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Cantona
jagdhuette hat geschrieben:Es wäre ja schlimm, wenn es keine Mentalitätsunterschiede gäbe. Die gibt es ja schon innerhalb von Deutschland ausgeprägt. Ich verstehe nicht was die Diskussion soll und lasse mich da auch nicht in eine Ecke drängen, in der ich mich sicherlich nicht bewege.
Es ging mir nur um darum ein Beispiel wiederzugeben aus meinem engsten Freundeskreis. Ich fand die Geschichte sogar ein bisschen lustig, weil es eben genau das Gegenteil ist, was mein Arbeitgeber sagen würde. Vielleicht war mein Rückschluss nicht besonders subtil. Aber viele persönliche Schilderungen haben bei mir einen ähnlichen Eindruck hinterlassen. Ich kenne aber auch von Mitte 20 jährigen Kollegen in Deutschland solche Geschichten, wo die Kontaktbeschränkungen bis an den Rand gedehnt wurden.


Mentalitätsunterschiede gibt es zweifelsohne, und irgendjemand in irgendeine Ecke zu schieben, ist in keinster Weise meine Intention.
Wie gesagt, ich wundere mich nur über die unterschiedlichen Entwicklung in den unterschiedlichen Staaten; Beispiel:
die Gesundheitsausgaben in F sind in ihrem prozentualen Anteil vom BIP genau so hoch wie in D -> offensichtlich war das deutsche Gedundheitssystem deutlich besser gerüstet in dieser Krisenzeit März/April.
Dies mit Mentalitätsunterschieden zu begründen, würde wahrscheinlich zu kurz springen... trotzdem würde mich interessieren, woran diese Unterschiede in Bezug auf die bessere/schlechtere Bewaeltigung in der Corona-Hochphase gelegen haben.
Auch wenn ich völliger Laie in Bezug auf den Gesundheitsbereich bin.


Monitor
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Granadaseggl
Vielleicht interessiert das:

Thesenpapier 4.0 Die Pandemie durch SARS-CoV-2/Covid-19 -der Übergang zur chronischen Phase - Verbesserung der Outcomes in Sicht Stabile Kontrolle: Würde und Humanität wahren Diskursverengung vermeiden: Corona nicht politisieren

https://www.researchgate.net/publicatio ... ermeiden_C

vom August 2020
~

Btw.

Bei Ethihad Airways - Vereinigte Arabische Emirate (Sportpartnerschaft u.a. mit Manchester City FC)heißen die Flight Attendants bzw. Steward*essen jetzt Wellness Ambassadors.


Bild

https://img.meilenoptimieren.com/wp-con ... rs-vor.png

https://meilenoptimieren.com/etihad-wellness/

Schon ein etwas älterer Erfahrungsbericht von Reisenden:

Nach dem Coronatest im Flughafen:

“What happens now?”

“Nothing, you can go!”

“But what about the result of the test?”

“It takes 24 hours. We will inform you if you are positive”

“You do not have my contact details…”

“We have your passport number. We will track you and we will find you”
I could write several novels about what I do not know.


Goofy
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Das ist toll. Wenn es wenig sind, dann kann bald wieder von einer Steigerung berichtet werden :D
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de mappes
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Frank N Furter hat geschrieben:
jagdhuette hat geschrieben:
In diese Falle wollte ich eigentlich nicht treten. Ich hätte es auch so formulieren können/sollen, dass uns die Lockerheit abgeht Regeln etwas großzügiger auszulegen, was ich in vielerlei Hinsicht sogar ganz angenehm finden würde. Vor allem, wenn sowas in Deutschland sogar soweit geht, dass wir gerne schauen, ob andere sie auch daran halten.


Schau Dir bitte mal an, wie hart der Lockdown z.B. in Spanien war. Die Leute durften dort wirklich nicht mehr rausgehen. Die mussten zwangsweise wesentlich disziplinierter sein als wir und auch noch über einen längeren Zeitraum.

