Wie gut, dass hier auch noch investigativ gearbeitet wird.


Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

vivafernanda hat geschrieben:
@mappes: Ich hatte gerade zeitweise 5 oder 6 Kollegen gleichzeitig im Krankenstand oder Quarantäne, wegen CoVid. Wenn Du weiter versorgt werden willst in einem Krankenhaus, dann fängst Du mit denen an, die Du da brauchst. Selbst wenn die Verläufe nicht immer schwer oder gar tödlich sind, weil Pflegende und Mediziner mit 65 In Ruhestand gehen. Gesund sind da übrigens auch längst nicht alle.

darkred hat geschrieben:Er rechnet mit einer Impfabdeckung von 60-70% der Bevölkerung Ende Sommer21.

CoachingZone hat geschrieben:Noch ein paar Anmerkungen:
Dass die Ansage bezüglich Masken eine politische war, kann ich mir sehr gut vorstellen. Kann sich noch jemand erinnern, wie im Februar/März in den Apotheken nach wenigen Tagen keine Masken mehr erhältlich waren, weil die Nachfrage da bereits hoch war? Kann sich jemand auch noch an die Berichte über Diebstähle von Masken und Desinfektionsmittel aus Krankenhäusern erinnern?
Was tatsächlich zu kritisieren ist: Dass man in keinster Weise auf eine Pandemie vorbereitet war und das Personal im Gesundheitssystem materiell, was Schutzausrüstung betraf, un- bzw. unterversorgt gelassen hat
Und was die Herdenimmunität betrifft, so wird die nach dem jetzigen Stand erst eintreten, wenn alle infiziert oder geimpft worden sind. Wenn das Virus nämlich Bereits-Erkrankt-Gewesene und Geimpfte trotzdem infizieren und von diesen weitergegeben werden kann, dann wird das Risiko, dem Virus zu begegnen, eben in keinster Weise reduziert, weil es einfach weiter kursiert. Nur die schweren Verläufe nehmen irgendwann ab, weil eben genügend Leute wegen bereits durchgemachter Erkrankung bzw. Impfung das Virus durch ihre Immunantwort bekämpfen können, BEVOR es größere Schäden im systemischen Bereich (also im ganzen Körper) anrichten kann.
Goofy hat geschrieben:de mappes hat geschrieben:Und ob Drosten am 30. Januar (siehe mein verlinktes Video) schon Angst vor Maskenmangel hatte? Ich glaube kaum ...
doch das könnte ich mir schon vorstellen...aber ich weiß es nicht
Dann schau dir die 30 Minuten vom 30. Januar an.
Ist deutlich kurzweiliger, als ich befürchtet hatte.
Jedenfalls, da hat sich alles nicht sehr dramatisch angehört. Auch wenn er drauf hingewiesen hat, dass man zu dem Zeitpunkt als Wissenschaftler keine Entwarnung geben kann. Mit dem, was kam, hat er eher nicht gerechnet - das klingt da ganz deutlich durch.
Also hatte er am 30. Januar sicher nicht den Plan oder Auftrag, Maskenmangel zu verhindern.
Im Gegenteil, er hätte ja sonst eigentlich zum (Alltags)-Masken tragen aufrufen müssen, um die Ausbreitung zu verlangsamen
Tamasi hat geschrieben:Goofy & mappes:
Aussagen vom letzten Januar. Als - abgesehen von China - noch viel zu viele Länder viel zu wenig über dieses neuartige Virus wussten. Darüber wollt ihr jetzt ernsthaft diskutieren?
Tifferette hat geschrieben:Tamasi hat geschrieben:Goofy & mappes:
Aussagen vom letzten Januar. Als - abgesehen von China - noch viel zu viele Länder viel zu wenig über dieses neuartige Virus wussten. Darüber wollt ihr jetzt ernsthaft diskutieren?
Ich blick es grad auch nicht. Man ist von ähnlichen Übertragungswegen wie bei den verwandten Viren ausgegangen. Die Aerosole sind erst später ins Fadenkreuz geraten. Und natürlich gab es Publikationen zu Masken und Covid-19 erst dieses Jahr. Wann denn sonst?
Tamasi hat geschrieben:Weil Nilkheimer oben einen Schweden-Artikel verlinkt hat, habe ich mich nochmal an die Todeszahlen-Debatte rund um den 20. November erinnert. "Wie die aktuellen Zahlen wohl aussehen?", hab ich mich gefragt und geschaut.
Komisch. Die Kurve sieht anders als als neulich. Für Schweden schlechter - aus Sicht der SZ besser.
Sorry, dass ich jetzt kleinteilig werde. Aber mappes, bitte lies mit und korrigiere ggfs.:
Was bisher geschah:
Am Abend des 19.11. erschien in der SZ ein Artikel mit folgender Aussage:"Mittwoch und Donnerstag dieser Woche meldete Schweden insgesamt 115 am Coronavirus Verstorbene."
FnF und mappes kritisierten den Artikel, kurz gesagt & zitiert:de mappes hat geschrieben:Wikipedia und auch die von Frank zitierte Seite
https://www.worldometers.info/coronavirus/country/sweden/
zeigen für diese beiden Tage in dieser Woche 15 Tote
Ich hatte das damals nachgeschaut, die Zahlen von mappes waren korrekt (18. und 19.11.).
Das ist neu:
Inzwischen zeigt diese Statistik für diese beiden Tage jedoch:
18.11.: 49 Tote + 19.11.: 42 Tote
Ergibt zusammen 91 Tote - schonmal deutlich näher an den 115.
Und inzwischen weiß ich auch, woher der SZ-Autor die 115 Toten an diesen beiden Tagen hatte. Von der Johns-Hopkins-University. Die meldet 96 Tote (18.11.) und 16 Tote (19.11.) Ergibt: 115.
Kann man hier mit ein bisschen Suchen nachprüfen:
https://coronavirus.jhu.edu/map.html
Jetzt kann man natürlich darüber streiten, ob die JHU "korrekt" genug ist. Aber eins ist klar: Sie ist schneller als die worldometers-Statistik.Womöglich sind die dortigen Zahlen dafür zuverlässiger, weil sorgfältiger korrigiert - vielleicht sind die 115 inzwischen wirklich nur 91. Aber das Fazit könnte sein:
Es sah in Schweden auch Mitte/Ende November nicht so rosig aus, wie manche damals dachten.
Die SZ und vor allem Kai Strittmatter sind rehabilitiert, ich gebe zu: DIESER Aspekt freut mich.
![]()
(Auch wenn weniger Tote natürlich... schon klar.) Und es ärgert mich, dass ich nicht schon damals auf die Idee mit der JHU als Quelle gekommen bin.
Übrigens:
Auch die Totenzahl vom 13.11., die FnF als "22" zitiert hat (und die ich damals auch gesehen hatte), wurde mittlerweile nach oben korrigiert (32 Tote). Scheint's ein normaler Prozess bei dieser Statistikseite, der mir seinerzeit nicht bewusst war.

Goofy hat geschrieben:mappes, Zeitschiene beachten.
Tifferette hat geschrieben:Ja und? Auf welcher Kenntnisgrundlage? Denn schon die hat sich geändert. Von welchem Maskentyp hat er gesprochen, und zu welchem Zweck? Und war es der alleinige Grund ist oder nur "auch" ein Grund unter mehreren? Und wer ist "man"?
Fragen über Fragen.
My point is: in dieser Debatte geht es sehr schnell durcheinander, da muss man sehr genau aufpassen, von was wann in welchem Kontext die Rede ist.
de mappes hat geschrieben:Goofy hat geschrieben:mappes, Zeitschiene beachten.
wo genau?
de mappes hat geschrieben:Tifferette hat geschrieben:Ja und? Auf welcher Kenntnisgrundlage? Denn schon die hat sich geändert. Von welchem Maskentyp hat er gesprochen, und zu welchem Zweck? Und war es der alleinige Grund ist oder nur "auch" ein Grund unter mehreren? Und wer ist "man"?
Fragen über Fragen.
My point is: in dieser Debatte geht es sehr schnell durcheinander, da muss man sehr genau aufpassen, von was wann in welchem Kontext die Rede ist.
falls du mit mir redest:
kannst du zitieren, worauf du genau eingehst?
Sonst geht nämlich genau wie du sagst zu vieles durcheinander (auch im Kontext; sprach ich oben ja auch schon an)
Getue

Januar 2020: Masken sind "unsinnig"
Passanten tragen aus Angst vor Ansteckung mit Viren einen Mundschutz
"Akt der Höflichkeit"
Die Nachfrage nach Atemschutzmasken in Apotheken steigt. Das Robert Koch-Institut (RKI) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfehlen für die allgemeine Bevölkerung ausdrücklich keine Masken. RKI-Vizepräsident Lars Schaade, sagt, dass es in Asien "in gewisser Weise ein Akt der Höflichkeit" sei, als Kranker einen Mundschutz aufzusetzen.
So sieht es auch der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie Bernd Salzberger: "Persönlicher Schutz ist im Augenblick vollkommen unsinnig." Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagt: "Ein Mundschutz ist nicht notwendig, weil der Virus gar nicht über den Atem übertragbar ist."
Februar 2020: Masken werden knapp
In vielen Apotheken und Baumärkten sind Atemschutzmasken inzwischen ausverkauft. Im Internet werden sie zu Wucherpreisen angeboten. Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände erklärt: "Atemmasken für Gesunde sind unnötig."Das RKI sieht die Masken sogar eher kritisch und verweist dabei auf die WHO, die vor einem falschen Sicherheitsgefühl durch das Tragen warnt.
Pressemitteilung des Apothekerverbandes: Masken für Gesunde sind unnötig
März 2020: Sind Masken doch sinnvoll?
Christan Drosten
Drosten spricht sich ab Ende März für Masken aus
Die ersten Nähanleitungen für Masken verbreiten sich im Netz. Dabei sind Verantwortliche noch skeptisch: Am 11. März wiederholt Jens Spahn auf einer Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und RKI-Chef Lothar Wieler die Ablehnung: "Auch der klassische OP-Mundschutz, den viele tragen, schützt sehr überschaubar, um es so zu formulieren."
Am 23. März erklärt Virologe Christan Drosten im NDR-Podcast: Wenn jeder eine Maske trage, dann fange die Maßnahme an, sehr viel Sinn zu ergeben.
Am 31. März entscheidet sich als erste Stadt Jena für eine Masken-Pflicht. Andreas Gassen, Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung sagt dazu: das Tragen eines Mundschutzes helfe nicht, sei "reine Symbolpolitik" und vermittle eine trügerische Sicherheit.
Pressekonferenz am 11.3.2020 von Bundeskanzlerin Merkel, Bundesgesundheitsminister Spahn und RKI-Chef Wieler
Tagesschau vom 31.03.2020: Bundesregierung gegen Maskenpflicht
April 2020: die Wende
Es gibt immer häufiger Meldungen über Masken-Diebstähle: in Apotheken, Krankenhäusern und Institutionen verschwinden die begehrten Masken. Am 1. April sagt Virologe Alexander Kekulé, er halte einfache Masken für "absolut sinnvoll".
Angela Merkel beim EU-Sondergipfel
Die Kanzerlin ist seit Anfang April überzeugt
Tags drauf ändert das RKI seine Meinung und empfiehlt Masken in der Öffentlichkeit.Wende auch bei Angela Merkel, die am sechsten April erklärt: "Jetzt wandelt sich auch die Meinung der Experten und der werden wir uns natürlich nicht entgegenstellen."
Am 17. April beschließt Sachsen als erstes Bundesland eine Maskenpflicht. Weitere Bundesländer ziehen nach. Seit 27. April gilt auch in NRW die Maskenpflicht.
Cantona hat geschrieben:https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.corona-hotspots-in-baden-wuerttemberg-lenkungsgruppe-kuendigt-naechtliche-ausgangssperren-an.c5a6d482-b9ef-4d8e-9ec4-c21f2fb867bf.html
Corona-Hotspots in Baden-Württemberg
Staatsministerium kündigt nächtliche Ausgangssperren an
red/epd, 03.12.2020 - 14:53 Uhr
Künftig wird es in Corona-Hotspots in Baden-Württemberg nächtliche Ausgangssperren geben. Das teilte das Staatsministerium am Donnerstag in Stuttgart mit.
Sorry, nicht mehr ganz dicht...
Goofy hat geschrieben:de mappes hat geschrieben:Goofy hat geschrieben:mappes, Zeitschiene beachten.
wo genau?
Zwischen Ereignissen im Januar, im Februar, im März, ...