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factotum
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Granadaseggl
CZ hat geschrieben:

Diese Erfahrung habe ich auch schon ein paar Mal mit Bekannten aus Russland bzw. aus der Ukraine gemacht. Dass nämlich die hierzulande medial als Oppositionsgrößen dargestellten Personen dort als recht unbedeutend und/oder auch fragwürdig angesehen würden.


Ich kann da nur mit dem russischen Rentner aufwarten, der uns täglich kostenpflichtig die Brotzeit und gratis ein mehr oder weniger kurzes Referat über die vergangenen 24h bei Russia Today zukommen lässt.
Der findet Putin knorke. Widersprechen sollte man ihm nur, wenn man keinen Bock hat, weiterzuarbeiten, weil das dauert dann.
Von Herrn N. hat er aber noch nicht angefangen. Bin gespannt, wie lange das dauert, bis er sich was passendes zurechtgelegt hat.
The shit that used to work, won`t work now.


Unter Westfalen
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Grasdaggl
CoachingZone hat geschrieben:
Frank N Furter hat geschrieben:Wir haben hier im Institut gerade ein paar Russen als Gastwissenschaftler. Die meinten, dass Navalny in Russland überhaupt keine Rolle spielen würde. Durch sein nationalistisches Getröte wäre er bei vielen anderen Oppositionellen unten durch.


Diese Erfahrung habe ich auch schon ein paar Mal mit Bekannten aus Russland bzw. aus der Ukraine gemacht. Dass nämlich die hierzulande medial als Oppositionsgrößen dargestellten Personen dort als recht unbedeutend und/oder auch fragwürdig angesehen würden.


Wenn es um autoritär geführte Regimes geht, neigt man gerne dazu, die Opposition moralisch und medial zu unterstützen.

Nach Umstürzen haben die neuen Regierungen einen Vertrauensvorschuss, der aber in den meisten Fällen schnell aufgezehrt ist. Offensichtlich geht es in der globalisierten Welt schneller als früher, sich die eigenen Taschen zu füllen und auch Verwandte und Freunde nicht zu vergessen.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

CoachingZone
Halbdaggl
factotum hat geschrieben:
Diese Erfahrung habe ich auch schon ein paar Mal mit Bekannten aus Russland bzw. aus der Ukraine gemacht. Dass nämlich die hierzulande medial als Oppositionsgrößen dargestellten Personen dort als recht unbedeutend und/oder auch fragwürdig angesehen würden.


Ich kann da nur mit dem russischen Rentner aufwarten, der uns täglich kostenpflichtig die Brotzeit und gratis ein mehr oder weniger kurzes Referat über die vergangenen 24h bei Russia Today zukommen lässt.
Der findet Putin knorke. Widersprechen sollte man ihm nur, wenn man keinen Bock hat, weiterzuarbeiten, weil das dauert dann.
Von Herrn N. hat er aber noch nicht angefangen. Bin gespannt, wie lange das dauert, bis er sich was passendes zurechtgelegt hat.


Weißt Du, ich maße mir nicht an, die Aussagen weniger Bekannter zu verallgemeinern. Aber es hat mich damals schon erstaunt, diese Meinungen kennenzulernen, die ich so nicht erwartet hatte. Und es waren keine russischen Rentner, die noch den Zaren erlebt haben, sondern eher polyglotte Erwachsene (mit Wohnsitz oder familiären Wurzeln in Russland und in der Ukraine).

Was mich aber auch erstaunt hat, war die Sehnsucht der meisten nach einem starken Mann (sic!), dem richtigen eben, dem, der mit der ganzen Korruption und Vetterleswirtschaft aufräumt. Es scheint so, als ob dort immer noch gerne die Verantwortung nach oben abgegeben wird. (Obwohl: Wenn man es genau betrachtet, sind wir hier im Westen bisweilen auch nicht viel weiter...)
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

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Halbdaggl
Unter Westfalen hat geschrieben:Wenn es um autoritär geführte Regimes geht, neigt man gerne dazu, die Opposition moralisch und medial zu unterstützen.

Nach Umstürzen haben die neuen Regierungen einen Vertrauensvorschuss, der aber in den meisten Fällen schnell aufgezehrt ist. Offensichtlich geht es in der globalisierten Welt schneller als früher, sich die eigenen Taschen zu füllen und auch Verwandte und Freunde nicht zu vergessen.


Nicht zu vergessen, muss die neue Regierung immer auch den westlichen oder östlichen Unterstützern ungehinderten Zugang zu den interessanten Rohstoffen gewähren. Nur dann erhält sie als Opposition auch die für einen Umsturz notwendige militärische Unterstützung. Schön seinerzeit in Chile oder im Kongo oder im Irak oder ... oder ... zu sehen...
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Tamasi
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Allmachtsbachel
CoachingZone hat geschrieben:Ist zwar sehr verschwörungstheoretisch - aber praktisch kann sowas (also Vergiftungen und Ermordungen) die CIA auch, auch auf fremdem Terrain - und um den Westen auf Linie gegen Russland oder wen auch immer zu bringen, wäre das natürlich ein interessanter Ansatz.

Diesem Ansatz kann ich wenig abgewinnen. Zum einen: "Die CIA"...? Klingt mir zu vage. Die übergeordneten Ansagen werden in den USA doch gerade von Donald Trump getroffen, ein für sich agierender Deep-State mit eigeninitiativ tätigen Abteilungen wie der CIA kann ich mir in diesem großen, internationalen Zusammenhang nicht vorstellen - nicht in Russland jedenfalls.

Oder hat die CIA dieses Attentat auf Ansage von Trump gemacht, damit Nord Stream 2 gestoppt wird? Das kommt zwar nicht von CZ, aber ich behandele es mal mit: Ist auch nicht schlüssig. Auch hier: Trump würde so etwas nicht auf dem Territorium seines Gönners Putin veranstalten. Das Ausland interessiert ihn ja eh nur bedingt ("der Westen gegen Russland" dürfte ihm egal sein) und NS2 will er sicher lieber mit seinen eigenen Aktionen zu Fall bringen, die Sanktionen gegen den Hafen Sassnitz bspw. Damit kann er dann im Erfolgsfall angeben. Wenn die Europäer von sich aus NS2 absagen, kann er sich das nicht ans Toupet heften.

An CIA / USA glaube ich wirklich nicht.

Eher an die oben erwähnte korrupte & mafiöse Business-Clique, die sich sicher auch im Dunstkreis von Putin bewegt und denen Nawalny vielleicht ein Dorn im Auge war.

Alles nur Glaubenssache, ich weiß.

CoachingZone
Halbdaggl
Tamasi hat geschrieben:
Ist zwar sehr verschwörungstheoretisch - aber praktisch kann sowas (also Vergiftungen und Ermordungen) die CIA auch, auch auf fremdem Terrain - und um den Westen auf Linie gegen Russland oder wen auch immer zu bringen, wäre das natürlich ein interessanter Ansatz.

Diesem Ansatz kann ich wenig abgewinnen. Zum einen: "Die CIA"...? Klingt mir zu vage. Die übergeordneten Ansagen werden in den USA doch gerade von Donald Trump getroffen, ein für sich agierender Deep-State mit eigeninitiativ tätigen Abteilungen wie der CIA kann ich mir in diesem großen, internationalen Zusammenhang nicht vorstellen - nicht in Russland jedenfalls.


Ich habe nicht davon gesprochen, dass "die" CIA eigenmächtig gehandelt hat. Und hinter Trump stehen einige mächtige Interessensgemeinschaften. Die gerne selbst die Geschäfte machen wollen.

Tamasi hat geschrieben:Alles nur Glaubenssache, ich weiß.


Exakt. Nichts Genaues weiß man nicht. (Und wird man vermutlich auch nie wissen - oder erst 60 Jahre später.) Macht es dann eben auch für Verschwörungstheoretiker attraktiver und leicht(er).

