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Cantona
"Was hat die Öffnung Iran schließlich gebracht? Ein nicht funktionierendes Nuklearabkommen und den Tod des Generals."

Die Öffnung Irans (welche Öffnung eigentlich?) hat also den Tod des Generals gebracht. Das ist wahrlich ne hochinteressante These.

Abgesehen davon halte ich die Wirtschaftssanktionen gegenüber dem Iran für kontraproduktiv und völlig unangebracht, weil diese in der Tat dafür sorgen, das Regime zu stabilisieren.


Monitor
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Granadaseggl
factotum hat geschrieben:Nachtrag: Definitiv neu für mich, aus dem oben verlinkten Artikel:

Der Kommandeur der Quds-Brigaden, benannt nach der arabischen Bezeichnung für Jerusalem


Schon vielsagend, oder?


Ein bisschen OT

Nachtrag zum Nachtrag:

Was Jerusalem den Palästinensern bedeutet, wird in einem Gedicht des palästinensischen Autors
Majid Abu Ghush verständlicher, welches er 1990 während der ersten Intifada geschrieben hat.
Der Titel lautet "Al Quds", dem arabischen Namen für Jerusalem.

Al Quds

Du geliebtes Versteck
meiner dahinschwebenden Träume.
Ich verbrachte die Nacht unter deinem Fenster,
wie viele Liebende sehnte ich mich vor deiner Tür nach Erlösung.
Wirst du jemanden außer mir
Zutritt zu deinem Mihrab gewähren?
Ich bin sicher, du wirst es nicht tun.
Wirst du deine Hand in die eines anderen legen?
Ich bin sicher, du wirst es nicht tun.
Wirst du etwas anderem lauschen als meinem Lied
und dem Spiel meiner arabischen Laute?

(..der Mihrab ist die nach Mekka ausgerichtete Gebetsnische in der Wand..)

Es ist wohl mehr als eine Liebeserklärung über eine Stadt.

Jemand erklärte es so>

Es ist der metaphorisierte Besitzanspruch:

Uns gehört Jerusalem. Niemand wird uns diese Stadt streitig machen.
I could write several novels about what I do not know.

schobää
Muggaseggele
higgi hat geschrieben:
Tifferette hat geschrieben:
higgi hat geschrieben:Als guter Journalist muss man an den Pass des Mannes ran kommen

An den Pass des zweit(?)wichtigsten militärischen Führers der islamischen Republik Iran? Ulkige Idee.

Das war er mal, er braucht den Pass nicht mehr


Der Name ist im Paß wahrscheinlich in ein englischsprachig verwendetes lateinisches Alphabet transliteriert bzw. transkribiert. Da deutsche Zeitungen aber in der Regel ins Deutsche transliterieren, würde das nicht helfen. Und auch innerhalb der möglichen Übertragungen ins deutschsprachig verwendete lateinische Alphabet dürfte es noch unterschiedliche, jedoch gleichermaßen standartisierte Optionen geben.
Als ein Beispiel, Transliterationen der russischen „интеллигенция“: intelligentsia, intelligentsiya, Intelligenzija, intelligencija, intellighenzia.... sind allesamt „richtige“, kodifizierte Romanisierungen in unterschiedliche Sprachen, die lateinische Schrift verwenden. Im Deutschen sind z.B. Intelligenzija und weniger häufig Intelligentsia gebräuchlich.

de mappes
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Spamferkel
Heiko Maas trat in Italien im Schwarzhemd auf - wie es Mussolinis Schergen trugen. Ein Symbol für Deutschlands Außenpolitik, meint unser Autor im Gastbeitrag.


genauso lächerlich diese Interpretation wie die Entschuldigung des ZDF seinerzeit, weil ein Moderator ein braunes Hemd anhatte
Don't criticize what you can't understand

Unter Westfalen
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Grasdaggl
mappes: :prost:

Aus Wikipedia:

Wolffsohn wird oft als Konservativer bezeichnet. Er stieß wiederholt bei der politischen Linken auf Unverständnis, so etwa mit seiner Haltung zur Terrorbekämpfung der USA oder zu den israelisch-palästinensischen Beziehungen. Ausdrückliche Unterstützung erhalten Wolffsohns Ansichten bei diversen Konservativen und auch bei einigen Publizisten wie Henryk M. Broder und Josef Joffe, dem Mitherausgeber der Wochenzeitung Die Zeit.


Im Frühjahr 2004 zog Wolffsohn Kritik auf sich, als er in der n-tv-Talkshow Maischberger am 5. Mai 2004 sagte:

„Wenn wir mit Gentleman-Methoden den Terrorismus bekämpfen wollen, werden wir scheitern. […] Als eines der Mittel gegen Terroristen halte ich Folter oder die Androhung von Folter für legitim.“

Am 3. Mai 2005 schrieb er in der Rheinischen Post einen Artikel zum 8. Mai 1945, dem sich zum 60. Mal jährenden Tag des Kriegsendes in Europa. Wolffsohn schaltete sich in die sogenannte Heuschreckendebatte ein, die der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering durch seine Kritik an den Buy-Out-Praktiken der Private-Equity-Fonds ausgelöst hatte. Müntefering hatte zuvor in einem Interview der Bild-Zeitung ihr Verhalten mit Heuschreckenschwärmen verglichen. Wolffsohn kritisierte die angebliche Gleichsetzung von Menschen mit Tieren und unterstellte der SPD in dem Nazivergleich Antisemitismus:

„In der größten Regierungspartei des heutigen Deutschlands kursiere eine schwarze Liste von vermeintlich hyperkapitalistischen Unternehmen. Mindestens zwei sind „jüdisch“ bzw. tragen jüdische Namen. Das wird, anders als ‚damals‘, natürlich nicht offen erwähnt, doch wer’s weiß, der weiß. […] 60 Jahre ‚danach‘ werden heute wieder Menschen mit Tieren gleichgesetzt, die – das schwingt unausgesprochen mit – als ‚Plage‘ vernichtet, ‚ausgerottet‘ werden müssen. Heute nennt man diese ‚Plage‘ ‚Heuschrecken‘, damals ‚Ratten‘ oder ‚Judenschweine‘. Worte aus dem Wörterbuch des Unmenschen, weil Menschen das Menschsein abgesprochen wird.“
Mehrere führende Politiker der rot-grünen Regierungskoalition und der FDP forderten daraufhin zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres ein dienstrechtliches Vorgehen gegenüber Wolffsohn, was jedoch Verteidigungsminister Peter Struck als Dienstherr der Münchener Bundeswehr-Universität ablehnte. Paul Spiegel, der damalige Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, stellte fest, dass Vergleiche von Menschen mit Tieren „grundsätzlich unglücklich“ seien, bezeichnete einen Nazivergleich in Zusammenhang mit Müntefering und der SPD aber als absurd. Für Wolffsohn sind „Kerner & Co“ die Inquisitoren von heute und Äußerungen von Eva Herman nicht schuld am „neuheidnischen Antisemitismus des neuen Jahrtausends “.[14]

Wolffsohn ist Unterstützer des Zentrums gegen Vertreibungen und fungiert dort als Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats.[15][16]

Am 7. März 2008 sprach er sich im Deutschlandradio Kultur für das Eiserne Kreuz als Orden für Bundeswehrsoldaten aus.[17]

Die Neuformulierung der Karfreitagsfürbitte für die Juden im Usus antiquor durch Benedikt XVI., in der wieder für die Bekehrung der Juden zum „wahren“, also dem christlichen Glauben gebetet werden kann, kommentierte Wolffsohn im März 2008: dies sei „der größte theologische Rückschritt in Bezug auf das Judentum der katholischen Kirche seit 1945.“[18]

