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de mappes
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Spamferkel
higgi hat geschrieben:Horst Lichters Trödelshow auf ZDF 5,48 Mio Zuschauer
Länderspiel auf RTL 5,42 Mio Zuschauer


diesen kick schauen sich 5,4 Millionen an?
Freundschaftsspiel C Gegen B-Elf?
unfassbar
Don't criticize what you can't understand




Iron
Grasdaggl
darkred hat geschrieben:
Iron hat geschrieben:
CoachingZone hat geschrieben:Die Franzosen hätten hingegen ausgezeichnete Bedingungen bieten können, da Eislaufen dort deutlich renommierter und mittlerweile erfolgreicher als in Deutschland ist...

Wobei Massot mit seiner alten Partnerin schon zuvor auch in Chemnitz mit Steuer trainierten.


Deine Expertise im Paarlauf ist beeindruckend.

Bild



...
Zuletzt geändert von Iron am 18. November 2020 07:54, insgesamt 1-mal geändert.

Iron
Grasdaggl
Goofy hat geschrieben:@Iron
Manchmal fragt man sich bei dir schon: Willst du nicht an einer Diskussion teilnehmen?
Oder hast du in dem Moment, in dem du auf eine Aussage antwortest, den ganzen sonst noch geschriebenen Zusammenhang schon wieder vergessen?


Interessiert niemand.

Dennoch, wie willst du das Problem lösen (wenn du schon meinen Beitrag nicht verstanden hast)? Man hat sich sicher Gedanken gemacht, dass Spitzensportler nicht nur bei dem Verband mit der meisten Kohle starten, sondern dass auch kleiner Verbände/Länder Spitzensportler stellen können (reine Mutmaßung).

Goofy
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Grasdaggl
Dein Beitrag sagt aus, dass ich nach etwas fragen sollte, was allerdings noch weiter genau in die Richtung geht, die ich ja grade nicht optimal finde ...

Lösen kann man das „Problem“, so es denn eins ist, überhaupt nicht.

Was beim Fußball allerdings recht gut gelöst ist: Man kann im ganzen Leben nur für eine Nation A-Länderspiele bestreiten. Wenn man mal eins hat, kann man so oft den Pass wechseln, wie man will - für ein anderes Land kicken kann man nicht mehr.
Das finde ich ganz gut. Auch wenn es sicher Spieler gibt, für die das schade ist. Warum sollte Mustafi später nicht für Mazedonien kicken? Wenn er Mazedonien genauso als seine Heimat sieht. Aber wenn der Fußballverband das aufweicht, ist es ein Schritt in die Richtung, die zumindest ich nicht sehr gut finde.
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

Goofy hat geschrieben:Aber im Ernst, was ich früher, mit den “deutschen“ Namen tatsächlich etwas besser fand, ist, dass das eben eindeutig Deutsche waren, die sich mit Deutschland identifiziert haben.


Nein, das war überhaupt nicht eindeutig – es war nur sehr leicht, sich das einzureden bzw. einfach mal davon auszugehen.


Goofy hat geschrieben:Heute weiß man ja nicht mehr, warum die Leute für ein Land antreten.
Weil sie mit Deutschland, oder Frankreich ist ein gutes Beispiel, Weltmeister werden können, und mit dem anderen Land, das noch zur Auswahl stand, eben nicht?
Dass beim VfB nicht schwäbisch gesprochen wird und es in der Mannschaft keinerlei Bezug zu Stuttgart oder der Region gibt, das ist das eine. Bei Nationalmannschaften würde ich mir das aber schon wünschen.
Beim Fußball passt das aber zum Großteil schon, denke ich.


Früher war das schon anders: man trat für das Land der Väter an, da gab’s überhaupt keine Frage, dafür hat schon die Familie gesorgt. Das war auch sozusagen die herrschende Volksmeinung, also eine kulturelle Geschichte. Weiche Faktoren, aber fest verankert. Da hätte sich Tunesien über Sami Khedira gefreut, stattdessen war er einer der deutschesten deutschen Nationalspieler aller Zeiten – den haben die sogar verletzt mitgenommen, weil er die Bude zusammenhielt. Der Streber*.

Bei Nationalmannschaften wünscht du dir einen Bezug zum Land, für das die Leute spielen? Also hör mal, die aller-aller-allermeisten sind in den Ländern aufgewachsen, für die sie spielen – da ist jede Menge Bezug vorhanden, das ist doch unzweifelhaft. Selbst der Özil, der nun anscheinend voll auf dem Osmanentrip hängengeblieben ist, ist ein Gelsenkirchener Junge.

Willst du Weltmeister werden, wenn du Fußball spielst? Ich denke schon. Das wäre ein Grund, für ein Land anzutreten, ein anderer wäre, dass es einfach was besonderes ist, ein dritter Grund wäre, dass es für die Karriere förderlich ist, und so weiter und so fort. Heute weiß man nicht, warum die Leute für ein Land antreten? Doch doch, das weiß man. Bei allen diesen Spielern ist es eine Mischung aus den oben genannten Gründen und noch ein paar anderen. Der eine oder andere kriegt vielleicht weiche Knie, wenn er die Nationalhymne hört oder an die Leute zuhause an den Empfangsgeräten denkt, aber ich bitte dich – denen geht’s hauptsächlich ums Kicken, und ich sehe in dieser Sache jetzt keinen riesigen Kontrast zu Leuten wie Hoeneß oder Breitner seinerzeit.

Zu welchem Grad sich ein Nationalspieler oder sonst jemand mit Deutschland identifiziert, ist eine verdammt schwierige Frage. Ich denke diese Diskussion ist komplett vom 54er-Weltmeistertitel verseucht: das war eine Zeit, in der es eine mega-ehrenvolle Aufgabe war, das kaputte Land zu vertreten und der Welt ein deutsches Gesicht ohne Stahlhelm obendrauf zu zeigen. So ein Mandat haben die Nationalspieler heute eben nicht mehr. Und frag’ doch mal irgendeinen Mittzwanziger, inwiefern und inwieweit er sich mit seinem Heimatlande identifiziert, und was das eigentlich heißt und bedeutet: das ist nicht so leicht zu beantworten.

Genau darauf habe ich auch mit dem Threadtitel angespielt. Die kicken hauptberuflich, und Nationalspieler sein ist was erstrebenswertes, fertig. Wer zwischen der deutschen Nationalmannschaft und einer anderen wählen kann, wählt oft die deutsche, weil die historisch erfolgreich ist – und aber auch, weil er halt von hier kommt. Ist okay so.


Goofy hat geschrieben:Aber, die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen. Gesellschaft wandelt sich - und das ist auch gut so.


Muss man nicht gut finden, jeder tut sich schwer mit Veränderungen und mit Ungewissheit. Aber es ist eben einfach so.



*Einwandererkinder werden von der Familie oft dazu verdonnert, doppelt so hart zu arbeiten wie die Eingeborenen, oder sind extra hart zu sich selbst. Das bietet weniger Angriffsfläche für Rassisten und andere Arschlöcher, und eine Nebenwirkung davon ist, dass sie dann als Vorzeigemigranten und Integrationsmaskottchen vorgeführt werden. Das ist jetzt aber auch schon wieder ein Vorurteil gegenüber fleißigen Migrationshintergründlern – vielleicht ist er einfach nur voll der Streber.

Goofy
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Grasdaggl
Warum soll man sich über eine deutsche Olympiamedaille freuen, wenn die Medaille geholt wird von einem Paar aus Frankreich und der Ukraine, welches sich mehr oder weniger zufällig auf Deutschland geeinigt hat?

Jetzt könnte man natürlich fragen, warum überhaupt über eine Olympiamedaille freuen? :?
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor



Iron
Grasdaggl
Die Savchenko war auch bei uns im Verein zu Besuch. Klar freut man sich wenn so eine gewinnt und gerade beim Eiskunstlauf kommen sehr viel aus osteuropäischen Ländern ... vornehmlich Russland. Da kommt aber auch keiner auf die Idee in Nationen zu unterteilen... also außer mir


Rufus
Granadaseggl
Plan B hat geschrieben:Mit 100 Bronzemedaillen und sonst nix steht man aber auch ziemlich weit hinten.

:nod: Ich seh das wie du aber es gibt da schon unterschiedliche Bewertungssysteme.
Im engeren Sinne werden bei Medaillenspiegeln lediglich Podestplätze (1; 2; 3) berücksichtigt und die gewonnenen Medaillen in ein Ordnungssystem gebracht. Am weitesten verbreitet ist dabei die Sortierung nach der Anzahl der Gold-, Silber- und Bronzemedaillen (mathematisch ist dies die lexikographische Ordnung mit den jeweiligen Anzahlen als erstes, zweites und drittes Ordnungskriterium).

Vor allem im nordamerikanischen Raum werden die Nationen häufig nach der Anzahl aller gewonnenen Medaillen aufgelistet. Bei Gleichstand entscheidet die Anzahl der Goldmedaillen. Ist auch diese gleich, entscheidet die Anzahl der Silbermedaillen.

In manchen Fällen dient auch ein Punktesystem als Ordnungskriterium, dabei werden Goldmedaillen meist mit drei, fünf oder zehn Punkten gewichtet, Silbermedaillen mit zwei, drei oder fünf Punkten und Bronzemedaillen mit einem Punkt.

Im weiteren Sinne bezeichnet man als Medaillenspiegel auch Auflistungen von Platzierungen unter den besten fünf, sechs, acht oder zehn Wettbewerbern. Beispielsweise war in den Massenmedien der DDR ein Punktesystem üblich, welches 7 Punkte für den Sieg, 5 Punkte für den Silber-Rang und jeweils einen Punkt weniger für die weiteren Plätze (bis zu einem Punkt für den sechsten Platz) vergab.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Medaill ... 0Medaillen



BarFly
Schoofseggl
Hallo,

@Nice
ist halt hochgeschwindigkeits Gebolze ohne Finessen. Wie gemacht für Hinterwäldler.

@Goofy
Oder Medaillen im 3 Länderkampf, Deutschland, Tirol & Südtirol*, wie im Rodeln.
Da werden dann völlig narrisch die Fahnen geschwenkt :roll:

*Deutschland bescheißt, das tritt mit 2 Ländern an - Bayern und Thüringen.

Iron
Grasdaggl
BarFly hat geschrieben:Hallo,

@Nice
ist halt hochgeschwindigkeits Gebolze ohne Finessen. Wie gemacht für Hinterwäldler.


Beim Eishockey muss man mit den Kufendingern laufen können. Da braucht man erstmal Technik um überhaupt an dem Spiel teilzunehmen und zumindest in Deutschland auch eine Eishalle ... also so gut wie das Gegenteil von Hinterwäldler.





CoachingZone
Halbdaggl
BarFly hat geschrieben:Hallo,

Oder Medaillen im 3 Länderkampf, Deutschland, Tirol & Südtirol*, wie im Rodeln.
Da werden dann völlig narrisch die Fahnen geschwenkt :roll:

*Deutschland bescheißt, das tritt mit 2 Ländern an - Bayern und Thüringen.


Leider nicht mehr ganz aktuell, denn seit Sotchi haben die Russen beim Rodeln ganz enorm aufgeholt und auch die Kanadier mischen seit kurzem oben mit.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -



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