warmes Essen, gekocht von den Eltern der Schüler. Der Schulleiter organisiert Spieleabende, Bingo, Countrymusik. Wachtmeister Oz Fudge fährt einen deutschen Rentner im Polizeiwagen zum Zigarettenholen. In der Hauptstraße von Gander stehen Tische mit Festnetztelefonen, alle Anrufe sind kostenlos. Freiwillige kümmern sich um die Hunde und Katzen, die in leerstehende Hangars gebracht wurden. Sogar zwei Bonobos sind unter den Tieren. Die Supermärkte sind im 24-Stunden-Betrieb. Die Leute können sich in vielen Geschäften einfach nehmen, was sie wollen. Der Apotheker Kevin O’Brien und seine Frau telefonieren Hausärzte in vielen Ländern ab und stellen Hunderte Rezepte kostenlos aus.
15 Jahre danach: Im „Gander Center“ wird, heute wie damals, der Flugverkehr über den westlichen Atlantik gesteuert.


Das Stadion wird zum „größten Kühlschrank Kanadas“ umfunktioniert. Die Leute kochen, kochen, kochen. Auch Fluglotse Batson. „Fluglotsen sind auch ziemlich gute Köche“, sagt er. Der Golfclub öffnet gratis. Und Bürgermeister Elliott räumt sein Büro. Da sitzt jetzt Petra Roth und arbeitet. Sie fragt sich: Was, wenn der Terror nach Frankfurt kommt? Wie lange würden sie hier noch bleiben? Sie ruft Joschka Fischer an, doch auch der ist machtlos.


„Diese Tage wird niemand in Gander vergessen“

Zum Abschied stehen die Neufundländer Spalier und singen.


Im Jahr 2002 tauft die Lufthansa einen neuen Airbus A340-300 auf den Namen „Gander/Halifax“. Im Rathaus stehen heute drei prall gefüllte Aktenordner mit Dankesbriefen. Das Stück über die Herzlichkeit von Gander hat im Frühjahr 2017 auf dem Broadway Premiere.


126 Stunden vergehen in Gander von der ersten Landung bis zum letzten Abflug. Dann geht das Leben einfach weiter. Kaum einer spricht über die Woche, in der eine ferne Tragödie sie plötzlich direkt betrifft. „Diese Tage wird niemand in Gander vergessen“, sagt Bürgermeister Elliott. „Sie haben uns gezeigt, wie gut wir es haben. Okay, wir leben weit ab vom Schuss. Aber dafür hasst uns niemand. Ich glaube, wir haben vielen Menschen auch das Vertrauen in das Gute wiedergegeben.“


https://www.faz.net/aktuell/gesellschaf ... 26282.html

Diese Geschichten von den damaligen Ereignissen inspirierten den Theaterproduzenten Michael Rubinoff und das verheiratete Autoren-Duo Irene Sankoff und David Hein zu dem Musical "Come From Away“.



Edith Typo: Boss - ach wenn es nicht immer diese Schnell-Vertipper gäbe.
Zuletzt geändert von Monitor am 22. November 2019 21:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Granadaseggl
Vorsicht Klassik!

Darya Dadvar, iranische Sopranistin und Komponistin, lebt in Paris. Sie singt u. a. persische Poesie von Hafez of Shiraz.

Darya kam 1991 ausTeheran, um Medizin zu studieren, entschied sich aber für die Musik und Gesang.

She is a graduate of The National Conservatory in Toulouse, France. She earned her Diplôme d'Etudes Musicales in voice in June 1999, and, subsequently, she completed a four-year professional course in the Baroque style at the Conservatory of Toulouse in 2000. Darya also holds a postgraduate Master of Arts degree from School of Fine Arts of Toulouse (Ecole des Beaux-Arts de Toulouse).




http://www.bbc.com/culture/story/201701 ... etter-life

Darya has given concert performances in Canada, France, Germany, Iran, Sweden, the United Kingdom and United States of America. In 2002, Darya was a guest performer in Tehran with the Armenian Symphony Orchestra in the role of Tahmineh, in a work composed and directed by Loris Tjeknavorian based on the tragedy of Rostam and Sohrab, one of the most fascinating tales of Ferdowsi's Shahnameh (The Book of Kings). Apart from singing in English, French, German, Italian and Persian, Darya performs in various native languages of Iran, such as Armenian, Azeri, Gilaki, Kurdish and Mazandarani.


Zuletzt geändert von Monitor am 22. November 2019 20:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Granadaseggl
Heute hörte ich meist persische Musik. Meine junge iranische Freundin, die dieses Jahr von Teheran nach Victoria B.C. gezogen ist, hat sich gemeldet und von einem wunderbaren Konzert einer iranischen Ikone / Diva Googoosh (69) geschwärmt, die am 16. November in Vancouver aufgetreten ist. Sie füllt weltweit Konzertsäle, vor einer Woche in Anaheim sowie London, Oberhausen, Istanbul und weitere. Nur nicht (mehr) im Iran. Sie lebt in den USA und kann nicht mehr in den Iran zurück. Über die Konzerttickets für Googoosh hat sich meine Freundin viel mehr gefreut, als über das mehrjährige kanadische Visum. Wir haben vor kurzem in Kanada zusammen Musik gehört, gesungen und mit ihren iranischen Freunden getanzt. To be continued. Wir haben uns in Istanbul im Flughafen kennengelernt. Ich kam gerade aus Tel Aviv und sie wartete auf den Flug nach Teheran. Es gab ein freudiges Wiedersehen und interessanten Austausch.

Gerade zufällig entdeckt. Mir gefällt es. Einfach und schön zu hören.

Zuletzt geändert von Monitor am 22. November 2019 21:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Granadaseggl
Googoosh sollte man live hören. Mal was anderes.

28.12.2019 > Frankfurt wird nach Jahren des Wartens wieder das größte persische Kultur-Ereignis Europas erleben!
Googoosh, die iranische Diva und der legendäre Martik sind auf der „Friendship-Tour“ unsere Gäste!
Die 2 Stars werden die Herzen mit der Magie ihrer Musik erobern.


https://www.jahrhunderthalle.de/program ... 019-21-30/

Im Moment habe ich keine besseren Videos gefunden. Sie erinnert mich an die türkische Ikone
Sezen Aksu.



"Ye Harfaee" Googoosh feat. Babak Saeedi

https://www.youtube.com/watch?v=En-6zHZQ4vk

Googoosh - Man Aamadeam (Live in Hamburg)

https://www.youtube.com/watch?v=PbapRkahiyM&list=RDWpw4jTdt-Uo&index=25
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