Im August 2009 beklagte Wolffsohn in einem Interview mit der Zeitung Die Welt[19] die „Ossifizierung“ der Bundeswehr, die durch den überproportionalen Anteil Ostdeutscher zu einer „Unterschichtenarmee“ zu werden drohe. Wolffsohn verteidigte in der Welt damit auch die Bundeswehrführung vor Kritik wegen vorkommender Missbrauchsfälle in der Bundeswehr.[20] Nach Aussetzung der Wehrpflicht in Deutschland wiederholte Wolffsohn im April 2011 seine Thesen in der Welt,[21] was zu einer öffentlichen Diskussion führte und worauf Verteidigungsminister Thomas de Maizière mit einer Replik ebenfalls in der Welt antwortete.[22]

Wolffsohn hat verschiedentlich zum Nahostkonflikt publiziert und vertrat schon früh die vergleichsweise wenig verbreitete These, dass der Staat Jordanien, dessen Bevölkerung mehrheitlich aus Palästinensern besteht und dessen heutiges Staatsgebiet zum damaligen Mandatsgebiet Palästina gehörte, Teil eines zu schaffenden Palästinenserstaates sein müsse und werde. Zuletzt bekräftigte er die These 2011, als er die Gründung einer Bundesrepublik Jordanien-Palästina vorschlug.[23]

Zu der durch ein Urteil des Landgerichts Köln vom 7. Mai 2012 ausgelösten Diskussion um die Rechtmäßigkeit der Beschneidung von Kindern sagte Wolffsohn: „Nicht von der Vorhaut hängt das Judentum ab.“ Er begründet dies mit der „Tatsache, dass die biblische Erzählung über die Beschneidung nicht so eindeutig und ungebrochen ist wie behauptet.“[24]

In einem Artikel in der Welt fordert er im März 2014 die Wiedereinsetzung der Wehrpflicht in Deutschland.[
Der Historiker Wolffsohn vertritt die Überzeugung, dass viele regionale Spannungsherde (etwa im Nahen Osten, auf dem Balkan, in Nordafrika oder der Ost-Ukraine) durch die Einführung föderaler Strukturen befriedet werden könnten. In der Zeitung Die Welt vom 17. April 2015[26] schreibt er:

„Das Schlüsselwort heißt Föderalisierung. Hier muss man zwischen zwei Grundformen unterscheiden: der territorialen und der personalen Selbstbestimmung der jeweiligen Gemeinschaften. Wo gemeinschaftliche Strukturen innerhalb eines Staates territorial zuzuordnen sind, bietet sich die Gründung eines Bundeslandes x, y oder z innerhalb einer Bundesrepublik A an. Es versteht sich von selbst, dass in dem Bundesland Minderheitenschutz garantiert werden muss. Auch koordinierende Strukturen zwischen Bundesländern verschiedener Staaten bzw. Bundesrepubliken wären in Form einer Föderation der Bundesländer denkbar, die jedoch keinen Staat darstellt. Das wäre eine Variante zu den bekannten Staatenbünden bzw. Konföderationen. Wo Selbstbestimmung der Gemeinschaften territorial nicht möglich ist, wäre sie unabhängig vom Wohngebiet der jeweiligen Gruppe deren Mitgliedern personal zu gewähren.“

Wolffsohn kritisiert, der deutsche Staat sei nicht mehr in der Lage, seine Bürger ausreichend vor Gefahren in Inneren und von Außen zu schützen. In der Zeitung Die Welt vom 21. Mai 2016[27] schreibt er:
„Unser Staat zerbröselt. Eines von vielen Alarmsignalen ist der Appell des Staates an die Zivilcourage seiner Bürger. Es bedeutet im Klartext: ‚Ihr müsst euch selber schützen. Wir sind dazu nicht mehr fähig.‘ Damit schafft sich der Staat selbst ab, denn der Schutz seiner Bürger nach innen und außen ist der instrumentelle, funktionale Seinsgrund eines jeden Staates.“

Den erstarkenden Antisemitismus in Europa und Deutschland führte Wolffsohn maßgeblich auf die Einwanderung aus muslimischen Ländern zurück.[28] In einem Beitrag für die NZZ am Sonntag am 29. April 2018[29] schreibt er:

„Wenn nicht alles täuscht, steht Westeuropa derzeit erneut vor einem mörderischen Antisemitismus. Der Fundamentalwandel, der ihn diesmal begleitet, ist die demografische Revolution, ausgelöst durch die muslimische Migration.“

Europas Muslime seien eine große Minderheit. Sie werde noch größer und damit politisch gewichtiger werden.

