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Goofy
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Grasdaggl
Aha.
Aber im Coronafred krieg ich Mecker, weil ich was über Masken im Frühjahr (=Vergangenheit) schreib, und das alles schon so lange diskutiert wurde. :( :o



Macht ihr nur weiter so. :twisted:





:P

:mrgreen:

So wars beim :vfb: :nod:
Und von manchen unguten Dingen erleben wir grad das letzte Aufbäumen.
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

exmatthes
Granadaseggl
cz ist der einzige, der sich mal mühe macht, ross und reiter zu nennen!

ich les da allerdings viele namen aus der vergangenheit.
daß schraft angeschossen ist, klar. aufklärung läuft ja (mich wundert, daß das sooo lang dauert übrigens). vielleicht erfahren wir ja die hintergründe tatsächlich noch.
die herren aufsichtsräte. nun ja. über für und wider "wirtschaftskapitäne" im ar ist schon hoch und runter diskutiert worden.
meine meinung: so lang die sich ausm sportlichen raushalten, und der verein durch deren stellung in der wirtschaft irgendwie profitieren kann, ist das o.k.
ob einem der ein oder andere sympathisch ist oder nicht; ob die ihr vfb-engagement zum ehrenkäsen nutzen und sich als mister wichtig sonnen: mir ersma ziemlich egal, zumindest nicht gar so wichtig.
die frau maintok, der erhard: hmmm, keine vertiefte ahnung.

ich will ganz generell auch nicht dagegen angehen, wenn jemand eine begründete meinung gegen irgendwen beim vfb hat. sicher nicht!

es war halt "nur" auffällig, wie mit viel bescheidwisserattitude gegen irgendwelche finsteren kreise, mächte , strippenzieher geschossen wurde - ohne daß man erfahren hatte, wer eigentlich gemeint war.

letzterschwob
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Granadaseggl
CoachingZone hat geschrieben:Über den VfB-Vereinsbeirat habe ich ja auch schon mehrmals geschrieben. Handverlesen, d.h. vom damals nicht demokratischen VfB-Ehrenrat überhaupt erst zur Wahl zugelassen, gehören dazu Leute wie der Vorsitzende Dr. Erhard und Frau Maintok, die Claus Vogt beispielsweise ausgebremst hat, als diese bei der Aufklärung des Mitgliederdatenskandals mitmischen wollten. Der einzige eher von alten Strukturen unabhängige Beirat ist übrigens Dr. Marc Nicolai Schlecht, der im vergangenen Jahr überraschend gewählt wurde und einen alteingesessenen Beirat verdrängte, weil der sich zur Wiederwahl stellen musste, nachdem er nach WDs Rücktritt kurzfristig ins Vereinspräsidium aufgerückt war.


Weiß nicht, ob das, wenn Iron nach 20 Jahren immer noch ernsthaft den guten alten Wolle verteidigt :lol: , hier noch jemanden interessiert. Aber dass es Bestrebungen gab/gibt, Wolles Nachfolger, der bei einer Wahl offensichtlich unschlagbar wäre, im März einfach gar nicht vorzuschlagen, ist weitaus mehr als eine Spekulation.
... weil diese Mannschaft 1.000 Mal besser ist als Wehrle es verdient.

Ok, Goofy.


Hasenrupfer
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Grasdaggl
CoachingZone hat geschrieben:
Sodele. Meine "Karten" habe ich offengelegt. Bin beileibe kein Verschwörungsfanatiker, aber ein gebranntes Kind, was die Vereinspolitik bei meinem Herzensverein angeht. Und deswegen schrillen bei mir die Alarmglocken vielleicht manchmal ein kleines Bisschen vorlaut...


Nee nee, das klingt nicht nach Verschwörungen, ganz im Gegenteil. Eher business as usual beim VfB.

Danke für die Erläuterungen!



letzterschwob
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Granadaseggl
Hasenrupfer hat geschrieben:
letzterschwob hat geschrieben:
Die Firewall des VfB. Sie kann den Verein retten, wenn noch 3 (2) dazukommen.


Magsch vielleicht au noch zwei, drei Sätze dazu formulieren?! Sonst bleibt das sehr nebulös, und du musst mit CZ allein diskutieren...


Wollen ja, können leider Nein. Kann nur drauf verweisen, dass der Vereinsbeirat den oder die Kandidaten für das Amt des Präsidenten per Mehrheitsbeschluss vorschlägt und bei einem Stand von 4:4 der Vorsitzende des Gremiums ausschlaggebend wäre.

Und vielleicht gibts ja irgendwo ein Sprichwort nach dem Motto: Was Schlecht ist kann auch Mal gut sein.
... weil diese Mannschaft 1.000 Mal besser ist als Wehrle es verdient.

Ok, Goofy.

letzterschwob
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Granadaseggl
Tifferette hat geschrieben:Also ich kann mir beim besten/bösesten Willen nicht vorstellen, dass die einen beliebten Präsidenten nicht zur Wiederwahl nominieren. Dann fliegt denen doch der ganze Laden um die Ohren, und das werden die auch wissen.

Allerdings unterschätze ich regelmäßig die menschliche Blödheit. Und der Vertikalpass ist meist ganz ordentlich informiert.


Blödheit ist nicht unbedingt die treffendste Beschreibung. Wenn jemand an seine regulär 2021 und mit Verschiebung vielleicht 2022 anstehende Wiederwahl unter den aktuellen Umständen nicht glaubt, will derjenige die verbleibende Zeit viellleicht ähnlich nutzen wie der Begnadiger LameDuck Donald in den USA derzeit.
... weil diese Mannschaft 1.000 Mal besser ist als Wehrle es verdient.

Ok, Goofy.


Bundes-Jogi
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Grasdaggl
letzterschwob ist der Meister der subtilen Andeutung. Nur noch getoppt von Tante Käthe. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: Da fällt mir ein, der schwob hat bis heute seinen Gurkensalat, den er 2007 bestellt hat, nicht bezahlt. :bounce: :bounce: :bounce: :banane: :banane: :banane: :prost: :prost: :prost:
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).


muffinho
Der Vorteil an der Vereinspolitik ist, dass Dietrich und Reschke die Messlatte derart niedrig gelegt haben, dass Vogt sogar besoffen hätte drüberstolpern können. Zum Glück hat sich Mislintat als hervorragender Hochspringer herausgestellt, und auch Hitzlsperger scheint sehr schnell zu lernen.


Strafraumgitarre
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Halbdaggl
Iron hat geschrieben:Aber ... es ist schon sehr unglücklich ... amtierender Präsident der sich nochmals einem Auswahlverfahren unterziehen muss.

Gibt viel Raum für Spekulationen, Unruhe...


Ach, schau an...

Gestern nanntest Du das noch "Stimmungsmache".
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!

CoachingZone
Halbdaggl
letzterschwob hat geschrieben:
Tifferette hat geschrieben:Also ich kann mir beim besten/bösesten Willen nicht vorstellen, dass die einen beliebten Präsidenten nicht zur Wiederwahl nominieren. Dann fliegt denen doch der ganze Laden um die Ohren, und das werden die auch wissen.

Allerdings unterschätze ich regelmäßig die menschliche Blödheit. Und der Vertikalpass ist meist ganz ordentlich informiert.


Blödheit ist nicht unbedingt die treffendste Beschreibung. Wenn jemand an seine regulär 2021 und mit Verschiebung vielleicht 2022 anstehende Wiederwahl unter den aktuellen Umständen nicht glaubt, will derjenige die verbleibende Zeit viellleicht ähnlich nutzen wie der Begnadiger LameDuck Donald in den USA derzeit.


Yep. Man darf nämlich bei der Neuwahl des Vereinsbeirats, der ja zur Zeit mit wenigen Ausnahmen aus von WD handverlesenen Mitgliedern besteht, nicht vergessen, dass dieses Mal vermutlich wieder mehr Mitglieder aus dem Ultra-Kreis und sonstigen eher kritischen Fanclubs dabei sein werden im Vergleich zu der ersten Wahl in der MV nach der Ausgliederung. Ähnlich wie 2019 (Außerordentliche MV zur Wahl des Präsidenten) könnte es da schon passieren, dass weitere alteingesessene Vereinsbeiratsmitglieder (im wahrsten Sinne des Wortes, also solche, die schon im Ehrenrat gesessen haben) nicht wiedergewählt werden.

Zudem steht auch irgendwann demnächst eine Neuwahl der AR-Mitglieder der AG an (mit Ausnahme des Nachrückers Adrion ebenfalls noch WD-Gefolgsleute), und damit eine mögliche Neubesetzung, auf die der Verein (und in dessen Namen der Präsident) den größten Einfluss besitzt, denn nur 2 Sitze werden vom Minderheitseigner Daimler bestimmt.

Rückblickend kein Wunder also, dass man 2019 noch großzügig Bewerbungen aus dem Mitgliederkreis zuließ und dann auch tatsächlich zwei Mitglieder-Kandidaten zur Wahl vorgeschlagen hat. War ja vorerst nur für ein Jahr, und in diesem Jahr hatte der Präsident ja auch kaum Einfluss auf Personalentscheidungen. Sollte ja auch bloß so zwei Tage in der Woche mal vorbeischauen...

Jetzt, für eine volle Amtszeit und wo sich der amtierende Präsident als unbequem herausgestellt hat, wird wieder ein Kandidat aus dem "Industriekapitänle"-Kreis aufgebaut, der wie damals Mäuser null Bezug zum VfB hat, aber mit dessen Hilfe man dann wieder vollen Zugriff auf alle wichtigen Entscheidungen und Personalien bekommt.

Ich persönlich bin ja nicht unbedingt ein Fan von Claus Vogt, aber dass ihm der VfB und dessen Mitglieder und Fans am Herzen liegen, das glaube ich schon. Und dass er zu denjenigen gehört, der die Seele des Fußballs bewahren will, soweit das in dem heutigen Kommerz halt noch geht...
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Southern Comfort
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Grasdaggl
Lieber CZ,

Diese von Dir skizzierten Seilschaften im Intrigantenstadel müssen ziemlich beschissen sein, wenn sie mit dem Austauschen eines Mannes bestehen oder vergehen. So einfach ist das ganz sicher nicht.

Gegen einen unliebsamen Gegenkandidaten gibt es nur eins: Wählen gehen! Möglichst viele...
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

exmatthes
Granadaseggl
also erstens mal: daß es einer in seppelhose überhaupt wagt, als vfbpräsikandidat anzutreten - ohne worte.

kleine info zu vogt, einfach ein kleines indiz dafür, daß er's mit der fannähe wirklich ernst zu meinen scheint:
der hat mir (als einfachem mitglied) im september persönlich telefonisch zum geburtstag gratuliert. einfach so.
leitung war grad frei, es schellt - "hallo ist der claus vogt..."
war total baff. schon weil rechnerisch ja täglich an die 200 mitglieder geburtstag haben.
dann bestimmt 10 minuten geplauscht mit ihm.
er nehme sich normalerweise jeden tag ne halbe stunde zeit, und rufe wahllos ein paar geburtstagskinder an.
eigentlich alle freuen sich irgendwie (hat er xagt) - und auf die art erfahre er auch vieles über die befindlichkeiten.

freilich: man hat ja nicht wirklich was davon; man (ich) kenn ihn ja nicht persönlich.
und natürlich: "dafür verplempert der seine zeit, statt den sauladen mal auszumisten....!"
aber im moment damals hab ich mich tatsächlich gefreut über den anruf, war schier gerührt.


CoachingZone
Halbdaggl
Southern Comfort hat geschrieben:Lieber CZ,

Diese von Dir skizzierten Seilschaften im Intrigantenstadel müssen ziemlich beschissen sein, wenn sie mit dem Austauschen eines Mannes bestehen oder vergehen. So einfach ist das ganz sicher nicht.

Gegen einen unliebsamen Gegenkandidaten gibt es nur eins: Wählen gehen! Möglichst viele...


Nun - vergehen tun sie sicher nicht von alleine. Wenn aber der Vereinspräsident (alleine oder im Verbund mit dem Präsidium) beispielsweise AR-Mitglieder der AG bestimmt, dann kann da schon ein wenig mehr an den Machtpositionen verändert werden.

Wenn die Mitglieder den Vereinsbeirat wählen dürfen, dann können sich auch dort die Machtverhältnisse verändern. Denn der hat nun mal das alleinige Vorschlagsrecht für den oder die Präsidentschaftskandidaten. Setzt allerdings voraus, dass ihnen nicht nur Leute aus dem inner circle zur Wahl gestellt werden.

Und jetzt kommt ja das Interessante:
Seit Jahrzehnten und insbesondere nach der 2011er MV (mit dem Roleder-Chaos) wurde den Mitgliedern nur noch EIN Präsidentschaftskandidat aus dem "Industriekapitänle"-Kreis vom vereinsintern bestimmten Ehrenrat vorgeschlagen. D.h. die Mitglieder konnten diesen Kandidaten nur wählen oder nicht wählen, hatten aber keine Alternative und durften auch keine vorschlagen.

Nach der Ausgliederung, die den Profifußball dem direkten Einfluss der Mitglieder entzogen hatte, wurde als Zuckerle die Mitsprache beim Vereinsbeirat in der Satzung verankert, wobei die Kandidaten zur Wahl beim ersten Mal noch vom Ehrenrat, ab dann vom aktuellen Vereinsbeirat geprüft und zugelassen werden. D.h. auch hier dürfen die Mitglieder zwar wählen, aber nur die vom Verein vorgegebenen Bewerber. Immerhin ist es aber bei der außerordentlichen MV 2019 tatsächlich gelungen, dass nicht der vom Vereinsbeirat favorisierte Alteingesessene, sondern sein Herausforderer (Dr. Schlecht) gewählt worden ist...

Nach den Tumulten von 2019 wurde vom zwar von den Mitgliedern gewählten, aber immer noch vereinsintern handverlesenen Vereinsbeirat - so wie ich es damals schon befürchtet habe und mittlerweile sehe - zur Mitgliederberuhigung erstmals eine offene Bewerbung und zwei Kandidaten zugelassen, allerdings handelte es sich da nur noch um die Restamtsperiode (von einem Jahr) bis zur nächsten regulären Wahl (was vereinsrechtlich im übrigen nicht unüblich ist).

Jetzt, wo der amtierende Präsident an einigen Stellen genauer hinschaut oder die WD-Treuen vom Vereinsbeirat ausbremst (Stichwort: Datenaffäre) oder etwas personell verändert (Stichwort: Adrion im AR) oder möglicherweise nicht den Investor hereinnimmt, den sich manche in der AG wünschen, oder einen vorschlägt, den man (z.B. Daimler) nicht haben will (letzteres sehr Spekulatius), da wird dieser aus dem Nichts per BLÖD angezählt und es wird verdeutlicht, dass auch dieser nicht per se gesetzt ist, sondern sich erneut bewerben und vom Vereinsbeirat vorgeschlagen werden muss.

PLUS es kommt aus dem Nichts eine Bewerbung eines (ehemaligen) Industriellen (!) aus dem Remstal (!), der in Kitzbühel (!) mal Präsident des dortigen Eishockeyvereinles war und ansonsten aus seiner Bewunderung von RB-Gründer Mateschitz keinen Hehl macht, aber noch nie irgendwie in Verbindung mit dem VfB aufgefallen ist (Mäuser lässt grüßen...).

Wozu das Ganze :?: Wenn nicht zum Machterhalt der vorhandenen Strukturen :?: Und weil man befürchtet, dass Vogt da ernsthaft etwas ändern könnte :?:

(Und warum hat man denn 2019 Riethmüller, der während des "Wahlkampfes" ganz offen davon sprach, im AR einige Positionen neu (und eventuell kompetenter) zu besetzen, kurz vor der Wahl per Presse desavouiert :?: Wenn nicht zum Machterhalt der vorhandenen Strukturen :?: )
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

CoachingZone
Halbdaggl
exmatthes hat geschrieben:kleine info zu vogt, einfach ein kleines indiz dafür, daß er's mit der fannähe wirklich ernst zu meinen scheint:
der hat mir (als einfachem mitglied) im september persönlich telefonisch zum geburtstag gratuliert. einfach so.
leitung war grad frei, es schellt - "hallo ist der claus vogt..."
war total baff. schon weil rechnerisch ja täglich an die 200 mitglieder geburtstag haben.
dann bestimmt 10 minuten geplauscht mit ihm.
er nehme sich normalerweise jeden tag ne halbe stunde zeit, und rufe wahllos ein paar geburtstagskinder an.
eigentlich alle freuen sich irgendwie (hat er xagt) - und auf die art erfahre er auch vieles über die befindlichkeiten.

freilich: man hat ja nicht wirklich was davon; man (ich) kenn ihn ja nicht persönlich.
und natürlich: "dafür verplempert der seine zeit, statt den sauladen mal auszumisten....!"
aber im moment damals hab ich mich tatsächlich gefreut über den anruf, war schier gerührt.


Finde ich eine echt starke Sache :!: :!: :!:

Und kann sehr verstehen, dass Du Dich da gerührt fühlst...
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

killroy
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Granadaseggl
CoachingZone hat geschrieben:
Southern Comfort hat geschrieben:Lieber CZ,

Diese von Dir skizzierten Seilschaften im Intrigantenstadel müssen ziemlich beschissen sein, wenn sie mit dem Austauschen eines Mannes bestehen oder vergehen. So einfach ist das ganz sicher nicht.

Gegen einen unliebsamen Gegenkandidaten gibt es nur eins: Wählen gehen! Möglichst viele...


Nun - vergehen tun sie sicher nicht von alleine. Wenn aber der Vereinspräsident (alleine oder im Verbund mit dem Präsidium) beispielsweise AR-Mitglieder der AG bestimmt, dann kann da schon ein wenig mehr an den Machtpositionen verändert werden.

Wenn die Mitglieder den Vereinsbeirat wählen dürfen, dann können sich auch dort die Machtverhältnisse verändern. Denn der hat nun mal das alleinige Vorschlagsrecht für den oder die Präsidentschaftskandidaten. Setzt allerdings voraus, dass ihnen nicht nur Leute aus dem inner circle zur Wahl gestellt werden.

Und jetzt kommt ja das Interessante:
Seit Jahrzehnten und insbesondere nach der 2011er MV (mit dem Roleder-Chaos) wurde den Mitgliedern nur noch EIN Präsidentschaftskandidat aus dem "Industriekapitänle"-Kreis vom vereinsintern bestimmten Ehrenrat vorgeschlagen. D.h. die Mitglieder konnten diesen Kandidaten nur wählen oder nicht wählen, hatten aber keine Alternative und durften auch keine vorschlagen.

Nach der Ausgliederung, die den Profifußball dem direkten Einfluss der Mitglieder entzogen hatte, wurde als Zuckerle die Mitsprache beim Vereinsbeirat in der Satzung verankert, wobei die Kandidaten zur Wahl beim ersten Mal noch vom Ehrenrat, ab dann vom aktuellen Vereinsbeirat geprüft und zugelassen werden. D.h. auch hier dürfen die Mitglieder zwar wählen, aber nur die vom Verein vorgegebenen Bewerber. Immerhin ist es aber bei der außerordentlichen MV 2019 tatsächlich gelungen, dass nicht der vom Vereinsbeirat favorisierte Alteingesessene, sondern sein Herausforderer (Dr. Schlecht) gewählt worden ist...

Nach den Tumulten von 2019 wurde vom zwar von den Mitgliedern gewählten, aber immer noch vereinsintern handverlesenen Vereinsbeirat - so wie ich es damals schon befürchtet habe und mittlerweile sehe - zur Mitgliederberuhigung erstmals eine offene Bewerbung und zwei Kandidaten zugelassen, allerdings handelte es sich da nur noch um die Restamtsperiode (von einem Jahr) bis zur nächsten regulären Wahl (was vereinsrechtlich im übrigen nicht unüblich ist).

Jetzt, wo der amtierende Präsident an einigen Stellen genauer hinschaut oder die WD-Treuen vom Vereinsbeirat ausbremst (Stichwort: Datenaffäre) oder etwas personell verändert (Stichwort: Adrion im AR) oder möglicherweise nicht den Investor hereinnimmt, den sich manche in der AG wünschen, oder einen vorschlägt, den man (z.B. Daimler) nicht haben will (letzteres sehr Spekulatius), da wird dieser aus dem Nichts per BLÖD angezählt und es wird verdeutlicht, dass auch dieser nicht per se gesetzt ist, sondern sich erneut bewerben und vom Vereinsbeirat vorgeschlagen werden muss.

PLUS es kommt aus dem Nichts eine Bewerbung eines (ehemaligen) Industriellen (!) aus dem Remstal (!), der in Kitzbühel (!) mal Präsident des dortigen Eishockeyvereinles war und ansonsten aus seiner Bewunderung von RB-Gründer Mateschitz keinen Hehl macht, aber noch nie irgendwie in Verbindung mit dem VfB aufgefallen ist (Mäuser lässt grüßen...).

Wozu das Ganze :?: Wenn nicht zum Machterhalt der vorhandenen Strukturen :?: Und weil man befürchtet, dass Vogt da ernsthaft etwas ändern könnte :?:

(Und warum hat man denn 2019 Riethmüller, der während des "Wahlkampfes" ganz offen davon sprach, im AR einige Positionen neu (und eventuell kompetenter) zu besetzen, kurz vor der Wahl per Presse desavouiert :?: Wenn nicht zum Machterhalt der vorhandenen Strukturen :?: )

exakt mein denken, nur könnte ich das nicht so aufgeräumt ausdrücken :nod:
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

killroy
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Granadaseggl
CoachingZone hat geschrieben:
exmatthes hat geschrieben:kleine info zu vogt, einfach ein kleines indiz dafür, daß er's mit der fannähe wirklich ernst zu meinen scheint:
der hat mir (als einfachem mitglied) im september persönlich telefonisch zum geburtstag gratuliert. einfach so.
leitung war grad frei, es schellt - "hallo ist der claus vogt..."
war total baff. schon weil rechnerisch ja täglich an die 200 mitglieder geburtstag haben.
dann bestimmt 10 minuten geplauscht mit ihm.
er nehme sich normalerweise jeden tag ne halbe stunde zeit, und rufe wahllos ein paar geburtstagskinder an.
eigentlich alle freuen sich irgendwie (hat er xagt) - und auf die art erfahre er auch vieles über die befindlichkeiten.

freilich: man hat ja nicht wirklich was davon; man (ich) kenn ihn ja nicht persönlich.
und natürlich: "dafür verplempert der seine zeit, statt den sauladen mal auszumisten....!"
aber im moment damals hab ich mich tatsächlich gefreut über den anruf, war schier gerührt.


Finde ich eine echt starke Sache :!: :!: :!:

Und kann sehr verstehen, dass Du Dich da gerührt fühlst...

staudt hat damals auch persönlich angerufen, wenn man ihm z.B. eine mail geschrieben hat
mäuser hat blödsinnige standardantworten verschicken lassen
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten