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Unter Westfalen
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Grasdaggl
Goofy hat geschrieben:
Mago hat geschrieben:Hebt sich wohltuend ab von einer Aussage wie, man müsse gegen Mainz nicht gewinnen.

Ich kanns echt nimmer lesen, dieses Rumgehacke auf dieser Aussage.

Die komplett unterschiedlichen Voraussetzungen erkennst schon?
Damals wurde nach der ersten Saisonniederlage (und nach dem Pokalaus) öffentlich auf die Mannschaft eingedroschen.
Da wollte Gentner den Dampf rausnehmen und seine Mitspieler schützen.

Das habe ich aber anders in Erinnerung. Das war die Zeit, man nannte sie Himbeerleszeit, als nahezu jeder Spieler nach dem Spiel wusste, was man HÄTTE machen müssen, aber keiner mal einen Weckruf an die Mannschaft losgelassen hat.
Ob dieses Verhaltens haben sich einige, nebst meiner Person, granadenmäßig darüber geärgert.
Gentes Statement war das Sahnehäubchen oder der letzte Tropfen, der den Geduldsfaden gerissen hat.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai


Unter Westfalen
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Grasdaggl
Goofy hat geschrieben:War trotzdem erster Spieltag.


Edith sagt grad noch, die Halbrunde davor war das mit der “Rückrundenvizemeisterschaft“. Und ein Jahr davor der Aufstieg.

Das waren dann ganz schön kurze Geduldsfäden.


Genau.
Das war die Spielweise unter Korki, die mir höchst zuwider war. Du kennst doch meinen Spruch: "Erlebnisfußball statt Ergebnisfußball."

Ich bin da wir mein alter Chef: "Ich will keine Probleme hören, sondern Ergebnisse sehen."

Und daher stehe ich voll hinter dem Konzept von H & 2M.
:vfb:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Goofy
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Grasdaggl
Mag sein, dass dir die Spielweise nicht gefallen hat.

Aber “in Mainz muss man nicht gewinnen“
könnte doch wunderbar zusammenpassen mit
Unter Westfalen hat geschrieben:"Erlebnisfußball statt Ergebnisfußball."
. :D


Ganz im Gegensatz natürlich
Unter Westfalen hat geschrieben: "Ich will keine Probleme hören, sondern Ergebnisse sehen."


:?


Dass sich ein Kapitän nach einer erfolgreichen Saison dann gegen am ersten Spieltag aufkommende Kritik wehrt und diese auch mal relativieren will: Völlig ok, ich kann das Problem nicht erkennen.

Im Nachhinein war die frühe Kritik natürlich völlig berechtigt :? es folgte ja der Abstieg :(
Wenn die Saison ok gewesen wäre, würde sich sicherlich kaum mehr einer an den Spruch erinnern.
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor





Rufus
Granadaseggl
Naja, ein Chef will schon aktive Mitarbeiter haben.

Mitarbeiter: "Chef wir haben Problem x. Was tun?"

Klingt nicht so gut wie
"Chef wir haben Problem x. Es gibt Lösung a und b" + Auflistung der Vor- und Nachteile für jede Lösung.
Chef wählt dann die Lösung aus, fühlt sich gut (er entscheidet ja) aber er muss sich nicht um alles kümmern.

Am besten ist natürlich die Mitarbeiter lösen das Problem selber und der Chef erfährt es erst gar nicht oder per Zufall irgendwann: Bsp.:
Chef auf der Weihnachtsfeier "Es hat im März im 3. Stock gebrannt??? Und ich dachte wow da fängt aber jemand früh mit dem Grillen an" :mrgreen:
Zuletzt geändert von Rufus am 29. November 2020 21:56, insgesamt 2-mal geändert.







Rufus
Granadaseggl
Unter Westfalen hat geschrieben:;)
Man merkt gleich, wer schon länger wo gearbeitet hat.
:prost:

:prost:
Nicht nur als Angestellter, als Freelancer kriegt man ja auch viel mit
Oft haben wir Freiberufler (vor allem junge) Angestellte davon abgehalten zum Chef zu rennen und ohne jede Lösungsmöglichkeit auf Probleme hinzuweisen.

Man muss aber zugeben, dass einige/viele Chefs völlig ungeeignet sind zu führen:
Entweder man mischt sich zu viel ein oder ist überfordert zu entscheiden oder hat ein zu enges Verhältnis zu den Mitarbeitern oder aber (ganz selten) ist völlig entrückt.
Aber wahrscheinlich sind solche Chefs einfach noch nicht oft genug befördert worden um keinen Schaden mehr anzurichten, siehe auch Peter- oder Unfähigkeits-Prinzip.


Rufus
Granadaseggl
StZ hat geschrieben:Selbst als er eine Nacht darüber geschlafen hatte, konnte Sven Mislintat noch immer keinen Frieden schließen mit diesem 1:3 gegen den FC Bayern. Da war zunächst natürlich die spürbare Freude über den munteren und mutigen Auftritt seiner Stuttgarter Mannschaft gegen den Champions-League-Sieger. „Ich finde, dass man es als Einheit mit der Elf auf dem Platz, dem Trainerteam bis rauf zu den Jungs auf der Tribüne nicht besser spielen und vorleben kann“, sagte der VfB-Sportdirektor.

:nod: :prost:
StZ hat geschrieben:Der Szene Nummer eins hat der VfB-Sportdirektor sogar eine Überschrift gegeben: „Manuel Neuer bittet zum Videobeweis“, nannte Mislintat den Moment in der 39. Spielminute, als Schiedsrichter Harm Osmers den Treffer von VfB-Profi Philipp Förster zur vermeintlichen Stuttgarter 2:1-Führung zunächst anerkannte, ehe Nationaltorhüter Neuer reklamierte. Osmers sichtete anschließend – auch auf Intervention des Videoassistenten im Kölner Keller – die TV-Bilder und annullierte den Treffer. Tanguy Coulibaly hatte Neuer vor dessen Ballverlust nach einem Rückpass am Arm gezupft. Oder hatte er ihn gar gezogen? Doch darauf kam es Mislintat letztlich gar nicht an. Denn allein die Tatsache, dass sich der VAR (Video Assistant Referee) in diese Szene überhaupt einschaltete, brachte Mislintat auf die Palme. „Wenn umgekehrt Robert Lewandowski unseren Torwart Gregor Kobel am Arm zieht“, behauptete Mislintat, „dann gibt es keine Einmischung vom VAR.“
Tatsächlich ist der VfB ein gebranntes Kind in Bezug auf den Videoschiedsrichter....

Ich weiß nicht ob das so zielführend ist. Wir haben doch bei der DFL kein gutes Standing.
Feuer mit Feuer zu bekämpfen bringt selten was
StZ hat geschrieben:Im Spiel gegen die Bayern gab es aber noch eine andere Szene, die für Mislintat „das eindeutigste Beispiel ist, dass die Prinzipien, die wir haben, nicht greifen“: Es lief die 72. Minute, als ein Schuss von Orel Mangala im Münchner Strafraum an die Hand von Niklas Süle ging – und von ihr ins Aus abgefälscht wurde. Der Elfmeterpfiff aber blieb aus. Für Mislintat ein weiteres Indiz für die Untauglichkeit der aktuellen Handspielregel. „Es muss einfach stringent formuliert werden. Nicht mal die Vergrößerung der Körperfläche ist stringent formuliert“, sagte der 48-Jährige.

:prost: :nod:
StZ hat geschrieben:Es sei völlig egal, ob Süle etwas dafür könne oder nicht. „Die Hand von Niklas Süle ist nicht angelegt und verhindert, dass der Ball aufs Tor geht“, erklärte Mislintat. „Für mich gibt es keinen klareren Handelfmeter als diesen.“

"keinen klareren Handelfmeter"?
So klar war es nicht, auch nicht hier im Forum. Also wenn wir uns hier schon nicht einigen können :P

Nicht falsch verstehen: Sich wehren ist klasse aber ich finde man sollte nicht überdrehen um sich nicht ins eigene Knie zu schießen...

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inha ... 2a4bf.html



Bundes-Jogi
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Grasdaggl
Rufus hat geschrieben:
StZ hat geschrieben:Selbst als er eine Nacht darüber geschlafen hatte, konnte Sven Mislintat noch immer keinen Frieden schließen mit diesem 1:3 gegen den FC Bayern. Da war zunächst natürlich die spürbare Freude über den munteren und mutigen Auftritt seiner Stuttgarter Mannschaft gegen den Champions-League-Sieger. „Ich finde, dass man es als Einheit mit der Elf auf dem Platz, dem Trainerteam bis rauf zu den Jungs auf der Tribüne nicht besser spielen und vorleben kann“, sagte der VfB-Sportdirektor.

:nod: :prost:
StZ hat geschrieben:Der Szene Nummer eins hat der VfB-Sportdirektor sogar eine Überschrift gegeben: „Manuel Neuer bittet zum Videobeweis“, nannte Mislintat den Moment in der 39. Spielminute, als Schiedsrichter Harm Osmers den Treffer von VfB-Profi Philipp Förster zur vermeintlichen Stuttgarter 2:1-Führung zunächst anerkannte, ehe Nationaltorhüter Neuer reklamierte. Osmers sichtete anschließend – auch auf Intervention des Videoassistenten im Kölner Keller – die TV-Bilder und annullierte den Treffer. Tanguy Coulibaly hatte Neuer vor dessen Ballverlust nach einem Rückpass am Arm gezupft. Oder hatte er ihn gar gezogen? Doch darauf kam es Mislintat letztlich gar nicht an. Denn allein die Tatsache, dass sich der VAR (Video Assistant Referee) in diese Szene überhaupt einschaltete, brachte Mislintat auf die Palme. „Wenn umgekehrt Robert Lewandowski unseren Torwart Gregor Kobel am Arm zieht“, behauptete Mislintat, „dann gibt es keine Einmischung vom VAR.“
Tatsächlich ist der VfB ein gebranntes Kind in Bezug auf den Videoschiedsrichter....

Ich weiß nicht ob das so zielführend ist. Wir haben doch bei der DFL kein gutes Standing.
Feuer mit Feuer zu bekämpfen bringt selten was
StZ hat geschrieben:Im Spiel gegen die Bayern gab es aber noch eine andere Szene, die für Mislintat „das eindeutigste Beispiel ist, dass die Prinzipien, die wir haben, nicht greifen“: Es lief die 72. Minute, als ein Schuss von Orel Mangala im Münchner Strafraum an die Hand von Niklas Süle ging – und von ihr ins Aus abgefälscht wurde. Der Elfmeterpfiff aber blieb aus. Für Mislintat ein weiteres Indiz für die Untauglichkeit der aktuellen Handspielregel. „Es muss einfach stringent formuliert werden. Nicht mal die Vergrößerung der Körperfläche ist stringent formuliert“, sagte der 48-Jährige.

:prost: :nod:
StZ hat geschrieben:Es sei völlig egal, ob Süle etwas dafür könne oder nicht. „Die Hand von Niklas Süle ist nicht angelegt und verhindert, dass der Ball aufs Tor geht“, erklärte Mislintat. „Für mich gibt es keinen klareren Handelfmeter als diesen.“

"keinen klareren Handelfmeter"?
So klar war es nicht, auch nicht hier im Forum. Also wenn wir uns hier schon nicht einigen können :P

Nicht falsch verstehen: Sich wehren ist klasse aber ich finde man sollte nicht überdrehen um sich nicht ins eigene Knie zu schießen...

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inha ... 2a4bf.html



Ja, bei allem verständlichen Frust sollte Mislintat aufpassen, dass er da nicht überzieht, siehe auch letzte Saison die Klage über die ganzen Abseits-Tore von Gomez. Der VfB landet da ganz schnell wieder in der Motzki-Schublade. Wenn der VAR sich gemeldet hat, dann hat er sich halt gemeldet. Und ich glaube, dass im umgekehrten Fall ein Tor des polnischen Autoknackers für die Bayern gezählt hätte.

Da muss man doch aber auch Verständnis haben, die armen Bayern sind ja so gestresst (und zwar so, dass deren Pokal-Spiel auf Mitte Januar verschoben worden ist. Das erste Spiel wurde ja auch um 4 Wochen nach hinten verschoben. Und dann "müssen" sie noch im Februar diese Klub-WM spielen (sont machen sie ja in Katar immer die Rückrunden-Vorbereitung). Vielleicht sollte man ihnen dafür mal einfach so 12 Punkte zusätzlich gutschreiben. *sarkasmusmodus aus*
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).