„Wer künftig in Europa Wahlen gewinnen will, muss nicht zuletzt sie gewinnen. Die bisher so lasche Reaktion der Politik auf den islamischen Antisemitismus sowie der zunehmend anti-israelische EU-Kurs sind auch so zu erklären.“

Der Staat sei ohnmächtig und könne die Sicherheit der Juden nicht garantieren:
„Deshalb werden immer mehr Juden, wie die französischen, Westeuropa verlassen und nach Israel auswandern.“

Nach der im August 2018 erfolgten Abschiebung des KZ-Aufsehers Jakiw Palij aus den USA nach Deutschland sprach sich Wolffsohn in einem Kommentar, der in der Bild-Zeitung veröffentlicht wurde, dafür aus, Palij fortan in der Öffentlichkeit mit einem „Kainszeichen“ zu kennzeichnen, einer Armbinde mit der Aufschrift „Ich war KZ-Mörder“[30]:

„Was tun mit Palij? Greise vor Gericht erwecken Mitleid. Mitleid mit diesem Mörder? Nie und nimmer! Es bedarf eines Kainszeichens. Wie in der Bibel. Das Kainszeichen macht den Täter als Täter sichtbar. Zugleich schützt es ihn vor rächender Gewalt. Konkret: Die Bundesregierung sollte ihn in ein Senioren- oder Pflegeheim bringen und sein Sündenregister veröffentlichen. In die Öffentlichkeit sollte er nur mit einer Armbinde ‚Ich war KZ-Mörder‘.“
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Cantona
...der "besorgte" Maas... mit die grösste Pfeife, die jemals das Aussenministerium der Bundesrepublik Deutschland leiten durfte.

Cantona
Plan B hat geschrieben:
higgi hat geschrieben:
Auswurf hat geschrieben:nice
ja, klingt nach kreuzritterideologie
oder er wollte 42 sagen

es kann einfach nicht sein,
dass die den wieder wählen
- sonst mutier ich zum pessimisten

higgi
alle, bis auf reaktionäre mit niederen beweggründen schauen "dumm" aus der wäsche
es macht sprachlos, wenn alles vergebens

Wer auch nur eine Minute dachte, dass der Iran sich an dieses Abkommen halten wird, ist einfach dumm, und entsprechend guckt er aus der Wäsche

Meines Wissens hat sich der Iran an das Abkommen gehalten bis Trump und Konsorten meinten, dieses Mal so kündigen zu wollen. Warum sollen die sich denn jetzt noch dran halten?


https://m.spiegel.de/politik/ausland/br ... 84575.html

 

 

POLITIK

Brief an Uno-SicherheitsratIran soll gegen Atomabkommen verstoßen haben

Iran soll trotz Sanktionsdrohungen seine Raketentests fortgesetzt haben. In einem Brief an die Uno fordern die USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland nun Konsequenzen.

REUTERS

Abschuss einer iranischen Rakete

     

Mittwoch, 30.03.2016   11:19 Uhr

Teheran hat mit seinen jüngsten Raketentests gegen die Bedingungen des Atomabkommens verstoßen - diesen Vorwurf erheben Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die USA in einem gemeinsamen Brief an die Uno. Die vier Staaten fordern Konsequenzen.

In dem Schreiben heißt es, dass die getesteten Raketen "grundsätzlich Atomsprengköpfe transportieren könnten". Dies verstoße gegen eine Resolution des Sicherheitsrates. Das Abkommen soll der islamischen Republik die Nutzung der Atomkraft für zivile Zwecke ermöglichen, den Weg zur Atombombe jedoch verbauen.

Die Unterzeichner des Briefes fordern den Sicherheitsrat auf, "angemessene Reaktionen" auf Teherans Handeln zu diskutieren.

Iran hatte sich im Juli mit der Fünf-plus-eins-Gruppe (die fünf Uno-Vetomächte USA, Russland, China, Frankreich und Großbritannien sowie Deutschland) auf eine deutliche Beschränkung seines Atomprogramms geeinigt. Im Gegenzug sollen die Wirtschaftssanktionen fallen.

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Der iranische Präsident Hassan Rohani verteidigt das Raketenprogramm damit, dass das Land das Recht auf die Entwicklung von Raketen habe. Sie seien nicht darauf ausgerichtet, mit atomaren Sprengköpfen ausgestattet zu werden.

asc/Reuters

Bericht über Militärmanöver: Irans Revolutionswächter melden Raketentests(08.03.2016)Waffendeal: Russland will Raketenabwehrsystem an Iran liefern (15.02.2016)Umstrittenes Raketenprogramm: USA verhängen neue Sanktionen gegen Iran (17.01.2016)Atomwaffen-Deal: Iran kehrt auf den Weltmarkt zurück (17.01.2016)Rüstungsprojekt: Iran testet erfolgreich Mittelstreckenrakete (11.10.2015)Raketentest in Iran: Westliche Staaten fordern Uno-Untersuchung (22.10.2015)S-300-Raketen: Russland schließt umstrittenen Rüstungsvertrag mit Iran (09.11.2015)Bei Verstoß gegen Atomabkommen: Israel droht Iran mit Luftschlägen (07.08.2015)

Flache9
Eure Quellen sind fast alles indirekte Lohnschreiber der Anti Iran Koalition. Gibt es auch Stimmen der anderen Seite oder ist die automatisch falsch weil es nicht der Westen ist ?
Immerhin hat nicht Iran das Atomabkommen gekündigt, sondern die USA. Mit sehr scheinheiligen Gründen.



Flache9
Cantona hat geschrieben:
Plan B hat geschrieben:
higgi hat geschrieben:Wer auch nur eine Minute dachte, dass der Iran sich an dieses Abkommen halten wird, ist einfach dumm, und entsprechend guckt er aus der Wäsche

Meines Wissens hat sich der Iran an das Abkommen gehalten bis Trump und Konsorten meinten, dieses Mal so kündigen zu wollen. Warum sollen die sich denn jetzt noch dran halten?


https://m.spiegel.de/politik/ausland/br ... 84575.html

 

 

POLITIK

Brief an Uno-SicherheitsratIran soll gegen Atomabkommen verstoßen haben

Iran soll trotz Sanktionsdrohungen seine Raketentests fortgesetzt haben. In einem Brief an die Uno fordern die USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland nun Konsequenzen.

REUTERS

Abschuss einer iranischen Rakete

     

Mittwoch, 30.03.2016   11:19 Uhr

Teheran hat mit seinen jüngsten Raketentests gegen die Bedingungen des Atomabkommens verstoßen - diesen Vorwurf erheben Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die USA in einem gemeinsamen Brief an die Uno. Die vier Staaten fordern Konsequenzen.

In dem Schreiben heißt es, dass die getesteten Raketen "grundsätzlich Atomsprengköpfe transportieren könnten". Dies verstoße gegen eine Resolution des Sicherheitsrates. Das Abkommen soll der islamischen Republik die Nutzung der Atomkraft für zivile Zwecke ermöglichen, den Weg zur Atombombe jedoch verbauen.

Die Unterzeichner des Briefes fordern den Sicherheitsrat auf, "angemessene Reaktionen" auf Teherans Handeln zu diskutieren.

