Beispiele für eine recht gelungene "schnelle und frühzeitige Bekämpfung" wären: Taiwan, Südkorea, Neuseeland... und natürlich längst auch China.
Unter freundlicher Zuhilfenahme von:
Viel Selbstdisziplin. Viel gegenseitiger Rücksichtnahme. Oft auch sehr viel "digitaler Kontrolle" - und bisweilen natürlich auch mit diktatorischen Maßahmen und regional begrenzten, aber dafür knallharten Lockdowns. Letzteres war aber nicht überall nötig bzw. zeitlich überschaubar begrenzt; Taiwan bspw. hat doch recht "normal" weitergemacht.
Natürlich kann man diese Beispiele niemals 1-1 auf uns übertragen. Wir sind keine Insel, wir haben keine Sars-1-Erfahrung, wir leben nicht in einer Diktatur und eine digitale Kontrolle ist bei uns eh nicht durchsetzbar. Letzteres führt dann zur händischen Rückverfolgung durch die Gesundheitsämter - was in meinen Augen ein armseliger Witz ist - und zu zahlreichen Donald-Duck-Nachverfolgungen bei den Gästelistenauswertungen. Hirnfrei, 18. Jahrhundert. Aber isch halt so.
Also zurück zur Herden-Variante:
Frank, nach wie vor: Wie praktikabel ist die denn? Zum einen haben wir es - ebenso wie viele andere Länder - NICHT hingekriegt, im letzten halben Jahr ein funktionierendes Test- und Schutzsystem für Altenheime aufzubauen. Und da rede ich jetzt nur von den Menschen in einem Heim. Es gibt doch vermutlich weit mehr gefährdete Menschen - Übergewichtige, Herzkranke, Raucher oder schlicht: Rentner & Pensionäre -, die (noch) NICHT in einem Heim wohnen. Ach so, ja, die sollen dann alle zu Hause bleiben. Ebenso die Leute, die bspw. mit ihnen zu einer Familie gehören. Das ist doch alles nicht durchführbar - selbst wenn es da eine neue Form der "Herd-Prämie" gäbe. Wobei... hmm... ?
Ja, ich finde es auch katastrophal und unverständlich, dass man kein Schutz-Konzept hingekriegt hat. Gerade erst hat Spahn die Präsentation eines "Altenheimschutzplans" auf 8. November verschoben. Toll. Aber auch hier gilt: Isch so.
Fazit & Frage:
Es gibt Beispiele für eine erfolgreiche schnelle Bekämpfung. Gibt es auch Länder, die es geschafft haben, erfolgreich nur die Risikopatienten zu schützen? Vielleicht können wir uns von denen etwas abschauen. Denn eine schnelle und frühzeitige Bekämpfung wird es bei uns nicht geben.
Unter freundlicher Zuhilfenahme von:
Viel Selbstdisziplin. Viel gegenseitiger Rücksichtnahme. Oft auch sehr viel "digitaler Kontrolle" - und bisweilen natürlich auch mit diktatorischen Maßahmen und regional begrenzten, aber dafür knallharten Lockdowns. Letzteres war aber nicht überall nötig bzw. zeitlich überschaubar begrenzt; Taiwan bspw. hat doch recht "normal" weitergemacht.
Natürlich kann man diese Beispiele niemals 1-1 auf uns übertragen. Wir sind keine Insel, wir haben keine Sars-1-Erfahrung, wir leben nicht in einer Diktatur und eine digitale Kontrolle ist bei uns eh nicht durchsetzbar. Letzteres führt dann zur händischen Rückverfolgung durch die Gesundheitsämter - was in meinen Augen ein armseliger Witz ist - und zu zahlreichen Donald-Duck-Nachverfolgungen bei den Gästelistenauswertungen. Hirnfrei, 18. Jahrhundert. Aber isch halt so.
Also zurück zur Herden-Variante:
Frank, nach wie vor: Wie praktikabel ist die denn? Zum einen haben wir es - ebenso wie viele andere Länder - NICHT hingekriegt, im letzten halben Jahr ein funktionierendes Test- und Schutzsystem für Altenheime aufzubauen. Und da rede ich jetzt nur von den Menschen in einem Heim. Es gibt doch vermutlich weit mehr gefährdete Menschen - Übergewichtige, Herzkranke, Raucher oder schlicht: Rentner & Pensionäre -, die (noch) NICHT in einem Heim wohnen. Ach so, ja, die sollen dann alle zu Hause bleiben. Ebenso die Leute, die bspw. mit ihnen zu einer Familie gehören. Das ist doch alles nicht durchführbar - selbst wenn es da eine neue Form der "Herd-Prämie" gäbe. Wobei... hmm... ?
Ja, ich finde es auch katastrophal und unverständlich, dass man kein Schutz-Konzept hingekriegt hat. Gerade erst hat Spahn die Präsentation eines "Altenheimschutzplans" auf 8. November verschoben. Toll. Aber auch hier gilt: Isch so.
Fazit & Frage:
Es gibt Beispiele für eine erfolgreiche schnelle Bekämpfung. Gibt es auch Länder, die es geschafft haben, erfolgreich nur die Risikopatienten zu schützen? Vielleicht können wir uns von denen etwas abschauen. Denn eine schnelle und frühzeitige Bekämpfung wird es bei uns nicht geben.