Deine Argumentation über nationale "Mentalitätsunterschiede" kann ich in der Realität nicht wiederfinden, auch wenn Du sie umformulierst.


in Italien und Frankreich ebenso...dennoch stiegen anfangs die Zahlen ewig weiter...das ist schon merkwürdig.
Denn soweit ich weiß (klar nur wenige Fallberichte) wurden die Ausgangssperren rigoros kontrolliert (hier an der Grenze wurde fast jeder in Frankreich, der auf der Straße war, gefragt, was er zu erledigen hat. Einmal Einkaufen ok, beim zweiten Mal Strafe)

Auch jetzt verschärfen die Franzosen wieder und testen dennoch teilweise 7000 neue positiven Fälle am Tag...bei deutlich weniger EInwohnern im Vergleich zu Deutschland (wo wir fast nur 10% der positiven Fälle haben die letzten Tage)

Andererseits wollen viele Franzosen, die ich kenne, weiterhin Küsschen-Begrüßungen durchziehen...da (wenige Fallbeispiele, wie ich gern immer wieder betone) bleiben sie sich treu
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halensee hat geschrieben:Die heutigen Zahlen des RKI sind sehr vielversprechend. Es handelt sich um einen normalen Freitag. Die Gesundheitsämter haben also gemeldet:
782 Neuinfektionen im Bund; Todesfälle zum Vortag -2 also sind 2 wieder auferstanden.


wenn wir die Uhr so weiter drehen sind wir Ende des Jahres wieder bei 5000...normale Grippe Saison :mrgreen: :prost:
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Unter Westfalen hat geschrieben:
de mappes hat geschrieben:
Unter Westfalen hat geschrieben:Zur unterschiedlichen Verbreitung des Infektionsgeschehens in Spanien, Frankreich und Deutschland:

https://www.n-tv.de/panorama/Warum-es-S ... obal-de-DE


was für ein Titelbild...hätte man da nicht ein anderes wählen können :? :oops: :puke:


Willst Du dich informieren oder Bilderbücher anschauen?


Ersteres....deswegen find ich ja dieses riesige, in meinen Augen unästhetische Bild völlig deplatziert...
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Nilkheimer hat geschrieben:
halensee hat geschrieben:Die heutigen Zahlen des RKI sind sehr vielversprechend. Es handelt sich um einen normalen Freitag. Die Gesundheitsämter haben also gemeldet:
782 Neuinfektionen im Bund; Todesfälle zum Vortag -2 also sind 2 wieder auferstanden.


https://www.spiegel.de/wissenschaft/med ... fd972a65f5



Seit Anfang der Woche wurden täglich durchschnittlich mehr als 1000 Neuinfektionen vom RKI gemeldet. In den vergangenen sieben Tagen waren es der Statistik zufolge insgesamt 6504.


Das sind im Schnitt etwas über 900 am Tag.
Das ist gut.

Letzte Woche noch etwas über 8000, vor zwei Wochen noch mehr.
Es dürfte ja noch Nachmeldungen geben, aber zumindest gibt es keinen Anstieg.
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halensee hat geschrieben:hoppla; @Nilkheimer - danke


wichtig ist dennoch die Tendenz bei den Toten...es geht wieder rückwärts :mrgreen: :banane:
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AxelKruse_FG
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Frank N Furter hat geschrieben:Die obige Entkopplung der beiden Dynamiken läßt sich ganz einfach dadurch erklären, dass man in Spanien, Frankreich und vielen anderen Ländern jetzt einfach mehr Fälle im Dunkelfeld testet und damit zum Hellfeld konvertiert.


Den Schluß kann man aber meiner Meinung nach nur ziehen, wenn man die Anzahl der Tests mit einbezieht. Denn bei uns haben wir ja gesehen, daß die Anzahl der positiven Befunde praktisch linear mit den Tests ansteigt und daraus geschlossen, daß das wohl die Hauptursache für den Anstieg der absoluten Zahlen sein dürfte.

In Frankreich hatte man wohl um die 500 Infektionen im Juli, jetzt ist man bei über 5000 täglich. Ist das Testvolumen in vergleichbarem Maße angestiegen? Denn wenn nicht, wäre das schon ein starkes Indiz dafür, daß das Virus sich dort wieder stärker ausbreitet, oder nicht?

Was die Todesfälle angeht: Wie ist das in anderen, früheren Fällen gelaufen? Ohne ein Antwort vorauszunehmen, würde ich doch sagen, daß die größte Gefahr ganz zu Anfangs bestand und die sog. Vulnerablen zu der Zeit am stärksten betroffen waren. Anders gefragt: Ist das nicht eher normal, daß es die schwächsten als erstes trifft?
Und damit die Entwicklung von Infizierten zu Verstorbenen eher auseinanderläuft? Stelle ich mir jedenfalls so vor.

Gibt es denn keine weitere Untersuchungen zur Dunkelziffer? Seit unserer Diskussion hier drin habe ich hierzu überhaupt nichts neues entdeckt. Die Studie von Streeck in Heinsberg war von Mai und die RKI-Studie in Kupferzell ist auch schon wieder etwas her. Kann man da nicht auch im internationalen Vergleich die Dunkelziffer etwas genauer eingrenzen?

Frank N Furter
AxelKruse_FG hat geschrieben:Den Schluß kann man aber meiner Meinung nach nur ziehen, wenn man die Anzahl der Tests mit einbezieht. Denn bei uns haben wir ja gesehen, daß die Anzahl der positiven Befunde praktisch linear mit den Tests ansteigt und daraus geschlossen, daß das wohl die Hauptursache für den Anstieg der absoluten Zahlen sein dürfte.


So würde ich nicht argumentieren. Ich denke, dass in der Gruppe, die jetzt zusätzlich getestet wird, eine ganz andere Grundgesamtheit getestet wird. Wir testen ja zum einen weiterhin unmittelbar im Patientenumfeld und zum anderen, und mittlerweile sogar überwiegenden Ausmaß, im Dunkelfeld (Stichprobentests an Flughäfen, Autobahnen, Testzentren usw.)

AxelKruse_FG hat geschrieben:In Frankreich hatte man wohl um die 500 Infektionen im Juli, jetzt ist man bei über 5000 täglich. Ist das Testvolumen in vergleichbarem Maße angestiegen? Denn wenn nicht, wäre das schon ein starkes Indiz dafür, daß das Virus sich dort wieder stärker ausbreitet, oder nicht?


Kommt drauf an, ob der Anstieg überwiegend vom ursprünglichen Test-Setting rund um den Patienten stammt oder tatsächlich ein Anstieg durch die Stichproben-Testungen darstellt. Bei uns sollte das RKI diese beiden Gruppen besser nicht vermischen und in einer Statistik aufbereiten, sondern getrennt halten und getrennt analysieren. Dann wüßten wir zumindest etwas mehr über die Ursachen der aktuellen Dynamik.

AxelKruse_FG hat geschrieben:Was die Todesfälle angeht: Wie ist das in anderen, früheren Fällen gelaufen? Ohne ein Antwort vorauszunehmen, würde ich doch sagen, daß die größte Gefahr ganz zu Anfangs bestand und die sog. Vulnerablen zu der Zeit am stärksten betroffen waren. Anders gefragt: Ist das nicht eher normal, daß es die schwächsten als erstes trifft?


Das würde ich nur erwarten, wenn sich die Krankheit bereits sehr heterogen in der Bevölkerung ausgebreitet hat. Gerade am Anfang war das aber nicht der Fall. Da gingen die Nachverfolger noch von Hotspot zu Hotspot. Somit unterstelle ich, dass zu Anfang (März, April, Mai) noch sehr weitgehend der reine Zufall darüber entschied, ob es einen Vulnerablen erwischte oder nicht.

AxelKruse_FG hat geschrieben:Gibt es denn keine weitere Untersuchungen zur Dunkelziffer? Seit unserer Diskussion hier drin habe ich hierzu überhaupt nichts neues entdeckt. Die Studie von Streeck in Heinsberg war von Mai und die RKI-Studie in Kupferzell ist auch schon wieder etwas her. Kann man da nicht auch im internationalen Vergleich die Dunkelziffer etwas genauer eingrenzen?


