WTF BS LOL


Für eine freie und selbstbestimmte Ukraine.
Tifferette hat geschrieben:Jaja, blabla. Wenn Du gottgleiche Einschätzungen "SO IST ES UND NICHT ANDERS UND NUN KNIEE ER NIEDER!" willst, dann halt' Dich an den Charitéhausmeister Deines Vertrauens.

killroy hat geschrieben:entschuldigung, aber wenns denn stimmt. diese infos kommen vom "in schweden ist die herdenimmunität bereits erreicht" frank. sorry, aber ich glaube da kaum ein wort mehr. zuviele behauptungen in den letzten 8 monaten und kaum belege dafür.
darf aber jeder gerne anders sehen.
Tifferette hat geschrieben:Jaja, blabla. Wenn Du gottgleiche Einschätzungen "SO IST ES UND NICHT ANDERS UND NUN KNIEE ER NIEDER!" willst, dann halt' Dich an den Charitéhausmeister Deines Vertrauens.
CoachingZone hat geschrieben:killroy hat geschrieben:entschuldigung, aber wenns denn stimmt. diese infos kommen vom "in schweden ist die herdenimmunität bereits erreicht" frank. sorry, aber ich glaube da kaum ein wort mehr. zuviele behauptungen in den letzten 8 monaten und kaum belege dafür.
darf aber jeder gerne anders sehen.
Ich möchte hier mal eine Lanze für @Frank N Furter brechen. Denn er hat die Idee der Herdenimmunität ja nie ohne den gleichzeitigen Schutz der Vulnerablen propagiert. Außerdem hat er schon im Frühjahr deutlich gemacht, dass es im Herbst eine zweite Welle geben werde, die dann auch bei anderen Ländern die Zahlen nach oben treiben werde. Und er hat auch prinzipiell Recht damit, dass wir mit Infektionen leben müssen, und auch damit, dass es bei jeder Infektionswelle auch Opfer geben kann und meistens auch wird.
Grundsätzlich ist es auch nicht verkehrt, bei einer Virusinfektion die Überlegung anzustellen, ob es nicht sinnvoller ist, den Großteil der Bevölkerung diese Infektion durchmachen zu lassen. Zum einen ist eine Impfstoffentwicklung teuer und braucht Zeit, zum anderen schützt eine überstandene Infektion den Erkrankten in der Regel länger und besser vor einer erneuten Infektion.
Obwohl ich seine Argumente teilweise nachvollziehen konnte (insbesondere, dass die meisten Jüngeren symptomlos oder nur mit Erkältungssymptomen erkranken), habe ich ihm im Frühjahr entschieden widersprochen, als er den schwedischen Weg so gelobt hat.
Und zwar vor allem aus zwei Gründen:
Zum einen gab es damals keine sichere Datenlage über die Gefährlichkeit des Virus, aber genügend sichtbare Hinweise, wie schwere Verläufe aussehen, die auch im Gegensatz zur Grippe bei der Behandlung deutlich mehr KH-Infrastruktur benötigen. Dann auch die ersten Anzeichen, dass es selbst bei leichten und mittelschweren Verläufen zu langfristigen Beeinträchtigungen kommen kann.
Zum anderen war damals über die Art der Verbreitung von SARS-CoV-2 noch wenig bekannt. Recht schnell fand man heraus, dass dieses Virus sich ja noch vor Ausbruch oder gar durch symptomlose Träger UND im übrigen sehr effektiv weiterverbreiten kann. Und bereits im Frühsommer gab es erste Hinweise, dass selbst erkrankte und genesene Menschen wieder zu Virusträgern werden können.
Spätestens damals habe ich eher darauf getippt, dass das Laufenlassen der Pandemie zu vielen Opfern und eben nicht zu einer auf natürlichem Wege entstehenden und schützenden Herdenimmunität führen würde. Und deswegen die AHA-Regeln, viel Kontaktreduktion, viel Home-Office, kein Sommerurlaub und konsequentes Masketragen in allen Innenräumen uns schützen müssen, bis wir diesen Schutz mittels eines Impfstoffes erhalten werden.
... und habe diese Ansicht auch bei jeder Gelegenheit "unters Volk" gebracht.
Ich gehöre halt zu den eher vorsichtigen Menschen, die zunächst lieber Daten sammeln als gleich schnelle Entscheidungen mit weitreichenden Folgen zu treffen. Allerdings habe auch ich noch im Januar 2020 (zugegebenermaßen aber auch aus Mangel an Informationen aus China) das Virus eher als ein heftigeres Erkältungsvirus eingeschätzt. So habe auch ich mich rückblickend geirrt![]()
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Letztendlich besteht aber das Leben immer aus einer Abfolge von Versuchen und Irrtümern. Man sollte halt schnell lernen, was wirklich (lebens-)gefährlich ist, sonst wird das Überleben schwierig.
Unter Westfalen hat geschrieben:Die Theorie, dass mit Herdenimmunität die Pandemie relativ einfach zum stoppen gebracht werden könnte, beruhte ja hinsichtlich der gesundheitlichen Folgen auf der Gleichsetzung von Covid-19 mit einer der üblichen Grippeerkrankungen. Das ist, wie wir inzwischen wissen, nicht der Fall.
Die monatelange Kasernierung von Alten und Pflegedürftigen nebst Pflegepersonal hätte, abgesehen von Verstößen gegen unsere ethische Grundeinstellung, keinen Effekt erbracht. Denn, wie wir nun alle wissen, hatte die "zweite Welle" ihren Ursprung nicht in diesen Institutionen, sondern in den Gesellschaftsbereichen, die sich bewusst oder unbewusst in Richtung Herdenimmunität verhalten.
Tifferette hat geschrieben:Jaja, blabla. Wenn Du gottgleiche Einschätzungen "SO IST ES UND NICHT ANDERS UND NUN KNIEE ER NIEDER!" willst, dann halt' Dich an den Charitéhausmeister Deines Vertrauens.

Auswurf hat geschrieben:zb überdachte veranstaltungen, wie große hochzeiten, lustige parties.
Unbeschwerte kontakte hier, kontakte dort..
Schulen, Großschlachtereien, arbeiterunterkünfte
warum machen wir denn, den lockdown mappes ?
Auswurf hat geschrieben:zb überdachte veranstaltungen, wie große hochzeiten, lustige parties.
Unbeschwerte kontakte hier, kontakte dort..
Schulen, Großschlachtereien, arbeiterunterkünfte
warum machen wir denn, den lockdown mappes ?
Wohnen im Altenheim ist derzeit der größte Risikofaktor für einen Tod durch oder mit Covid-19. Das zeigen die November-Zahlen des Landes.
Frank N Furter hat geschrieben:
Die Taktik der Politik, wonach sich die Jungen für die Alten einschränken sollten, ging schlicht und ergreifend nicht auf. Die Lockdowns haben das Altensterben nicht verhindert.
Schulen? Kein Problem: https://www.tagesspiegel.de/wissen/von- ... 53114.html
„Ich gehe davon aus und werbe sehr dafür, dass wir Kitas und Grundschulen in jedem Fall wieder in Präsenz öffnen und auch Klasse 5, 6 und 7 sowie die Abschlussklassen im Blick haben - unabhängig von den Inzidenzzahlen“
Eisenmann stelle sich damit radikal gegen jede wissenschaftliche Empfehlung, sagte Stoch.
Nilkheimer hat geschrieben:Tifferette hat geschrieben:Jaja, blabla. Wenn Du gottgleiche Einschätzungen "SO IST ES UND NICHT ANDERS UND NUN KNIEE ER NIEDER!" willst, dann halt' Dich an den Charitéhausmeister Deines Vertrauens.
So.
Edit: Und nicht anders
Auswurf hat geschrieben:zb überdachte veranstaltungen, wie große hochzeiten, lustige parties.
Unbeschwerte kontakte hier, kontakte dort..
Schulen, Großschlachtereien, arbeiterunterkünfte
warum machen wir denn, den lockdown mappes ?
Frank N Furter hat geschrieben:Auswurf hat geschrieben:zb überdachte veranstaltungen, wie große hochzeiten, lustige parties.
Unbeschwerte kontakte hier, kontakte dort..
Schulen, Großschlachtereien, arbeiterunterkünfte
warum machen wir denn, den lockdown mappes ?
Das ist die richtige Frage. Wir machen den Lockdown, auch im Einklang mit allen Aussagen und Werbevideos der Bundesregierung, für die Alten und die Vulnerablen.
Taktik: Die Jungen verhalten sich verantwortungsbewusst und schützen damit "ihre Großéltern"
Problem:Wohnen im Altenheim ist derzeit der größte Risikofaktor für einen Tod durch oder mit Covid-19. Das zeigen die November-Zahlen des Landes.
Z.B.: https://www.hessenschau.de/gesellschaft ... e-100.html
Die Strategie, wonach man die Vulnerablen nicht besonders schützt, aber denjenigen die sie anstecken könnten das Ausgehen verbietet, ist nicht nur rechtsstaatlich betrachtet ziemlich schräg.
Was wir hier machen ist so: Es gibt ein Armutsrisiko, aber wir kümmern uns nicht um die Armen, sondern wir untersagen lediglich den Wohlhabenderen das Geschäftemachen. Mit soner Taktik ist am Ende gar niemand geholfen.
Mindestens die Hälfte der Menschen die jetzt an Corona gestorben sind, hätten überhaupt nicht an Corona sterben müssen, wenn man sie denn direkt geschützt hätte, statt eine indirekte Taktik im Großversuch anzuwenden. Selbst mit vergleichsweise einfachsten Maßnahmen, hätte man eine Menge ausrichten können.
Die Taktik der Politik, wonach sich die Jungen für die Alten einschränken sollten, ging schlicht und ergreifend nicht auf. Die Lockdowns haben das Altensterben nicht verhindert.
higgi hat geschrieben:Man hätte die Heime nicht komplett isolieren müssen sondern alle Bewohner und jeden der rein und raus geht testen, testen, testen, am besten 3 Mal am Tag. Mit einer massiven Aufstockung der Testkapazitäten + Personal hätte man das vielleicht hinbekommen, denk ich.
ist so viel solidarität wirklich erwartbar?
de mappes hat geschrieben:Auswurf hat geschrieben:zb überdachte veranstaltungen, wie große hochzeiten, lustige parties.
Unbeschwerte kontakte hier, kontakte dort..
Schulen, Großschlachtereien, arbeiterunterkünfte
warum machen wir denn, den lockdown mappes ?
Und noch so vieles mehr
Glaube ich hab gestern spät Uwe falsch verstanden
Letztlich sagt er, glaube ich, auch nur, dass halt überall Infektionsgeschehen entstand...in den Pflegeheimen wird es reingetragen, das stimmt
Aber dort breitet es sich rasant aus und trifft leider auf Empfänger, die schwer erkranken in vielen Fällen.
Was Uwe denke ich nicht sagen wollte, aber ich falsch verstand, war, dass hauptsächlich die leugner oder unbesorgten das Virus weitertragen...aber ich denke auch viele, die nichts dafür können, tun dies
Nahverkehr, Berufe ect...grossschlachtereien wären dafür ein Beispiel
Da haben es die sparenden Bosse verkackt
Wenigstens wurden da nun Maßnahmen von der Politik ergriffen; hoffentlich ohne Schlupflöcher