2160 Beiträge

Wie ist eure Meinung zur Corona-Impfung?

Vollständig geimpft (außer J&J)
37
86%
Vollständig geimpft (J&J)
1
2%
Einmal geimpft (außer J&J)
2
5%
Ersttermin in Aussicht
0
 
Kein Ersttermin in Aussicht
1
2%
Genesen und geimpft
2
5%
Genesen und Impftermin in Aussicht
0
 
Einmal geimpft aber aufgrund heftiger Reaktion keine Zweitimpfung möglich (außer J&J)
0
 
Aufgrund einer Krankheit kann ich mich nicht impfen lassen, würde es aber gern
0
 
Impfgegner oder "Wenn sich alle anderen impfen lassen, muss ich es nicht tun"
0
 



de mappes
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Spamferkel
Tifferette hat geschrieben:Jaja, blabla. Wenn Du gottgleiche Einschätzungen "SO IST ES UND NICHT ANDERS UND NUN KNIEE ER NIEDER!" willst, dann halt' Dich an den Charitéhausmeister Deines Vertrauens.


Warum so angepisst direkt?
Pardon...für die Majestätsbeleidigung :roll:
Don't criticize what you can't understand

CoachingZone
Halbdaggl
killroy hat geschrieben:entschuldigung, aber wenns denn stimmt. diese infos kommen vom "in schweden ist die herdenimmunität bereits erreicht" frank. sorry, aber ich glaube da kaum ein wort mehr. zuviele behauptungen in den letzten 8 monaten und kaum belege dafür.

darf aber jeder gerne anders sehen.


Ich möchte hier mal eine Lanze für @Frank N Furter brechen. Denn er hat die Idee der Herdenimmunität ja nie ohne den gleichzeitigen Schutz der Vulnerablen propagiert. Außerdem hat er schon im Frühjahr deutlich gemacht, dass es im Herbst eine zweite Welle geben werde, die dann auch bei anderen Ländern die Zahlen nach oben treiben werde. Und er hat auch prinzipiell Recht damit, dass wir mit Infektionen leben müssen, und auch damit, dass es bei jeder Infektionswelle auch Opfer geben kann und meistens auch wird.

Grundsätzlich ist es auch nicht verkehrt, bei einer Virusinfektion die Überlegung anzustellen, ob es nicht sinnvoller ist, den Großteil der Bevölkerung diese Infektion durchmachen zu lassen. Zum einen ist eine Impfstoffentwicklung teuer und braucht Zeit, zum anderen schützt eine überstandene Infektion den Erkrankten in der Regel länger und besser vor einer erneuten Infektion.

Obwohl ich seine Argumente teilweise nachvollziehen konnte (insbesondere, dass die meisten Jüngeren symptomlos oder nur mit Erkältungssymptomen erkranken), habe ich ihm im Frühjahr entschieden widersprochen, als er den schwedischen Weg so gelobt hat.

Und zwar vor allem aus zwei Gründen:

Zum einen gab es damals keine sichere Datenlage über die Gefährlichkeit des Virus, aber genügend sichtbare Hinweise, wie schwere Verläufe aussehen, die auch im Gegensatz zur Grippe bei der Behandlung deutlich mehr KH-Infrastruktur benötigen. Dann auch die ersten Anzeichen, dass es selbst bei leichten und mittelschweren Verläufen zu langfristigen Beeinträchtigungen kommen kann.

Zum anderen war damals über die Art der Verbreitung von SARS-CoV-2 noch wenig bekannt. Recht schnell fand man heraus, dass dieses Virus sich ja noch vor Ausbruch oder gar durch symptomlose Träger UND im übrigen sehr effektiv weiterverbreiten kann. Und bereits im Frühsommer gab es erste Hinweise, dass selbst erkrankte und genesene Menschen wieder zu Virusträgern werden können.

Spätestens damals habe ich eher darauf getippt, dass das Laufenlassen der Pandemie zu vielen Opfern und eben nicht zu einer auf natürlichem Wege entstehenden und schützenden Herdenimmunität führen würde. Und deswegen die AHA-Regeln, viel Kontaktreduktion, viel Home-Office, kein Sommerurlaub und konsequentes Masketragen in allen Innenräumen uns schützen müssen, bis wir diesen Schutz mittels eines Impfstoffes erhalten werden.

... und habe diese Ansicht auch bei jeder Gelegenheit "unters Volk" gebracht.

Ich gehöre halt zu den eher vorsichtigen Menschen, die zunächst lieber Daten sammeln als gleich schnelle Entscheidungen mit weitreichenden Folgen zu treffen. Allerdings habe auch ich noch im Januar 2020 (zugegebenermaßen aber auch aus Mangel an Informationen aus China) das Virus eher als ein heftigeres Erkältungsvirus eingeschätzt. So habe auch ich mich rückblickend geirrt :!: :!: :!:

Letztendlich besteht aber das Leben immer aus einer Abfolge von Versuchen und Irrtümern. Man sollte halt schnell lernen, was wirklich (lebens-)gefährlich ist, sonst wird das Überleben schwierig.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Die Theorie, dass mit Herdenimmunität die Pandemie relativ einfach zum stoppen gebracht werden könnte, beruhte ja hinsichtlich der gesundheitlichen Folgen auf der Gleichsetzung von Covid-19 mit einer der üblichen Grippeerkrankungen. Das ist, wie wir inzwischen wissen, nicht der Fall.
Die monatelange Kasernierung von Alten und Pflegedürftigen nebst Pflegepersonal hätte, abgesehen von Verstößen gegen unsere ethische Grundeinstellung, keinen Effekt erbracht. Denn, wie wir nun alle wissen, hatte die "zweite Welle" ihren Ursprung nicht in diesen Institutionen, sondern in den Gesellschaftsbereichen, die sich bewusst oder unbewusst in Richtung Herdenimmunität verhalten.
Für eine freie und selbstbestimmte Ukraine.

Cantona
...was der UWE nicht alles weiss....

Und natürlich auch folgerichtig, dass man dann alle kaserniert.

Ich hoffe wirklich, dass das mit den Impfungen klappt, denn das Spielchen "wir machen jetzt mal 2 Monate lockdown", um dann wieder bissle aufzumachen, um dann wieder nen Monat lockdown zu machen, das geht auf Dauer nicht gut.

Plan B
Halbdaggl
Tifferette hat geschrieben:Jaja, blabla. Wenn Du gottgleiche Einschätzungen "SO IST ES UND NICHT ANDERS UND NUN KNIEE ER NIEDER!" willst, dann halt' Dich an den Charitéhausmeister Deines Vertrauens.


Deswegen habe ich auch was Gescheites gelernt.

*duckundweg*

Achso. Danke für die Mühe zum Thema 'Hausrecht'. Irgendwie entspricht das dem, was ich mir so vorgestellt habe.
Carpe diem.

de mappes
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Spamferkel
CoachingZone hat geschrieben:
killroy hat geschrieben:entschuldigung, aber wenns denn stimmt. diese infos kommen vom "in schweden ist die herdenimmunität bereits erreicht" frank. sorry, aber ich glaube da kaum ein wort mehr. zuviele behauptungen in den letzten 8 monaten und kaum belege dafür.

darf aber jeder gerne anders sehen.


Ich möchte hier mal eine Lanze für @Frank N Furter brechen. Denn er hat die Idee der Herdenimmunität ja nie ohne den gleichzeitigen Schutz der Vulnerablen propagiert. Außerdem hat er schon im Frühjahr deutlich gemacht, dass es im Herbst eine zweite Welle geben werde, die dann auch bei anderen Ländern die Zahlen nach oben treiben werde. Und er hat auch prinzipiell Recht damit, dass wir mit Infektionen leben müssen, und auch damit, dass es bei jeder Infektionswelle auch Opfer geben kann und meistens auch wird.

Grundsätzlich ist es auch nicht verkehrt, bei einer Virusinfektion die Überlegung anzustellen, ob es nicht sinnvoller ist, den Großteil der Bevölkerung diese Infektion durchmachen zu lassen. Zum einen ist eine Impfstoffentwicklung teuer und braucht Zeit, zum anderen schützt eine überstandene Infektion den Erkrankten in der Regel länger und besser vor einer erneuten Infektion.

Obwohl ich seine Argumente teilweise nachvollziehen konnte (insbesondere, dass die meisten Jüngeren symptomlos oder nur mit Erkältungssymptomen erkranken), habe ich ihm im Frühjahr entschieden widersprochen, als er den schwedischen Weg so gelobt hat.

Und zwar vor allem aus zwei Gründen:

Zum einen gab es damals keine sichere Datenlage über die Gefährlichkeit des Virus, aber genügend sichtbare Hinweise, wie schwere Verläufe aussehen, die auch im Gegensatz zur Grippe bei der Behandlung deutlich mehr KH-Infrastruktur benötigen. Dann auch die ersten Anzeichen, dass es selbst bei leichten und mittelschweren Verläufen zu langfristigen Beeinträchtigungen kommen kann.

Zum anderen war damals über die Art der Verbreitung von SARS-CoV-2 noch wenig bekannt. Recht schnell fand man heraus, dass dieses Virus sich ja noch vor Ausbruch oder gar durch symptomlose Träger UND im übrigen sehr effektiv weiterverbreiten kann. Und bereits im Frühsommer gab es erste Hinweise, dass selbst erkrankte und genesene Menschen wieder zu Virusträgern werden können.

Spätestens damals habe ich eher darauf getippt, dass das Laufenlassen der Pandemie zu vielen Opfern und eben nicht zu einer auf natürlichem Wege entstehenden und schützenden Herdenimmunität führen würde. Und deswegen die AHA-Regeln, viel Kontaktreduktion, viel Home-Office, kein Sommerurlaub und konsequentes Masketragen in allen Innenräumen uns schützen müssen, bis wir diesen Schutz mittels eines Impfstoffes erhalten werden.

... und habe diese Ansicht auch bei jeder Gelegenheit "unters Volk" gebracht.

Ich gehöre halt zu den eher vorsichtigen Menschen, die zunächst lieber Daten sammeln als gleich schnelle Entscheidungen mit weitreichenden Folgen zu treffen. Allerdings habe auch ich noch im Januar 2020 (zugegebenermaßen aber auch aus Mangel an Informationen aus China) das Virus eher als ein heftigeres Erkältungsvirus eingeschätzt. So habe auch ich mich rückblickend geirrt :!: :!: :!:

Letztendlich besteht aber das Leben immer aus einer Abfolge von Versuchen und Irrtümern. Man sollte halt schnell lernen, was wirklich (lebens-)gefährlich ist, sonst wird das Überleben schwierig.


Sehr guter Beitrag
Man muss oder darf vielleicht ergänzen: nur durch die untypische und rekordverdächtige Entwicklung des Impfstoffes (neue wie gebräuchliche Methoden) lässt sich dieses „System“ mit shut Föns und Lockerungen leben (mio natürlich)
3 oder 4 Jahre (wer weiß wie es ohne Impfstoff gekommen wäre, sofern er, wie wir alle hoffen, die Erlösung langfristig bringt) mit diesen Entbehrungen und finanziellen Einbußen für einige...schwer zu prophezeien, ob das Akzeptanz gefunden hätte

Weiterer Kommentar oder „Einschränkung“:
Dass erkrankte und wieder genesene zu Trägern und Verteilern von Viren oder Keimen im allgemeinen werden können hat man ja bei vielen Erkrankungen; darauf warst du ja auch eingegangen bei der Impfstoff-Debatte und den vielen guten Erklärungen dazu deinerseits
Davon musste man also leider ausgehen, wenngleich es die Lage natürlich nicht einfacher macht
Aber oftmals wird zumindest die Wahrscheinlichkeit gesenkt bezüglich der Weiterverbreitung der Keime durch „immunisierte“

Der Zeit-Artikel von knaust war da auch sehr gut und verständlich darstellend
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de mappes
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Spamferkel
Unter Westfalen hat geschrieben:Die Theorie, dass mit Herdenimmunität die Pandemie relativ einfach zum stoppen gebracht werden könnte, beruhte ja hinsichtlich der gesundheitlichen Folgen auf der Gleichsetzung von Covid-19 mit einer der üblichen Grippeerkrankungen. Das ist, wie wir inzwischen wissen, nicht der Fall.
Die monatelange Kasernierung von Alten und Pflegedürftigen nebst Pflegepersonal hätte, abgesehen von Verstößen gegen unsere ethische Grundeinstellung, keinen Effekt erbracht. Denn, wie wir nun alle wissen, hatte die "zweite Welle" ihren Ursprung nicht in diesen Institutionen, sondern in den Gesellschaftsbereichen, die sich bewusst oder unbewusst in Richtung Herdenimmunität verhalten.


Kannst du den zweiten Teil etwas ausführen?
Also was weiß man denn nun konkret über die Verbreitung der zweiten Welle?!
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Nilkheimer
Halbdaggl
Auswurf hat geschrieben:zb überdachte veranstaltungen, wie große hochzeiten, lustige parties.
Unbeschwerte kontakte hier, kontakte dort..
Schulen, Großschlachtereien, arbeiterunterkünfte

warum machen wir denn, den lockdown mappes ?


Emso exakt so (bis aufs Komma, gell)
Aber das macht doch nichts.

Frank N Furter
Auswurf hat geschrieben:zb überdachte veranstaltungen, wie große hochzeiten, lustige parties.
Unbeschwerte kontakte hier, kontakte dort..
Schulen, Großschlachtereien, arbeiterunterkünfte

warum machen wir denn, den lockdown mappes ?


Das ist die richtige Frage. Wir machen den Lockdown, auch im Einklang mit allen Aussagen und Werbevideos der Bundesregierung, für die Alten und die Vulnerablen.

Taktik: Die Jungen verhalten sich verantwortungsbewusst und schützen damit "ihre Großéltern"

Problem:
Wohnen im Altenheim ist derzeit der größte Risikofaktor für einen Tod durch oder mit Covid-19. Das zeigen die November-Zahlen des Landes.

Z.B.: https://www.hessenschau.de/gesellschaft ... e-100.html

Die Strategie, wonach man die Vulnerablen nicht besonders schützt, aber denjenigen die sie anstecken könnten das Ausgehen verbietet, ist nicht nur rechtsstaatlich betrachtet ziemlich schräg.

Was wir hier machen ist so: Es gibt ein Armutsrisiko, aber wir kümmern uns nicht um die Armen, sondern wir untersagen lediglich den Wohlhabenderen das Geschäftemachen. Mit soner Taktik ist am Ende gar niemand geholfen.

Mindestens die Hälfte der Menschen die jetzt an Corona gestorben sind, hätten überhaupt nicht an Corona sterben müssen, wenn man sie denn direkt geschützt hätte, statt eine indirekte Taktik im Großversuch anzuwenden. Selbst mit vergleichsweise einfachsten Maßnahmen, hätte man eine Menge ausrichten können.

Die Taktik der Politik, wonach sich die Jungen für die Alten einschränken sollten, ging schlicht und ergreifend nicht auf. Die Lockdowns haben das Altensterben nicht verhindert.


Auswurf
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Grasdaggl
Frank N Furter hat geschrieben:
Die Taktik der Politik, wonach sich die Jungen für die Alten einschränken sollten, ging schlicht und ergreifend nicht auf. Die Lockdowns haben das Altensterben nicht verhindert.


Dann hab ich also Deine garantie,
dass omas, welche sich morgen impfen lassen auch ohne vorsichtsmaßnahmen heute noch am leben wären und von den geimpften genauso viele zügig versterben, wie von den ungeimpften?

Wir haben also keine zeit gewonnen und nichts zu tun, hätte den selben effekt gehabt,
als alles was unternommen wurde ?
das ist doch keine Musik

killroy
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Granadaseggl
nochmal: die alten würden heute noch in ihren hotels sitzen. seit april. und bingo spielen oder was?
Schulen? Kein Problem: https://www.tagesspiegel.de/wissen/von- ... 53114.html

Frau Eisenmann sieht es mit ihrer Kriegsrhetorik mal wieder anders:
„Ich gehe davon aus und werbe sehr dafür, dass wir Kitas und Grundschulen in jedem Fall wieder in Präsenz öffnen und auch Klasse 5, 6 und 7 sowie die Abschlussklassen im Blick haben - unabhängig von den Inzidenzzahlen“

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inha ... ec8e1.html
Das scheint eine Obsession dieser Kultusminister zu sein, diese Vorstellung, dass alle - Betonung: ALLE - Kinder möglichst lange in ihren Kitas und Schulen sitzen. Irgend so eine krude Machtvorstellung.
Eisenmann stelle sich damit radikal gegen jede wissenschaftliche Empfehlung, sagte Stoch.

hehe - Querdenkerin!

i.Ü. verschickt dassselbe Ministerium, der diese seltsame Frau vornansteht, Masken mit gefälschten Dekra-Aufdrucken an die Lehrer*innen. Naja, Kanonenfutter eben.
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

de mappes
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Spamferkel
Nilkheimer hat geschrieben:
Tifferette hat geschrieben:Jaja, blabla. Wenn Du gottgleiche Einschätzungen "SO IST ES UND NICHT ANDERS UND NUN KNIEE ER NIEDER!" willst, dann halt' Dich an den Charitéhausmeister Deines Vertrauens.


So.

Edit: Und nicht anders :P


Hastes grad noch geschafft :lol:

Frohe Weihnachten
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de mappes
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Spamferkel
Auswurf hat geschrieben:zb überdachte veranstaltungen, wie große hochzeiten, lustige parties.
Unbeschwerte kontakte hier, kontakte dort..
Schulen, Großschlachtereien, arbeiterunterkünfte

warum machen wir denn, den lockdown mappes ?


Und noch so vieles mehr
Glaube ich hab gestern spät Uwe falsch verstanden
Letztlich sagt er, glaube ich, auch nur, dass halt überall Infektionsgeschehen entstand...in den Pflegeheimen wird es reingetragen, das stimmt
Aber dort breitet es sich rasant aus und trifft leider auf Empfänger, die schwer erkranken in vielen Fällen.

Was Uwe denke ich nicht sagen wollte, aber ich falsch verstand, war, dass hauptsächlich die leugner oder unbesorgten das Virus weitertragen...aber ich denke auch viele, die nichts dafür können, tun dies
Nahverkehr, Berufe ect...grossschlachtereien wären dafür ein Beispiel
Da haben es die sparenden Bosse verkackt

Wenigstens wurden da nun Maßnahmen von der Politik ergriffen; hoffentlich ohne Schlupflöcher
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jagdhuette
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Halbdaggl
Frank N Furter hat geschrieben:
Auswurf hat geschrieben:zb überdachte veranstaltungen, wie große hochzeiten, lustige parties.
Unbeschwerte kontakte hier, kontakte dort..
Schulen, Großschlachtereien, arbeiterunterkünfte

warum machen wir denn, den lockdown mappes ?


Das ist die richtige Frage. Wir machen den Lockdown, auch im Einklang mit allen Aussagen und Werbevideos der Bundesregierung, für die Alten und die Vulnerablen.

Taktik: Die Jungen verhalten sich verantwortungsbewusst und schützen damit "ihre Großéltern"

Problem:
Wohnen im Altenheim ist derzeit der größte Risikofaktor für einen Tod durch oder mit Covid-19. Das zeigen die November-Zahlen des Landes.

Z.B.: https://www.hessenschau.de/gesellschaft ... e-100.html

Die Strategie, wonach man die Vulnerablen nicht besonders schützt, aber denjenigen die sie anstecken könnten das Ausgehen verbietet, ist nicht nur rechtsstaatlich betrachtet ziemlich schräg.

Was wir hier machen ist so: Es gibt ein Armutsrisiko, aber wir kümmern uns nicht um die Armen, sondern wir untersagen lediglich den Wohlhabenderen das Geschäftemachen. Mit soner Taktik ist am Ende gar niemand geholfen.

Mindestens die Hälfte der Menschen die jetzt an Corona gestorben sind, hätten überhaupt nicht an Corona sterben müssen, wenn man sie denn direkt geschützt hätte, statt eine indirekte Taktik im Großversuch anzuwenden. Selbst mit vergleichsweise einfachsten Maßnahmen, hätte man eine Menge ausrichten können.

Die Taktik der Politik, wonach sich die Jungen für die Alten einschränken sollten, ging schlicht und ergreifend nicht auf. Die Lockdowns haben das Altensterben nicht verhindert.


Wieso hat denn dann kein demokratischer Staat eine bessere Lösung auf Dauer als das öffentliche Leben herunter zu fahren?
Klar sollte man parallel dazu die alten schützen.
Ich hatte irgendwann mal gelesen ca. 23 Mio. Deutsche seien Risikogruppe. Wenn davon mindestens 20% noch Betreuung braucht und die Betreuer auch noch ein Minimum an sozialem
Leben wie bspw Einkaufsmöglichkeiten usw wollen weiß ich nicht wie das alles realisiert werden kann.
Vermutlich wäre mehr Schutz in Altenheimen möglich gewesen, wenn man Zwangsarbeiter ohne Rechte dort als Pflegende eingesetzt hätte.

higgi
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Grasdaggl
Man hätte die Heime nicht komplett isolieren müssen sondern alle Bewohner und jeden der rein und raus geht testen, testen, testen, am besten 3 Mal am Tag. Mit einer massiven Aufstockung der Testkapazitäten + Personal hätte man das vielleicht hinbekommen, denk ich.
von daher


de mappes
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Spamferkel
higgi hat geschrieben:Man hätte die Heime nicht komplett isolieren müssen sondern alle Bewohner und jeden der rein und raus geht testen, testen, testen, am besten 3 Mal am Tag. Mit einer massiven Aufstockung der Testkapazitäten + Personal hätte man das vielleicht hinbekommen, denk ich.


Es wäre zumindest besser gegangen; das zeigen ja einige Beispiele, die andere Regeln angewendet hatten
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exmatthes
Granadaseggl
richtig blöd bis hässlich wird wohl der jetzt schon beginnende streit um sonderrechte bereits geimpfter werden.
gründlich die schnauze voll von corona hat jeder.
und soll dann, so bisher (noch?) politikerseits gewollt, mit kneipen-, veranstaltungs-, stadion-, ...-besuch hübsch brav solidarisch warten, bis quasi alle geimpft sind.
wird schwierig durchzuhalten sein.
ist so viel solidarität wirklich erwartbar?

"von mir impfling geht doch keine gefahr mehr aus!"
"was hat denn der noch nicht geimpfte davon, wenn ich auch noch daheim bleib?!"
...

noch verkleistert man das als gar nicht mal so unwillkommenen druck auf impfverweigerer.
wobei jede(r) natürlich weiß, daß die meisten liebend gern lieber heut als morgen nen impftermin ergattern würden.

selbst mit endlich wirklich licht und nicht mehr entgegen kommendem zug: unschön.


Unter Westfalen
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Grasdaggl
de mappes hat geschrieben:
Auswurf hat geschrieben:zb überdachte veranstaltungen, wie große hochzeiten, lustige parties.
Unbeschwerte kontakte hier, kontakte dort..
Schulen, Großschlachtereien, arbeiterunterkünfte

warum machen wir denn, den lockdown mappes ?


Und noch so vieles mehr
Glaube ich hab gestern spät Uwe falsch verstanden
Letztlich sagt er, glaube ich, auch nur, dass halt überall Infektionsgeschehen entstand...in den Pflegeheimen wird es reingetragen, das stimmt
Aber dort breitet es sich rasant aus und trifft leider auf Empfänger, die schwer erkranken in vielen Fällen.

Was Uwe denke ich nicht sagen wollte, aber ich falsch verstand, war, dass hauptsächlich die leugner oder unbesorgten das Virus weitertragen...aber ich denke auch viele, die nichts dafür können, tun dies
Nahverkehr, Berufe ect...grossschlachtereien wären dafür ein Beispiel
Da haben es die sparenden Bosse verkackt

Wenigstens wurden da nun Maßnahmen von der Politik ergriffen; hoffentlich ohne Schlupflöcher


So in etwa habe ich es gemeint.
Aber Schlupflöcher wirst Du nie verhindern können. Das größte Schlupfloch ist, zu wissen, dass selbst die schärfsten Maßnahmen nur zu einem Bruchteil kontrolliert werden können.
Also ist man auf Goodwill angewiesen.
Für eine freie und selbstbestimmte Ukraine.