Im Sport wird generell gedopt, bis die sprichwörtliche Schwarte wenigstens spannt.
Im Vergleich zur Leichtathletik oder dem Schwimmen dürfte der Radsport mittlerweile sogar ziemlich sauber sein.
Als das größte Hindernis auf dem Weg zu einer noch konsequenteren Prävention von Doping in sämtlichen Sportarten, haben sich die nationalen Anti-Doping-Agenturen erwiesen. Die NADAs (sinnfälliger Name, übrigens) funktionieren in vielen Ländern nicht, weshalb in diesen Ländern mit zeitlichem Abstand um die großen Wettbewerbe herum, ganzjährig im Training gedopt werden kann. Die britische NADA wurde ja sogar als Pro-Doping-Agentur überführt. Bei den russischen und norwegischen NADAs dürfte es fast so korrupt zugehen, wie bei den Briten. Das jetzt zwei Slowenen bei der TdF ganz oben stehen, - ein Volk von sage und schreibe 2 Millionen Einwohner, welches bisher so gut wie gar keine "Rad-Tradition" hatte und noch nie einen GT-Sieger stellte - ist natürlich bereits ein erheblicher Anlass zum großen Zweifel.
Pogacar tritt beim Zeitfahren 6,5 W/kg. Das sind Werte wie weiland Willy Brandts, bzw. Lance Armstrongs. Allerdings: Ich wage die Vermutung, dass aktuell niemand über Pogacars Leistung munkeln würde, wäre Roglic gestern in Normalforum den Berg hoch geradelt und hätte erwartungsgemäß die TdF gewonnen. Wenigsten zwischen den beiden herrschte ja Waffengleichheit. Roglic hatte halt (wieder mal) seine Formkurve falsch berechnet und ging bereits mit allerbester Form in die Tour. Gestern zeigte dann seine Formkurve schon nach unten. Doping isch äba au ned Älles, gell...
...also zumindest soviel hat sich gebessert: Während des Wettkampfs kann man heute nicht mehr nachdopen.
Im Vergleich zur Leichtathletik oder dem Schwimmen dürfte der Radsport mittlerweile sogar ziemlich sauber sein.
Als das größte Hindernis auf dem Weg zu einer noch konsequenteren Prävention von Doping in sämtlichen Sportarten, haben sich die nationalen Anti-Doping-Agenturen erwiesen. Die NADAs (sinnfälliger Name, übrigens) funktionieren in vielen Ländern nicht, weshalb in diesen Ländern mit zeitlichem Abstand um die großen Wettbewerbe herum, ganzjährig im Training gedopt werden kann. Die britische NADA wurde ja sogar als Pro-Doping-Agentur überführt. Bei den russischen und norwegischen NADAs dürfte es fast so korrupt zugehen, wie bei den Briten. Das jetzt zwei Slowenen bei der TdF ganz oben stehen, - ein Volk von sage und schreibe 2 Millionen Einwohner, welches bisher so gut wie gar keine "Rad-Tradition" hatte und noch nie einen GT-Sieger stellte - ist natürlich bereits ein erheblicher Anlass zum großen Zweifel.
Pogacar tritt beim Zeitfahren 6,5 W/kg. Das sind Werte wie weiland Willy Brandts, bzw. Lance Armstrongs. Allerdings: Ich wage die Vermutung, dass aktuell niemand über Pogacars Leistung munkeln würde, wäre Roglic gestern in Normalforum den Berg hoch geradelt und hätte erwartungsgemäß die TdF gewonnen. Wenigsten zwischen den beiden herrschte ja Waffengleichheit. Roglic hatte halt (wieder mal) seine Formkurve falsch berechnet und ging bereits mit allerbester Form in die Tour. Gestern zeigte dann seine Formkurve schon nach unten. Doping isch äba au ned Älles, gell...
...also zumindest soviel hat sich gebessert: Während des Wettkampfs kann man heute nicht mehr nachdopen.


