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de mappes
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Spamferkel
Plan B hat geschrieben:
de mappes hat geschrieben:Findest du das als Argument so schlüssig?
Sie sterben ja zumeist trotzdem und haben dementsprechend Märtyrer Potential


Ja, ich sehe da einen Unterschied zwischen einer sofortigen Tötung und einer schleichenden. Ausserdem kommt ja noch die Leidensphase als Abschreckung hinzu.
Aber, wie geschrieben, nur meine Meinung, das kann jeder anders sehen.


Klar
Da darf es auch viele Ansichten geben
Aber ein langer Leidensweg macht IMO nicht minder einen Märtyrer aus...rembember?
Don't criticize what you can't understand

Hasenrupfer
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Grasdaggl
higgi hat geschrieben:@Auswurf
Glaub da gehts um andere Dinge, Nordstream, Belarus oder Syrien/Türkei
Irgend ein Deal steht da demnächst an


Ähm, und daher ist Nawalny jetzt eine Art Verhandlungsmasse für die Bundesregierung, oder wie muss man das verstehen?


higgi
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Grasdaggl
Hasenrupfer hat geschrieben:
higgi hat geschrieben:@Auswurf
Glaub da gehts um andere Dinge, Nordstream, Belarus oder Syrien/Türkei
Irgend ein Deal steht da demnächst an


Ähm, und daher ist Nawalny jetzt eine Art Verhandlungsmasse für die Bundesregierung, oder wie muss man das verstehen?

Sowohl der Kreml als auch die Bundesregierung versprechen sich irgendwas von diesem Spiel.
Wenn der Kreml jemanden beseitigen will, dann tun sie das einfach. Vor allem auf heimischen Boden.
Ihn nur ein wenig zu vergiften, und dann den Deutschen zu erlauben denjenigen mit einer Maschine auszufliegen, um Ihn dann entweder zu retten, oder den Nachweis zu erbringen dass er vergiftet wurde....???
von daher

Auswurf
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Grasdaggl
hallo higgi
das sind Deine persönlichen spekulationen auf wenig belastbarer basis.

Manchmal wäre es fast schön, es gäbe noch eine ebene auf der geheime absprachen getroffen würden.
die dunkle diplomatie :twisted: 8)
Deutschland /europa hat der willkür globaler schwergewichte wenig entgegenzusetzen, was kein wunder ist, wenn interne interessenskonflikte die handlungsfähigkeit lähmen.
das ist doch keine Musik

Tifferette
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Grasdaggl
Hasenrupfer hat geschrieben:Hab ich mich auch gefragt, warum man sich da so eine brandheiße, außenpolitische Sache in's Land holt, und die einzige Erklärung war, dass das Ganze ein riesiger Merkel'scher Mittelfinger in Richtung Putin ist...

Ja, das ist sehr plausibel.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

higgi
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Grasdaggl
Find ich unplausibel. Ohne Putins Genehmigung, um nicht zu sagen ausdrücklichem Wunsch, hätte man Nawalny nicht ausfliegen können.
Merkel darf sich als Retterin Nawalnys feiern lassen, und Putin erwartet im Gegenzug irgendwas, ist nur die Frage was
von daher




Tifferette
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Grasdaggl
Cantona hat geschrieben:sehe es ähnlich wie higgi... ergibt für mich alles wenig Sinn... bzw. blick's nett...


Naja, die Weigerung Putins, ihn ausfliegen zu lassen, käme ja gewissermaßen dem Eingeständnis gleich, dass man etwas zu verbergen hat.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)


Tifferette hat geschrieben:
Hasenrupfer hat geschrieben:Hab ich mich auch gefragt, warum man sich da so eine brandheiße, außenpolitische Sache in's Land holt, und die einzige Erklärung war, dass das Ganze ein riesiger Merkel'scher Mittelfinger in Richtung Putin ist...

Ja, das ist sehr plausibel.


Merkel ist in einem Land aufgewachsen, in dem die komplette Politik von Moskau diktiert wurde. Die muss seit geraumer Zeit schon denken sie sei im falschen Film, und ich sehe darin auch den Hauptgrund, warum sie noch nicht loslassen konnte.

Bin sehr baff darüber, wie viele sich immer noch von diesem miesen Gangster an der Nase rumführen lassen. Der kann nur KGB – das zwar sehr gut, aber es ist offensichtlich und durchschaubar. Seine gesamte Strategie steht im Buch von diesem Aleksandr Dugin, und seine Methoden sind 1:1 aus Geheimdienst-Handbüchern.

darkred
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Halbdaggl
Die meisten Leute hier interessiert es doch einen Scheißdreck ob die Rechtstaatlichkeit in Russland nach Belieben mit Füßen getreten wird. Ob regierungstreue Wirtschafts-Marionetten die Oligarchie betonieren. Oder ob dortige Oppositionelle vergiftet, in Lager gesteckt oder unter fadenscheiniger Anklage in den Knast wandern...
Hauptsache das Erdgas wärmt uns im Winter den Arsch. Immer dasselbe. Erst das Fressen, dann die Moral.

Tamasi
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Allmachtsbachel
Glaube ich eigentlich nicht. Es interessiert hier sicher recht viele Menschen. Allein schon, weil viele Putin sehr misstrauisch gegenüber stehen. (Gut, die Russlanddeutschen AfD-Wähler kann man natürlich ausschließen.)

Aber es ist halt auch nicht sooo einfach, hier in D etwas gegen Putin zu machen. Okay, kein Schalke-Gazprom-Trikot kaufen, keinen Lada und nicht mehr täglich Kaviar zum Frühstück und mit Wodka nachspülen. Aber sonst... Gibt leichtere Felder, um Zeichen zu setzen.

publicenemy
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Halbdaggl
Energieimport ist in der Tat eine heikle Sache. Das moralisch zu bewerten ist löblich. Außer Norwegen wird kaum ein Land/eine Region strengeren Maßstäben gerecht werden: KSA, Nordafrika, USA, Venezuela,...

Cantona
...wir importieren ja noch ein wenig mehr ausser "energie"... zum beispiel Waren aus dem Musterland der Demokratie und der Menschenrechte China... ach halt, da war was, wir exportieren ja auch n'bissle was, eigentlich in jedes Land der Welt... mensch, das ist schon so ne Sache mit der Globalisierung.

Bin in diesem Zusammenhang der Meinung, dass diese wechselseitigen wirtschaftlichen Abhängigkeiten das Risiko kriegerischer Auseinandersetzungen minimieren (was ich höchst moralisch finde :bounce:): Russland braucht die Kohle aus seinen Energieexporten, USA-China auch extrem verflochten, etc etc...

Wirtschaftliche Sanktionen haben meines Wissens jedenfalls noch nie Positives bewirkt, Ausnahmen bestaetigen die Regel.

Allerdings bin ich ein starker Verfechter davon, dass Europa bzw. die EU sein militärisches Abschreckungspotential erheblich erhöht: hier ist insbesondere auch Deutschland gefordert, als stärkste Volkswirtschaft der EU. Aus einer Position der (wirtschaftlichen UND militärischen) Stärke lässt sich mit den Putins und Erdogans dieser Welt anders verhandeln. Und nebenbei vielleicht auch ein wenig den chinesischen Imperialismus eindämmen, mit Hilfe der USA (dafür sollte dieser komische Vogel im Weissen Haus sich bestenfalls möglichst bald verpissen; wenn nicht, ändert das nichts am oben Gesagten).
Zuletzt geändert von Cantona am 27. August 2020 14:21, insgesamt 1-mal geändert.

de mappes
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Spamferkel
publicenemy hat geschrieben:Energieimport ist in der Tat eine heikle Sache. Das moralisch zu bewerten ist löblich. Außer Norwegen wird kaum ein Land/eine Region strengeren Maßstäben gerecht werden: KSA, Nordafrika, USA, Venezuela,...


Sag ja: die gute deutsche Kohle :arr:
Don't criticize what you can't understand

Flache9
Cantona hat geschrieben:...wir importieren ja noch ein wenig mehr ausser "energie"... zum beispiel Waren aus dem Musterland der Demokratie und der Menschenrechte China... ach halt, da war was, wir exportieren ja auch n'bissle was, eigentlich in jedes Land der Welt... mensch, das ist schon so ne Sache mit der Globalisierung.

Bin in diesem Zusammenhang der Meinung, dass diese wechselseitigen wirtschaftlichen Abhängigkeiten das Risiko kriegerischer Auseinandersetzungen minimieren (was ich höchst moralisch finde :bounce:): Russland braucht die Kohle aus seinen Energieimporten, USA-China auch extrem verflochten, etc etc...

Wirtschaftliche Sanktionen haben meines Wissens jedenfalls noch nie Positives bewirkt, Ausnahmen bestaetigen die Regel.

Allerdings bin ich ein starker Verfechter davon, dass Europa bzw. die EU sein militärisches Abschreckungspotential erheblich erhöht: hier ist insbesondere auch Deutschland gefordert, als stärkste Volkswirtschaft der EU. Aus einer Position der Stärke lässt sich mit den Putins und Erdogans dieser Welt anders verhandeln. Und nebenbei vielleicht auch ein wenig den chinesischen Imperialismus eindämmen, mit Hilfe der USA (dafür sollte dieser komische Vogel im Weissen Haus sich bestenfalls möglichst bald verpissen; wenn nicht, ändert das nichts am oben Gesagten).


Wir haben die NATO.
Wir müssen niemanden abschrecken und Krieg wollen wir in der EU auch nicht führen. Niemand bedroht und wenn wir niemanden bedrohen.
Und leider muss ich dir da widersprechen was Trump angeht.Trump hat China mehr eingedämmt hat als seine Vorgänger.






Unter Westfalen
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Grasdaggl
Sie predigen Wasser und sie trinken Wein.

https://www.theguardian.com/world/2020/ ... university

Falwell’s alleged behaviour was in stark contrast to the strict code of conduct that students at Liberty are obliged to follow. Classes start with prayers, alcohol is banned on campus, dorms are strictly segregated, students are subject to a curfew, and “modest” dress is required. Three times a week, students attend “convocation”, a potent mix of evangelical worship and political rally.

The university’s “honour code” says: “Sexual relations outside of a biblically ordained marriage between a natural-born man and a natural-born woman are not permissible at Liberty.” Prospective faculty members are vetted for their conservative theological views.

When I spent several days on campus in 2018, students were polite, helpful and overwhelmingly pro-Trump, but some were uneasy about Falwell’s leadership and enthusiasm for the US president. A few spoke of “toxic Christianity” – robustly dismissed as a “liberal” concept by Falwell when I was summoned to his office to meet him and Becki.

Whether Liberty will prosper without Falwell remains to be seen. On Tuesday, Allen McFarland, the board’s acting chair, said the university’s future was “very bright and in capable hands of leaders who are committed to being good stewards of what the Lord has entrusted”.

A second question is whether Falwell’s downfall will have an impact on Trump’s white evangelical base. According to Sarah Posner, the author of Unholy: Why White Evangelicals Worship at the Altar of Donald Trump, Falwell’s influence has been overestimated.

“His fall does not change anything. Trump has built relationships with the evangelical base and the religious right leadership in Washington, and they see him as their saviour – God’s hand is on him, he has come to save America at this critical juncture,” she said.

“His approval ratings among white evangelicals may have eroded a little over his presidency, but more than 80% are still likely to vote for him.”

As for Falwell, he said this week the “trauma of this experience has brought us to a very challenging point in our lives, but we are strong, our faith in Christ is greater than ever, and … we will get through this”. He has asked the public to pray for him.
:puke: :puke: :puke:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai