Junge Wilde.
Die jüngsten Startaufstellungen des VfB stammen laut transfemarkt.de aus den Jahren 1976/1977 unter Jürgen Sundermann und 2000/2001 unter Ralf Rangnick. Felix Magaths VfB-Teams tauchen in dieser ziemlich langen Liste überhaupt nicht auf. Wenn sie dem Geld gegeben hätten, hätte er noch sechs Zivkovitsche gekauft, anstatt talentierte Leute aus der eigenen Jugend aufzustellen. Hatte den Rotz, unter anderem von Rangnicks guter Vorarbeit zu profitieren.
Stammt der Begriff nicht auch ursprünglich aus den Siebzigern, unter Sundermann? Seither stand es eher für kleine bis sehr kleine Gruppen von talentierten Spielen aus der eigenen Jugend. Gerd Mäuser hatte “Junge Wilde” in seinem Zehn-Punkte-Plan stehen, fiel dann aber eher durch Journalistenbeschimpfung oder das Aufkündigen einer Lese-Initiative für Kinder auf.
Der VfB hat jede Menge gute Spieler ausgebildet, nur halt nicht immer für die eigene erste Mannschaft. Ist ja auch nicht schlecht.