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killroy
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Granadaseggl
Lenny hat geschrieben:Moodle ist heute komplett zusammengebrochen. Who's to blame for? Zum Glück haben wir Teams. Hat alles wunderbar geklappt heute. Die Videocalls sogar bei meinen Fünferle, als hätten sie ihr ganzes Leben nix anderes gemacht.

schul.cloud ist ebenfalls kollabiert
aber die BBB-Räume haben funktioniert
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

Iron
Grasdaggl
„Mittelalterliche Prozesse“ im Gesundheitsamt

Den von Lauterbach vorgegebenen Weg „halten wir nicht durch, und ich halte es auch für falsch“, kontert der Grünen-Politiker. Von der kommunalen Ebene aus betrachtet funktioniere die Kontaktnachverfolgung „so oder so“ nicht – „bei der Inzidenz 50 genauso wenig wie bei 150“. Das Problem seien nicht die Fallzahlen, sondern die Geschwindigkeit. „Unsere Prozesse sind mittelalterlich: Wir machen das mit Telefon, Fax und Gedächtniserforschung.“ Dies habe keine Aussicht auf Erfolg und bewirke auch nichts. Denn das Virus sei immer schon weg, bevor die Gesundheitsämter es gefunden hätten. „Aus diesem Grund bin ich der Auffassung, dass der Zielwert, der da vorgegeben wird, falsch ist“, sagt Palmer. „Wir sollten uns an der Belastbarkeit der Intensivstationen orientieren.“ Das sei der maßgebliche Wert.


Das führt dazu, dass die Politik die Akzeptanz der Menschen verliert“, warnt Palmer. In seinem Umfeld würde die Leute sagen: „Ich mach da nicht mehr mit.“
Wie können diese unsolidarischen Menschen in Palmers Umgebung nur so etwas sagen :shock:

Iron
Grasdaggl
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/coronavirus-mutation-in-japan-entdeckt-was-das-bedeutet-a-216e0952-36f8-4034-8644-20797d8550d0

n Japan haben Forscher eine neue Virusmutation entdeckt. Das muss nicht zwingend beunruhigen. Doch die Virusentwicklung wird generell nicht gut genug beobachtet, bemängeln Forscher.


Und auch Deutschland macht bei der Sequenzierung keine gute Figur. Laut Andreas Bergthaler vom CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften wurden vor Auftreten der britischen Variante hierzulande nur bei etwa 0,2 Prozent der bei Corona-Tests genommenen Proben das Viruserbgut entziffert.


https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/sequenzierung-corona-spahn-101.html

Deutschland weiß bis heute nicht, in welchem Ausmaß sich die neue Corona-Mutation auch hierzulande bereits verbreitet hat,


Der Brief liegt NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" vor. Darin heißt es: Ein "ministerielles Eingreifen" von Jens Spahn sei "unausweichlich geworden". Die Virologen und Mikrobiologen warnten den Gesundheitsminister, dass "ein beträchtlicher Teil der aktuell berufenen Expertenlabore seine Aufgaben nicht mehr erfüllen kann". Bei einem Ausbruchsgeschehen fehlten deshalb "die Möglichkeiten der molekularen Surveillance", also der Überwachung mittels eines genetischen Fingerabdrucks.

Nach Informationen von NDR, WDR und SZ hat Spahn bis heute, also mehr als ein Jahr später, der Gesellschaft für Virologie nicht geantwortet.

Flache9
publicenemy hat geschrieben:
Flache9 hat geschrieben:Daher muss hier sofort der maximale Lockdown her.
Empfehlungen, Eigenverantwortung oder sonstige Bitten und Flehen bringt nichts.
Direkt alles nochmals einschränken.


Hackenzusammenschlag!


Rrrrrrichtig :mrgreen:

Goofy
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Grasdaggl
Iron hat geschrieben:
Das führt dazu, dass die Politik die Akzeptanz der Menschen verliert“, warnt Palmer. In seinem Umfeld würde die Leute sagen: „Ich mach da nicht mehr mit.“
Wie können diese unsolidarischen Menschen in Palmers Umgebung nur so etwas sagen :shock:


Flache9 hat geschrieben:Daher muss hier sofort der maximale Lockdown her.
Empfehlungen, Eigenverantwortung oder sonstige Bitten und Flehen bringt nichts.
Direkt alles nochmals einschränken.


Die Regierung wird das durchsetzen :(

Die Polizei patrouilliert mittlerweile in den ersten Wohngebieten.



https://youtu.be/RHG0r2K5PGE#t=04m35s

Schaut das Video, bevor es noch gelöscht wird.
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

de mappes
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Spamferkel
publicenemy hat geschrieben:
Flache9 hat geschrieben:Daher muss hier sofort der maximale Lockdown her.
Empfehlungen, Eigenverantwortung oder sonstige Bitten und Flehen bringt nichts.
Direkt alles nochmals einschränken.


Hackenzusammenschlag!


:mrgreen:
Im Übrigen geht das schlicht einfach nicht
viel zu viele Berufszweige müssen weiter arbeiten; können nicht einfach mal wochenlang still stehen.
viel mehr einschränken geht nicht; wenn die Zahlen jetzt mit dieser bescheuerten Haushalt plus 1 Regel nicht runter gehen, macht entweder keiner mehr mit oder die Maßnahmen sind die falschen oder beides.

Dann muss man sich mal genauer anschauen, wo die Infektionen herkommen...Infektionsketten sollten nach fast einem Jahr mittlerweile von den Ämtern und deren Unterstützern wie der Bundeswehr sowie eingeleiteten Digitalisierungsmaßnahmen auch in der Lage sein, 100er Inzidenzen zurück zu verfolgen
Don't criticize what you can't understand


Iron
Grasdaggl
Mehrere Quellen widersprachen einem Bericht der "Bild"-Zeitung, dass Merkel in der Sitzung weitere acht bis zehn Wochen harte Corona-Maßnahmen angekündigt habe. Man sei sich in der Sitzung einig gewesen, dass dies sehr stark davon abhänge, wie schnell sich die neue Virus-Variante in Deutschland ausbreite. "Bild" hatte sich ebenfalls auf Angaben von Sitzungsteilnehmern berufen.

Iron
Grasdaggl
de mappes hat geschrieben:Dann muss man sich mal genauer anschauen, wo die Infektionen herkommen...Infektionsketten sollten nach fast einem Jahr mittlerweile von den Ämtern und deren Unterstützern wie der Bundeswehr sowie eingeleiteten Digitalisierungsmaßnahmen auch in der Lage sein, 100er Inzidenzen zurück zu verfolgen


Von der kommunalen Ebene aus betrachtet funktioniere die Kontaktnachverfolgung „so oder so“ nicht – „bei der Inzidenz 50 genauso wenig wie bei 150“. Das Problem seien nicht die Fallzahlen, sondern die Geschwindigkeit. „Unsere Prozesse sind mittelalterlich: Wir machen das mit Telefon, Fax und Gedächtniserforschung.“ Dies habe keine Aussicht auf Erfolg und bewirke auch nichts.


muffinho
Das hat nichts mit gepennt zu tun, sondern mit der nüchternen Tatsache, dass der Datenschutz nichts anderes zulässt. Willst Du eine adäquate Reaktionszeit erreichen, muss alles digital ablaufen, aber selbst das stößt an seine Grenzen, es gibt auch heute immer noch Menschen die keine Email Adresse geschweige denn ein Smartphone haben, selbst wenn man eine App verpflichtend machen würde. Was willst Du denn Oma Hilde sagen, wenn sie schnell in die Bücherei geht.... "Sorry Omi, kauf Dir erst ein Iphone, lad Dir die App runter und komm dann wieder"

Es geht einfach nichts anders, außer man würde massiv in den Datenschutz eingreifen und unfangreiche Datenbanken erstellen.

Iron
Grasdaggl
muffinho hat geschrieben:Das hat nichts mit gepennt zu tun, sondern mit der nüchternen Tatsache, dass der Datenschutz nichts anderes zulässt. Willst Du eine adäquate Reaktionszeit erreichen, muss alles digital ablaufen, aber selbst das stößt an seine Grenzen, es gibt auch heute immer noch Menschen die keine Email Adresse geschweige denn ein Smartphone haben, selbst wenn man eine App verpflichtend machen würde. Was willst Du denn Oma Hilde sagen, wenn sie schnell in die Bücherei geht.... "Sorry Omi, kauf Dir erst ein Iphone, lad Dir die App runter und komm dann wieder"

Es geht einfach nichts anders, außer man würde massiv in den Datenschutz eingreifen und unfangreiche Datenbanken erstellen.



Ich denke schon das es anders geht. Pandemien sind eine reale Gefahr und der müssen wir uns stellen und entsprechend aufrüsten.

muffinho
Iron hat geschrieben:
muffinho hat geschrieben:Das hat nichts mit gepennt zu tun, sondern mit der nüchternen Tatsache, dass der Datenschutz nichts anderes zulässt. Willst Du eine adäquate Reaktionszeit erreichen, muss alles digital ablaufen, aber selbst das stößt an seine Grenzen, es gibt auch heute immer noch Menschen die keine Email Adresse geschweige denn ein Smartphone haben, selbst wenn man eine App verpflichtend machen würde. Was willst Du denn Oma Hilde sagen, wenn sie schnell in die Bücherei geht.... "Sorry Omi, kauf Dir erst ein Iphone, lad Dir die App runter und komm dann wieder"

Es geht einfach nichts anders, außer man würde massiv in den Datenschutz eingreifen und unfangreiche Datenbanken erstellen.



Ich denke schon das es anders geht. Pandemien sind eine reale Gefahr und der müssen wir uns stellen und entsprechend aufrüsten.


Sag mal ein Beispiel, willst Du jedem einen RFID Chip in den Hintern verpflanzen?

Iron
Grasdaggl
muffinho hat geschrieben:Sag mal ein Beispiel, willst Du jedem einen RFID Chip in den Hintern verpflanzen?


Dann doch lieber "Telefon, Fax und Gedächtniserforschung." :roll:


de mappes
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Spamferkel
muffinho hat geschrieben:Das hat nichts mit gepennt zu tun, sondern mit der nüchternen Tatsache, dass der Datenschutz nichts anderes zulässt. Willst Du eine adäquate Reaktionszeit erreichen, muss alles digital ablaufen, aber selbst das stößt an seine Grenzen, es gibt auch heute immer noch Menschen die keine Email Adresse geschweige denn ein Smartphone haben, selbst wenn man eine App verpflichtend machen würde. Was willst Du denn Oma Hilde sagen, wenn sie schnell in die Bücherei geht.... "Sorry Omi, kauf Dir erst ein Iphone, lad Dir die App runter und komm dann wieder"

Es geht einfach nichts anders, außer man würde massiv in den Datenschutz eingreifen und unfangreiche Datenbanken erstellen.


Datenschutz ist doch nur eines der Hindernisse.
Man hätte auch ohne diesen anzukratzen mehr erreichen können.
Personal aufstocken; Hilfen von Bundeswehr ect...annehmen
Digitalisierung der Systeme
Aufstockung der Hard-und Software

Wenn man nach einem Jahr dieselbe Menge bearbeiten kann wie zu Beginn, hat man was falsch gemacht
Datenschutz taugt da nicht als Entschuldigung
Don't criticize what you can't understand

muffinho
de mappes hat geschrieben:
muffinho hat geschrieben:Das hat nichts mit gepennt zu tun, sondern mit der nüchternen Tatsache, dass der Datenschutz nichts anderes zulässt. Willst Du eine adäquate Reaktionszeit erreichen, muss alles digital ablaufen, aber selbst das stößt an seine Grenzen, es gibt auch heute immer noch Menschen die keine Email Adresse geschweige denn ein Smartphone haben, selbst wenn man eine App verpflichtend machen würde. Was willst Du denn Oma Hilde sagen, wenn sie schnell in die Bücherei geht.... "Sorry Omi, kauf Dir erst ein Iphone, lad Dir die App runter und komm dann wieder"

Es geht einfach nichts anders, außer man würde massiv in den Datenschutz eingreifen und unfangreiche Datenbanken erstellen.


Datenschutz ist doch nur eines der Hindernisse.
Man hätte auch ohne diesen anzukratzen mehr erreichen können.
Personal aufstocken; Hilfen von Bundeswehr ect...annehmen
Digitalisierung der Systeme
Aufstockung der Hard-und Software

Wenn man nach einem Jahr dieselbe Menge bearbeiten kann wie zu Beginn, hat man was falsch gemacht
Datenschutz taugt da nicht als Entschuldigung


Und selbst wenn Du die halbe Bundeswehr einsetzt, bleibt es trotzdem dabei, dass man das mühsam per Telefon erledigen muss, selbst eine Email ist relativ, weil eben nicht jeder push auf seinem Smartphone hat, sondern klassisch per Webinterface die Mails abruft.

Und was willst Du großartig digitalisieren? Willst Du den jeweiligen Einrichtungen, die die Listen führen müssen, nun vorschreiben dass alles in elektronischer Form abzugeben ist? Weißt Du was das für ein Aufwand ist, das nachträglich zu erfassen? Jede kleine Eisdiele musste bisher diese Listen führen, sollen die nun extra deswegen ein Terminal aufstellen, bei dem man sich einträgt? Wer stellt die Software zur Verfügung? Wie und wo wird gespeichert? Wie wird der Datenschutz überwacht? Das ist keine kleine Teilnehmerliste vom Kleintierzuchtverein Schmiden-Süd, sondern ein umfangreiches Problem.

Und was willst Du großartig an Hardware aufstocken? Die Daten selbst sind bei der jeweiligen Einrichtung wie der Eisdiele, und da müssen sie aus Datenschutzgründen auch bleiben. Und selbst wenn sie die Daten übermitteln, wie werden sie digitalisiert und archiviert? Nochmal, wir reden hier von bundesweiter Erfassung von Menschen, die keine einheitliche Identifikationsmerkmale besitzen, es besteht nicht mal die Pflicht einen Personalausweis mitzuführen. Wie willst Du denn das alles überwachen?

Man schreit immer gleich "da muss man aufrüsten", aber wenn man sieht wie lange ein Rollout eines Versionswechseln bei einem kleinen Unternehmen dauert, da kann man nicht erwarten dass man kurz solch ein komplexes Verfahren aus dem Boden stampft

Iron
Grasdaggl
muffinho hat geschrieben:Man schreit immer gleich "da muss man aufrüsten", aber wenn man sieht wie lange ein Rollout eines Versionswechseln bei einem kleinen Unternehmen dauert, da kann man nicht erwarten dass man kurz solch ein komplexes Verfahren aus dem Boden stampft


Deshalb lieber nichts machen und bei der nächsten Pandemie vor den gleichen Problemen stehen. Zumal es ja im Interesse der Wirtschaft wäre, dass die Läden offen bleiben, so dass auch Kosten gerechtfertigt sind.

Es behauptet niemand, dass es von heute auf morgen und dass wir alle aufeinmal erreichen. Das wir aber noch so handeln wie vor der Pandemie ist eine Bankrotterklärung.

de mappes
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Spamferkel
muffinho hat geschrieben:
de mappes hat geschrieben:
muffinho hat geschrieben:Das hat nichts mit gepennt zu tun, sondern mit der nüchternen Tatsache, dass der Datenschutz nichts anderes zulässt. Willst Du eine adäquate Reaktionszeit erreichen, muss alles digital ablaufen, aber selbst das stößt an seine Grenzen, es gibt auch heute immer noch Menschen die keine Email Adresse geschweige denn ein Smartphone haben, selbst wenn man eine App verpflichtend machen würde. Was willst Du denn Oma Hilde sagen, wenn sie schnell in die Bücherei geht.... "Sorry Omi, kauf Dir erst ein Iphone, lad Dir die App runter und komm dann wieder"

Es geht einfach nichts anders, außer man würde massiv in den Datenschutz eingreifen und unfangreiche Datenbanken erstellen.


Datenschutz ist doch nur eines der Hindernisse.
Man hätte auch ohne diesen anzukratzen mehr erreichen können.
Personal aufstocken; Hilfen von Bundeswehr ect...annehmen
Digitalisierung der Systeme
Aufstockung der Hard-und Software

Wenn man nach einem Jahr dieselbe Menge bearbeiten kann wie zu Beginn, hat man was falsch gemacht
Datenschutz taugt da nicht als Entschuldigung


Und selbst wenn Du die halbe Bundeswehr einsetzt, bleibt es trotzdem dabei, dass man das mühsam per Telefon erledigen muss, selbst eine Email ist relativ, weil eben nicht jeder push auf seinem Smartphone hat, sondern klassisch per Webinterface die Mails abruft.

Und was willst Du großartig digitalisieren? Willst Du den jeweiligen Einrichtungen, die die Listen führen müssen, nun vorschreiben dass alles in elektronischer Form abzugeben ist? Weißt Du was das für ein Aufwand ist, das nachträglich zu erfassen? Jede kleine Eisdiele musste bisher diese Listen führen, sollen die nun extra deswegen ein Terminal aufstellen, bei dem man sich einträgt? Wer stellt die Software zur Verfügung? Wie und wo wird gespeichert? Wie wird der Datenschutz überwacht? Das ist keine kleine Teilnehmerliste vom Kleintierzuchtverein Schmiden-Süd, sondern ein umfangreiches Problem.

Und was willst Du großartig an Hardware aufstocken? Die Daten selbst sind bei der jeweiligen Einrichtung wie der Eisdiele, und da müssen sie aus Datenschutzgründen auch bleiben. Und selbst wenn sie die Daten übermitteln, wie werden sie digitalisiert und archiviert? Nochmal, wir reden hier von bundesweiter Erfassung von Menschen, die keine einheitliche Identifikationsmerkmale besitzen, es besteht nicht mal die Pflicht einen Personalausweis mitzuführen. Wie willst Du denn das alles überwachen?

Man schreit immer gleich "da muss man aufrüsten", aber wenn man sieht wie lange ein Rollout eines Versionswechseln bei einem kleinen Unternehmen dauert, da kann man nicht erwarten dass man kurz solch ein komplexes Verfahren aus dem Boden stampft


telefonieren geht doch. Nachforschen auch
Da hängt es am Personal
Wenn du wirklich behauptest, es wäre in einem jahr nicht möglich, hier nichtmal minimale Erfolge in der Effizienz der Nachverfolgung zu erzielen, dann muss ich sagen: Du irrst dich

Mit Personal und Software, die das Handeln erleichtert, kann man versuchen, die Leute so zu erreichen, wie es bei jenen passt. Ob Telefon, Email, Einschreiben oder App...so, wie es halt klappt. Das ist nicht unmöglich

Und was willst Du großartig digitalisieren? Willst Du den jeweiligen Einrichtungen, die die Listen führen müssen, nun vorschreiben dass alles in elektronischer Form abzugeben ist? Weißt Du was das für ein Aufwand ist, das nachträglich zu erfassen? Jede kleine Eisdiele musste bisher diese Listen führen, sollen die nun extra deswegen ein Terminal aufstellen, bei dem man sich einträgt? Wer stellt die Software zur Verfügung? Wie und wo wird gespeichert? Wie wird der Datenschutz überwacht? Das ist keine kleine Teilnehmerliste vom Kleintierzuchtverein Schmiden-Süd, sondern ein umfangreiches Problem.


dafür gibt es Lösungen und Fachfirmen und mit Dringlichkeit und Geld lässt sich das auch lösen.
Vorschriften sollen dazu erfolgen, wie effizienter zu arbeiten ist.
Aufwand wird durch vermehrtes Personal aufgefangen.

Reden wir hier eventuell aneinander vorbei?
Mir geht es um die Ämter...von denen wird behauptet, sie können bei Inzidenzen größer 50 nicht mehr nachverfolgen.
Mir geht es nicht um Eisdielen oder nicht ausgefüllte virtuelle Tagebücher

Jetzt hab ich glaub ich unser Problem gelöst oder? :prost:
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darkred
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Halbdaggl
Muffi

Hab neulich einen Bericht mit Tim Mälzer und Smudo von den F4 in der Glotze gesehen, die für eine Nachverfolgungs-App trommeln, damit in Gastro-, Kunst- und Kulturbetrieben nicht wieder diese vorsintflutliche Zettelwirtschaft betrieben werden muss.

https://www.swrfernsehen.de/landesschau ... s-100.html

Die von Smudo und Michi Beck von den Fanta 4 mitentwickelte und beworbene App soll eigentlich nicht mit der Corona-Warn-App konkurrieren, sondern sie nur ergänzen, indem sie die Zettelwirtschaft in Kneipen durch eine Datenschutz-verträgliche und einfacher zu nutzende Lösung ersetzt. Kommt man in die Kneipe oder als Gruppe zusammen, scannen alle Besucher einen Code, das war's. Nach dem Scan sind sie automatisch anonym angemeldet. Persönliche Daten müssen keine hinterlegt werden, um im Falle einer Krankheit informiert zu werden. Dass die Musiker so helfen wollen, die Gesundheitsämter zu entlasten, ist ehrenhaft. Dass es überhaupt einen Bedarf dafür gibt, sollte Jens Spahn und seinen Kollegen zu denken geben.


https://www.stern.de/digital/smartphone ... 08976.html

----------------

Grundsätzlich muss man doch anmerken, dass es für ein hoch technologisiertes Land wie Deutschland einfach nur beschämend ist, wenn man a.d. 2020 in Gesundheitsämtern mit Strichlisten und Faxgeräten Pandemie-Nachverfolgung betreiben muss. Dieser Muff zieht sich doch durch viele Amtsstuben und endet in den Bildungseinrichtungen, die von Vernetzung, vom digitalen "up-to-date-Sein" größtenteils soweit entfernt sind wie Schalke von der Meisterschaft.

Meine gelesen zu haben, dass wir beim Ausbau des breitbandigen Internetzugangs bspw. hinter Aserbeidschan rangieren. Aber es war ja immens wichtig die Telekom jahrzehntelang beim Netzausbau mit Kupferkabel zu subventionieren, um dann festzustellen, dass das ja gar nicht zukunftstauglich ist. Ui, ja sowas.

Aber das nur am Rande... deckt sich aber mit Cantona's Auflistung, dass unter Merkels Ägide in vielen Felder der Infrastrukturpolitik im Tiefschlafmodus agiert wurde. Und das fällt einem, in einem Szenario wie wir es jetzt sehen, natürlich bleischwer auf die Füße. Die temporäre Mehrwertsteuersenkung kostete etwas 20 Milliarden Euro (!) und was hat sie den Leuten gebracht? Hätte man dieses Geld genommen und es vor Jahren schon aktiv in eine infrastrukturelle Digitalisierungskampagne gesteckt ... aber das wäre ja Politik der Gestaltung und nicht der Reaktion gewesen. Darf man wohl nicht erwarten. Da hat der Scholz' Olaf lieber eisern die Penunzen zusammen gehalten, damit er sie jetzt aus der Gieskanne heraus verpuffen lassen kann. Es ist schon irgendwo zum ... :puke:


Tamasi
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Allmachtsbachel
muffinho hat geschrieben:"Sorry Omi, kauf Dir erst ein Iphone, lad Dir die App runter und komm dann wieder"

Das ist überhaupt nicht nötig. In anderen Ländern geht es auch ohne Smartphones - da bekommen Leute ohne Smartphones einen Schlüsselanhänger, der was-weiß-ich-wie die Bewegungsdaten nachvollzieht. Details weiß ich nicht mehr, diese Info ist Mooonate alt, war irgendwo in Asien oder was-weiß-ich-wo.

muffi wusste das vermutlich nicht, aber dass man auch ohne Smartphone simple Lösungen gibt, das konnte er sich denken. So, muffi, und weil du dich hier mit Absicht dumm gestellt und rumpolemisiert hast, bleiben die Baumärkte noch drei weitere Monate geschlossen. :P

Kommt man in die Kneipe oder als Gruppe zusammen, scannen alle Besucher einen Code, das war's. Nach dem Scan sind sie automatisch anonym angemeldet. Persönliche Daten müssen keine hinterlegt werden, um im Falle einer Krankheit informiert zu werden.

Auch das ist in anderen Ländern STANDARD.

Manchmal reg' ich mich echt auf, dass wir hier so einfache Dinge vertrotteln.

muffinho
de mappes hat geschrieben:
telefonieren geht doch. Nachforschen auch
Da hängt es am Personal
Wenn du wirklich behauptest, es wäre in einem jahr nicht möglich, hier nichtmal minimale Erfolge in der Effizienz der Nachverfolgung zu erzielen, dann muss ich sagen: Du irrst dich


Nein, es hängt eben nicht am Personal, das war auch nicht der Ursprungspunkt von Iron, auf den Du Dich bezogen hast, da ging es um die Art der Nachverfolgung mittels Telefon und Gedächtnis. Du kannst 100000 Leute mehr einsetzen, die müssen trotzdem manuell die Leute anrufen und hoffen, dass sie erreichbar sind.


dafür gibt es Lösungen und Fachfirmen und mit Dringlichkeit und Geld lässt sich das auch lösen.
Vorschriften sollen dazu erfolgen, wie effizienter zu arbeiten ist.
Aufwand wird durch vermehrtes Personal aufgefangen.

Reden wir hier eventuell aneinander vorbei?
Mir geht es um die Ämter...von denen wird behauptet, sie können bei Inzidenzen größer 50 nicht mehr nachverfolgen.
Mir geht es nicht um Eisdielen oder nicht ausgefüllte virtuelle Tagebücher

Jetzt hab ich glaub ich unser Problem gelöst oder? :prost:


Nein, das Problem ist nicht gelöst und wir reden nicht aneinander vorbei, denn leider kenne ich mich in dieser Materie ein klein bisschen aus, daher nochmal ganz vereinfacht erklärt:

Bei der aktuellen Problematik bringen Dir keine Fachfirmen etwas, keine zusätzliche Software oder gar Hardware, denn das Problem ist nicht, die gespeicherten Daten zu verarbeiten, das kann jeder 0815 Server mit Standardsoftware... das Problem ist, dass Du die gesammelten Daten erst mal in ein Format bekommen musst, damit man die Daten überhaupt verarbeiten kann. Anders formuliert: die beste Software bringt Dir nichts, wenn die Daten als ausgefüllte Zettel per Hand vorliegen, denn da sagt jede OCR "Leck mich am Arsch".

Daher geht es darum, WIE die Daten erfasst werden, damit man sie zeitnah übermitteln und verarbeiten kann. Sowas kann nur digital gehen, und da fängt das Problem an, siehe Eisdiele. Da liegen Zettel aus und damit werden die Daten erfasst. Willst Du das digital machen, dann muss die Eisdiele entweder die nötige Infrastruktur haben (Netzwerk, Server und Support) oder sich auf Fremdlösungen verlassen, siehe das Beispiel von biggi. Aber das ist wieder ein anderes Thema, dazu antworte ich später.

Aber bleiben wir beim Beispiel, in der Eisdiele ist ein Coronafall ausgebrochen. Also werden die Listen angefordert, es war warm und gut besucht und somit kommen da für die besagte Woche Handzettel mit 100 Namen pro Tag. Jetzt gilt es alle Namen abzutelefonieren, bei der Sauklaue mancher Menschen kannst Du froh sein, wenn Du eine 0 von einer 6 unterscheiden kannst. Dann geben bestimmt viele Leute ihre Festnetznummer an, somit müssen die Leute erst mal erreichbar sein. Klar kannst Du mit 100 Leuten mehr abtelefonieren als mit 20, aber das Prinzip bleibt gleich, und man muss rausfinden wo besagte Person war, denn wenn sie Kontaktperson 1 war, kann es hunderte Kontaktpersonen 2 geben, die es ebenfalls zu informieren gilt, und schon fängt das mit dem Gedächtnis an... "Wo war ich alles".

Das geht alles nur mit einer lückenlosen Überwachung, und da fängt das Problem erst richtig an.

@biggi

Nur von meinem persönlichen Standpunkt: ich sehe solche Prozesse grundsätzlich positiv, wäre sonst in meinem Beruf falsch. Allerdings sehe ich ebenfalls berufsbedingt immer ein großes Problem in Sachen Missbrauch, in diesem Fall würde ich mich fragen, wo die Daten gespeichert und mit wem sie geteilt werden. Lies Dir mal eine durchschnittliche AGB durch, mit wem Deine Daten alles geteilt werden und was sie damit machen, da wird Dir teilweise schlecht. Oder noch besser, installiere Dir mal ein Programm, das im Browser Scripte anzeigt (etwa noscript), kick die whitelist und surf dann mal ein wenig durch die Gegend, dann fallen Dir immer wieder die gleichen Namen auf, Seiten wie der Kicker oder auch die StZ sind von Trackern und Analysetools völlig überladen. Nicht nur Facebook hat erkannt, dass die Daten der Rohstoff der Neuzeit sind, Facebook und WhatsApp verdienen Milliarden und sind kostenlos, wer sich da nicht fragt womit die User bezahlen, dem ist nicht mehr zu helfen.
Oder willst Du es noch einfach haben, installier Dir mal als Beispiel Pihole als eigenen DNS Server und schau Dir an, was da alles im Zeitraum von einem Monat geblockt wird, dann reden wir weiter. Wenn Du siehst was ein Smart TV alles nach Hause funken kann, dann überlegst Du Dir 2 Mal ob Du das Teil wirklich an Netz hängen willst. Und wenn Du es irgendwann auf die Spitze treiben willst, dann arbeitest Du Dich als Beispiel in einen Sniffer wie Wireshark ein und schaust mal damit, welcher Server auf welches IOT Device zugreifen will und welche Daten im Klartext übermittelt werden. Aber belassen wir es dabei, sonst artet es aus.

Jedenfalls könnte eine derartige App sicherlich helfen, allerdings auf freiwilliger Basis und bei Leuten, die keine Bedenken haben, dass ihre Daten bei Dritten landen, denn die Entwicklung einer selbst einfachen App kostet Geld und benötigt Infrastruktur im Hintergrund, und entweder Du hast eine Person die das privat finanziert oder Du suchst Dir alternative Finanzierungsquellen, und das sind meistens die Daten der User, die dann werbetechnisch verarbeitet werden.

Und das kann alles nur freiwillig sein, denn will Chantalle mit ihrer Oma einen Kaffee trinken, dann hat vielleicht Chantalle ein Smartphone und kann sich die App schnell runterladen, aber die Oma muss es trotzdem von Hand ausfüllen.

Als Ergänzung daher ok, aber mehr auch nicht. Ich ich persönlich würde meine Daten sowieso nicht zur Verfügung stellen bzw. nur in eingeschränkter Form, etwa einer Einweg-Emailadresse für genau solche Fälle. Dummerweise gibt es keine Einweg-Simkarten. Und selbst bei einer App werden bei der Installation viele persönliche Daten übermittelt, etwa die IMEI. Kann einem egal sein, muss es aber nicht.