Na also. Ich kann Deinen Punkt von oben schon verstehen, dass "Schulen zu" blöd ist, wenn sonst viel offen bleibt. Aber m.E. ist dann doch nicht die Lösung "Schulen auf", sondern "Rest auch zu" (s. auch Ramelow von heute).
Zumal die Schulen natürlich nicht unerheblich beitragen zum Geschehen, da muss doch niemand drüber diskutieren. "Treiber" oder nicht, ist doch gar nicht der Punkt. Aber wo viele junge Menschen lange Zeit zusammen sind, plus Pausen und An- und Abfahrt, und sogar Mensa, wie man hört, da kann das doch trotz paar mal Lüften im Unterricht gar nicht ausbleiben, zumal es keine Filter gibt, trotz diesbezüglicher Vollmundigkeit vor Monaten und die meisten ja - irgendwie auch verständlicherweise - gerade keine FFP2+-Masken tragen, die nun wirklich helfen würden.
Auch Kleinere tragen das Zeug natürlich in die Familien; mit - zu verhindernder, wenn es irgendwie geht! - Variante GB erst recht (dass D die aufgrund Spahnscher Versäumnisse gar nicht so gut erkennen kann, wie heute zu lesen ist, tja: auch dafür herzlichen Dank). Brechen: GB-Virus in Berlin nachgewiesen: Willkommen!
Jetzt ziehen auch die Zahlen wieder ordentlich an, was ja klar war. Wie man überhaupt auf das schmale Brett kommen konnte, in einer Situation der Verschlimmerung gleichzeitig Öffnungsphantasien zu hegen, wird sich mir nicht mehr erschließen. Völlig beknackt hier auch die Grünen ("JEDER TAG, DEN EIN KIND etc., IST EIN TRAURIGER TAG...bla"). Grundsätzlich mag das so sein, aber da wird so getan, als ob das aus bloßer Lust am Spaß beschlossen würde. Und als ob mit Lavieren und Eiern irgendwas zu gewinnen wäre. Auch für Kinder wäre ein Hartlockdown im November unterm Strich natürlich besser gewesen. Aber nein.
Aber das macht doch nichts.