ja,
und gerade habe ich gelernt, dass Kurt Rehfeld die Musik geschrieben hat, ebenso wie für "Anna Scheifele aus Kaltental".
Er war der Adoptivvater meines Schulfreundes Eberhard (Hardy).
Die Rehfelds wohnten erst in der Reuchlinstr., dann oben auf dem Killesberg in einer großzügigen Mietwohnung, in der er auch ein Tonstudio hatte. In dem großen Garten stand ein Garten mit einem Kirschbaum. Wenn ich nur wüsste, welche Sorte das war. Groß wie eine Herzkirsche, aber nicht dunkelrot, sondern gelbrot und knackig. Ich habe mein ganzes leben lang nie wieder eine solche leckere Kirsche gegessen.
Später kauften die Rehfelds sich eine Eigentumswohnung im Hannibal.
Kurt Rehfeld war ein freundlicher und lustiger Mann. Aller Starrummel war ihm fremd. Er war damals bekannt wie ein bunter Hund.
Das Volksmusikimage ist er nie losgeworden.
In den 60er Jahren schrieb er einen Instrumental "Melodie zu den Sternen", der das Zeug zu einem Vorspann für eine TV-Serie oder einen Film hatte. Leider hat sich keine Plattenfirma dafür interessiert.
Er wäre im Januar 100 Jahre alt geworden.
https://www.mainpost.de/regional/wuerzb ... 6,10392746Nachtrag:
Ich sehe gerade, dass das Gedenkkonzert für Kurt Rehfelds 100. Geburtstag, am 14.03.2020, wegen Corona abgesagt werden musste.
Wenn der alte Rehfeld das erlebt hätte, hätte er wahrscheinlich schallend gelacht.

Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai