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Wundermann
Granadaseggl
Karl Kasper hat geschrieben:Wenn man dann noch nur 1x eine Spritze mit 6 Dosen aufzieht, kann man 6 in einem Rutsch durchimpfen...

Ich will aber nicht mit deiner Spritze geimpft werden :bleich:

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Plan B hat geschrieben:Das heisst Oberägeri.

Das mittlere Vermögen pro Kopf dort liegt bei etwa 2 Millionen Franken. Da ist alles egal.


Vermögen oder jährliches Einkommen?
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Karl Kasper
Schoofseggl
Wundermann hat geschrieben:
Karl Kasper hat geschrieben:Wenn man dann noch nur 1x eine Spritze mit 6 Dosen aufzieht, kann man 6 in einem Rutsch durchimpfen...

Ich will aber nicht mit deiner Spritze geimpft werden :bleich:


Reiß nicht mein Kommentar aus dem Kontext.


Karl Kasper
Schoofseggl
de mappes hat geschrieben:
publicenemy hat geschrieben:Gott sei Dank hat jetzt ein Gericht diese unsägliche Ausgangssperre in BaWü gekippt. Unser Landesvater hätte das nie gemacht.


die gemäß einiger erhebungen auch sehr unwirksam ist


Stimmt, ich hab den Sinn auch nicht verstanden wo der Unterschied ist ob ich meinen Besuch um 19:30 oder erst um 22:00 Uhr verabschiede.

Auswurf
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Grasdaggl
für mich persönlich hatte es auch nur idiotische auswirkungen.
Zb bei nem freund letzte woche 3 mal nach feierabend boden verlegt (umgezogen wird auch in coronazeiten). Sonst hätten wir das vielleicht an einem abend geschafft.
Da war dann coronamässig nichts gewonnen.

Kann mir aber durchaus vorstellen,
daß viele private treffen durch sperrstunde ganz ins wasser fielen.

Sperrstunde im sommer wäre annähernd undenkbar.
das ist doch keine Musik

Plan B
Grasdaggl
Unter Westfalen hat geschrieben:
Plan B hat geschrieben:Das heisst Oberägeri.

Das mittlere Vermögen pro Kopf dort liegt bei etwa 2 Millionen Franken. Da ist alles egal.


Vermögen oder jährliches Einkommen?


Ich meinte schon Vermögen. Sonst hätte ich Einkommen geschrieben.
Carpe diem.


Auswurf
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Grasdaggl
ich weiß ja, dass dort alles teuer ist,
aber ich kannte ne bademeisterin aus zürich, die 10 k im monat verdient - schon krass
das ist doch keine Musik

Goofy
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Grasdaggl
publicenemy hat geschrieben:Gott sei Dank hat jetzt ein Gericht diese unsägliche Ausgangssperre in BaWü gekippt.


Dann kann jetzt wieder jeder draussen rumlaufen?
Einfach so?
Dadurch verliert es ja schon etwas den Reiz. :arr:


Was kommt als nächstes? :o :arr:


Flache9
Mir ist es egal.Aber eigentlich voll die verarsche.
Das war eine Retourkutsche gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts.

- Regionale Ausgangssperre war ab 200 in BW
- Landesweite Ausgangssperre in BW
- Verwaltungsgericht hebt Ausgangssperre auf.
- BW reagiert und neue Ausgangssperre ab 50

Bis Donnerstag ist hier in der Region wieder über 50.
Also... alle wieder daheim bleiben :lol:

AxelKruse_FG
Granadaseggl
fkAS hat geschrieben:
muffinho hat geschrieben:Ich dachte der lagert teilweise dumm rum, es gab doch mal eine Statistik wie viel Impfstoff für die einzelnen Länder in den Lagern verfügbar ist und wie viel davon schon verimpft wurde, da gibt es teilweise erhebliche Unterschiede.

Deutschland (bzw. sogar unterschiedlich je nach Bundesland) lagert Impfstoffe ein, um ausreichend Stoff für die zweite erforderliche Impfung vorrätig zu haben und die innerhalb des empfohlenen Zeitrahmens zu setzen. Andere Länder hauen alles raus und hoffen auf die nächste Lieferung im Laufe des Jahres für die zweite Impfung mit der der Impfschutz erst die 70-95% Schutz entfaltet.

Da die erste Impfung auch schon ein bisschen was bringt und das Zeitintervall für die zweite Impfung recht flexibel ist und die v.a. nicht zu früh gesetzt werden soll, spricht schon einiges für die zweite Strategie, um schneller möglichst viele Leute durchzuimpfen.

Das wird wohl vermutlich auf den Impfstoff ankommen. Beim Biontech-Impfstoff beträgt der empfohlene Zeitabstand 3 Wochen, bei dem Oxford-Impfstoff mit 6 bis 12 Wochen das zwei- bis 4-fache. Soweit ich weiß, wurde in Deutschland bislang nur der Biontech-Impfstoff gespritzt, da sind die drei Wochen Wartezeit jetzt nicht so erheblich. Vielleicht verwenden die von Dir erwähnten anderen Länder den Oxford-Impfstoff?

Ich würde auch grundsätzlich mehr davon halten, daß die Erstgeimpften sobald als möglich den vollen Impfsschutz erhalten, da das subjektive Sicherheitsempfinden in der Regel stärker steigt als die objektive Sicherheit. M.a.W., Leute mit Erstimpfung neigen vielleicht dazu, die erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen mehr zu vernachlässigen, als der erreichte Schutz es eigentlich zuläßt. Sie sind mglw. damit sogar eher gefährdet.

Das ist zwar eine Vermutung, aber ich kenne eine ziemlich exakte Analogie aus der Technik: Nachdem die Autohersteller überall Airbags eingebaut haben, ist die Neigung, sich anzuschnallen, ziemlich zurückgegangen. Man hatte ja den Airbag. Dumm nur, daß dieser nur dann seine Wirkung voll entfaltet, wenn der Insasse auch angeschnallt ist. Noch schlimmer: Im (trügerischen) Gefühl der Sicherheit sind die Leute riskanter gefahren, als zuvor. Der objektive Zugewinn an Sicherheit wurde durch das subjektive Sicherheitsgefühl überkompensiert und die absolute Sicherheit hat abgenommen!

So wird das vielleicht auch mit den nur Erstgeimpften verlaufen. Deshalb glaube ich, daß die in Deutschland angewendete Strategie richtig ist.

AxelKruse_FG
Granadaseggl
Nochmal was zu einem älteren Beitrag:
muffinho hat geschrieben:
vivafernanda hat geschrieben:@muffi, die medizinische Aufklärung gibt es als Blätter mit schönen bunten Bildern für (fast) ALLES. Vielleicht auch bald für die Impfung. Dann geht es so: Bitte durchlesen, wenn sie einverstanden sind hier unterschreiben, bei Fragen wenden sie sich an den Arzt, der äh bald kommt.


Ja, so würde ich das auch sehen. Auch wenn es unpersönlich rüberkommt, aber man kann nicht einerseits der Bevölkerung solch große Opfer abverlangen und andererseits hat man den Eindruck, dass bei der Impfung nichts vorangeht.

Da muss man halt auch mal unkonventionell vorgehen, also nichts mit abgetrennten Kabinen und 2 Leuten die sich pro Person kümmern, sondern eine Art Fließband, mehrere Reihen mit je 20 Stühlen mit Impflingen, eine medizinische Kraft desinfiziert nur die Oberarme in der Reihe, die nächste bereitet die Spritze vor und die dritte verwandelt.

Das hat zwar was von Massenabfertigung beim Schlachthof von Onkel Tönnies, aber man muss halt Prioritäten setzen.

Genau so läuft es ja auch. Ich hatte jetzt kürzlich mit meinem Senior den zweiten Impftermin im Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart und muß sagen, daß ich von der Organisation schwer beeindruckt bin. Der Ablauf ist tatsächlich wie bei der Schafschur organisiert:

Zuerst Fiebermessung am Eingang, dann Anmeldung und Prüfung der Berechtigung, man bekommt einen Laufzettel ausgehändigt. Es geht dann weiter im Gatter, man kommt in großzügige Wartebereiche mit weit abstehenden Stühlen. Dabei wird ein Aufklärungsfilm über den Virus, die Erkrankung, den Impfstoff und die Impfung an sich gezeigt, was natürlich für alle gleich ist.

Danach kommt aber ein persönliches Aufklärungsgespräch, in dem neben der Risikoaufklärung vor allem die Patientenvorgeschichte (Anamnese) abgefragt wird. Zu deren Beurteilung ist ein ausgebildeter Arzt erforderlich und sonst niemand! Soviel zur Frage, ob man da irgendwas delegieren kann.

Welche Ausbildung derjenige nun hatte, der die Spritze gegeben hat, weiß ich nicht, das geht ja ganz fix. Schließlich geht es noch für mindestens 15 Minuten in einen weiteren Warteraum zur Beobachtung, ob Nebenwirkungen auftreten. Bei beiden Malen, die ich dabei war, war kein einziger solcher Fall aufgetreten. Am Ende wird der Laufzettel wieder abgegeben, man bekommt eine Impfbesscheinigung oder für die weniger Vergesslichen einen Stempel ins Impfbuch.

Selbst An- und Abfahrt mit dem Auto ist als Einbahnstraße durchorganisiert. Nur der Parkautomat ist mit den vielen Anfragen überfordert. Dann entweder im Hauptgebäude bezahlen oder auf eine offene Schranke spekulieren (für die Schwaben unter uns :D )

Das ganze ist extrem professionell auch für große Durchsätze an Patienten ausgelegt, wobei die Auslastung nur recht gering war. An jeder Biege steht ein Helfershelfer, der einem den Weg weist oder geduldigst die allerdümmsten Fragen beantwortet. Das sind wohl Minijobber, die Ärzte habe ich nicht gefragt, ob sie etwas bekommen. Das Publikum erwartungsgemäß betagt und mit Begleitperson, aber alles recht diszipliniert, bis auf einen (echten) Seggl: "Warum dauert das so lange?" :evil:

Meine Frau hat sich auch als Impfärztin gemeldet und nein, sie wird nicht freigestellt, sondern macht das in ihrer Freizeit. Außerdem sollte vielleicht noch erwähnt werden, daß die Krankenhäuser derzeit sicherheitshalber keine "normalen" Patienten aufnehmen und keine Operationen durchführen, wenn es nicht unbedingt erforderlich ist. Das bedeutet, daß die Normalstationen fast leer sind, es kommt auch kaum jemand freiwillig. Soviel zur Frage, ob durch die Impftätigkeit andere Arbeiten liegen bleiben.

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AxelKruse_FG hat geschrieben:Genau so läuft es ja auch. Ich hatte jetzt kürzlich mit meinem Senior den zweiten Impftermin im Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart und muß sagen, daß ich von der Organisation schwer beeindruckt bin.


Kann ich aus den Erzählungen meiner Eltern (83 bzw. 87 Jahre alt, am 30.1. zum zweiten Mal geimpft :) ) nur bestätigen - Das Robert-Bosch macht da einen sehr guten Job :!:
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- Charles Maurice de Talleyrand -


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Meinst Du mich oder meine Eltern?

Ad meine Person: Ich wohne zum einen in der Schweiz und bin zum anderen unter 60 Jahre alt - muss also leider noch sehr (zu?) lange auf die Impfung warten... :(

Bin schon gespannt - wer das hier Rennen macht: Die Impfung oder die Mutante. Und in der Schweiz ist das doppelt spannend: Zum einen grassiert hier schon die GB-Mutante, zum anderen hat man sich sehr auf den Moderna-Impfstoff konzentriert - dieser wird in der Schweiz für den Restwelt-Markt produziert - und der wirkt wohl nicht gegen die Südafrika-Mutante. Glücklicherweise ist die Schweiz ein kleines Land - und so kann man die zaghafte Hoffnung haben, dass bis zum Frühsommer vielleicht durchgeimpft sein wird...

Ad meine Eltern: Da hat der Flurfunk im Bekanntenkreis gut funktioniert - nach telephonischer Anmeldung am 28.12.2020 morgens (und das auch nur, weil meine Mutter am 27.12.2020 abends vergessen hatte, gleich den zweiten Termin zu reservieren).
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de mappes
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Meine Frau hat sich auch als Impfärztin gemeldet und nein, sie wird nicht freigestellt, sondern macht das in ihrer Freizeit. Außerdem sollte vielleicht noch erwähnt werden, daß die Krankenhäuser derzeit sicherheitshalber keine "normalen" Patienten aufnehmen und keine Operationen durchführen, wenn es nicht unbedingt erforderlich ist. Das bedeutet, daß die Normalstationen fast leer sind, es kommt auch kaum jemand freiwillig. Soviel zur Frage, ob durch die Impftätigkeit andere Arbeiten liegen bleiben.


das mag für diesen und andere Fälle sicher zutreffen.

Es gibt aber auch Ärzte, auch das weiß ich aus erster Hand, die entsprechend bezahlt werden und in ihren Praxen dann halt fehlen
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de mappes
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Spamferkel
Bin schon gespannt - wer das hier Rennen macht: Die Impfung oder die Mutante. Und in der Schweiz ist das doppelt spannend: Zum einen grassiert hier schon die GB-Mutante,


man darf zumindest die Hoffnung haben, dass die Impfung dennoch in vielen Fällen auch bei Mutanten die schweren Fälle verhindert.

Aktuell gab es ja in einem durchgeimpften Pflegeheim 14 Fälle der britischen Variante, die allesamt sehr mild verliefen
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knaust
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Lombaseggl
AxelKruse_FG hat geschrieben:Das wird wohl vermutlich auf den Impfstoff ankommen. Beim Biontech-Impfstoff beträgt der empfohlene Zeitabstand 3 Wochen, bei dem Oxford-Impfstoff mit 6 bis 12 Wochen das zwei- bis 4-fache. Soweit ich weiß, wurde in Deutschland bislang nur der Biontech-Impfstoff gespritzt, da sind die drei Wochen Wartezeit jetzt nicht so erheblich. Vielleicht verwenden die von Dir erwähnten anderen Länder den Oxford-Impfstoff?



In Deutschland wurde auch schon Impfstoff von Moderna verimpft. Hier beträgt die Zeit zwischen 1. und 2. Impfung 4 Wochen. (Nur zur Ergänzung).


knaust
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Lombaseggl
CoachingZone hat geschrieben:
Bin schon gespannt - wer das hier Rennen macht: Die Impfung oder die Mutante. Und in der Schweiz ist das doppelt spannend: Zum einen grassiert hier schon die GB-Mutante, zum anderen hat man sich sehr auf den Moderna-Impfstoff konzentriert - dieser wird in der Schweiz für den Restwelt-Markt produziert - und der wirkt wohl nicht gegen die Südafrika-Mutante. Glücklicherweise ist die Schweiz ein kleines Land - und so kann man die zaghafte Hoffnung haben, dass bis zum Frühsommer vielleicht durchgeimpft sein wird...


Eine gewisse Wirksamkeit des Moderna Impfstoffs gegen die Südafrika Mutante scheint es zu geben, die Wirkung ist aber möglicherweise verkürzt.

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... nachlassen

muffinho
Ich bin gespannt wie Deutschland und die Welt in einem Jahr ausschaut. Ich bin gespannt wie die Arbeitswelt ausschaut, Selbstständige, Kleinbetriebe, mal schauen wer alles überlebt. Wie sich das Kaufverhalten ändert, weiter Richtung Online und dem damit verbundenen Sterben der Innenstädte. Auch wie sich das Thema Schulden und Steuern entwickelt, Bund und Länder geben gerade viel Geld aus, das Geld muss irgendwo wieder reinkommen. Tabak, Benzin, Hundesteuer, Erbschaft, da wird vieles auf den Tisch kommen und die Leute werden noch stöhnen ob der neuen Belastungen, denn die Schulden, die man gerade anhäuft, verschwinden halt nicht einfach so, und die Steuerausfälle sind ja bekannt. Interessiert aktuell noch nicht so, aber in einem Jahr, wenn nach dem Fressen kommt immer die Rechnung, irgendwer muss zahlen.

Zum Glück hatte ich rententechnisch schon länger mein Bergfest, ich möchte keine 20 mehr sein.