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Goofy
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Grasdaggl
Tamasi hat geschrieben:
AxelKruse_FG hat geschrieben:Gestern Disput mit dem lieben Vetter: Er meinte, da es keine Übersterblichkeit gebe, seien die Maßnahmen völlig überzogen und nur Folge der Lobby-Arbeit der Pharmaindustrie. Außerdem würde Drosten nur soviel testen wollen, weil er davon profitierte. Man solle das sein lassen...

Ob lieber Vetter oder Corona-Tante: Bei diesen Leuten gibt es wohl auch ein exponentielles Wachstum.


Stimmt.

Hier noch so ein Vogel:

linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

killroy
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Granadaseggl
Streeck gerade beim Lanz - wirkt aber arg unsicher der Heinsberg-Studien-Macher
ernsthaft: der macht den Eindruck, dass er manches gerne revidiert sehen würde, was er gemacht hat. Insbesondere manche Aussagen

Lanz: Vor ein paar Wochen haben sie mir gesagt, keine zweite Welle ...
Streeck: Well ....... :bleich:
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

Frank N Furter
Jetzt hat sich die Bundesregierung mit den Ländern darauf geeinigt, die Zahl der Kunden in den Supermärkten stärker zu begrenzen. Eine Halbierung von maximal 1er Person pro 10m2 auf 1ne Person pro 20m2. Merkel wollte sogar auf 25m2 hochgehen.

Supermärkte sind bisher nie als Hotspots aufgefallen. Auch die Mitarbeiter erkrankten nie in nenenswertem Ausmaß. In Frankreich wurde die Ausbreitung gerade von 50.000 Erkrankten auf 4.000 pro Tag erfolgreich gesenkt. Dort wurde so ziemlich alles beschränkt, außer die Supermärkte!

Mit dieser Entscheidung gefährdet die Politik die Akzeptanz aller Maßnahmen gegen Corona. Man muss sich nur vorstellen, dass sich demnächst Schlangen vor Supermärkten bilden und auch ältere Menschen bei Schnee und Eis längere Zeit anstehen müssen.

Die Evidenz und Angemessenheit dieser Maßnahme ist ebenfalls stark zu bezweifeln, so lange sich die Menschen noch im ÖPNV wie die Sardinnen in der Dose aneinanderschmiegen dürfen/müssen.

Ich vermute, dass das nicht nur ein Rohrkrepierer wird, sondern dass die Stimmung gegenüber der Politik jetzt komplett kippen könnte. 8 Monate lang gepennt und nun völlig planlos.

Lenny
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Granadaseggl
Was ist mit dem Thema Weihnachtsferien ab 18.12.? Wurde das jetzt totgeschwiegen oder hab ich da was verpasst?

Edit: Hab’s wohl tatsächlich verpennt. Sachen gibts....



Tamasi
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Allmachtsbachel
FnF:
Abwarten. Wie war denn die Supermarkt-Regelung im Frühjahr? Doch sicher mindestens ähnlich strikt? Ich musste dennoch kein einziges Mal Schlange stehen. Und ältere Menschen können sogar auf Zeiten ausweichen, in denen wenig los.

Und in Frankreich? Wie haben sie es da mit dem ÖPNV gehandhabt? War der leerer als hier? Weil sie - anders als hier - mehr Waggons oder zusätzliche (Reise-)Busse eingesetzt haben? Oder weil die Menschen strengere Ausgehbeschränkungen hatten, mit denen man hier aber aktuell erst recht keine Akzeptanz finden würde?

Wobei mir der ÖPNV auch sehr, sehr suspekt ist. Da hätte ich auch eher angesetzt als im Supermarkt, siehe oben. Aber für die Akzeptanz dürfte die Supermarktregulierung keine großen Auswirkungen haben. Vermute ich.

vivafernanda
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Granadaseggl
Das mit den begrenzten Zahlen in den Läden find ich auch schlimm. Kein Weihnachtsmarkt, dafür Schlangen vor den großen Läden in der Innenstadt. Tolle Atmo...
In Ms Innenstadt gabes das bisher nurvor dem Applestore. Wird Zeit, dass sich andere auch fühlen dürfen...
@tamasi: Ich schon. Öfter sogar.

Andererseits wird es doch für alle spürbar schlimmer, oder?

eine KollegIn nach der anderen positiv. Patienten positiv, die wir nicht mehr ins Krankenhaus verlegen dürfen, also noch mehr Gefahr für unsere kleine Klitsche...
Die erste von uns jetzt im Krankenhaus, weil schwerer Verlauf.
Ich merke, wie wir im Team über Dinge lachen, die wir früher nie witzig gefunden hätten. Es reicht mit den schlechten Nachrichten, es gab ja noch viele andere, die nichts mit Corona zu tun hatten, irgendwie arbeitet man jetzt aktiv dagegen.
Söder meints gut, aber das "der bayerische Weg ist der richtige"- Getue geht mir auf den Senkel. Als ob hier irgendwas besser wäre, als anderswo, also jetzt coronaspezifisch. Und was an Weihnachten sein wird, weiß doch heute noch niemand.
Eine Hand, die schiebt, ist besser als 100 Hände, die ziehen.


Tamasi
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Allmachtsbachel
Supermarktschlange:
Stimmt natürlich, ich konnte mir im Frühjahr die Zeit frei aussuchen und auch einen sehr großen Supermarkt ansteuern. Von daher habe ich leicht reden. Dennoch glaube ich, dass für die Akzeptanz andere Maßnahmen problematischer gewesen wären.

Und bei aller Lästerei über Streeck:
Der hat schon immer gesagt, dass dieses Virus wie alle anderen Coronaviren im Herbst/Winter zunehmen wird. Er hat auch stets betont, dass es ein Wellen-Auf-und-Ab geben wird - und nun sind wir eben wieder in einem (auch saisonal bedingten) Wellenanstieg. Ob man das nun „zweite Welle“ oder einfach nur eine normale Wellenbewegung nennt, ist doch wurscht.

Ich versuche, das Gute zu sehen:
Wir haben schon so-gut-wie Dezember. Heißt: Von den erwartbar kritischen Zeit November-März (einschl.) haben wir schon ein Viertel geschafft.
Zuletzt geändert von Tamasi am 25. November 2020 23:41, insgesamt 1-mal geändert.

Nilkheimer
Halbdaggl
Es ist offenkundig. Reinhauen für 2-3 Wochen (auch und gerade Schulen) wäre höggschd effektiv und übersichtlich schmerzhaft gewesen (s. Israel, Irland, Belgien etc.). Stattdessen Rumgeeier mit sinnlosestem Zeug, das Akzeptanz kaputtmacht (Maskenpflicht auf Parkplätzen (!) vor (!) Supermärkten, JA GEH MIR FOTT), während Notwendiges nicht gemacht wird (SCHUHULEN; Gottesdienste, ÖPNV (wer ein einziges Mal zu Stoß- und Corona(?)zeiten in Berlin S-Bahn gefahren ist oder z.B am Bahnhof Ostkreuz war, der versteht die Welt nicht mehr, gar nicht)). Zugleich aber Kinos mit Superlüftungen usw. zu, monatelang, einfach so, sinnlos. Schade.

... und die Krone: Weihnachtslockerungen. Ne bessere Maßnahme, um das Ding noch mal so richtig geil anzuheizen, gibt es ja wohl nicht. L'USA machen's schon mal vor, und es ist NUR das Truthahnfest: https://www.spiegel.de/wirtschaft/sozia ... d9109277d9
Aber das macht doch nichts.

thoreau
Granadaseggl
Aus Familiensicht ist das Truthahnfest bei vielen Amerikanern nicht unwichtiger als Weihnachten. Alles andere was du sagst ist absolut richtig. Ich tue mich auch schwer damit, diese Entscheidungen und ihre Träger noch irgendwie ernst zu nehmen, wenn nach stundenlanger Besprechung Sachen wie Fensterplätze, Parkplatzmasken und Wechselunterricht in Regionen mit riesigen Krankheitszahlen rauskommen. Und dann werden diese Ergebnisse noch gefeiert. Mich ernüchtert das schon sehr.

muffinho
Mich nervt es - auch hier - dass man immer noch so auf die Schulen und deren Weiterbetrieb reinhaut. Inzwischen, so lautet das von mir aufgenommene Fazit, sind ein Großteil der Infektionen durch Massenveranstaltungen ohne nennenswerte Schutzmaßnahmen ausgelöst worden, also erst die Saufpartys in Kroatien, dann private Feste und vor allem Hochzeiten, wo sich feiernde Männer einen reinzwitschern und Frauen um die Wette heulen, da sagt die Tröpfcheninfektion aber Danke. Schulen hingegen wirken so reinlich abgesichert, dass es fast schon der Wahnsinn ist, ich habe das ja schon mal beschrieben. Auch im Kindi muss man bestimmte Wege gehen und darf bestimmte Bereich gar nicht mehr betreten, mein Kleiner beschwert sich schon dass er Freunde aus der anderen Gruppe nicht mehr sehen kann, weil diese nun konsequent getrennt werden. Und hier als Fazit, noch kein Lehrer und nur eine einzige Erzieherin positiv, und im Kindi hat sich das nicht weiter übertragen, also ein kontrollierter Einzelfall. Für mich sind die Schulen somit sicher, auch mein Großer hat das Prinzip von Maske und Abstand inzwischen total verinnerlicht, aber beim godfather of hand washing war das ja nicht anders zu erwarten :D

Da sehe ich den Öffentlichen Nahverkehr schon kritischer. Ist zwar nett dass man in den Bahnen eine Maske trägt, aber vor dem Einsteigen noch kurz in die Hand gehustet und schon fasst man etwas an, was der nächste dann an seinen Händen hat. Im Kindi muss JEDER nach dem Eingang erst mal zur Toilette und sich die Hände waschen und danach desinfizieren, das hat halt ein ganz anderes Niveau.

Daher, bevor man über Schulen und Kindi nachdenkt, gibt es viele andere Orte wo man zuerst schauen müsste, etwa Supermärkte. Nett dass man Desinfektionsmittel bereitstellt, um die Einkaufswagen zu desinfizieren, aber solange da kein Mitarbeiter aktiv den Griff einsprüht und abrubbelt, ist das relativ.

AxelKruse_FG
Granadaseggl
Tamasi hat geschrieben:Aktueller Vergleich Corona - Grippe, auch in Bezug auf die Maßnahmen, die jeweils dagegen getroffen werden:
https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/ ... -1.5126119

Das Fazit nachdem die schon lange eingespielten Maßnahmen gegen die normale Grippe erläutert wurden:
Und so ist es eben nicht zutreffend, dass man der Influenza einfach ihren Lauf lässt, während man bei Covid kein Maß mehr findet. Es ist nicht so, dass die Welt das Coronavirus heillos überschätzt, sondern dass die Grippe-Rufer die Kontrolle der Influenza unterschätzen.

Wenn sich also etwas aus dem Grippe-Vergleich lernen lässt, dann das: Wie wenig etablierte Kontrollmechanismen gesehen und geschätzt werden. Welch geringen Stellenwert die Prävention hat. Das könnte auf lange Sicht vielleicht doch eine positive Nebenwirkung dieser grässlichen Pandemie sein. Covid zeigt der Welt, wie viel Mühe es kostet, Infektionskrankheiten auch nur halbwegs in Schach zu halten. Und welch Segen es ist, ein modernes Mittel in der Hand zu haben. Sei es eine Impfung, ein potentes Medikament oder einfache und präzise Tests.

Und natürlich eine umfassende App. :-)

Äh, nein.

Nicht mehr, wenn die anderen Maßnahmen greifen. Die App nur in Ausnahmesituationen und als Überbrückung, bis die normalen Waffen einsetzbar sind. Dankeschön. 8)


Der Schluß entspricht exakt dem meinigen. Ich kann mich noch daran erinnern, als es nach 2018 irgendwann hieß, es gebe 25.000 Grippe-Tote. Ich fand das unfaßbar viel und genau so unfaßbar, daß es anscheinend überhaupt niemanden gejuckt hat. Ein Randnotiz. Insofern kann ich sogar nachvollziehen, wenn der liebe Vetter meint, die Leute sollen sich nicht so haben mit dem Corona-Virus und dann auf diese Zahl verweist.

Ich habe ihm entgegnet, daß nach meiner Auffassung nicht die Reaktion auf das Corona-Virus überzogen ist, sondern vielmehr damals auf die Grippe-Welle eine deutliche gesellschaftliche / medizinische Antwort hätte folgen müssen, Stichwort Grippe-Impfung. Da ward das nächste Faß aufgemacht.


de mappes
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Spamferkel
Frank N Furter hat geschrieben:Jetzt hat sich die Bundesregierung mit den Ländern darauf geeinigt, die Zahl der Kunden in den Supermärkten stärker zu begrenzen. Eine Halbierung von maximal 1er Person pro 10m2 auf 1ne Person pro 20m2. Merkel wollte sogar auf 25m2 hochgehen.

Supermärkte sind bisher nie als Hotspots aufgefallen. Auch die Mitarbeiter erkrankten nie in nenenswertem Ausmaß. In Frankreich wurde die Ausbreitung gerade von 50.000 Erkrankten auf 4.000 pro Tag erfolgreich gesenkt. Dort wurde so ziemlich alles beschränkt, außer die Supermärkte!

Mit dieser Entscheidung gefährdet die Politik die Akzeptanz aller Maßnahmen gegen Corona. Man muss sich nur vorstellen, dass sich demnächst Schlangen vor Supermärkten bilden und auch ältere Menschen bei Schnee und Eis längere Zeit anstehen müssen.

Die Evidenz und Angemessenheit dieser Maßnahme ist ebenfalls stark zu bezweifeln, so lange sich die Menschen noch im ÖPNV wie die Sardinnen in der Dose aneinanderschmiegen dürfen/müssen.

Ich vermute, dass das nicht nur ein Rohrkrepierer wird, sondern dass die Stimmung gegenüber der Politik jetzt komplett kippen könnte. 8 Monate lang gepennt und nun völlig planlos.


ja eine richtig schwachsinnige Idee...wie kommt man darauf frage ich mich?
Die Kanzlerin, die das ja extrem voran trieb und ihre Unterstützer müssen doch Vorteile sprich wissenschaftliche Argumente dafür vorliegen haben...kennt die jemand?

Schlangen, Gedrängel, schlechte Stimmung wird an den großen Supermärkten vermutlich auftauchen...oder die Betreiber halten sich nicht an die Regeln; das wäre die beste Variante
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de mappes
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Spamferkel
Lenny hat geschrieben:Hat weniger mit barmen sondern vielmehr mit U-Planung zu tun. ;)


:lol:
das hört man von allen Lehrern immer, insbesondere in den 6 Wochen Sommerferien :mrgreen:
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de mappes
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Spamferkel
vivafernanda hat geschrieben:Das mit den begrenzten Zahlen in den Läden find ich auch schlimm. Kein Weihnachtsmarkt, dafür Schlangen vor den großen Läden in der Innenstadt. Tolle Atmo...
In Ms Innenstadt gabes das bisher nurvor dem Applestore. Wird Zeit, dass sich andere auch fühlen dürfen...
@tamasi: Ich schon. Öfter sogar.

Andererseits wird es doch für alle spürbar schlimmer, oder?

eine KollegIn nach der anderen positiv. Patienten positiv, die wir nicht mehr ins Krankenhaus verlegen dürfen, also noch mehr Gefahr für unsere kleine Klitsche...
Die erste von uns jetzt im Krankenhaus, weil schwerer Verlauf.
Ich merke, wie wir im Team über Dinge lachen, die wir früher nie witzig gefunden hätten. Es reicht mit den schlechten Nachrichten, es gab ja noch viele andere, die nichts mit Corona zu tun hatten, irgendwie arbeitet man jetzt aktiv dagegen.
Söder meints gut, aber das "der bayerische Weg ist der richtige"- Getue geht mir auf den Senkel. Als ob hier irgendwas besser wäre, als anderswo, also jetzt coronaspezifisch. Und was an Weihnachten sein wird, weiß doch heute noch niemand.


:shock:
und wenn ein schwerer Verlauf bei den Patienten eintritt, was ja bei den Vorzeichen anzunehmen ist...was ist dann?
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Cantona
https://www.spiegel.de/politik/deutschl ... 22dccd3163

"Die Corona-Pandemie bleibe die größte Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg."

Hat Angela wirklich solch einen Schwachsinn verzapft?

Mir würde jetzt spontan der "kalte Krieg" einfallen, und die damit zusammenhängende Verhinderung eines 3. (Atomwaffen-)Weltkrieges, die in meinen Augen die wohl etwas größere Herausforderung war.

Sollten alle mal einen Gang herunterschalten.


de mappes
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muffinho hat geschrieben:Mich nervt es - auch hier - dass man immer noch so auf die Schulen und deren Weiterbetrieb reinhaut. Inzwischen, so lautet das von mir aufgenommene Fazit, sind ein Großteil der Infektionen durch Massenveranstaltungen ohne nennenswerte Schutzmaßnahmen ausgelöst worden, also erst die Saufpartys in Kroatien, dann private Feste und vor allem Hochzeiten, wo sich feiernde Männer einen reinzwitschern und Frauen um die Wette heulen, da sagt die Tröpfcheninfektion aber Danke. Schulen hingegen wirken so reinlich abgesichert, dass es fast schon der Wahnsinn ist, ich habe das ja schon mal beschrieben. Auch im Kindi muss man bestimmte Wege gehen und darf bestimmte Bereich gar nicht mehr betreten, mein Kleiner beschwert sich schon dass er Freunde aus der anderen Gruppe nicht mehr sehen kann, weil diese nun konsequent getrennt werden. Und hier als Fazit, noch kein Lehrer und nur eine einzige Erzieherin positiv, und im Kindi hat sich das nicht weiter übertragen, also ein kontrollierter Einzelfall. Für mich sind die Schulen somit sicher, auch mein Großer hat das Prinzip von Maske und Abstand inzwischen total verinnerlicht, aber beim godfather of hand washing war das ja nicht anders zu erwarten :D

Da sehe ich den Öffentlichen Nahverkehr schon kritischer. Ist zwar nett dass man in den Bahnen eine Maske trägt, aber vor dem Einsteigen noch kurz in die Hand gehustet und schon fasst man etwas an, was der nächste dann an seinen Händen hat. Im Kindi muss JEDER nach dem Eingang erst mal zur Toilette und sich die Hände waschen und danach desinfizieren, das hat halt ein ganz anderes Niveau.

Daher, bevor man über Schulen und Kindi nachdenkt, gibt es viele andere Orte wo man zuerst schauen müsste, etwa Supermärkte. Nett dass man Desinfektionsmittel bereitstellt, um die Einkaufswagen zu desinfizieren, aber solange da kein Mitarbeiter aktiv den Griff einsprüht und abrubbelt, ist das relativ.


:nod: :nod: :nod:
auch diverse Studien weisen darauf hin, dass in den Schulen und Kitas keine Befeuerung der Pandemie stattfindet.
Es gab doch jetzt nach fast einem jahr mal den Vorschlag, Reisebusse ect...zu aktivieren, die rumstehen und Arbeitslose kreieren...ich hoffe die Umsetzung dauert nicht länger als die Durchimpfung der Bevölkerung; bin mir aber bei der Regierung nicht sicher
(sehe hier ja an den Reaktionen, dass sogar von Leuten harsche Kritik an der Regierung kommt, die sonst damit eher nicht auffallen.)
Don't criticize what you can't understand

RedBlues
Halbdaggl
Ich finde es vollkommen ok, wenn man kritisch mit den Maßnahmen die von der Regierung getroffen werden umgeht und diese hinterfragt. Aber da ich kein Mediziner und Pandemieologe bin, muss ich mich mit dem befassen, das ich ein wenig besser verstehe. Statistiken.

Neuinfektionen am 25.11.

Deutschland, 18.600
Frankreich, 16.200
Italien 25.800
Spanien 15.100

da muss man sich noch nicht mal die Mühe machen das auf die Einwohnerzahl umzurechnen um zu sehen, dass das in Deutschland wohl gar nicht so schlecht funktioniert.

Wir sind ein föderaler Staat, die Länder legen da sehr großen Wert darauf. Schulpolitik ist Ländersache.

Die Hilfsmaßnahmen für die Wirtschaft hinterlassen auch den Eindruck, dass Deutschland besser durch das Jahr kommen wird wie die meisten anderen großen Industrieländer.

Also so schlecht kann das nicht sein, was die Regierung und Bundesländer bis jetzt gemacht haben.

By the way, wenn ich mir dann die unheimlich hilfreichen Beiträge der FPD um ihren einzigen Mitarbeiter Lindner anhöre, dann wird mir schlecht. Kein einziger Vorschlag was man besser machen könnte, aber die ganze Zeit davon reden, dass die Regierung unbedingt endlich eine Strategie benötigen würde.

RedBlues
Halbdaggl
thoreau hat geschrieben:Aus Familiensicht ist das Truthahnfest bei vielen Amerikanern nicht unwichtiger als Weihnachten. Alles andere was du sagst ist absolut richtig. Ich tue mich auch schwer damit, diese Entscheidungen und ihre Träger noch irgendwie ernst zu nehmen, wenn nach stundenlanger Besprechung Sachen wie Fensterplätze, Parkplatzmasken und Wechselunterricht in Regionen mit riesigen Krankheitszahlen rauskommen. Und dann werden diese Ergebnisse noch gefeiert. Mich ernüchtert das schon sehr.


Punkt 1, ich hab keine Kinder in Beschulungsalter, von daher könnte ich falsch liegen.

Aber was mich wundert ist, dass man zum Beispiel an Schulen nicht ganz ohne Bundes- und Landesregierung begonnen hat sich mit der Materie Luftfilterung ohne Öffnung von Fenstern zu schäftigen. Da gibt es zum Beispiel einen Filterhersteller aus Ludwigsburg der solche Geräte verkauft. Nicht dass das jetzt die Lösung ist, aber ich als Schüler wäre schon glücklich im Winter nicht neben einem offenen Fenster sitzen zu müssen.

Beim Unterricht, natürlich ist das eine Notlösung, aber das Streamen des Unterrichts für einen Teil der Klasse in ihre Zuhause, erscheint mir nicht die wahnsinnig große technische Herausforderung und wenn die Schulen kein Geld haben bin ich mir sicher, dass die Schüler für eine notwendige Ausrüstung zusammenlegen würden.

ÖPNV, in anderen Ländern werden die Busse und Bahnen regelmäßig desinfiziert, manche machen das auch mit UV Bestrahlung. Ich meine, es wäre durchaus auch bei uns möglich so etwas zu machen. Denke ich.

Es gibt viele kleine Dinge die man auch ganz ohne Regierung machen könnte, aber ich habe so den Eindruck, dass viele auch einfach darauf warten, dass von der Landes- und Bundesregierung die Idee und die Umsetzung kommt.

Aber dann stellen wir uns alle noch hin und meckern wie die Weltmeister.
Das ist der Teil den ich mittlerweile gar nicht mehr nachvollziehen kann. Warum nicht einfach mal selbst machen wenn man es besser weiß. Zur Not mal auf die Straße gehen, machen aktuell ja viele die gar keine Message haben, da wären Lehrer (jetzt nur ein Beispiel) die für eine WebCam demonstrieren ein besserer Anlass

de mappes
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RedBlues hat geschrieben:Ich finde es vollkommen ok, wenn man kritisch mit den Maßnahmen die von der Regierung getroffen werden umgeht und diese hinterfragt. Aber da ich kein Mediziner und Pandemieologe bin, muss ich mich mit dem befassen, das ich ein wenig besser verstehe. Statistiken.

Neuinfektionen am 25.11.

Deutschland, 18.600
Frankreich, 16.200
Italien 25.800
Spanien 15.100

da muss man sich noch nicht mal die Mühe machen das auf die Einwohnerzahl umzurechnen um zu sehen, dass das in Deutschland wohl gar nicht so schlecht funktioniert.

Wir sind ein föderaler Staat, die Länder legen da sehr großen Wert darauf. Schulpolitik ist Ländersache.

Die Hilfsmaßnahmen für die Wirtschaft hinterlassen auch den Eindruck, dass Deutschland besser durch das Jahr kommen wird wie die meisten anderen großen Industrieländer.

Also so schlecht kann das nicht sein, was die Regierung und Bundesländer bis jetzt gemacht haben.

By the way, wenn ich mir dann die unheimlich hilfreichen Beiträge der FPD um ihren einzigen Mitarbeiter Lindner anhöre, dann wird mir schlecht. Kein einziger Vorschlag was man besser machen könnte, aber die ganze Zeit davon reden, dass die Regierung unbedingt endlich eine Strategie benötigen würde.


:mrgreen:

Merkel meinte aber nun ja auch, man könne nicht ewig weiter Hilfen verteilen. Grad November wohl nochmal 17 Milliarden für bedrohte Branchen. (laut Dehoga wäre noch kein Cent geflossen)
Also lässt man die dann jetzt drauf gehen endgültig?
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de mappes
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Spamferkel
ÖPNV, in anderen Ländern werden die Busse und Bahnen regelmäßig desinfiziert, manche machen das auch mit UV Bestrahlung. Ich meine, es wäre durchaus auch bei uns möglich so etwas zu machen. Denke ich.


das bringt garnix, wenn die Leute sich anstecken, während sie dicht gedrängelt darin stehen und atmen.

Es gibt viele kleine Dinge die man auch ganz ohne Regierung machen könnte, aber ich habe so den Eindruck, dass viele auch einfach darauf warten, dass von der Landes- und Bundesregierung die Idee und die Umsetzung kommt.

Aber dann stellen wir uns alle noch hin und meckern wie die Weltmeister.


weil man vieles nicht bezahlen kann
zum beispiel die Schulen...die haben da kein Geld für
ÖPNV wohl auch nicht
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