Iran hatte sich im Juli mit der Fünf-plus-eins-Gruppe (die fünf Uno-Vetomächte USA, Russland, China, Frankreich und Großbritannien sowie Deutschland) auf eine deutliche Beschränkung seines Atomprogramms geeinigt. Im Gegenzug sollen die Wirtschaftssanktionen fallen.

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Der iranische Präsident Hassan Rohani verteidigt das Raketenprogramm damit, dass das Land das Recht auf die Entwicklung von Raketen habe. Sie seien nicht darauf ausgerichtet, mit atomaren Sprengköpfen ausgestattet zu werden.

asc/Reuters

Bericht über Militärmanöver: Irans Revolutionswächter melden Raketentests(08.03.2016)Waffendeal: Russland will Raketenabwehrsystem an Iran liefern (15.02.2016)Umstrittenes Raketenprogramm: USA verhängen neue Sanktionen gegen Iran (17.01.2016)Atomwaffen-Deal: Iran kehrt auf den Weltmarkt zurück (17.01.2016)Rüstungsprojekt: Iran testet erfolgreich Mittelstreckenrakete (11.10.2015)Raketentest in Iran: Westliche Staaten fordern Uno-Untersuchung (22.10.2015)S-300-Raketen: Russland schließt umstrittenen Rüstungsvertrag mit Iran (09.11.2015)Bei Verstoß gegen Atomabkommen: Israel droht Iran mit Luftschlägen (07.08.2015)


Dann bitte um eine Liste mit Raketentests seitens der USA, Großbritannien und Frankreich im gleichen Zeitraum oder auch ein paar Monate davor.

Deine Auffassung ist also, dass der Westen Raketen testen darf und die anderen nicht ?
Iran wirft der USA genau das vor. Wer hat jetzt recht ?

Unter Westfalen hat geschrieben:Um Mitternacht aufzustehen,
um Fünfjahresnachlese zu machen?
Respekt.
Ich wüsste was Besseres.


Aufstehen? Mitternacht ist Veschperzeit.

Tifferette
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Grasdaggl
Flache9 hat geschrieben:Deine Auffassung ist also, dass der Westen Raketen testen darf und die anderen nicht ?

Das ist vor allem die Auffassung der Bewohner von Tel Aviv. Und das völlig zu Recht.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

Flache9
Tifferette hat geschrieben:
Flache9 hat geschrieben:Deine Auffassung ist also, dass der Westen Raketen testen darf und die anderen nicht ?

Das ist vor allem die Auffassung der Bewohner von Tel Aviv. Und das völlig zu Recht.


Israel benötigt Schutz. Das ist korrekt und stimme absolut zu.
Wer beschützt aber die anderen Länder vor Israel ?







Unter Westfalen
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Grasdaggl
Der Politikthread
ist linksgrünversifftvermint.
Unter neoliberaljuristischer Oberaufsicht.
Da traut sich so schnell keiner rein.
:mrgreen:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Flache9
Unter Westfalen hat geschrieben:Der Politikthread
ist linksgrünversifftvermint.
Unter neoliberaljuristischer Oberaufsicht.
Da traut sich so schnell keiner rein.
:mrgreen:


Ich bin unvermeidbar :mrgreen:

Plan B
Grasdaggl
Cantona hat geschrieben:
Plan B hat geschrieben:
higgi hat geschrieben:Wer auch nur eine Minute dachte, dass der Iran sich an dieses Abkommen halten wird, ist einfach dumm, und entsprechend guckt er aus der Wäsche

Meines Wissens hat sich der Iran an das Abkommen gehalten bis Trump und Konsorten meinten, dieses Mal so kündigen zu wollen. Warum sollen die sich denn jetzt noch dran halten?


https://m.spiegel.de/politik/ausland/br ... 84575.html

 

 

POLITIK

Brief an Uno-SicherheitsratIran soll gegen Atomabkommen verstoßen haben

Iran soll trotz Sanktionsdrohungen seine Raketentests fortgesetzt haben. In einem Brief an die Uno fordern die USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland nun Konsequenzen.

REUTERS

Abschuss einer iranischen Rakete

     

Mittwoch, 30.03.2016   11:19 Uhr

Teheran hat mit seinen jüngsten Raketentests gegen die Bedingungen des Atomabkommens verstoßen - diesen Vorwurf erheben Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die USA in einem gemeinsamen Brief an die Uno. Die vier Staaten fordern Konsequenzen.

In dem Schreiben heißt es, dass die getesteten Raketen "grundsätzlich Atomsprengköpfe transportieren könnten". Dies verstoße gegen eine Resolution des Sicherheitsrates. Das Abkommen soll der islamischen Republik die Nutzung der Atomkraft für zivile Zwecke ermöglichen, den Weg zur Atombombe jedoch verbauen.

Die Unterzeichner des Briefes fordern den Sicherheitsrat auf, "angemessene Reaktionen" auf Teherans Handeln zu diskutieren.

Iran hatte sich im Juli mit der Fünf-plus-eins-Gruppe (die fünf Uno-Vetomächte USA, Russland, China, Frankreich und Großbritannien sowie Deutschland) auf eine deutliche Beschränkung seines Atomprogramms geeinigt. Im Gegenzug sollen die Wirtschaftssanktionen fallen.

"" style="border: 0px; vertical-align: bottom; width: 300px; height: 240px; display: block; margin: auto;">

Der iranische Präsident Hassan Rohani verteidigt das Raketenprogramm damit, dass das Land das Recht auf die Entwicklung von Raketen habe. Sie seien nicht darauf ausgerichtet, mit atomaren Sprengköpfen ausgestattet zu werden.

asc/Reuters

Bericht über Militärmanöver: Irans Revolutionswächter melden Raketentests(08.03.2016)Waffendeal: Russland will Raketenabwehrsystem an Iran liefern (15.02.2016)Umstrittenes Raketenprogramm: USA verhängen neue Sanktionen gegen Iran (17.01.2016)Atomwaffen-Deal: Iran kehrt auf den Weltmarkt zurück (17.01.2016)Rüstungsprojekt: Iran testet erfolgreich Mittelstreckenrakete (11.10.2015)Raketentest in Iran: Westliche Staaten fordern Uno-Untersuchung (22.10.2015)S-300-Raketen: Russland schließt umstrittenen Rüstungsvertrag mit Iran (09.11.2015)Bei Verstoß gegen Atomabkommen: Israel droht Iran mit Luftschlägen (07.08.2015)


"grundsätzlich Atomsprengköpfe transportieren könnten" …

Damit ist doch schon alles gesagt. Nichts genaues weiss man nicht.
Carpe diem.

Flache9
Wie beginnt man einen Krieg ?

Land X folgt nicht den Anweisungen von imperialistischen Ländern Y
Verbreitung von Propaganda.
Beispiel:
-Diktatur
-Verletzung der Menschenrechte
-Keine Pressefreiheit
-Unschuldige sitzen im Gefängnis
-Spionage
-Alles was mit Atombomben zu tun hat
-Terror
etc.


Diese Infos verbreitet man dann über einen gewissen Zeitraum. Meistens über mehrere Jahre.
Die Bevölkerung im Westen glaubt die Propaganda. Dadurch wird an Angriff in den westlichen Staaten durchs Volk legitimiert. Am Ende sagt jeder, der Angriff war nötig.

Maßnahmen:
-Sanktionen
-Destabilisierung der Wirtschaft
-Putsch und einsetzen eines neuen Diktators als Marionette oder eine Regierung mit Marionetten.
-Stellvertreterkriege
-Militärische Interventionen

Im nahen Osten geht es immer um zwei Dinge.

Ausbeutung der Ressourcen
Unterstützung des Yinon Plans.

Natürlich kann man auch behaupten die Flache9 hat einen Dachschaden und leidet unter Paranoia und Verschwörungstheorien.

Zumindest nicht unmöglich.
Damit ist die Theorie und mein Dachschaden gemeint. :mrgreen: