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Auswurf
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Grasdaggl
Haber hat geschrieben:

der Fußgängerweg hoch zur Karlshöhe (von den legendären Willy Reichert Stäffele aus) war schön einsam


haidanei :D
und ich hab mein rad am oberen ende der Oscar-Heiler-Staffel abgestellt,
weil da eine bank sich zur veschbrpause anbot

unter einer blühenden schlehe und das war dufte

sooo so, jaaaa ja
das ist doch keine Musik

higgi
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Grasdaggl
Hab mir dieses European Mortality Monitoring (euro momo) auf das sich der Lehmann bezieht mal angeschaut. Es ist nicht klar ob das eine Behörde ist, oder wo die Daten herkommen.
Jedenfalls sind die Daten 2 Wochen alt (bis KW10) so das man nicht sagen kann, ob die Sterblichkeit in Italien in dieser und letzter Woche signifikant angestiegen ist, im Vergleich zu den letzten Jahren.

Ein gewisser Dr. Wolfgang Wodarg, seines Zeichen Epidemologe und später SPD Bundestagsabgeordneter hat, um es vorsichtig auszudrücken, eine erwas andere Meinung zum Thema.


Schaut euch den mal an. Es kann nie schaden auch mal andere Meinungen zu hören.
von daher

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Haber hat geschrieben:
Tifferette hat geschrieben:Haber bekommt den Titel "Arschjurist h.c.".

:-)


;)

ich werde jetzt wieder mehr zum Romantiker wie im alten Forum, morgen schreib ich übers Teehaus am Bopser oben, heute war die Karlshöhe dran, übermorgen dann mal wieder Bad Cannstatt.


Schreib auch mal was über das Bäraschlössle und die Uhlandshöhe. Und gibt es das Rotenwaldeck noch? Da musste ich immer für meinen Vater einen Humpen Bier kaufen. Und nebenan im Lädle 2 Texas Zigaretten, Stück 10 Pfennig.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Nilkheimer hat geschrieben:Übrigens fällt mir gerade auf: Wie froh kann man in Zeiten wie diesen sein, die Öffentlich-Rechtlichen zu haben. Ist ziemlich gut, was die machen und leisten dieser Tage - Kritik gibt's immer, aber geschenkt.

Man stelle sich eine Welt vor, in der wir nur noch - wie von vielen Spezialisten ja herbeigesehnt - von yahoo.com, achsedesguten, tichyseinblick und dergleichen "informiert" würden. Große Katastroff.


Hat eigentlich die AFD die Existenz des Virus schon bestätigt?

Und wissen die im Big Brother Container eigentlich schon, was draußen los ist?
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Balbriggan
Granadaseggl
Unter Westfalen hat geschrieben:
Nilkheimer hat geschrieben:Übrigens fällt mir gerade auf: Wie froh kann man in Zeiten wie diesen sein, die Öffentlich-Rechtlichen zu haben. Ist ziemlich gut, was die machen und leisten dieser Tage - Kritik gibt's immer, aber geschenkt.

Man stelle sich eine Welt vor, in der wir nur noch - wie von vielen Spezialisten ja herbeigesehnt - von yahoo.com, achsedesguten, tichyseinblick und dergleichen "informiert" würden. Große Katastroff.


Hat eigentlich die AFD die Existenz des Virus schon bestätigt?

Und wissen die im Big Brother Container eigentlich schon, was draußen los ist?

Wenn es jetzt alle dahinrafft, außer die im Container. Wären die ja praktisch für den Fortbestand der Menschheit zuständig.
Alles auf null, oder ?
:lol:



Unter Westfalen
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Grasdaggl
Balbriggan hat geschrieben:
Unter Westfalen hat geschrieben:
Nilkheimer hat geschrieben:Übrigens fällt mir gerade auf: Wie froh kann man in Zeiten wie diesen sein, die Öffentlich-Rechtlichen zu haben. Ist ziemlich gut, was die machen und leisten dieser Tage - Kritik gibt's immer, aber geschenkt.

Man stelle sich eine Welt vor, in der wir nur noch - wie von vielen Spezialisten ja herbeigesehnt - von yahoo.com, achsedesguten, tichyseinblick und dergleichen "informiert" würden. Große Katastroff.


Hat eigentlich die AFD die Existenz des Virus schon bestätigt?

Und wissen die im Big Brother Container eigentlich schon, was draußen los ist?

Wenn es jetzt alle dahinrafft, außer die im Container. Wären die ja praktisch für den Fortbestand der Menschheit zuständig.
Alles auf null, oder ?
:lol:


Ich möchte nicht, dass meine Urenkel von denen abstammen. 8)
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

thoreau
Granadaseggl
Ich werde ein kleines Forumsschreibpäuschen einlegen, möchte aber nicht verpassen Euch alles Gute zu wünschen. Sowohl gesundheitlich, vor allem vielen aber auch "wirtschaftlich" (Es ist bizarr, wie die "Risikogruppen" hier fast klar trennbar sind). Ich hoffe Ihr (und Eure Arbeitsstellen) kommt aus dieser Sache so heil wie möglich raus. Ich weiß zu schätzen, in welch glücklicher Lage ich mich in meinem Beruf befinde und sehe das absolut nicht als selbstverständlich an. Ich drücke Euch die Daumen, schön die Nerven behalten, Kopf oben und der ganze andere pathetische Kram. Bin spätestens zur Aufstiegsfeier (vermutlich der jämmerlichsten aller Zeiten) wieder hier und decke den grünen Tisch.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Sehr schade.
In diesen schweren Zeiten braucht man jeden klugen Kopf.
Alles Gute und hoffentlich bis bald.
:prost:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Frank N Furter
Für Deutschland betrachtet, dürfte das die größte Massenhysterie seit gut 80 Jahren sein; weltweit betrachtet seit der Reaktion des Westens auf 9/11.
Aber es funktioniert erstaunlicher Weise immer wieder.

Wenn man es aus der Perspektive des Spaßes und der Soziologie betrachtet, lassen sich durchaus einige interessante Entwicklungen beobachten:
- wie entwickelt sich der heimische Alkoholkonsum und dessen Folgen...
- wer steigt wann wieder an der Börse ein...
- kaufen Menschen von nun an vermehrt online Lebensmittel...
- ändern einige Menschen dauerhaft ihre Freundlichkeitsrituale...
- wie gehen die Menschen nach der Hysterie mit der "Ernüchterung" um
usw.

Erstaunlich finde ich auch, dass es etliche Zeitgenossen gibt, denen die Corona-Krise richtig Spaß macht. Klar, jetzt können sie endlich auch mal Home-Office ausprobieren oder sparen sich täglich zwei Stunden Arbeitsweg. Aber es gibt auch die, die sich geradezu besoffen fühlen, wegen soner empfundenen Krisenheimelichkeit&Eichhörnchengefühlen sowie der Lust am Untergang. Natürlich machen diese Menschen meist ganz ernste Gesicher, wenn sie z.B. sagen, dass das alles "noch, ganz, ganz schlimm werden wird", oder "wir aktuell die größte Krise unserer Generation erleben"...

Interessant wird auch sein, wie der Kipp-Mechanismus aussieht. Also wenn in einigen Wochen die Stimmung kippt. Beispielsweise nach den Osterferien, wenn die Kinder wieder zur Schule oder in den Kindergarten sollten und einige Alleinerziehende ihren Jahresurlaub verballert haben für die Hysterie. Aber auch alle anderen Teilnehmer an unserer Hedonistengesellschaft werden in ein paar Wochen sicherlich beginnen unruhig ihren Hintern über das Sofa zu rubbeln...

Gespannt darf man auch sein, wie die Wirtschaft mit ihrem anschleichenden Kater umgeht. Da es sich um eine weltweite Hysterie handelt, bin ich gespannt darauf, wie lange es dauern wird, bis der ökonomische Motor wieder anspringt und läuft und welche Schäden die Hysterie in der sozioökonomischen Infrastruktur hinterlassen haben wird. Wie viele Millionen Arbeitslose? Wie viele Insolvenzen? Schuldenentwicklung, Löcher in den Solidarsystemen? Eigentlich warte ich jetzt schon auf den Spruch eines Politikers, wonach wegen Corona die Renten entweder weiter gekürzt oder die Beitragszahlungen erhöht werden müssten, bzw. vergleichbaren Blödsinn. Dabei, wie gesagt, ist das alles nur Massenpsychose. Erstaunlich wie gut das immer wieder funktioniert.


Unter Westfalen
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Grasdaggl
Ich glaube nicht, dass es sinnvoll und schon gar nicht, dass es zielführend ist, im Zusammenhang mit Corona von Massenhysterie zu sprechen oder Vergleiche zu anderen Ereignissen zu ziehen.
Gerade lese ich, dass in einem spanischen Altersheim 70 Menschen an Corona gestorben sind. Kann Fake sein. Wenn nicht, sind die, die diese Information weitergeben, hysterisch?
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Airwin
vielleicht nicht den totalen durchblick - wer hat den schon - aber immer wieder einen anderen blickwinkel :nod: . Ich finde das sehr angenehm im einheitsbrei der meinungen, auch dann wenn es mal nicht meine ist. Außerdem kann ich mir durchaus vorstellen, dass sich die stimmung ändern wird wenn die pleiten, jobverluste und sonstige kleinkatastrophen realität geworden sind . Ganz zu schweigen vom darbenden partyvolk 8) .

fkAS
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Halbdaggl
Heut morgen im Deutschlandfunk: In Frankreich werden Rotwein und Kondome knapp, in Deutschland sind die Klopapierregale leer, in den USA stürmen sie in die Waffengeschäfte... :roll:

Zur "Hysterie" - gibt's, aber ich denke nicht, dass die aktuelle Politik dazugehört. Das individuelle Krankheitsrisiko durch eine Infektion ist für die allermeisten sehr gering. Für die Ü65 und bestimmte Risikogruppen aber beträchtlich. Wenn man die gut versorgen will, stößt das Gesundheitssystem in der Pandemie an Grenzen. Dann wird es in einigen Regionen so ähnlich aussehen wie in der Lombardei und eben auch die Versorgung anderer Krankheitsfälle leiden.
Gäbe es ne Alternativstrategie mit der Isolation von Risikogruppen statt "shut down"? Schwierig, weil man dann ja grade das Pflegepersonal mit isolieren müsste und ebenfalls in den Familien wo die ~Ü40 die Alten pflegen. Daher haben sich letztlich alle Verantwortlichen gegen die Strategie entschieden.

Flache9
Die Staatshilfen kann man so oder so bewerten.
Eine richtige Hilfe ist es nicht. Es ist bis auf die Bürgschaft und Kurzarbeit keine große Hilfe.
Steuerstundungen, Kredite etc. Sind zwar toll, aber zurückbezahlt werden müssen sie trotzdem, obwohl ein Teil der Firmen kein Geld verdienen werden.
Diese Firmen haben ja nicht zur Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt.
Daher nichts besonderes und keine echte Hilfe für die Liquidität schwachen Unternehmen.


Unter Westfalen
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Grasdaggl
Wir wissen einfach immer noch zu wenig.

Junge Menschen scheinen weniger gefährdet zu sein, aber es sterben auch junge Menschen am Virus. Es sind schon in den verschiedenen Ländern Ärzte daran gestorben, die sicherlich nicht Ü70 sind oder einer Risikogruppe angehören.

Wenn man die Gesellschaft in 3 Gruppen einteilen könnte,
Nichtgefährdete,
Kaumgefährdete und
Höchstgefährdete,
war alles viel einfacher, sowohl im Alltag, als auch in den Krankenhäusern.

Wenn ich mir die Vergleichszahlen anschaue, wohl wissend, dass sie nicht 1:1 vergleichbar sind, scheint mir Deutschland gut aufgestellt zu sein. Wahrscheinlich habe wir wirklich ein besseres Gesundheitssystem als z.B. UK oder die USA. Die nächsten Wochen werden da einiges ans Licht bringen.

Wie Southern schon vor einiger Zeit richtig erwähnt hat, bergen Krisen Risiken, aber sie eröffnen auch Chancen. Wenn alles vorbei ist, kann der Tanz wieder beginnen. Es kann aber auch anders werden. In meinem Umfeld gehen die Menschen sehr bewusst mit der Bedrohung um. Auch in diesem Forum. Man hilft sich gegenseitig.

Die Populisten sind auf einmal sehr leise geworden. Vielleicht ahnen sie, dass die Gesellschaft erkennt, dass sie keine Rezepte für die Bewältigung des Daseins haben

Ich bin sehr zuversichtlich, dass unsere Gesellschaft nachdem wir diese höchste Herausforderung seit dem 2. Weltkrieg gemeistert haben, eine bessere sein wird.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Tifferette
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Grasdaggl
Frankie hat wohl Langeweile und will ein wenig provozieren. Mei.

Ansonsten: spiele gerade mit den Kids im sonnigen Garten. Es gibt Schlimmeres.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

CoachingZone
Halbdaggl
Der entscheidende Unterschied zwischen Covid-19 und der echten Influenza incl. den in den vergangenen Jahren grassierenden Schweinegrippe, Vogelgrippe etc. ist, dass das Virus die Lunge befällt und man für die schwersten Fälle immer Intensivbetten PLUS Beatmung braucht, die in der benötigten Anzahl bei einem steilen Anstieg der Ansteckungskurve in den europäischen Krankenhäusern eben nicht vorhanden sind. Für Kranke mit schweren Verläufen der Grippe braucht es sehr oft halt "nur" Intensivbetten, die sich deutlich leichter bereitstellen lassen.

Als vor einigen Jahren die Schweinegrippe umherging, habe ich fast allen meinen Bekannten in jüngerem Alter geraten, auf die nicht ausreichend getestete Impfung zu verzichten und das Risiko der Ansteckung einzugehen, weil man dann eine körpereigene Basisimmunität gegen die neuen Antigene eines für die breite Mehrheit doch recht harmlosen Virus aufbaut, die der einer jeden Impfung deutlich überlegen ist. (Die Grippe-Impfung schützt nämlich in der Regel nur eine Saison lang). Bin auch selbst eine halbe Woche grippal im Bett gelegen und hoffe, dass sich mein Körper den neuen Erreger gemerkt hat.

Sobald eine Impfung gegen Sars-CoV-2 auf dem Markt ist und man die Risikogruppen damit schützen kann, könnte es meiner Meinung nach tatsächlich die bessere Variante sein, eine Herdenimmunität durch nicht verhinderte Ansteckung der jungen Bevölkerung zu erzielen.

ABER:

Bleibt noch die Einschränkung, dass man über die langfristigen Folgen der Erkrankung Covid-19 noch nichts weiß. Beispielsweise: Wie wirkt sich ein überstandener, eher leichterer Krankheitsverlauf langfristig auf das Lungengewebe aus? Gibt es beispielsweise ein höheres Risiko, später an degenerativen Erkrankungen des Lungegewebes (chronische Bronchitis, Lungenfibrose, etc.) zu leiden?

Und dass man abwarten muss, wie mutagen sich das Virus erweist und ob es sich möglicherweise über die Zeit zu einer aggressiveren Variante verändert mit mehr schweren Krankheitsverläufen (analog der Masernviren).
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Frank N Furter
Aktuell 26 Tote in Deutschland. Bei der Grippewelle 2017/18 waren es 25.000 Tote (weltweit ca. 650.000). Es gibt gute Gründe hoffen zu dürfen, dass Corona nicht die Tödlichkeit dieser Grippewelle erreichen kann. Der stärkste Grund dafür ist der, dass Covid 19 bevorzugt die oberen Atemwege befällt, nur sehr selten die Lunge. Die häufigste direkte Todesursache des Virus ist aber ARDS/ALI (die Lunge säuft ab).

Bei der Grippe haben ca. 33% ernsthaftere Symptome, bei Corona bisher maximal 20%. Aber diese 20% sind sehr wahrscheinlich weit weg von der Realität. Die Corona-Symptome sind meist so mild, gerade bei Kindern, dass nun die ersten wissenschaftlichen Veröffentlichungen Schätzungen präsentieren, wonach sich mindestens 10x mehr Menschen mit Corona angesteckt haben, als die Monoquelle Johns Hopkins angibt. Das bedeutet im Umkehrschluß, dass die Mortalistätsrate mehr als 10x geringer sein könnte, als aktuelle Zahlen suggerieren (Mal ganz abgesehen daon, dass Johns-Hopkins durch den schicken "Live"-Anspruch, sowieso nur Grützedaten liefert).

Bei nüchterner Betrachtung, haben wir es bei Corona mit einer grippeähnlichen Erkrankung minder schweren Verlaufs zu tun. Es stecken sich zwar einerseits mehr Menschen an, weil das Virus aus der oberen Rachenregion leichter ausgehustet werden kann, andererseits ist es deshalb auch weniger gefährlich. Gerade deshalb sterben im Gegensatz zu einer Grippewelle, die auch Kleinkinder gefährdet, an Corona überwiegend ältere, multimorbide Menschen. Wobei auch davon die meisten nur von Corona weiter geschwächt wurden, während ihre Todesursache in ihren Grunderkrankungen liegt (zumeist Herz-Kreislauf-Versagen).

Um das nochmal genau zu benennen: Hysterisch (und unnütz) nenne ich insbesondere folgende Reaktionen:
Schließung von Schulen
Schließung von Kindergärten
Schließung von Läden
Schließung öffentlicher Einrichtungen

Sowie in einigen anderen Ländern:
Ausgangssperren (grotesk)

Eine besonnene Reaktion würde für mich hauptsächlich darauf abzielen, die Normalbevölkerung wie bei einer Grippe auch, der aktiven Immunisierung anheim zu stellen, während man alle größeren staatlichen Anstrengungen darauf konzentriert, alte und multimorbide, sowie gefährdete Menschen (z.B. Immunsupprimierte) zu isolieren.

Mathematisch betrachtet dürfte folgende Vereinfachung richtig sein: Es wird in der Summe mehr Tote geben, wenn man versucht die Ansteckungsdynamik so weit "zu strecken", dass der Prozess bis zur Immunität gegen Corona 2 Jahre dauert.
Dass "die Streckung" unser Gesundheitssystem "schonen" soll, halte ich bisher für eine hysterische Behauptung. Wir haben 28.000 Intensivbetten, die wir jederzeit mindestens verdoppeln könnten (Die Charité, z.B., hat mehr Beatmungsgeräte als ICU-Betten). Wenn ca. 2% der Infizierten (aber das ist schon hoch gegriffen) auf eine Intensivpflege angewiesen sein sollten, müssen jeweils binnen 2-3 Wochen Ansteckungsdauer mindestens 2,8 Millionen Menschen gleichzeitig erkrankt sein (also nicht bereits wieder gesund und immun). Selbst mit dem Faktor 10 sind noch nicht mal weltweit, während der gesamten Aussbruchsspanne, so viele Menschen infiziert. Und im größten Herd, China, ist die Epidemie schon wieder am Abklingen...

Bildet Euch selbst eine Meinung. Ich will Euch nicht schulmeistern, sondern denjenigen, die vielleicht zur Ängstlichkeit und übermäßigen Sorge neigen, auch mal ein paar Argumente in die Hand geben, dass man sich nicht unnötig verrückt machen muss.

Airwin
Frankie hat wohl Langeweile und will ein wenig provozieren. Mei.



jetzt kommt gleich noch der olle UWe mit "Frankie steht quer im Stall" :D . "Provokation" durch eine begründete meinungsäußerung? Grotesk.
Zuletzt geändert von Airwin am 18. März 2020 11:35, insgesamt 1-mal geändert.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Frank

Wie erklärst Du Dir was, was zur Zeit in Norditalien los ist?
Das ist doch nicht zu vergleichen mit einer "normalen" Grippeepidemie.
Und wie gefährdet sind das Arzt- und Pflegepersonal, die sich gegen Grippe impfen lassen können, durch Corona?
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

de mappes
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Spamferkel
higgi hat geschrieben:Mappes
Wenn du mit Fieber und Husten zuhause sitzt, willst du verdammt nochmal wissen ob du die Seuche hast oder nicht. Es ist nur schwer zu akzeptieren das man in Deutschland diese Tests nicht großflächig gebacken bekommt.
Ein Test dauert unfassbare 15 Minuten, jetzt kannst du dir selber ausrechnen wieviele Menschen es braucht, um so ne Station lahm zu legen. Die arbeiten auch nicht im Schichtbetrieb sondern Montag bis Freitag von 10 bis 19 Uhr
Einfach nur Lachhaft


du bist ja betroffen deswegen danke für die Info
Vielleicht fühlt es sich anders an wenn es einem schlecht geht.
Ich hab ne Erkältung und produktiven Husten. Ich käme nicht im Traum auf die Idee, mich testen zu lassen.
Wenn man Corona hat, aber nur schwache Symptome ändert das doch nichts an deinem üblichen Verhalten dieser Tage?!

Dass es mehr Tests geben müsste...sind wir uns einig.
Aber dieser Drang auf die Stationen...kann es nicht nachvollziehen
Don't criticize what you can't understand

Airwin
in ganz italien gab es wohl nur 5000 beatmungsgeräte. An der stelle kann man auch wieder sehen wie die EU eben nicht "solidarisch" funktioniert und sich die nationalstaaten selbst helfen - aber das nur nebenbei.