19220 Beiträge

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Jeder von uns Seggl muss ja irgendwann für sich eine Entscheidung treffen, wie er diese Schmierenkomödie bewertet.
Ich bin inzwischen so weit.

1. Alle haben Dreck am Stecken. Jetzt noch wochenlang herumdiskutieren, auf welcher Seite es mehr stinkt, kann man machen. Aber über die Befriedigung gewisser, im Stammhirn ansässiger Bedürfnisse hinaus, wird das wohl nicht gehen. Aber es ist ja nicht unamüsant, zu lesen, wie sich hier erwachsene Menschen an die Köppe gehen.

2. Dieser "Verein" (mafiöser Sumpf wäre wohl die treffendere Bezeichnung) wird nicht ausgemistet werden und auch nicht zu Ruhe kommen, weil der Zugriff der Player auf das Gebilde interessengeleitet und nicht am Gesamtwohl des VfB orientiert ist.

3. Vielleicht könnte eine massive Abwanderung von Mitgliedern noch etwas bewegen, aber eigentlich glaube ich es auch nicht.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Tamasi
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Allmachtsbachel
Unter Westfalen hat geschrieben:Vielleicht könnte eine massive Abwanderung von Mitgliedern noch etwas bewegen, aber eigentlich glaube ich es auch nicht.

Mal sehen, wie viele Leute heute zum Heimspiel kommen. Wenn das Stadion leer bleibt, ist das ein deutliches Zeichen!!!!!!

(Weiß nur nicht, für oder gegen wen?)

Iron
Grasdaggl
Tamasi hat geschrieben:Mal sehen, wie viele Leute heute zum Heimspiel kommen. Wenn das Stadion leer bleibt, ist das ein deutliches Zeichen!!!!!!

(Weiß nur nicht, für oder gegen wen?)


Einfaches Desinteresse. Niemand interessiert sich für den Skandal, außer ein paar Bekloppte, die sich am liebsten gegenseitig die Köpfe einschlagen möchten ... wofür?

Karl Kasper
Schoofseggl
darkred hat geschrieben:
Karl Kasper hat geschrieben:Mutschler ist "nur" in der Datensache befangen. Ansonsten volles Mitglied des Präsidiums.


Na ja, das ist eine reichlich, von so ziemlich jeder Korrelation, losgelöste Betrachtung.
Willst du das ernsthaft so stehen lassen?


Ich kann doch nix dafür, es ist so. Find ich persönlich Scheisse, aber ich kann des nicht ändern.

de mappes
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Spamferkel
Iron hat geschrieben:
flux hat geschrieben:Ich verstehe den Argwohn "Alteingesessener" gegenüber Neulingen, die sich in Anbetracht der spektakulären Entwicklungen in der 109 hier einmischen. Und jetzt ist halt @Matherazzo auch neu. Ich empfinde seine Beiträge aber nicht als Posts die "voller Unterstellungen sind und die Gegenseite diffamieren" sollen. Deine Beiträge - und auch die @Matherazzos - sind es Wert, in die Waagschale geworfen zu werden. Und das ist doch der Sinn eines Forums, oder nicht?


Niemand hat einen Argwohn. CZ passen eben die Meinungen, Beiträge von ein paar Usern nicht.

Ich finde er immer hervorragend, wenn sich Leute hinstellen und behaupten sie wären nicht pro "vogt" owohl das aus jedem seiner Beiträge nur so trift. Er darf ja für Vogt er ja sein, aber dann behaupte halt nicht das Gegenteil.


Das Problem ist halt, die Regeln, Satzungen geben eindeutig der Nicht-Vogt Seite recht, die Moral der Vogt Seite. Wenn es dieses Misstrauen, die Berichte und auch nicht diesen Brief über Vogt gegeben hätte, dann würde ich es sogar auch verstehen, wenn man ihn im Amt behält. Aber es spricht sehr viel dafür, dass er für diese Amt überfordert ist und sich jetzt gerade durch den Skandal profiliert.

Ich finde Hitz sollte sich nochmal äußern. Wenn er nicht dafür geeignet ist, wenn er Prozesse aufhält, wenn er von diesem Skandal ebenfalls profitiert, dann ist er unttragbar. Ich verstehe gar nicht, warum man dann für Vogt sein sollte. Es git genügend andere, die das besser machen können.

Wenn Hitz aber eine weitere Zusammenarbeit zutrauen würdem dann könnte ich mauch eine weitere Amtszeit akzeptieren.

Pro Vogt zu sein, weil dann Mutschler oder sonst wer vom Datenskandal weg sind ... ist mir dann doch zu wenig. Leider hat sich Adrion auch nur unklar geäußert. Wer ist denn nun wichtig, wer nicht. Wir können nicht immer von Transparenz reden und dann will aber niemand etwas sagen, weil er wie Hitz mal so richtig eine auf die Fresse bekommt... aber dann reden von Präsenz MV wegen Aussprache, Redebeiträge, Demokratieverständnis... :roll:


ein sehr guter Beitrag Iron

Aber zu Coaching: Er ist, wie wir alle ein Mensch mit vielen Stärken aber eben auch Schwächen.
Man muss das jetzt nicht ewig weiterspinnen
Schade, dass wir, wo wir für den VfB brennen, uns dann so oft uneins sind
Don't criticize what you can't understand




Flache9
Eine demokratische Gesellschaft spiegelt alle Menschen wieder und nicht nur die, mit denen man sich am liebsten unterhält.
Wer das für sich nicht akzeptieren kann, dem sei das gegönnt. In einer Gesellschaft muss man das auszuhalten.

de mappes
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Spamferkel
und keiner weiß so wirklich, wann sich Fränk in dieser Causa radikalisiert hat. :mrgreen:


die frage zumindest stellte ich mir aber auch schon...zumal er sich ja sonst eher weniger für das Gekicke des Provinzvereins VfB interessierte ;)
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CoachingZone
Halbdaggl
flux hat geschrieben:
CoachingZone hat geschrieben:Seit wann wird jetzt die Massenpsychologie als Begründung herangezogen, dass die im Vereinsrecht im Allgemeinen und in der Vereinssatzung im Besonderen verankerte Präsenz-Mitgliederversammlung undemokratisch sein soll?

Das wird ja immer abenteuerlicher.

Und wann und wo habe ich diese psychologischen Effekte als "undemokratisch" bezeichnet? Ich habe vielmehr geschrieben:
...darauf basiert das Prinzip jeder öffentlich und mit Publikumsresonanz geführten Debatte

Der Deutsche Bundestag etwa pflegt deshalb seit Jahrzehnten eine gewisse Routine: Die Sacharbeit findet - unbemerkt von der Öffentlichkeit - in den Ausschüssen statt. Und alle zwei Wochen wird dem Publikum, immer Donnerstags und Freitags bei der Plenarsitzung, ein Theaterstück präsentiert.

CoachingZone hat geschrieben:Da kann ich ja genauso gut mit der Berieselung mit 4:1-Siegen in München oder den guten Vertragsverlängerungsnachrichten kontern, mit denen man seitens der Vereinsführung die Mitglieder in eine wohlwollende Stimmung versetzen will/wollte. Wird das dann bei der Online-MV auch abgeschafft?

Nein, natürlich hat auch die Vereinsführung das Recht, zu versuchen die anwesenden Mitglieder in ihrem Sinne zu beeinflussen.

CoachingZone hat geschrieben:"Wankelmütige einnorden", "in den eigenen Standpunkten nicht so sattelfeste Dritte beeinflussen" - finde, dass diese Art und Weise, wie noch unentschiedene oder entscheidungsoffene Mitglieder bezeichnet werden, die sich ihre Meinung halt erst auf der MV bilden, ja schon ein ganz klein wenig abwertend ist, zumal es letztendlich deren eigene Entscheidung ist, ob sie sich der lautstarken Fraktion anschließen wollen oder nicht. Aber wenn sie sich von den schönen Hochglanzfilmchen der Vereinsführung beeindrucken lassen, dann ist es schon recht, wenn sie da "eingenordet" werden, oder?

Du triffst exakt den Punkt. Ich finde es auch abwertend, wenn diejenigen, die der Ausgliederung zugestimmt haben, als hirnlose Marionetten von Mutschlers bzw. Schlittenhardts Einflüsterungen hingestellt werden. Aber wir sind uns einig: Man kann die "Einnordung" bzw deren Versuch nicht im einen Fall ganz furchtbar frevelhaft, und im anderen Fall gänzlich unverzichtbar finden. Und genau das bemängele ich bei denen, die in dem einen Fall von "arglistiger Täuschung" schwadronieren, im anderen Fall aber "Keine virtuelle MV" auf den Banner schreiben.


Die politische Rede im Rahmen der politischen Debatte als Teil der demokratischen Willensbildung ist Tausende von Jahren alt. Du willst mir jetzt nicht erklären, dass sie in der Aussprache ein Theaterstück sein soll (obwohl auch dort rhetorische Elemente vorkommen!) und man sich bei der Sacharbeit hingegen keiner Diskussion (sic!) unterwirft, bei der es gilt, welche Argumente (sic!) überzeugender sind??? Das wäre echt naiv.

Wie können gerne die Diskussion fortsetzen, welche Art von politischer Rede nun gut oder schlecht sei - da haben sich vor 2500 Jahren schon die alten Griechen die Köpfe eingeschlagen und sind zu keinem endgültigen Ergebnis gekommen. Aber nur, weil man ein Mittel auch missbrauchen kann, ist es per se nicht schlecht oder falsch.

Ansonsten habe ich jetzt echt keine Lust, Deinen Beitrag zu zerpflücken, obwohl es angebracht wäre. Lies noch mal selbst, wie Du meine Argumente bezüglich der Beeinflussbarkeit nun gegen mich drehst, obwohl sie so nicht gemeint waren. Ich wollte nämlich lediglich aufzeigen, dass jede Seite Leute jenseits einer faktischen Argumentation zu beeinflussen sucht. Ich sehe nur nicht, wieso das von der einen Seite her in Ordnung sein soll, von der anderen aber nicht. Und genau dies hast Du der anderen Seite abgesprochen. Ich nicht. Und wenn es andere Leute tun, dann hat das in einer Antwort auf mich genau gar nichts zu suchen. Weil ich nämlich nicht der Anwalt dieser Leute bin. Und auch nicht für sie hier dastehe.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Spielgerät
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Halbdaggl
Aleksiander hat geschrieben:
heggi hat geschrieben:@darkred

Dein Beitrag gefällt mir ! :prost:



Ich finde darkreds Beitrag absolut klasse. :vfb: :vfb:


Dem schließe ich mich an.

Haber hat geschrieben:
Den Leuten stinkts. Oder sagen wir so: Der VfB stinkt zum Himmel. Oder stinken nur die Medien und ein paar Bekloppte? Es wäre natürlich schön, wenn herauskommen würde,



Etwas von allem würde ich sagen. Durch Corona haben viele Leute Zeit, sich so richtig in das Thema zu verbeissen. Wer hierdrin schreibt, befindet sich per se schonmal in der Bubble. Und medial wird halt auch übertrieben, dass die Schwarte kracht. Das Narrativ "Schlammschlacht ohne Gleichen" teilen sich der DFB, der VfB und aktuell rollt der HSV :bounce: das Feld von hinten auf....
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."

flux
darkred hat geschrieben:Aber zunächst muss man schauen, ob das Präsidium in der jetzigen Form überhaupt noch die Legitimierung hat, Mehrheitsbeschlüsse wie den zur Terminierung der aoMV Ende März zu fassen. Rechtlich hat es das bestimmt, aber im Umfeld formiert sich der Widerstand.


STN hat geschrieben: Ein Zusammenschluss mehrerer VfB-Mitglieder, darunter der ehemalige Präsidentschaftsbewerber Christian Riethmüller, Susanne Schosser und Blogger Ron Merz, fordert den sofortigen Vereinsausschluss von VfB-Präsidiumsmitglied Rainer Mutschler.

Ja, das ist in der Tat spektakulär.

das Präsidiumsmitglied Rainer Mutschler hat laut Presseberichten [...] Sollten die Vorwürfe zutreffen,

Zudem fordern wir das Präsidium und den Vereinsbeirat als Vertreter der Mitglieder des VfB
Stuttgart auf, umgehend ein Vereinsausschlussverfahren gegen Rainer Mutschler einzuleiten.

https://nachspielzeit.online/wp-content/uploads/2021/02/PM-12.02.2021-Vereinsausschluss-Mutschler.pdf

Man kann von Mutschler halten, was man will. Aber: Die Forderung nach Vereinsausschluss(!) aufgrund von Presseberichten, von denen noch nicht mal die Fordernden wissen, ob die darin stehenden Behauptungen wahr sind ("Sollten die Vorwürfe zutreffen"), das ist wirklich spektakulär. Und an der Spitze der Bewegung eine Rechtsanwältin und Strafverteidigerin(!), namentlich Angela Fumaniak.
Daraus lässt sich (mit viel gutem Willen) ermessen, welch' blinde Wut und Besessenheit um sich gegriffen hat. Es gäbe noch andere Erklärungsversuche, die wären aber moralisch verwerflich.

de mappes
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Spamferkel
higgi hat geschrieben:Gut? Du meinst abgesehen von Rechtschreibfehlern?

Ich werde hier ständig angemacht wegen das/dass und Dativ, und andere können hier machen was sie wollen

Not fair


das leben und auch der Fussball sind nicht fair

Vielleicht kann dir aber der FC Fairplay helfen
Don't criticize what you can't understand

CoachingZone
Halbdaggl
Iron hat geschrieben:Wenn ich Budget freigebe für das werben für die Ausgliederung, dann ist das doch nichts verwerfliches.


Guten Morgen!

Nein, die Vereinsführung darf eben nicht Budget für eine einseitige Werbekampagne, die noch dazu verdeckt abläuft, freigeben. Im Interesse aller Mitglieder wäre hier eine transparente Argumentation für und wider die Ausgliederung notwendig gewesen. Letztendlich läuft es darauf hinaus, dass die Vereinsführung sich offensichtlich nicht sicher war, ausreichend Mitglieder für einen positiven Bescheid zu überzeugen, so dass sie da manipulieren musste. Aber es ist auch klar: Wenn man kritische Fragen, beispielsweise die, warum es nun unbedingt eine AG sein muss, wo doch die meisten Bundesligisten die Form der GmbH & Co. KG gewählt, mit der Antwort bescheidet, dass man sicher sein kann, dass man sich das im e.V. gut überlegt habe, dann braucht man ob des offensichtlichen Fehlens gewichtiger Argumente wohl eine Influencer-Kampagne, die dann ähnlich wie manche Neulinge hier Pseudoargumente und Stammtischparolen verbreitet.

Habe auf tm.de einen schönen Satz gefunden, der das auf präzise Weise zusammenfasst:

Wenn die Führungscrew unfähig ist ohne illegales Handeln ein Unternehmen zu führen, dann ist sie unfähig ein Unternehmen zu führen und muss dringend weg.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

CoachingZone
Halbdaggl
flux hat geschrieben:
darkred hat geschrieben:Aber zunächst muss man schauen, ob das Präsidium in der jetzigen Form überhaupt noch die Legitimierung hat, Mehrheitsbeschlüsse wie den zur Terminierung der aoMV Ende März zu fassen. Rechtlich hat es das bestimmt, aber im Umfeld formiert sich der Widerstand.


STN hat geschrieben: Ein Zusammenschluss mehrerer VfB-Mitglieder, darunter der ehemalige Präsidentschaftsbewerber Christian Riethmüller, Susanne Schosser und Blogger Ron Merz, fordert den sofortigen Vereinsausschluss von VfB-Präsidiumsmitglied Rainer Mutschler.

Ja, das ist in der Tat spektakulär.

das Präsidiumsmitglied Rainer Mutschler hat laut Presseberichten [...] Sollten die Vorwürfe zutreffen,

Zudem fordern wir das Präsidium und den Vereinsbeirat als Vertreter der Mitglieder des VfB
Stuttgart auf, umgehend ein Vereinsausschlussverfahren gegen Rainer Mutschler einzuleiten.

https://nachspielzeit.online/wp-content/uploads/2021/02/PM-12.02.2021-Vereinsausschluss-Mutschler.pdf

Man kann von Mutschler halten, was man will. Aber: Die Forderung nach Vereinsausschluss(!) aufgrund von Presseberichten, von denen noch nicht mal die Fordernden wissen, ob die darin stehenden Behauptungen wahr sind ("Sollten die Vorwürfe zutreffen"), das ist wirklich spektakulär. Und an der Spitze der Bewegung eine Rechtsanwältin und Strafverteidigerin(!), namentlich Angela Fumaniak.
Daraus lässt sich (mit viel gutem Willen) ermessen, welch' blinde Wut und Besessenheit um sich gegriffen hat. Es gäbe noch andere Erklärungsversuche, die wären aber moralisch verwerflich.


Die Forderung eines Vereinsausschlussverfahrens ist sicherlich heftig. Aber im Rahmen dieses Verfahrens müssen dann alle Tatsachen auf den Tisch, die man ja im Moment den Mitgliedern gegenüber MIT der Stimme des Beschuldigten vorenthält. Und darauf begründet sich auch der Antrag. Für mich nachvollziehbar.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

flux
CoachingZone hat geschrieben:Ich wollte nämlich lediglich aufzeigen, dass jede Seite Leute jenseits einer faktischen Argumentation zu beeinflussen sucht. Ich sehe nur nicht, wieso das von der einen Seite her in Ordnung sein soll, von der anderen aber nicht.

Ich verstehe dich gerade wirklich nicht. Denn wir haben da doch gar keinen Dissenz. Ich sehe es genau so. Und habe nichts anderes geschrieben, im Gegenteil, sondern genau das, oder?

CoachingZone hat geschrieben:Und genau dies hast Du der anderen Seite abgesprochen.

Wo denn?



fkAS
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Halbdaggl
CoachingZone hat geschrieben:Nein, die Vereinsführung darf eben nicht Budget für eine einseitige Werbekampagne, die noch dazu verdeckt abläuft, freigeben. Im Interesse aller Mitglieder wäre hier eine transparente Argumentation für und wider die Ausgliederung notwendig gewesen. Letztendlich läuft es darauf hinaus, dass die Vereinsführung sich offensichtlich nicht sicher war, ausreichend Mitglieder für einen positiven Bescheid zu überzeugen, so dass sie da manipulieren musste. Aber es ist auch klar: Wenn man kritische Fragen, beispielsweise die, warum es nun unbedingt eine AG sein muss, wo doch die meisten Bundesligisten die Form der GmbH & Co. KG gewählt, mit der Antwort bescheidet, dass man sicher sein kann, dass man sich das im e.V. gut überlegt habe, dann braucht man ob des offensichtlichen Fehlens gewichtiger Argumente wohl eine Influencer-Kampagne, die dann ähnlich wie manche Neulinge hier Pseudoargumente und Stammtischparolen verbreitet...

Ich seh da kein Neutralitätsgebot. Die damalige Vereinsführung durfte für die Ausgliederung werben und klar Position beziehen.
Was nicht geht, ist, über Bande zu spielen und über einen Strohmann zu werben. Das ist ein eklatanter Vertrauensbruch. Ob der im juristischen Sinn strafbar ist, weiß ich nicht, aber er muss sanktioniert werden, um das Vertrauen wieder herzustellen. Die Datenweitergabe ist dagegen ein eindeutiger Rechtsverstoß und sollte nach den damals geltenden Regeln geahnet werden, ggfs auch mit arbeitsrechtlichen Folgen.

Iron
Grasdaggl
CoachingZone hat geschrieben:Nein, die Vereinsführung darf eben nicht Budget für eine einseitige Werbekampagne, die noch dazu verdeckt abläuft, freigeben.


"Die" eine Kampagne war vielleicht verdeckt, ansonsten wussten 99% aller Mitglieder, dass der VfB unbedingt ausgliedern wollte. Das war schon unter Wahler ein Thema und endete mit Dietrich der auch den Ruf hatte, diese Ausgliederung durchzubringen.

Er weiß: Nur, wenn viele Anhänger des Traditionsvereins sich unmittelbar vor den Pfingstferien auf den Weg in die Landeshauptstadt machen und mit Ja stimmen, hat die Ausgliederung der Fußball-Abteilung eine Chance. Voraussetzung dafür ist die Zustimmung von mindestens 75 Prozent der Mitglieder. Das Stimmpotenzial der Kritiker wird auf etwa 1500 Stimmen geschätzt. Sicher ist die Ausgliederung also keinesfalls. «Ich hoffe auf eine volle Haupttribüne. Das wären 11 000 Menschen», sagt Dietrich. «Ob so viele kommen, wird sich zeigen.»


CoachingZone hat geschrieben:Wenn man kritische Fragen, beispielsweise die, warum es nun unbedingt eine AG sein muss, wo doch die meisten Bundesligisten die Form der GmbH & Co. KG gewählt,


Das sind nun wirklich alte Kamellen, darüber lohnt es sich echt nicht zu diskutieren. Warum und weshalb ist doch völlig uninteressant. Das mag dich interessieren, den Großteil der Mitglieder wird das aber wenig bis gar nicht interessieren. Und ständig in den Rückspiegel zu schauen halte ich jetzt auch nicht gerade förderlich um die Gräben halbwegs zu glätten.


CoachingZone hat geschrieben:Wenn die Führungscrew unfähig ist ohne illegales Handeln ein Unternehmen zu führen, dann ist sie unfähig ein Unternehmen zu führen und muss dringend weg.


Weg, weg, weg ... mehr höre ich nicht. Wer kommt nach, warum vergleicht man den VfB 2016 mit dem VfB 2021? Wenn, dann müsste man auch hinterfragen warum es diese Kontrollorgan damals nicht gab und ob wir es jetzt haben...

Dann opfert man halt noch Mutschler, gibt ihm eine saftige Abfindung und gut ist. :mrgreen:

Karl Kasper
Schoofseggl
Iron hat geschrieben:
CoachingZone hat geschrieben:Nein, die Vereinsführung darf eben nicht Budget für eine einseitige Werbekampagne, die noch dazu verdeckt abläuft, freigeben.


"Die" eine Kampagne war vielleicht verdeckt, ansonsten wussten 99% aller Mitglieder, dass der VfB unbedingt ausgliedern wollte. Das war schon unter Wahler ein Thema und endete mit Dietrich der auch den Ruf hatte, diese Ausgliederung durchzubringen.

Er weiß: Nur, wenn viele Anhänger des Traditionsvereins sich unmittelbar vor den Pfingstferien auf den Weg in die Landeshauptstadt machen und mit Ja stimmen, hat die Ausgliederung der Fußball-Abteilung eine Chance. Voraussetzung dafür ist die Zustimmung von mindestens 75 Prozent der Mitglieder. Das Stimmpotenzial der Kritiker wird auf etwa 1500 Stimmen geschätzt. Sicher ist die Ausgliederung also keinesfalls. «Ich hoffe auf eine volle Haupttribüne. Das wären 11 000 Menschen», sagt Dietrich. «Ob so viele kommen, wird sich zeigen.»


CoachingZone hat geschrieben:Wenn man kritische Fragen, beispielsweise die, warum es nun unbedingt eine AG sein muss, wo doch die meisten Bundesligisten die Form der GmbH & Co. KG gewählt,


Das sind nun wirklich alte Kamellen, darüber lohnt es sich echt nicht zu diskutieren. Warum und weshalb ist doch völlig uninteressant. Das mag dich interessieren, den Großteil der Mitglieder wird das aber wenig bis gar nicht interessieren. Und ständig in den Rückspiegel zu schauen halte ich jetzt auch nicht gerade förderlich um die Gräben halbwegs zu glätten.


CoachingZone hat geschrieben:Wenn die Führungscrew unfähig ist ohne illegales Handeln ein Unternehmen zu führen, dann ist sie unfähig ein Unternehmen zu führen und muss dringend weg.


Weg, weg, weg ... mehr höre ich nicht. Wer kommt nach, warum vergleicht man den VfB 2016 mit dem VfB 2021? Wenn, dann müsste man auch hinterfragen warum es diese Kontrollorgan damals nicht gab und ob wir es jetzt haben...

Dann opfert man halt noch Mutschler, gibt ihm eine saftige Abfindung und gut ist. :mrgreen:


Wenn Mutschler gegangen wird, dann mit ner fetten Forderung, aber niemals einer Abfindung.


flux
CoachingZone hat geschrieben:Die Forderung eines Vereinsausschlussverfahrens ist sicherlich heftig. Aber im Rahmen dieses Verfahrens müssen dann alle Tatsachen auf den Tisch, die man ja im Moment den Mitgliedern gegenüber MIT der Stimme des Beschuldigten vorenthält. Und darauf begründet sich auch der Antrag. Für mich nachvollziehbar.


Es gibt leider kein Aufschub durch das Verfahren. Lektüre der Satzung lehrt folgendes:
4. Der Ausschluss eines Mitglieds erfolgt durch Be-
schluss des Präsidiums.
[...]
Von der Mitteilung des Beginns des Ausschlussverfahrens
an ruhen alle Funktionen und Rechte des Betroffenen.

Im Klartext: Bei Enthaltung Mutschlers als Betroffener kann Vogt im Alleingang (§16 Ziffer 5 "Bei Stimmengleichheit entscheidet der Präsident oder Vorsitzende") den Ausschluss Mutschlers bzw. das Ende seiner Stimmrechte als Präsidiumsmitglied beschliessen. Die Forderung durch Rechtsanwältin Amaniak u.a. dient lediglich der moralischen Rechtfertigung ("...viele Mitglieder fordern... im Sinne der Mitglieder und im Vereinsinteresse..."). Genauso wie die Ablehnung "virtueller MVen" durch die OFCs als moralische Rechtfertigung gedient hat, die MV 2020 sang- und klanglos unter den Tisch fallen zu lassen....

WANN BITTE MERKT IHR ENDLICH, WAS HIER VOR SICH GEHT ????

Edit: Im Nachgang ein paar faktische Fehler/Ungenauigkeiten korrigiert.
Zuletzt geändert von flux am 13. Februar 2021 13:41, insgesamt 4-mal geändert.

Karl Kasper
Schoofseggl
Iron hat geschrieben:
Karl Kasper hat geschrieben:Wenn Mutschler gegangen wird, dann mit ner fetten Forderung, aber niemals einer Abfindung.


Immerhin hat er die Ausgliederung ermöglicht.


Im Alleingang, der Superman unter den ausgliederungsbeführworter im Verein.