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Bundes-Jogi
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Granadaseggl
thoreau hat geschrieben:Und wie gefällt dir der Titelsong?


Ich finde ihn gut. Nicht absolut topp, aber nach dem SPECTRE-Geflenne von Sam Smith (für das es trotzdem einen Oscar gab, warum auch immer) doch eine eindeutige Verbesserung. Stand jetzt kommt es nicht an YOU KNOW MY NAME und SKYFALL heran, aber das kann isch natürlich noch ändern. Von den Craig-Bond-Titel-Songs wäre es momentan auf Platz 3. Schön auch, dass Hans Zimmer den Song mitgeschrieben hat und die Instrumental-Version vermutlich auch in der Filmmusik hin und wieder zu hören sein wird. Ich kannte Billie Eilish bis vor 4 Wochen nicht (da bin ich in einer zu hohen Altersgruppe), und als ich YouTube Sachen von ihr angehört habe, war ich erst etwas skeptisch, aber, doch, der Song ist gut, und hat das Bond-Feeling.
Wassss (!) für ein Spiel! Wasss(!) für Tore! Dasss(!) macht Spasss! (HaJo Rauschenbach in der "Sportschau" (1988)






thoreau
Granadaseggl
Bundes-Jogi hat geschrieben:
thoreau hat geschrieben:Und wie gefällt dir der Titelsong?


Ich finde ihn gut. Nicht absolut topp, aber nach dem SPECTRE-Geflenne von Sam Smith (für das es trotzdem einen Oscar gab, warum auch immer) doch eine eindeutige Verbesserung. Stand jetzt kommt es nicht an YOU KNOW MY NAME und SKYFALL heran, aber das kann isch natürlich noch ändern. Von den Craig-Bond-Titel-Songs wäre es momentan auf Platz 3. Schön auch, dass Hans Zimmer den Song mitgeschrieben hat und die Instrumental-Version vermutlich auch in der Filmmusik hin und wieder zu hören sein wird. Ich kannte Billie Eilish bis vor 4 Wochen nicht (da bin ich in einer zu hohen Altersgruppe), und als ich YouTube Sachen von ihr angehört habe, war ich erst etwas skeptisch, aber, doch, der Song ist gut, und hat das Bond-Feeling.


Geht mir ganz genauso. Fand Smith nicht ganz soooo schlimm, aber ansonsten ist die Reihenfolge gleich. Wobei Cornell ganz vorne ist. Profitiert ja vielleicht auch ein bisschen von der Tatsache, dass der erste Film der (für mich) mit Abstand beste ist. War bei Brosnan ja (sogar noch extremer) genauso.

Bundes-Jogi
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Granadaseggl
thoreau hat geschrieben:
Bundes-Jogi hat geschrieben:
thoreau hat geschrieben:Und wie gefällt dir der Titelsong?


Ich finde ihn gut. Nicht absolut topp, aber nach dem SPECTRE-Geflenne von Sam Smith (für das es trotzdem einen Oscar gab, warum auch immer) doch eine eindeutige Verbesserung. Stand jetzt kommt es nicht an YOU KNOW MY NAME und SKYFALL heran, aber das kann isch natürlich noch ändern. Von den Craig-Bond-Titel-Songs wäre es momentan auf Platz 3. Schön auch, dass Hans Zimmer den Song mitgeschrieben hat und die Instrumental-Version vermutlich auch in der Filmmusik hin und wieder zu hören sein wird. Ich kannte Billie Eilish bis vor 4 Wochen nicht (da bin ich in einer zu hohen Altersgruppe), und als ich YouTube Sachen von ihr angehört habe, war ich erst etwas skeptisch, aber, doch, der Song ist gut, und hat das Bond-Feeling.


Geht mir ganz genauso. Fand Smith nicht ganz soooo schlimm, aber ansonsten ist die Reihenfolge gleich. Wobei Cornell ganz vorne ist. Profitiert ja vielleicht auch ein bisschen von der Tatsache, dass der erste Film der (für mich) mit Abstand beste ist. War bei Brosnan ja (sogar noch extremer) genauso.


Ja, mir gefällt von den Craig-Bond-Songs YOU KNOW MY NAME am besten, diese rokige Nummer war der perfekte Kickstart in die neue Ära. SKYFALL war eben eine klassische Bond-Ballade, das mag ich auch daran.
ANOTHER WAY TO TIME funktioniert halt als Duett nicht, ich höre ab und an Alicia Keys, ich mag auch einige Sachen von den White Stripes, aber das war halt nichts, und ganz schlimm, wenn Keys schreit, stöhnt und fast gar grunzt, auch passen die beiden stimmlich nicht so ganz. Ironischerweise hat damals David Arnold einen Song für Shirley Bassey geschrieben, NO GOOD ABOUT GOOD-BYE, was dann von MGM abgelehnt wurde.


Wobei ansonsten für mich der Soundtrack zu QUANTUM OF SOLACE absolut großartig ist.

Bei WRITING'S ON THE WALL finde ich die Melodie eigentlich in Ordnung, nicht brilliant, aber nett. Das Problem ist, wenn man glaubt, dass der Song jetzt stimmlich richtig stark abgeht, kippt Smith in die Falsett-Lage. Wo man einen Höhepunkt erwartet, bricht es ab, und Sam Smiths Gesang wird total weinerlich. Er sagte ja mal, er habe das Drehbuch gelesen, sich dann hingesetzt und den Song in 20 Minuten geschrieben. Böse Zungen meinen, dass er sich vielleicht etwas mehr Zeit hätte lassen sollen. Mit einer - echten -weiblichen Stimme hätte das vielleicht funktioniert. Es gibt ja die Interpretation, das der Song quasi die Perspektive von Bond schildert, während jetzt Billie Eilish's Lied aus der Sicht von Madeleine ist. Nun ja, man wird sehen, wie das Ganze dann im Kino wirkt, mit der Titel-Sequenz von Dany Kleinman. Und auf die Musik von Hans Zimmer bin auch auch schon gespannt. Er selbst meinte ja mal, INCEPTION sei für ihn beinahe ein Bond-Film, und er wollte quasi einen "Bond-Soundtrack" machen.
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Bundes-Jogi
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Granadaseggl
thoreau hat geschrieben:Shirley Bassey könnte das Lied aus der Choco Crossies - Werbung singen und es wäre ein grandioser Bond-Song. Hat Madonna das für "Die another day" nicht sogar gemacht?


Nun ja, Madonna hat einen Madonna-Song gemacht, und leider keinen guten. Als ich die CD das erste Mal hörte, dachte ich, entweder ist der CD-Player kaputt oder die CD ist zerkratzt. War aber beides nicht der Fall. Aber der Film ist halt auch IMO der schlechteste Bond-Film ever. Ich kann Pierce Brosnan schon verstehen, dass er da enttäuscht war, mit so einen Film abtreten zu müssen. So wie Connery mit DIAMONDS ARE FOREVER oder Roger Moore mit A VIEW TO A KILL. Wobei beide Filme -anders als DAD - durchaus Qualitäten haben, bei DAF Shirley Bassey's Titel-Song, die sehr elegante und lässige Musik von John Barry, und mit dem schwulen Pärchen Mr. Wint und Mr. Kidd das schrägste und skurrilste Killerduo der Serie. Bei AVTAK finde ich auch den Song von Duran Duran richtig klasse, und auch hier überzeugt mich John Barrys Musik. Weitere Pluspunkte: Patrick "John Steed" Macnee als Tibbett (die Szenen zwischen ihm und Bond sind einfach sehr witzig und sehr gelungen), und mit Christopher Walken ein absolut psychopathischer und wahnsinniger Bad Guy Max Zorin. Auf der Minusseite: Moore ist in diesem Film für die Rolle sichtbar zu alt (das war teilweise schon in OCTOPUSSY der Fall, hier ist es offensichtlich), und um das zu kompensieren steigt er mit vier Frauen in die Kiste, die seine Töchter sein könnten. Tanya Roberts hat null Ausstrahlung, Grace Jones ist, nun ja, Grace Jones (in der Bettszene mit Moore hat sie Moore zufolge einen großen schwarzen Strap-on-Dildo umgeschnallt gehabt). Ach ja, und die Beach Boys bei der Snowboard-Jagd. Der einzige bis dato, der einen starken Abgang hatte, war Timothy Dalton, wobei der nur 2 Filme gemacht hat. Und bei Lazenby war der erste ja dann auch gleich der letzte, 2 Filme in einem-
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It’s Johnny Marr!




Johnny Marr spielt Gitarre auf No Time to Die – nicht von schlechten Eltern, den als Studiomusiker zu holen. Und live:



Dazu noch bemerkenswert: Material von den Brit Awards auf dem offiziellen YouTube-Kanal der Künstler zu finden, ist meines Wissen auch ungewöhnlich. Nicht blöd, Billie.

Bundes-Jogi
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Granadaseggl
Johnny Marr hat früher schon mit Hans Zimmer zusammengearbeitet, u.a. bei INCEPTION und THE AMAZING SPIDERMAN 2.





Was mich positiv stimmt: Hans Zimmer ist bei NO TIME TO DIE voller Enthusiasmus und Begeisterung bei der Sache, er sagt selbst, dass das sein größter Traum war, einmal die Musik zu einem Bond-Film zu schreiben. Denn manchmal wirft man ihm ja voll, dass er mit seinen "Remote-Control-Firma" quasi Fließband-Massenware abliefert (was manchmal vielleicht nicht falsch ist). Hier spürt man, wie er sich über diesen Auftrag freut. Und auch schön, dass damit auch der Titelsong in instrumentaler Version im Filmsoundtrack zu hören bekommt, das war zuletzt ja nicht der Fall, weil ja bei den beiden vorigen Filmen der Komponist Thomas Newman (auch ein großer Name) nicht in die jeweiligen Songs involviert war. Bei John Barry war das immer der Fall, auch bei George Martin, Marvin Hamlish oder Bill Conti. Und vielleicht kriegen wir endlich eine neue Version des Bond-Themas, das war ja in den Craig-Filmen immer David Arnolds Version für CASINO ROYALE.
Wassss (!) für ein Spiel! Wasss(!) für Tore! Dasss(!) macht Spasss! (HaJo Rauschenbach in der "Sportschau" (1988)




Haber
Halbdaggl
in dieses Ballett hat Theodorakis verschiedene griechische Volkstänze integriert, u.a. auch den Zeybekiko, zumindest einzelne Figuren. Der Zeybekiko oder Seimbekiko/Zeibekiko ist der Urtanz des Rembetiko, meist ein Solotanz, angefeuert von einem Kamerad der kniend Beifall spendet.

Ich hab das gelernt. :oops: Hat übrigens überhaupt nix mit Sirtaki zu tun.

Der Zeibekiko erhielt seinen Namen, weil er ursprünglich ein Kriegstanz der Zeibekides war, wie sich eine Gruppe thrakischer Griechen nannte, die ins westliche Kleinasien ausgewandert waren. Männer der Zeibekides tanzten Anfang des 20. Jahrhunderts allein ohne Schrittfolgen und vollführten dabei akrobatische Übungen. Daraus entwickelte sich der langsame Tanz im 9⁄8- oder 9⁄4-Takt

Unter Westfalen
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Halbdaggl
Haber

Danke für die Info. Wieder was gelernt.

Und das nächste Video ist für dich, weil Du wahrscheinlich als Einziger das Interview verstehen kannst.



Die schönste Stimme, die jemals griechische Lieder gesungen hat.
Wenn man sie einmal auf der Bühne erlebt hat, hat man sie immer vor Augen und im Ohr.

Und hier ein wunderschöner Kommentar zu diesem Video aus Youtube:

Wouter Paap
vor 3 Monaten
I was 14 years old when I accidentally came across an Theodorakis LP. I listened to that and one of the songs was To Perigiali, sung by Maria Farantouri. Fortunately the LP was cheap enough so that I could buy it from my pocket money. A year later I became sick. After a week, the doctor was called and it took another three weeks for me to get better. I was a swimmer and I wanted to train and swim competitions, that was just not possible then. Mother wanted to comfort me with tickets for a concert in Alkmaar in October 1973. She did comfort me a lot! There I saw the great composer, but especially Maria Farantouri. That voice has stayed with me to this day as the most beautiful I have ever heard. But even more important: from that day on, the feminine was no longer the way I had learned how the world works. The feminine turned out to be strong, full of fire and determined, not the serving and second-rate kind if human being, as we have learned from so many priests during so many centuries. Then in 1972, just before the fall of the Junta in Greece, I understood what emancipation was and what politics meant. From the emotion of her music (and of course from Mikis Theodorakis) I was shaped into what I am now. I am grateful for that. As a result, I fell in love with Greece, I speak the language now and have friends there. What a privilege!
Per aspera ad astra