Nur sollten wir nicht vergessen, dass die USA in ihrer Historie auch Dreck am Stecken hat - und davon nicht zu wenig :!:
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Cantona
...jedenfalls irritierend, dass Merkel gerade die Nawalny-Geschichte so öffentlichkeitswirksam zur Chefsache gemacht hat.

Verstehe ich nicht.

Cantona
CoachingZone hat geschrieben:
Goofy hat geschrieben:
Bei Autos und AKWs wäre es bisweilen hilfreich, über das Hier und Jetzt hinauszudenken, auch wenn es schwerfällt :!:
Ist bei sehr vielen Themen hilfreich.

Aber zu welchen Schlüssen kommst du denn, wenn du über Autos und AKWs nachdenkst?


War eigentlich eine Replik auf die immer wiederkehrenden "Klagen" von @Cantona die Automobil- und Atomindustrie betreffend.

Habe jetzt leider keine Zeit, Deine Frage ausführlich zu beantworten.

In Kürze: Bei den AKWs schrecken mich neben der Frage der Sicherheit die immer noch ungeklärte Frage der Endlagerung des Hunderttausende von Jahren hochradioaktiv strahlenden Mülls ab, bei den (v.a. klassischen Verbrenner-)Autos die Produktion von Abgasen, Treibhausgasen und Feinstaub sowie die Verstopfung der Städte mit parkenden Metallungeheuern.


...den Atom- und Kohlestrom von benachbarten Staaten bei Bedarf einzukaufen, und dabei gleichzeitig den temporär überschüssigen aus regenerativen Energien gewonnenen Strom an die Nachbarstaaten zu verschenken, kann wohl keine konsistente Energiepolitik sein. Jedenfalls ist das keine überzeugende energiepolitische Strategie.

Immer nur die negativen externen Effekte individueller Mobilität in den Vordergrund zu rücken, ohne die positiven externen Effekte zu berücksichtigen, ist mindestens so einseitig, wie meine Wortmeldungen zu diesem Thema... ;)

Auswurf
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Grasdaggl
ich seh das voll wie tamasi.
Hat man je aufrichtiges bedauern/ echte anteilnahme oder wirkliche interesse an aufklärung bei putin erkennen können?
Er zeigt muskeln und er denkt, dass ihm eh nur lüftchen entgegenwehen.
Das sind muskelspiele des kgb mannes. Er zeigt in seinen augen stärke.
Für die korrupte elite ist machterhalt die einzige maxime.

Er sitzt so fest im sattel, wie trump auch gerne säße

bevor ich da westliche geheimdienste spekulativ mit in gedankliche stories einbauen würde,
bleib ich bei den naheliegenden varianten

nawalny ist das im westen bekannteste opfer
- wenn nicht jetzt, wann sonst, ist's höchste eisenbahn stellung zu beziehen,
wenn man merkel heißt und zudem noch die eu-ratspräsidentschaft innehat
das ist doch keine Musik

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Der russische Botschafter hat es auf den Punkt gebracht:
Bei Nawalny zeigten sich die Symptome vor der Intoxikation.
Scheint ein typisch russisches Krankheitsbild zu sein.
:arr:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Hasenrupfer
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Grasdaggl
Ja hey, ihr seid jetzt übrigens schon wieder eine Propaganda-Phase zurück, da muss man heutzutage auf Zack sein. Die neueste Order lautet, dass Nawalny in Russland noch nicht vergiftet war, das haben ja die örtlichen Ärzte zweifelsfrei festgestellt...