Die "Dunkelziffer-Forschung" musste einen mächtigen Nackenschalg hinnehmen. Hierzulande waren die Antikörper für den Antikörpertest (ELISA) von Roche und Euroimmun zu unspezifisch. Mit diesen Antikörpern detektierst Du leider auch diejenigen Leute mit, die sich mit irgendeinen der verschiedenen Coronatypen infiziert hatten in letzter Zeit. Neure Test gegen ein Vollvirusäquivalent von Sars-Cov-II sind aktuell noch in der Zulassung. Wenn die auf den Markt kommen, werden sie das Dunkelfeld sehr schnell ausleuchten können.

de mappes
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@Fränk
Aber selbst mit neuen Antikörpertests wird man doch das Problem haben, dass manche Patienten kaum oder nach kurzer Zeit keine Antikörper mehr aufweisen (aber dennoch immun sein könnten/laut Drosten sein sollten)

Die würde man dann nicht erwischen...die Frage ist: will man vielleicht auch dann nur das aktuelle Geschehen aufdecken? Um festzustellen, ob schon viele im Dunkelfeld unerkannt die Erkrankung durchgemacht haben taugen diese Untersuchungen ja dann auch weniger?!
Ich bitte um Korrektur, wenn ich auf dem Holzweg bin, @Fränk

PS: Es gibt ja einige Hinweise, dass Leute, die vorher schon mit Coronaviren zu tun hatten, eine Infektion besser überstehen oder seltener erkranken...zumindest dahingehend lieferten die alten Tests ja einige Infos
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Frank N Furter
Ja, Mappes, da hast Du recht. Diejenigen, die nur eine T-Zell-Antwort ausgebildet hatten, kriegst Du auch nicht mit einem ELISA, in dem man das Vollvirusäquivalent von Sars-Cov-II vorlegt. :?

de mappes
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gut aber die Erkenntnisse erweitert man ja trotzdem, von daher nehmen wir ja jeden Fortschritt gerne an.

BTW: Würde auch gerne jene neue Erkenntnis umgewandelt sehen in einen Erlass, Verordnung oder wie man das auch immer nennt:

Drosten und einige weitere Experten wie Politiker, sogar Ober-Mahner Heiner Lauterbach setzen sich für eine 5-tägige Quarantäne ein, weil die allerallermeisten Infizierten nach 5 Tagen nachweisliche Mengen an Virus intus haben.

Ich glaube das würde die Akzeptanz der Quarantäne-Maßnahmen, Testungsbereitschaft und Nutzen der App durch Betroffene deutlich erhöhen
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Tamasi
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Allmachtsbachel
de mappes hat geschrieben:Drosten und einige weitere Experten wie Politiker, sogar Ober-Mahner Heiner Lauterbach setzen sich für eine 5-tägige Quarantäne ein, weil die allerallermeisten Infizierten nach 5 Tagen nachweisliche Mengen an Virus intus haben.

Vielleicht etwas unverständlich formuliert? Die 5-Tage-Quarantäne kommt daher, weil man nach fünf Tagen wohl nur noch schwach ansteckend ist.

Laut Drosten wäre eine längere Quarantäne nach wie vor besser - aber wenn man einen gesellschaftlich und wirtschaftlich tragbaren Kompromiss sucht, sind die fünf Tage letztlich okay. Auch wenn man danach durchaus noch gering und nicht "nicht ansteckend" sein dürfte.

de mappes
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Spamferkel
du hast recht
hatte das heut morgen im Radio nebenbei gehört und anders oder falsch verstanden.
Die Ansteckung ist dann in den allermeisten Fällen kein Thema mehr
Ich frage mich aber: Das soll für Verdachtsfälle gelten...wenn jetzt jemand beispielsweise im Fussballtraining war und wird dann einen tag später positiv getestet...bzw. er macht nen tag später nen test; bekommt 1-2 Tage später das Ergebnis positiv...ich werde informiert; bis dahin sind 4-5 Tage vergangen...wie ist das für mich als Verdachtsfall anzuwenden? werde ich dann getestet? Bleibe ich noch einen Tag in Quarantäne?
Gelten als Verdachtsfälle vielleicht generell nur Leute, die getestet wurden?

Tappe da grad im Dunkeln oder auf einem Schlauch
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Goofy
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Grasdaggl
Isch doch au wurscht.
Das erklärt dir dann schon jemand, wenn es soweit ist.
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Goofy
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Grasdaggl
Am besten du gehst dann persönlich hin und lässt dir alles erklären.
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