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Auswurf
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Grasdaggl
VfB Spiel anschauen ist mir lieber als fb und instazeug,
obwohl ich beides nur vom Hörensagen kenne
- aber das genügt um alles drüber zu wissen :mrgreen:
das ist doch keine Musik


Nilkheimer
Halbdaggl
Airwin hat geschrieben:Muß man gelesen haben. Hat der hier mitgeschrieben :D ?


Der Fall Franco A., erster Teil: «Mein Sohn war Staatsfeind Nummer 1»
Ein deutscher Soldat lässt sich als syrischer Flüchtling registrieren – mehr als ein Jahr später fliegt er auf und löst in Deutschland einen Skandal aus. Die Generalbundesanwaltschaft vermutet, dass Franco A. ein Attentat geplant hat. Seine Angehörigen glauben, dass er nur das Gute wollte. Ein Treffen mit Franco A. und seiner Familie.

https://www.nzz.ch/international/der-fa ... ld.1471868



Keine neue erkenntnis, aber es bleibt dabei - wäre doitschland überdacht, wäre es eine geschlossene anstalt :P


Hahaha. Lach. Smiley. Hihi.

Aber huch: Franco ist ein harter Nazi und nun gerade wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat angeklagt worden. Sowas.

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitge ... st-anklage
Aber das macht doch nichts.

Auswurf
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Grasdaggl
ich stolper da über allerlei (in meinen augen)unfug und hab dann keinen bock mich mich mit dem herrn auseinanderzusetzen

atomkraft nein danke
waldsterben

urgrüne themen, die ihnen den zulauf brachten - aber umweltschutz war ihnen nicht so wichtig?
Hmmmm

Die Grünen galten immer als links. Tatsächlich sind sie eher bürgerlich geprägt:


Bei den Achtundsechzigern, welche die Grünen prägten


ja was denn nun...
68er waren also nicht links?
das ist doch keine Musik


Cantona
...finde es im Übrigen schade, dass die protestierende Landwirte in Berlin gestern so brav waren, und nicht ein paar Tonnen Jauche, Mist und Gülle vor den Reichstag abgeladen haben. Hat sich eigentlich jemand von den Grünen Ökopopulisten aus dem Bundestag dem Dialog mit den Bauern gestellt? Meines Wissens nicht.


Hasenrupfer
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Grasdaggl
Haber hat geschrieben:Wirklich nix gegens FRS für Stuttgart 99,2 und im Kabel und auch online mit super Musiksendungen. Das ist echt. Letzten Freitag kam Krautrock, so gut, unglaublich, zB KIN PIN MEH aus Mannheim.

Also für politische Bildung und gute Unterhaltung ist gesorgt.



Jahaa, mach ich au immer wenn ich in den Kessel fahr...
Bis zu uns naus langt's nur bei bestimmten Wetterlagen.

:)

Bundes-Jogi
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Grasdaggl
Hasenrupfer hat geschrieben:
Haber hat geschrieben:Wirklich nix gegens FRS für Stuttgart 99,2 und im Kabel und auch online mit super Musiksendungen. Das ist echt. Letzten Freitag kam Krautrock, so gut, unglaublich, zB KIN PIN MEH aus Mannheim.

Also für politische Bildung und gute Unterhaltung ist gesorgt.



Jahaa, mach ich au immer wenn ich in den Kessel fahr...
Bis zu uns naus langt's nur bei bestimmten Wetterlagen.

:)


Nyuszi nemek - Fiú vagy lány nyuszim van?
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).

Hasenrupfer
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Grasdaggl
[...] In einer Primarschulklasse, die zur Hälfte aus Schülern türkischer Herkunft bestand, sah ich, dass die Lehrer wirklich wütend über das Multikulti-Gelaber der Intellektuellen waren. Hinzu kam, dass ich mich lange Zeit intensiv mit der Geschichte der Kernkraft auseinandergesetzt hatte. Die Grünen waren auf diesem Gebiet wenig kompetent. Tschernobyl hat sie völlig überrascht.


Was soll sowas?

Und dann beschwert man sich, dass "das Forum" nicht mehr mit einem diskutieren will...


Cantona
https://www.topagrar.com/management-und ... 19587.html


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PolitikNewsAgrargipfelBauer Willi trifft Merkel – Das sind seine Fragen

Bauer Willi ist am Montag einer von 39 Vertretern des Agrarsektors, der beim Agrargipfel im Bundskanzleramt teilnehmen kann. Da der ganze Termin nur drei Stunden dauert, bleiben ihm nur wenige Fragen.

28.11.2019

von Alfons Deter

Dr. Willi Kremer-Schillings (Bildquelle: DRV)

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Bundeskanzlerin Angela Merkel nimmt sich am Montag drei Stunden Zeit, um mit Bundesagrarministerin Julia Klöckner und 39 Vertretern aus Landwirtschaft und Verbandswesen über aktuelle Probleme - u.a. mit dem Agrarpaket - zu diskutieren.

Mit dabei ist auch der Agrarblogger Dr. Willi Kremer-Schillings, bekannt als Bauer Willi. Aufgrund der Vielzahl der Teilnehmer hat jeder die Möglichkeit für ein kurzes Statement. Dazu Kremer-Schillings: „Für meinen Redebeitrag habe ich mir deshalb eine (sicher unvollständige) Reihe von produktionstechnischen, wirtschaftlichen und vielleicht auch ethischen Zielkonflikten und Widersprüchen in der Landwirtschaft aufgeschrieben, zwischen denen die Politik eine Güterabwägung zu treffen hat. Das tut sie bisher auch schon, aber zunehmend einseitig, mit vermutlich fatalen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen für Landwirte, Beschäftigte in den vor- und nachgelagerten Sektoren und die Verbraucher in unserem Land.“

Laut dem Landwirt wird der „Agrargipfel“ sicherlich gänzlich anders verlaufen als ein Auto- oder Stahlgipfel. Die eingeladenen Organisationen (z. B. DBV, DLG, BÖLW, AbL und BDM) würden zum Teil nur Partikularinteressen vertreten und hätten deshalb eine z.T. unterschiedliche Sicht und Wertung der Dinge. „Es ist eben kein Milchgipfel, Schweinegipfel oder Ackerbaugipfel. Es geht ums Ganze“, sagt Bauer Willi.

Weil in der Landwirtschaft auf extrem unterschiedlichen natürlichen Standorten in verschiedenen Organisationsformen auch sehr unterschiedliche Erzeugnisse mit unterschiedlicher Konsumreife und Verwertungsmöglichkeit erzeugt werden, war und ist das Gestalten sinnvoller und breit akzeptierter Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft eine sehr schwierige und anspruchsvolle Aufgabe, schildert er weiter. „Ich hoffe, dass sich die Kanzlerin und die Fachministerinnen (Frau Schulze gehört dazu, ist aber nicht dabei!) dessen bewusst sind. Mir ist als Teilnehmer schon jetzt klar, dass für einen Konsens jeder der Diskussionsteilnehmer Zugeständnisse machen muss. Und für einen Konsens wird auch der eine Tag nicht reichen. Ein guter Kompromiss ist der, mit dem jeder unzufrieden ist.“

Allgemeine Zielkonflikte/WidersprücheGlobalisierung: In der freien Marktwirtschaft bilden sich Preise, von denen die Landwirte oft nicht mehr leben können –> Das macht AngstLEH und Politik fordern immer höhere Standards: bei konstanten Preisen und gleichzeitiger Öffnung in Richtung Weltmarkt. –> Dieser Spagat zerreißt die LandwirteBio-Quote –> die Produktion ist schneller als der Absatz, Preise für Bio-Getreide, Bio-Schweine, auch Bio-Milch etc. unter Druck, Molkereien nehmen keine zusätzlichen Biomilchmengen mehr auf. Verkauf von Bio in konv. Schiene zu niedrigen Preisen. Konventionalisierung der Öko-Landwirtschaft.Schnelle Anpassung an Klimawandel durch Züchtung möglich –> aber neue Züchtungsmethoden faktisch nicht möglich, Wettbewerbsverzerrung gegenüber WeltmarktMonopolisierung, Kartell des LEH –> keine faire Preisbildung für Erzeuger, keine Marktmacht.Bürokratieabbau –> statt einfacher wird es immer noch komplizierter und unverständlicher, Vertrauensverlust in Politik, die nicht einhält was sie verspricht1,2 Mio. neue Wohnungen plus Infrastruktur –> Versiegelung der Landschaft, wo bleibt der Artenschutz? Oder ist dann nicht wichtig?Investoren kaufen Land zur Kapitalsicherung –> Zugang für Landwirte faktisch nicht möglichZielkonflikte/Widersprüche AckerbauMehr Bioenergie –> aber gesellschaftliche Kritik an Maisanbau, Gülle, Intensivtierhaltung. Was denn nun? Klimapaket und Agrarpaket passen nicht zusammenVielfältige Fruchtfolge –> nicht mehr möglich, wenn Herbizide z.B. für Leguminosen nicht mehr zugelassen sind. Raps wird schwieriger, demnächst Zuckerrüben fraglich wenn Herbizide fehlen. 
Ackerbaustrategie wird obsolet. Für Sonderkulturen kaum noch PSM. Alternative Früchte (z.B. Buchweizen, Leindotter, Lupinen) sind trotz anderslautender Meldungen am Markt kaum abzusetzen.Mehr Humusaufbau für Klimaschutz –> reduzierte Bodenbearbeitung braucht Glyphosat als Notnagel ansonsten mehr Pflugfurche = CO2-Freisetzung, Mobilisierung von Nährstoffen (Auswaschung etc.) Humusaufbau ist nur mit N möglich, da Humus nicht nur C sondern auch N bindet. Weniger N führt zu weniger Humus, weniger Humus -> geringeres Nährstoffhaltevermögen, mehr Nährstoffe im Grundwasser -> weniger N = circulus vitiosusEinschränkungen bei Pflanzenschutz –> Unsicherheit, kaum noch Planbarkeit, Gefahr von Resistenzbildung bei nur noch wenigen Wirkstoffen. Verdacht: konventionelle Landwirtschaft soll auf diese Weise bewusst „abgewürgt“ werden. Das frustriert.

Zielkonflikte/Widersprüche TierhaltungVerbot Anbindehaltung –> Allgäu dann ohne Vieh, wer betreibt die Almen? Kleinbäuerliche Familienbetriebe hören auf.Mehr Weidehaltung gewünscht –> aber der Wolf soll bleiben. Das geht nicht. Tierhalter warten seit langem auf praktikable Lösungen. Keine Antwort.Verbot der Legehennen-Käfighaltung –> Jetzt Freilandhaltung bio und konventionell, tierische Exkremente werden im Nahbereich des Stalles konzentriert abgesetzt, Grundwasserbelastung, höhere Tierverluste, Tierwohl fraglichForderung nach Verbot des Sauen-Kastenstandes –> mehr Erdrückungsverluste (von rund 2 % nach wissenschaftlicher Untersuchung im sogenannten Innopig-Projekt)Verbot des Schwänzekupieren–> Schwanzbeißen, höherer Medikamenteneinsatz, mehr TierverlusteVerbot der betäubungslosen Kastration –> höhere Sach- und Arbeitskosten, tote Ferkel nach Betäubung. LEH ist uneinig, Bauern ratlos.Schweinehaltung mit Außenklimareizen –> höherer Futterverbrauch durch mehr Eigenwärmeproduktion der SchweineSchweinehaltung auf Stroh –> Keimbelastung durch Mykotoxine im Stroh nach ungünstigen Erntejahren

Generell führen alle Forderungen nach mehr Tierwohl zu höheren Produktionskosten und höheren Tierverlusten (damit weniger Tierwohl), sagt Bauer Willi weiter. Die Landwirtschaft habe ja nicht ohne Grund die aktuell gängigen Haltungsverfahren entwickelt. Durch die starke internationale/globale Verflechtung der deutschen Landwirtschaft und Lebensmittelwirtschaft führe dies zu Wettbewerbsnachteilen mit der Folge, dass die Einkommensziele für die Landwirtschaft (auch heute noch Teil des bundesdeutschen Agrargesetzes und des EWG-Vertrages) immer schwieriger zu erreichen sind.

Wird die Agrarproduktion reduziert, verringert sich auch die entsprechende Weiterverarbeitung und der Vorleistungs-Sektor schrumpft. Die ohnehin schon teilweise ausgezehrten ländlichen Räume werden weiter geschwächt. Da, wo sie noch stark sind, verlieren sie deutlich an Wirtschaftskraft und Attraktivität, erklärt der Rheinländer.

:vfb:

factotum
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Granadaseggl
Danke für den Text, Cantona.

Wenn man auch nur ein wenig ins Detail geht, sieht man sofort, wie sackkompliziert das alles ist.

Im Prinzip ist es aber leider einfach, das Ganze. Wenn man will, dass die Landwirtschaft gleichzeitig Lebensmittel produziert, und die Umwelt schützt, und fürs Tierwohl sorgt... und zwar richtig, nicht nur feigenblattechnisch, dann muss Ottonormalklimaschützer mal kurz im Demeterladen vorbeischauen, um sich drauf vorzubereiten, was er fürderhin an seinen Budgets zu ändern hat. Dramatisch viel nämlich.

Das politisch zu verkaufen, macht nun gar keinen Spass, wäre aber nötig, wenn man wirklich dahin will, wohin man angeblich hin will. Ich hab meine Zweifel, dass das Wahlvolk für solche Rosskuren bereit ist.
The shit that used to work, won`t work now.

Auswurf
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Grasdaggl
:nod: :nod: :nod:

Durch die starke internationale/globale Verflechtung der deutschen Landwirtschaft und Lebensmittelwirtschaft führe dies zu Wettbewerbsnachteilen

wettbewerbsnachteile der deutschen fleischproduzenten?
Warum machen sie dann die nachbarländer platt...
deutsches fleisch ist auf dem weltmarkt konkurrenzlos günstig




die größe eines betriebes wird in d leider gefördert und belohnt
das ist doch keine Musik

Cantona
https://www.liberation.fr/checknews/201 ... 1574947576

Ce jeudi 28 novembre, le Parlement européen a adopté par 457 voix contre 140 (et 71 abstentions) un accord d’importation de bœuf américain sans hormones dans l’UE. A terme, les Etats-Unis pourront importer, sans droits de douane, jusqu’à 35 000 tonnes de viande bovine par an. Eurodéputés de l’opposition comme professionnels de la viande dénoncent un doublement des quotas actuels.



:vfb:


factotum
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Granadaseggl
Auswurf:

wettbewerbsnachteile der deutschen fleischproduzenten?
Warum machen sie dann die nachbarländer platt...
deutsches fleisch ist auf dem weltmarkt konkurrenzlos günstig


Ja, klar, das ist die Realität, die durchaus derzeit politisch gewollte.

Aber was passiert, wenn deutsche, wunschgemäß erzeugte Lebensmittel irgendwo zwischen Schweiz und Norwegen liegen, so rein preislich? Wer kauft die Sachen?
Schottet man dann den heimisch bunzreplikanischen Markt gegen Importe ab, verlässt die EU etc.?
Die Sache ist eigentlich nicht zu wuppen.
The shit that used to work, won`t work now.

de mappes
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Spamferkel
factotum hat geschrieben:Danke für den Text, Cantona.

Wenn man auch nur ein wenig ins Detail geht, sieht man sofort, wie sackkompliziert das alles ist.

Im Prinzip ist es aber leider einfach, das Ganze. Wenn man will, dass die Landwirtschaft gleichzeitig Lebensmittel produziert, und die Umwelt schützt, und fürs Tierwohl sorgt... und zwar richtig, nicht nur feigenblattechnisch, dann muss Ottonormalklimaschützer mal kurz im Demeterladen vorbeischauen, um sich drauf vorzubereiten, was er fürderhin an seinen Budgets zu ändern hat. Dramatisch viel nämlich.

Das politisch zu verkaufen, macht nun gar keinen Spass, wäre aber nötig, wenn man wirklich dahin will, wohin man angeblich hin will. Ich hab meine Zweifel, dass das Wahlvolk für solche Rosskuren bereit ist.


:nod: :nod: :nod:
Don't criticize what you can't understand

Auswurf
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Grasdaggl
mädchen

uneinschätzbar schwierig,
weil sich sooo viel verändern müsste an allen ecken und enden,
oder der technische fortschritt erlaubt eine irgendwie geartete kunstfleischproduktion, welche deutlich unter dem energieaufwand von oldschool fleisch liegt.
(Ich weiß grad gar nicht wie sich das mit den veggiewurstsachen von heute verhält diesbezüglich)

Das wird aber nicht morgen sein

wie so oft die frage
- wieviel zeit haben wir und wird vernunft zum leitfaden des handelns

zur not wuppen wir's mit Soylent Green
das ist doch keine Musik