:bounce:


Mit Crastro wär sowas net passiert.

jagdhuette
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Halbdaggl
@Cantona:

Der Monitoringbericht der Bundesnetzagentur auf Seite 25 zeichnet ein anderes Bild:

https://www.bundesnetzagentur.de/Shared ... onFile&v=6

Auch im Jahr 2018 lagen die Stromexporte über den Stromimporten. Das grenzüberschreitende
Handelsvolumen ist leicht um 2 Prozent gestiegen.
Das deutsche Stromexportvolumen ist im Jahr 2018 erstmals im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Das
im Jahr 2018 über die Grenzen gehandelte Volumen im realisierten Stromaustausch betrug insgesamt
91,57 TWh (2017: 90 TWh). Mit einem Exportsaldo von 52,46 TWh gehört Deutschland zu den großen
Stromexporteuren in Europa. Der Exportüberschuss entsprach einem Wert von 2.125 Mio. Euro. Trotz
gesunkenen Volumens hat der monetäre Exportüberschuss zugenommen (2017: 1.725 Mio. Euro).

Goofy
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Grasdaggl
CoachingZone hat geschrieben:In Kürze: Bei den AKWs schrecken mich neben der Frage der Sicherheit die immer noch ungeklärte Frage der Endlagerung des Hunderttausende von Jahren hochradioaktiv strahlenden Mülls ab, bei den (v.a. klassischen Verbrenner-)Autos die Produktion von Abgasen, Treibhausgasen und Feinstaub sowie die Verstopfung der Städte mit parkenden Metallungeheuern.


Endlagerung. Ja, das ist ein Problem.
Jetzt noch 18 Jahre mit Kohle und Gas Energie zu erzeugen ist aber keine bessere Lösung.
Bisher kriegt man es ja irgendwie hin mit dem Atommüll. Ist jetzt nicht so dramatisch, wenn man da erst in dreissig Jahren bessere Lösungen findet.
Wenn man mit anderen Methoden der Energieerzeugung weiter den Planet aufheizt, hat man in ein paar Jahrzehnten ganz andere Probleme, die sich nicht mehr lösen lassen.

Autos: Weniger wären besser. Vor allem in städtischen Regionen liese sich viel ändern. Mehr Fahrräder, gerne auch E-Bikes. Mehr Buse, mehr Züge, und das alles viel günstiger.
Und natürlich muss die Umweltbilanz von den trotzdem noch fahrenden Autos deutlich verbessert werden.
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

jagdhuette
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Halbdaggl
E-Autos werden massiv gefördert E-Bikes, die in der Stadt genau die gleiche Aufgabe übernehmen können nur punktuell. Aber klar, da hängen halt keine Arbeitsplätze dran.....ich kanns nicht mehr hören....als hätten hier vor 100 Jahren alle nur in der Automobilproduktion gearbeitet.

Cantona
@jagdhütte:

...in anderen worten heisst es grob überschlagen, dass pro kw/h rund 4 Cent erlöst wurden: wenn man sich die Stromgestehungskosten anschaut, liegt man in der Regel drüber. Das heisst, für jede exportierte kw/h wird draufgezahlt.

An der Stelle waere es interessant gewesen, wenn der Monitoringbericht nicht nur an der Oberfläche kratzt.

Auch interessant: https://de.statista.com/statistik/daten ... seit-1990/
Zuletzt geändert von Cantona am 4. September 2020 11:40, insgesamt 3-mal geändert.

Cantona
jagdhuette hat geschrieben:E-Autos werden massiv gefördert E-Bikes, die in der Stadt genau die gleiche Aufgabe übernehmen können nur punktuell. Aber klar, da hängen halt keine Arbeitsplätze dran.....ich kanns nicht mehr hören....als hätten hier vor 100 Jahren alle nur in der Automobilproduktion gearbeitet.


...dass die deutsche Automobilindustrie überproportional im Vergleich zu anderen Branchen zum Steueraufkommen beitraegt und somit unser gemeinwesen massgeblich mitfinanziert, sollte an der Stelle auch nicht ausgeblendet werden.

Goofy
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Grasdaggl
... dass die deutsche Autoindustrie von Asiaten abgehängt wurde, weil man sich nicht wirklich weiter entwickelt hat, ist aber auch klar.
Diesel und Benziner gehören einfach nicht mehr gefördert. Da wird nur die Entwicklung ausgebremst. Und betrogen haben sie auch noch.

Wenn die deutsche Autoindustrie es schafft, das Elektrozeitalter zu überspringen, und bald mit Wasserstoff zu fahren, dann behaupte ich das Gegenteil. Dann sind sie wieder ganz vorne mit dabei. :D

Ob Batterien eine Lösung sind, da kann man daran zweifeln.
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

jagdhuette
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Halbdaggl
Cantona hat geschrieben:
jagdhuette hat geschrieben:E-Autos werden massiv gefördert E-Bikes, die in der Stadt genau die gleiche Aufgabe übernehmen können nur punktuell. Aber klar, da hängen halt keine Arbeitsplätze dran.....ich kanns nicht mehr hören....als hätten hier vor 100 Jahren alle nur in der Automobilproduktion gearbeitet.


...dass die deutsche Automobilindustrie überproportional im Vergleich zu anderen Branchen zum Steueraufkommen beitraegt und somit unser gemeinwesen massgeblich mitfinanziert, sollte an der Stelle auch nicht ausgeblendet werden.


Das ist die Gegenwart und die Vergangenheit, aber eben nicht die Zukunft. Es wäre fahrlässig, wenn wir uns daran orientieren würden.

Goofy
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Grasdaggl
jagdhuette hat geschrieben:Das ist die Gegenwart und die Vergangenheit, aber eben nicht die Zukunft.


Das wird sich erst noch zeigen, was die Zukunft ist.

Die aktuellen Technologien der deutschen Autohersteller sind aus der Vergangenheit.
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

Iron
Grasdaggl
Goofy hat geschrieben:Die aktuellen Technologien der deutschen Autohersteller sind aus der Vergangenheit.


Wäre auch komisch wenn die aktuelle Technologie aus der Zukunft ...

Goofy
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Grasdaggl
Ja, Iron :D


Andere sind eben jetzt ein Stück weiter.

Wenn die Käufer und Fahrer auf weniger schwere Fahrzeuge setzen würden (z.B. E-Bikes :cyclops: ), würde das aber auch schon helfen.
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

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Halbdaggl
Mehrere US-Bundesstaaten haben die Ermunterung von Präsident Donald Trumps zur doppelten Stimmabgabe bei der Wahl im November als gesetzeswidrig zurückgewiesen. Auch Twitter und Facebook gingen gegen Trumps Äußerungen vor.

"Zweifach abzustimmen ist illegal, ganz egal, wer Sie dazu ermuntert", erklärte der Bundesstaat Michigan. "Die Idee des Präsidenten ist toll für Menschen, die ins Gefängnis wollen", erklärte Justizministerin Dana Nessel, eine Demokratin. Auch die für die Wahl zuständige Behörde in North Carolina erklärte am Donnerstag (Ortszeit): "Es ist illegal, zweimal zu wählen." Ähnliche Statements kamen unter anderem auch von den Wahlverantwortlichen in Kalifornien, Colorado und Arizona.

Die Behörde in North Carolina ermahnte Bürger auch, am Wahltag entgegen des Appells des Präsidenten nicht in die Wahllokale zu kommen, um sich der korrekten Zählung der eigenen Briefwahlstimme zu versichern. "Das ist nicht nötig. Zudem würde es zu längeren Schlangen und einer möglichen Verbreitung des Coronavirus führen." Die US-Bundesstaaten sind für die Durchführung der Wahl zuständig.

Trump hatte Briefwähler zum Versuch einer doppelten Stimmabgabe ermutigt. Trump sagte dem lokalen Sender WECT am Mittwoch bei einem Besuch im Bundesstaat North Carolina, Briefwähler sollten im Wahllokal erneut versuchen, ihre Stimme abzugeben. Sollte das Briefwahl-System so gut funktionieren, wie von dessen Befürwortern behauptet, "dann werden sie nicht in der Lage dazu sein", sagte er.

Nach US-Bundesrecht kann die Abgabe von mehr als einer Stimme bei einer Präsidentschafts- oder Kongresswahl eine Geldstrafe von bis zu 10 000 Dollar und/oder Haft von bis zu fünf Jahren nach sich ziehen.

Facebook erklärte zu Trumps Interview, es verstoße gegen "Richtlinien, die Wahlbetrug verbieten und wir werden es löschen, es sei denn, es wird verbreitet, um die Aussagen zu korrigieren". Trumps Sprecherin Kayleigh McEnany erklärte, der Präsident habe mit seinen Aussagen vor dem Betrugspotenzial durch Briefwahl warnen wollen.

Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie wird bei den Wahlen am 3. November mit einer massiven Zunahme der Abstimmung per Briefwahl gerechnet. Briefwahl gilt insgesamt als sehr sicher und etabliert - 2016 etwa hatte fast jeder vierte Wähler per Post abgestimmt.

Am Donnerstag ruderte Trump dann via Twitter wieder etwas zurück, forderte Briefwähler aber erneut auf, sich am Wahltag auch in die Wahllokale zu begeben. Im Problemfall sollten die Bürger dann vor Ort nochmals abstimmen, damit keine Stimme verloren gehe, schrieb er.

Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Pennsylvania am Donnerstagabend (Ortszeit) wiederholte Trump seine Äußerungen. "Sie müssen sicherstellen, dass ihre Stimme gezählt wird", sagte er vor Anhängern. Derzeit würden Briefwahlunterlagen auch an "Tote" und "Hunde" verschickt, behauptete er. Die Demokraten könnten die Wahl nur über Betrug gewinnen.
Der Präsident liegt in Umfragen jedoch seit vielen Wochen hinter seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden.

Twitter versah zwei Tweets von Trump zu dem Thema mit einem Warnhinweis. Die Tweets verstießen gegen Richtlinien zur Wahrung der Integrität der Wahl, erklärte das Unternehmen. "Unser Ziel ist es, Menschen daran zu hindern, Ratschläge zur doppelten Stimmabgabe zu teilen, die illegal sein könnten", hieß es. Der Tweet konnte daher nur noch eingeschränkt weiterverbreitet werden. Ein Klick auf den Warnhinweis führte aber zum Original. Es sei im öffentlichen Interesse, dass der Tweet weiter zugängig sei, hieß es.

Auch Facebook versah Trumps Post mit einem Warnhinweis. "Die Abstimmung per Briefwahl hat eine lange Geschichte der Vertrauenswürdigkeit in den USA und das gleiche wird auch für dieses Jahr prognostiziert", hieß es. Zudem wurde Facebooks Seite mit umfassenden Informationen zur Wahl verlinkt. Auch ein Post mit einem Video der Pressekonferenz von Trumps Sprecherin McEnany, die Trumps Aussagen verteidigt hatte, wurde um diesen Link ergänzt.


Quelle SZ
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Cantona
Goofy hat geschrieben:Ja, Iron :D


Andere sind eben jetzt ein Stück weiter.

Wenn die Käufer und Fahrer auf weniger schwere Fahrzeuge setzen würden (z.B. E-Bikes :cyclops: ), würde das aber auch schon helfen.


E-bikes sind die Zukunft... das ist mal nen statement, sag' ich mal... :D :D :D

:vfb:

Cantona
Goofy hat geschrieben:
jagdhuette hat geschrieben:Das ist die Gegenwart und die Vergangenheit, aber eben nicht die Zukunft.


Das wird sich erst noch zeigen, was die Zukunft ist.

Die aktuellen Technologien der deutschen Autohersteller sind aus der Vergangenheit.


Wer sagt das? Porsche steigt beispielsweise auch verstärkt in die e-fuels Forschung ein (neben Bosch); auch nicht unproblematisch, aber diese absoluten Aussagen darüber, was die Technologien der Vergangenheit, der Gegenwart, der Zukunft sind, finde ich immer auf's neue interessant.