Haber:
Unabhängig vom weiteren Verlauf befördert bereits die Bereitschaft, sich durch die Duldung faschistischer Kräfte in Machtpositionen hieven zu lassen, eine Normalisierung von Positionen, die einmal als extremistisch und menschenfeindlich galten. Das ist das Problem. Deshalb distanzieren sich hier die meisten Leute.
Ja, und man distanziert sich zurecht. Aber was macht man danach, bzw. darüber hinaus, wie gehts weiter?
Wir werden seit sehr vielen Jahren auf fast allen Politikfeldern schlecht bis sehr schlecht regiert ( siehe Cantona et al.), und auch in dieser Frage kommt von den bunzreplikanischen Altparteien genau gar nichts.
Man findet sich heldenhaft, weil man stets, ständig und immerdar ( jedenfalls bis grad eben) die Zusammenarbeit mit der SED und den Nazis ablehnt.
Das reicht aber nicht, das ist keine politische Antwort. Je nach dem, welches Bundesland man anschaut, disqualifiziert man damit pauschal zwischen knapp 20 % und gut 50% der Stimmbürger.
Das hat keine Zukunft. Jedenfalls keine gute.