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CoachingZone
Halbdaggl
Was heißt hier "übertrieben"?

Um die Infektionsketten zu unterbrechen, ist Isolation (neben einer - hier ja noch nicht vorhandenen - Impfung) die einzige Möglichkeit. Und die Leute mit Vorerkrankungen oder ab einem gewissen Alter werden es danken :!:
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

de mappes
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Flache9 hat geschrieben:
de mappes hat geschrieben:
Airwin hat geschrieben:türkische einheiten werden bei einer militäroffensive auf fremdem gebiet angegriffen. Auf dem fremden gebiet wollen sie v.a. die kurden verjagen, die der USA beim kampf gegen den IS geholfen hatten.

dürfte insofern nicht ganz einfach werden mit verteidigungsfall und unterstützung durch die verärgerten amis?


dürfte keineswegs einfach werden.

Verstehe auch nicht, was Erdogan da will. Mit den Großen (Putin) kann er nicht mithalten; Nato dann um Hilfe anbetteln? Peinlich
Flüchtlinge durchlassen als Drohung? Wie immer
Ablenkung von innenpolitischen Problemen durch diese Offensive? Klassiker


Mithalten garantiert nicht, aber Schwierigkeiten machen. Die Türkei kann den Luftraum und den Bosporus schließen und die Pipeline Russland stoppen.



dann sollen sie das doch machen; vielleicht überlegt es sich Putin dann wieder :oops:
Don't criticize what you can't understand

Flache9
Airwin hat geschrieben:
Verstehe auch nicht, was Erdogan da will. Mit den Großen (Putin) kann er nicht mithalten; Nato dann um Hilfe anbetteln? Peinlich
Flüchtlinge durchlassen als Drohung? Wie immer
Ablenkung von innenpolitischen Problemen durch diese Offensive? Klassiker



und um idlib kontrollieren russen (und syrer) den luftraum und die türkei wollte ja unbedingt das russische flugabwehrsystem s-400 anstatt dem der NATO und hat sich genau darüber mit den amis zerstritten..... die ihnen jetzt helfen sollen .
wenn es nicht um menschenleben ginge müßte man lachen und GoT ist eh ein scheißdreck gegenüber dem was in syrien abgeht. Aber wem sag ich das?


Das ist nicht korrekt. Die USA hat der Türkei keine Patriots verkauft und dann musste die Türkei die S400 kaufen. Ist schon etwas anders als du das darstellst. ;)

Flache9
de mappes hat geschrieben:
Flache9 hat geschrieben:
de mappes hat geschrieben:
dürfte keineswegs einfach werden.

Verstehe auch nicht, was Erdogan da will. Mit den Großen (Putin) kann er nicht mithalten; Nato dann um Hilfe anbetteln? Peinlich
Flüchtlinge durchlassen als Drohung? Wie immer
Ablenkung von innenpolitischen Problemen durch diese Offensive? Klassiker


Mithalten garantiert nicht, aber Schwierigkeiten machen. Die Türkei kann den Luftraum und den Bosporus schließen und die Pipeline Russland stoppen.



dann sollen sie das doch machen; vielleicht überlegt es sich Putin dann wieder :oops:


Ich denke die reden bereits miteinander und es wird wieder in den nächsten Tagen ruhiger werden. Alles Idioten !



Airwin
@flache9 du hast in gewisser weise recht , genau genommen ist es (wie immer) noch komplizierter - und von "kaufen müssen" würde ich trotzdem nicht reden....


Topbeamte der türkischen Regierung üben in diesen Tagen die diplomatische Kunst, zwei streitenden Seiten in einem Konflikt stets genau das zu sagen, was diese gern hören wollen. Die Konfliktparteien in diesem Falle sind Russland und die USA, und zwischen beiden steht in diesem Fall Recep Tayyip Erdogan, der türkische Präsident, der die Luftabwehrstreitkräfte seines Landes aufrüsten will.

Das Problem: Das zukünftige Herzstück der türkischen Luftverteidigung wollen beide Seiten gern liefern. Die USA haben kurz vor Weihnachten lang gehegte Widerstände gegen den Verkauf ihres "Patriot"-Raketensystems an die Türkei überraschend aufgegeben. Die Russen wiederum können bereits einen 2017 unterzeichneten Vertrag vorweisen über Bau und Lieferung einer ihrer S-400-Batterien. Die Produktion ist auch schon angelaufen.

Diese Konstellation sorgt für Nervosität in Washington und Moskau. Die Regierung in Ankara versucht, die Sorgen wie folgt zu entkräften: Öffentlich gibt die Regierung zu Protokoll, man werde beide Systeme kaufen. In Gesprächen mit den Amerikanern wiederum sollen türkische Beamte angeboten haben, US-Experten die Gelegenheit zu geben, das russische Waffensystem genau studieren zu können, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf zwei namentlich nicht genannte Insider berichtet.

Diese Nachricht hat in Moskau für Unruhe gesorgt, schließlich hat Russland das S-400-System vor allem dafür entwickelt, Marschflugkörper und Kampfflugzeuge der USA und von US-Verbündeten abzuschießen. Entwarnung kam Ende der Woche von einer staatlichen Nachrichtenagentur: "Die Türkei hat nicht die Absicht, das S-400 System von den Vereinigten Staaten untersuchen zu lassen", meldete die russische Tass, unter Verweis auf namentlich nicht genannte Beamte des türkischen Außenministeriums.
Der Vorgang ist bemerkenswert, weil die Türkei seit Jahrzehnten Mitglied der Nato ist und eigentlich lange ein enger Verbündeter der USA war. Die Risse in dieser Allianz werden allerdings seit 2016 immer deutlicher, seit dem gescheiterten Putschversuch türkischer Militärs. Teile der türkischen Führung beschuldigten sogar die CIA, mit den Putschisten paktiert zu haben. Kurz nach dem Putschversuch begann die Annäherung Erdogans an Russlands Präsidenten Wladimir Putin. Inzwischen stimmen sich beide Staatschefs etwa bei ihrem Vorgehen im Syrienkrieg eng ab. Bereits Ende 2016 begannen auch die Verhandlungen über den Kauf der russischen S-400.

Das türkische Interesse an dem Waffensystem war womöglich auch Ausdruck einer tief sitzenden türkischen Frustration: Als Außenminister Mevlut Cavusoglu im November in Washington zu Gesprächen weilte, gab er zu Protokoll, seine Regierung habe sich ja über Jahre vergeblich um den Kauf westlicher Luftabwehrbatterien bemüht. Geliefert wurden diese allerdings nie, unter anderem wegen Sicherheitsbedenken der USA: Die Türkei hatte auch Zugang zu der den Systemen zugrunde liegenden Technologie gefordert. Stattdessen blieb das Land abhängig von westlichen Bündnispartnern: 2013 etwa stationierten die Niederlande, Deutschland und die USA Patriot-Systeme in der Türkei, um das Land vor Angriffen aus Syrien zu schützen.


https://www.spiegel.de/politik/ausland/ ... 45817.html

Airwin
CoachingZone hat geschrieben:Was heißt hier "übertrieben"?

Um die Infektionsketten zu unterbrechen, ist Isolation (neben einer - hier ja noch nicht vorhandenen - Impfung) die einzige Möglichkeit. Und die Leute mit Vorerkrankungen oder ab einem gewissen Alter werden es danken :!:



Also zunächst mal danke ich allmorgendlich dem individualverkehr - perfekte filteranlage im auto , einen türgriff den außer mir keiner berührt und dann eine entspannte fahrt zur arbeit. dort allerdings gefühlt 100 türgriffe betatschen bis ich im büro bin, mittags in eine kantine in der unter 1000den kollegen natürlich auch hustende sind etc... . Wenns nicht sein muss spar ich mir das in nächster zeit. ganz ohne panik.

de mappes
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CoachingZone hat geschrieben:Was heißt hier "übertrieben"?

Um die Infektionsketten zu unterbrechen, ist Isolation (neben einer - hier ja noch nicht vorhandenen - Impfung) die einzige Möglichkeit. Und die Leute mit Vorerkrankungen oder ab einem gewissen Alter werden es danken :!:


schrub ich doch
dann kann man mit Isolation beginnen.
Für Risikopersonen sicher eine Option.
Aber ich lasse mir (noch) nicht mein Leben derart diktieren.

Gehst du garnicht mehr vor die Haustüre?
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de mappes
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Airwin hat geschrieben:
CoachingZone hat geschrieben:Was heißt hier "übertrieben"?

Um die Infektionsketten zu unterbrechen, ist Isolation (neben einer - hier ja noch nicht vorhandenen - Impfung) die einzige Möglichkeit. Und die Leute mit Vorerkrankungen oder ab einem gewissen Alter werden es danken :!:



Also zunächst mal danke ich allmorgendlich dem individualverkehr - perfekte filteranlage im auto , einen türgriff den außer mir keiner berührt und dann eine entspannte fahrt zur arbeit. dort allerdings gefühlt 100 türgriffe betatschen bis ich im büro bin, mittags in eine kantine in der unter 1000den kollegen natürlich auch hustende sind etc... . Wenns nicht sein muss spar ich mir das in nächster zeit. ganz ohne panik.


Hände Waschen und desinfizieren wirkt wunder; insbesondere für das Gewissen :mrgreen:

Was nicht sein muss, muss nicht sein.
Aber ich schaue mir morgen trotzdem Helge an und ich gehe auch weiterhin einkaufen; ob Super-oder Wochenmarkt
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Halbdaggl
Das Thema Epidemie ist praktisch durch - und wird sich durch (rechtzeitige :!: !) Einschränkungen vielleicht noch in gewissen Grenzen halten können.

Man darf einfach drei, vier Dinge nicht vergessen: die Mobilität, die zu späte Information, wo es bereits größere Krankheitsausbrüche gegeben hat, und die vielen "leichten" Krankheitsverläufe, die man gar nicht erkennt und die trotzdem die Viren verbreiten. Und eben die Idioten (Sorry für diesen Ausdruck, aber für mich passt da nur dieser :!: !), die jetzt noch unter Leute gehen, wenn sie krank oder kränkelnd sind...

Vermutlich haben wir Glück, und es gibt nicht mehr Tote als bei der alljährlichen Durchschnitts-Grippe. Aber genau wissen wir es nicht. Was wir wissen, ist: Dass es Todesfälle insbesondere bei Vorerkrankungen und alten Menschen gibt und dass es auch leichte Verläufe gibt. Alles weitere bleibt aufgrund der unsicheren Zahlen aus China Spekulation, weil es momentan für eine "sichere" Statistik einfach zu wenige und zu wenig dokumentierte Fälle gibt. Und deswegen nimmt die Politik (in der Schweiz) diese Infektionskrankheit zu Recht auch ernst.

Und ganz ehrlich: Jeder Mensch, dem man durch Isolation das Leben rettet, wird dankbar sein. Da steht eben das Volksinteresse über dem des Einzelnen.

Kann man gut finden - oder halt nicht. Und das hat erst mal nichts mit Panikmache zu tun.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

de mappes
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higgi hat geschrieben:Im Saarland muss man sich eh keine Sorgen machen
Weder fährt da jemand hin, noch verlässt es irgendwer freiwillig


das ist auch meine Hoffnung :prost:
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de mappes
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CoachingZone hat geschrieben:Das Thema Epidemie ist praktisch durch - und wird sich durch (rechtzeitige :!: !) Einschränkungen vielleicht noch in gewissen Grenzen halten können.

Man darf einfach drei, vier Dinge nicht vergessen: die Mobilität, die zu späte Information, wo es bereits größere Krankheitsausbrüche gegeben hat, und die vielen "leichten" Krankheitsverläufe, die man gar nicht erkennt und die trotzdem die Viren verbreiten. Und eben die Idioten (Sorry für diesen Ausdruck, aber für mich passt da nur dieser :!: !), die jetzt noch unter Leute gehen, wenn sie krank oder kränkelnd sind...

Vermutlich haben wir Glück, und es gibt nicht mehr Tote als bei der alljährlichen Durchschnitts-Grippe. Aber genau wissen wir es nicht. Was wir wissen, ist: Dass es Todesfälle insbesondere bei Vorerkrankungen und alten Menschen gibt und dass es auch leichte Verläufe gibt. Alles weitere bleibt aufgrund der unsicheren Zahlen aus China Spekulation, weil es momentan für eine "sichere" Statistik einfach zu wenige und zu wenig dokumentierte Fälle gibt. Und deswegen nimmt die Politik (in der Schweiz) diese Infektionskrankheit zu Recht auch ernst.

Und ganz ehrlich: Jeder Mensch, dem man durch Isolation das Leben rettet, wird dankbar sein. Da steht eben das Volksinteresse über dem des Einzelnen.

Kann man gut finden - oder halt nicht. Und das hat erst mal nichts mit Panikmache zu tun.


die Krankheit muss ernst genommen werden, auch wenn die Letalität derzeit noch sehr gering ist

Isolation ist eben auch kein absolut klarer Begriff.
Wenn man mit einfachen Mitteln Menschenmengen vermeiden kann oder meiden will; gerne. (zB Homeoffice wie ihr es beschreibt)

Auf das normale Leben verzichten;sprich Einkaufen, Kind in die Kita, sich mit Freunden treffen, was essen gehen...da sehe ich bei mir und offenbar auch in der Umwelt noch kaum Einschränkungen

ergänze noch: Sport treiben; da ist man auch nicht unbedingt allein
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factotum
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higgi:
Im Saarland muss man sich eh keine Sorgen machen
Weder fährt da jemand hin, noch verlässt es irgendwer freiwillig


Ich kannte mal jemanden, der ist nach Pirmasens gefahren aus irgendwelchen obskuren Gründen.
Ist allerdings schon Jahrzehnte her. Weiss nicht, ob der noch lebt.
The shit that used to work, won`t work now.

Flache9
Die NATO hat den Bündnissfall akzeptiert.
Der erste Step wird eine Einrichtung einer Flugverbotszone über Nordsyrien sein um Syrische und russische Luftangriffe zu unterbinden.
Weitere Schritte werden nach Situationen in Steps folgen.
Die NATO steht geschlossen hinter der Türkei.

Pressekonferenz Live. Jens Stoltenberg



Airwin
Ich kannte mal jemanden, der ist nach Pirmasens gefahren aus irgendwelchen obskuren Gründen.
Ist allerdings schon Jahrzehnte her. Weiss nicht, ob der noch lebt.



war der dann auch in homburg 8) ?

factotum
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Granadaseggl
tiffert so:

higgi hat geschrieben:
Saarland

factotum hat geschrieben:
Pirmasens

:shock:


Ah! Jetzt macht alles Sinn. Higgi was right all along.
The shit that used to work, won`t work now.

factotum
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Granadaseggl
war der dann auch in homburg 8) ?


Ich schreib nix mehr bevor ich rausgefunden hab, wo wer was Homburg denn nun ist.
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