killroy hat geschrieben:Mmmh, dann frage ich mich warum man so wenig von Massenansteckungen in Schulen hört,
kannste nicht feststellen, wie auch
Stimmt, dafür gibt es ja dann auch theoretische Simulationen aus 41 Ländern, das muss reichen.
killroy hat geschrieben:Mmmh, dann frage ich mich warum man so wenig von Massenansteckungen in Schulen hört,
kannste nicht feststellen, wie auch
Nilkheimer hat geschrieben:Meanwhile macht Berlin die Schulen ab 11. wieder auf, auch und gerade für Ältere. Happy Anstecking, während der Rest der Bevölkerung sich kaum noch bewegen und praktisch niemanden treffen darf.
Soviel kotzen kann man doch gar nicht.
Es ist schön wenn gerade Du von schön und einfach sprichst, denn genau das ist Deine Vorgehensweise... Schule müssen zu und Ende, das ist schön und einfach. Zu meinen aufgeführten Punkten, wie man den Schulweg sicherer machen kann, kein Kommentar. Zu meiner Aussage, dass es besser ist die Kinder unter Kontrolle und entsprechenden Hygienekonzepten zu unterrichten, als dass sie sich draußen ohne Konzept zum Spielen mit ihren Freunden treffen, kein Kommentar. Von Dir kommt einfach nichts, ein mantratechnisches "Die Schulen müssen zu weil Kinder ansteckend sind", das war es von Dir. Ich weiß nicht ob meine Thesen praxistauglich sind, ich weiß nicht ob sie sinnvoll sind, aber dazu sind Thesen da, man erläutert sie und ein anderer setzt sich mit ihnen auseinander, schaut ob aus seiner Sicht sinnvoll oder nicht und dann beginnt ein konstruktiver Austausch. Du hingegen blubberst Deine Einwegsätze runter und denkst, dass es damit war.
Der Dresdner Kinderarzt und Infektiologe Reinhard Berner hat die andauernden Schließungen von Schulen und Kitas kritisiert. „Kinder sind nicht die Treiber der Pandemie“, sagte der Leiter der Kinderklinik des Universitätsklinikums Dresden den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vom Donnerstag. Berner zufolge wurden in Deutschland von März bis Ende Dezember etwa 800 Kinder mit dem Coronavirus in Krankenhäusern behandelt. Das geht demnach aus dem Register der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie hervor. Der Spezialist für Infektionskrankheiten bei Kindern bewertete diese Zahl als „enorm wenig“, wenn man sie auf die Gesamtzahl der 14 Millionen Kinder und Jugendlichen in Deutschland beziehe.

muffinho hat geschrieben:killroy hat geschrieben:ah, die Hotel-Lösung mal wieder. schön einfach und bequem.
Es ist schön wenn gerade Du von schön und einfach sprichst, denn genau das ist Deine Vorgehensweise... Schule müssen zu und Ende, das ist schön und einfach. Zu meinen aufgeführten Punkten, wie man den Schulweg sicherer machen kann, kein Kommentar. Zu meiner Aussage, dass es besser ist die Kinder unter Kontrolle und entsprechenden Hygienekonzepten zu unterrichten, als dass sie sich draußen ohne Konzept zum Spielen mit ihren Freunden treffen, kein Kommentar. Von Dir kommt einfach nichts, ein mantratechnisches "Die Schulen müssen zu weil Kinder ansteckend sind", das war es von Dir. Ich weiß nicht ob meine Thesen praxistauglich sind, ich weiß nicht ob sie sinnvoll sind, aber dazu sind Thesen da, man erläutert sie und ein anderer setzt sich mit ihnen auseinander, schaut ob aus seiner Sicht sinnvoll oder nicht und dann beginnt ein konstruktiver Austausch. Du hingegen blubberst Deine Einwegsätze runter und denkst, dass es damit war.
Darf ich raten? Du bist bestimmt Beamter, irgendwo steht es dann wird es so gemacht, laut Bundesbekleidungsgesetz Paragraf 4 Absatz 5 Ziffer D muss die Cordhose einen Rippenanteil von 50% der bemessenen Fläche besitzen..... sowas ist Dein Ding, oder?
Egal, zu jagdhütte:jagdhuette hat geschrieben:@Muffi:
https://de.statista.com/statistik/daten ... rsgruppen/
Hast du eine grobe Vorstellung wieviele du gerne wegsperren würdest, so dass wir (der völlig ungefährdete Rest, also die Asthmatiker, die Fetten, die Raucher usw) - nicht zu vergessen, alle die im Krankhaus arbeiten, in der Pflege usw, die sperren wir auch weg.
Ja, das ist mir klar, ich sage auch nicht dass es das Allheilmittel wäre, aber da muss man halt mal ein wenig kreativ sein, als spontanes Beispiel: sagen wir dass man Hotels als Art temporäres Seniorenheim für Ü80 auf freiwilliger Basis einrichtet, wo sind die Vorteile: die Hotelbetreiber haben weiter Arbeit, bezahlt durch den Bund und einem kleinen Anteil der Angehörigen. Die Hotelmitarbeiter sind ebenfalls aufgehoben, dazu könnte man die Gastronomie einspannen um zu kochen und auszuliefern, aktuell arbeitslose Musiker könnten dort für Unterhaltung sorgen, so könnte man eine Art kleinen Wirtschaftskreislauf schaffen, alles mit Hygienekonzept, und warum wäre das außerhalb der Sicherheit noch gut? Meiner bescheidenen Meinung nach ganz einfach, je mehr Leute arbeiten desto geringer das Ansteckungsrisiko, denn wenn der Hotelmitarbeiter nach einem Coronatest den ganzen Tag arbeitet, dann ist er abends froh wenn er auf dem Sofa liegt und ausruhen kann. So liegt er dank geschlossener Hotels den ganzen Tag daheim rum und ist froh, wenn er mal rauskommt, zu Kumpels oder was weiß ich. Geht mir ja genau so, wenn ich im Büro bin, dann bin ich abends fertig und freue mich auf Ruhe, also abgesehen von der Familie, da ist ja nie Ruhe. Bin ich den ganzen Tag im Homeoffice, muss ich abends noch raus, weil den ganzen Tag daheim sitzen ist sozial langweilig. So wird das vielen Menschen gehen, und besser die Menschen sind bei der Arbeit untergebracht, mit entsprechendem Hygienekonzept und erarbeiten sich ihren Unterhalt, sind abends zufriedener, als dass sie daheim rumsitzen, Kurzarbeitergeld bekommen und sich aus Langeweile dann halt bei den Kumpels rumtreiben und einen löten. Dazu kommen noch die ganzen Folgeerscheinungen, also soziale Einsamkeit, häusliche Gewalt, erhöhter Alkoholkonsum, ebenso TV Konsum, ich will nicht wieder davon anfangen was soziale Kontakte für Kinder bedeuten, sehe es bei meinen tagtäglich. Kinder müssen raus, Kinder müssen spielen, Kinder brauchen die Herausforderung, in vieler Hinsicht, auch schulisch.
Das war jetzt alles spontan hingeschrieben, natürlich gibt es da viele Abstufungen und Dinge, über die man diskutieren müsste, aber genau sowas erwarte ich von unserer Regierung, kreative Lösungen und, sofern diese sich nicht umsetzen lassen, eine Erklärung. Einfach aber das Land zumachen ohne Differenzierungen, das nervt einfach nur. So viele Dinge sind möglich, werden aber nicht umgesetzt oder nur sehr zögerlich, etwa click und collect. Manche Leute denken, dass man halt einen Lockdown beschließt und schon bleiben alle mal schön 4 -6 Wochen daheim, Kinder brauchen eh keine Abwechslung und Eltern warten nur darauf während der Arbeit noch 2 Kinder im Homeoffice zu bespaßen. Die Materie ist imho sehr komplex, und so sollte man es versuchen auch anzugehen. Ich will gar keinen schwedischen Weg, im Gegenteil, bei mir wären Bars und Konzerte weiterhin zu, alles wo sich Menschen ohne Maske zu nahe kommen. Im Gegenzug würde ich aber dort, wo das Gegenteil der Fall ist, auch entsprechend den Menschen die Möglichkeit geben zu leben, denn es ist eine Illusion dass sich die Menschen wochenlang daheim einschließen lassen, selbst Strafandrohung interessiert doch kein Schwein, und das war schon immer so. Man kann nur versuchen einen gesunden Konsens zu finden, und der fehlt imho gerade.

killroy hat geschrieben:Dabei kamen die Forscher zu dem Ergebnis, dass die Schließung von Schulen und Universitäten und die Beschränkung von Treffen auf maximal 10 Personen den größten Effekt auf die Weiterverbreitung der Virus haben. Die Schließung von nicht unbedingt nötigen Geschäften, Restaurants und Kneipen hat dagegen nur einen mittelgroßen Einfluss, Ausgangssperren zeigen nur einen geringen Effekt.
hehe, muffinho gefällt das nicht
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großartig - shoppen, saufen und nachts rumtreiben (also erwachsenensachen) - können wir ab morgen alle wieder machen. die schulen bleiben zu bis alle geimpft sind. hehe

Nilkheimer hat geschrieben:Meanwhile macht Berlin die Schulen ab 11. wieder auf, auch und gerade für Ältere.
Ein Ende Dezember in der Fachzeitschrift "Science" veröffentlichtes Paper könnte die aktuelle Diskussion um Schulschließungen in Deutschland durch Fakten untermauern: Ein internationales Team um Jan M. Brauner, Sören Mindermann und Mrinank Sharma von der University of Oxford hat aus dem zeitlichen Verlauf gemeldeter Infektionen und Sterbedaten die relative Wirksamkeit verschiedener Anti-Corona-Maßnahmen berechnet. Dabei kamen die Forscher zu dem Ergebnis, dass die Schließung von Schulen und Universitäten und die Beschränkung von Treffen auf maximal 10 Personen den größten Effekt auf die Weiterverbreitung der Virus haben. Die Schließung von nicht unbedingt nötigen Geschäften, Restaurants und Kneipen hat dagegen nur einen mittelgroßen Einfluss, Ausgangssperren zeigen nur einen geringen Effekt.
[...]Insgesamt sieben Maßnahmen ordneten die Forscher dann in drei Wirkungsbereiche (hoch, mittel und gering) ein. Die Schließung von Schulen und Universitäten und die Beschränkung von Treffen auf maximal 10 Personen kann demnach die Reproduktionszahl des Virus - also die mittlere Zahl an Menschen, die ein Infizierter ansteckt - um jeweils bis zu 40 Prozent reduzieren. Die Schließung von nicht unbedingt nötigen Geschäften, Restaurants und Kneipen um 25 Prozent. Zusätzliche Ausgangssperren zeigen nur einen geringen Effekt von maximal zehn Prozent.
Weil ganz andere Rahmenbedingungen.
killroy hat geschrieben:Weil ganz andere Rahmenbedingungen.
Welche?
)Halbierte Klassen, tw. reduzierter Unterricht,
Abstandsregeln, Lüften...
Wilde Party.
Sind die Schulen Treiber der Pandemie? „Da muss man nach Altersklassen unterscheiden“, so antwortet Kekulé in einem Interview mit dem Sender Phoenix. „Für den Virologen ist es überraschend, muss ich ehrlich sagen, dass wir bei den Kitas und bei den Grundschulen, also so im Alter bis zu zehn, zwölf Jahren, da sehen wir ganz wenige Ausbrüche, und zwar weltweit, das ist nicht nur in Deutschland so. Da zerbrechen sich alle den Kopf, weil wir genau wissen, dass diese Kinder trotzdem genauso ansteckend sind, also genauso leicht angesteckt werden können wie die Erwachsenen. Aber offensichtlich geben sie das Virus aus irgendwelchen Gründen nicht so leicht weiter. Da geht die Virologie von der Epidemiologie ein bisschen auseinander.“
Kekulé plädiert für Wechselunterricht in den weiterführenden Schulen – sofort
Weiter sagt der Wissenschaftler: „Aber bei den älteren Schülern, also bei uns Gymnasium, weiterführende Schule, da ist es ganz klar, da sehen wir das Gleiche auf der ganzen Welt, dass es schwerste Ausbrüche gibt. Die Jugendlichen, ich sag mal so 15, 16, 17 Jahre alt, sind ganz starke Treiber der Pandemie. Das ist ohne Wenn und Aber erwiesen. Deshalb müsste man darauf ein größeres Augenmerk legen.“ Kekulé plädiert dafür, in den weiterführenden Schulen umgehend auf Wechselunterricht umzustellen, um die Abstandsregel in den Klassenräumen einführen zu können. Auch das Robert-Koch-Institut empfiehlt, in Risikogebieten ab einem Inzidenzwert von 50 Neuinfizierten innerhalb von einer Woche auf 100.000 Einwohner die Schulen in den Wechselunterricht zu nehmen. Kein Bundesland hält sich daran.
killroy hat geschrieben:Halbierte Klassen, tw. reduzierter Unterricht,
gabs in BW vor dem erneuten Lockdown nicht. Und es ist auch nicht im Ansatz absehbar, dass die unfähige BW-KM hier irgend etwas in Gang bringen möchte

Tamasi hat geschrieben:Mir geht es dabei vor allem um eins:
Da wir in Deutschland leider keinen "Kurz & Knackig"-Lockdown hinkriegen, sondern uns eh nur wischiwaschi-mäßig durchhangeln, müssen wir nach einem langfristig - über Monate - tragbaren Konzept suchen. Und da finde ich dauerhaft geschlossene Schulen nicht richtig. Sorry, aber wenn eh nur halbgar gelockdowned wird, würde ich die Schulen - unter strengen Regeln! - offen lassen. Denn nach wie vor gilt: Wenn ich aus dem Bürofenster schaue - das sonstige Leben läuft normal weiter.
Sorry, aber wenn eh nur halbgar gelockdowned wird, würde ich die Schulen - unter strengen Regeln! - offen lassen. Denn nach wie vor gilt: Wenn ich aus dem Bürofenster schaue - das sonstige Leben läuft normal weiter.
Heute (8. Dezember) tritt die neue Corona-Verordnung Schule in Kraft. Neu sind darin die Regelungen für Schulen in Stadt- und Landkreisen mit besonders hohen Inzidenzwerten. Ziel der Neuregelung ist, im Einzelfall einen Wechselbetrieb zwischen Präsenzunterricht und Fernunterricht zu ermöglichen. Hier die Regelungen im Überblick:
Der Übergang in einen Wechselbetrieb ist nur dann möglich, wenn sowohl in dem Stadt- oder Landkreis die Inzidenz über 200 je 100.000 Einwohner liegt als auch das örtlich zuständige Gesundheitsamt für die Gemeinde, in der die Schule liegt, ein besonderes Infektionsgeschehen feststellt. Maßgebliche Grundlage ist in jedem Fall die ausdrückliche Feststellung durch das örtlich zuständige Gesundheitsamt.
Damit ist jedoch kein Automatismus verbunden: Die konkrete Entscheidung, ob und in welcher Weise auf einen Wechselbetrieb umgestellt wird, trifft die Schulleitung. Erforderlich ist darüber hinaus sowohl das Einvernehmen mit der zuständigen Schulaufsichtsbehörde (das Staatlichen Schulamt oder das Regierungspräsidium) als auch des zuständigen Gesundheitsamtes. Mit beiden Stellen muss vor einem Übergang in den Wechselunterricht Kontakt aufgenommen und deren Einverständnis eingeholt werden.
Wechselunterricht ist möglich für die Klassenstufen 8 und höher.
Ausdrücklich ausgenommen vom Wechselunterricht sind die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 und 10, die im laufenden Schuljahr ihre Abschlussprüfung ablegen werden, ebenso wie die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen der gymnasialen Oberstufe, die Abschluss- und Prüfungsklassen der beruflichen Schulen sowie die Schülerinnen und Schüler der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren.
Im Wechselbetrieb sollen mindestens 50 Prozent des Unterrichtsumfangs nach Stundentafel im Präsenzunterricht erbracht werden. Bei der Organisation des Wechselunterrichts ist sicherzustellen, dass die Schülerinnen und Schüler jeweils längstens eine Woche im Fernunterricht sind und danach wieder im Präsenzunterricht.
killroy hat geschrieben:Halbierte Klassen, tw. reduzierter Unterricht,
gabs in BW vor dem erneuten Lockdown nicht. Und es ist auch nicht im Ansatz absehbar, dass die unfähige BW-KM hier irgend etwas in Gang bringen möchte
Auch müssen wir im Sinne des Infektionsschutzes kleinere Lerngruppen und geteilte Klassen auf eine größere Zahl von Räumen verteilen. Dies wird zusätzliche Lehrkräfte binden. Schon daraus folgt, dass ein Unterrichtsangebot im Schulgebäude auf längere Sicht nur eingeschränkt möglich sein wird.

muffinho hat geschrieben:die Hälfte der Zeit daheim im Homeschooling war,
muffinho hat geschrieben:Ich lese Deine Aussage, dass es in BaWü vor dem Lockdown keine Schichtunterricht gab und vergleiche es mit den Erfahrungen aus der Klasse meines Großen, dass nach Nachname die Klassen aufgeteilt wurden und er die Hälfte der Zeit daheim im Homeschooling war, da brauche ich nichts weiter zu lesen. Das ist jetzt kein "Der Schwager meines Frisörs hat erzählt dass die Schwester seiner Babysitterin gehört hat dass es geteilte Klassen gibt", sondern ein "Ich war dabei als die Klasse meines Großen geteilt wurde und habe nicht mal ein dummes T-Shirt erhalten"!
Iron hat geschrieben:muffinho hat geschrieben:die Hälfte der Zeit daheim im Homeschooling war,
Bei uns konnte man Aufgaben runterladen, die Onlineveranstaltungen haben meisten nicht geklappt.