Das Thema Epidemie ist praktisch durch - und wird sich durch (rechtzeitige

!) Einschränkungen vielleicht noch in gewissen Grenzen halten können.
Man darf einfach drei, vier Dinge nicht vergessen: die Mobilität, die zu späte Information, wo es bereits größere Krankheitsausbrüche gegeben hat, und die vielen "leichten" Krankheitsverläufe, die man gar nicht erkennt und die trotzdem die Viren verbreiten. Und eben die Idioten (Sorry für diesen Ausdruck, aber für mich passt da nur dieser

!), die jetzt noch unter Leute gehen, wenn sie krank oder kränkelnd sind...
Vermutlich haben wir Glück, und es gibt nicht mehr Tote als bei der alljährlichen Durchschnitts-Grippe. Aber genau wissen wir es nicht. Was wir wissen, ist: Dass es Todesfälle insbesondere bei Vorerkrankungen und alten Menschen gibt und dass es auch leichte Verläufe gibt. Alles weitere bleibt aufgrund der unsicheren Zahlen aus China Spekulation, weil es momentan für eine "sichere" Statistik einfach zu wenige und zu wenig dokumentierte Fälle gibt. Und deswegen nimmt die Politik (in der Schweiz) diese Infektionskrankheit zu Recht auch ernst.
Und ganz ehrlich: Jeder Mensch, dem man durch Isolation das Leben rettet, wird dankbar sein. Da steht eben das Volksinteresse über dem des Einzelnen.
Kann man gut finden - oder halt nicht. Und das hat erst mal nichts mit Panikmache zu tun.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.
- Charles Maurice de Talleyrand -